frage wegen einschulung

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von sandy-777 02.10.10 - 14:43 Uhr

Hallo,
bin gerade echt durcheinander. Letzte Woche waren die Termine zur Einschulung fürs nächste Jahr. Wir hatten zei Schulen in Aussicht. Haben uns dann für die Schule entschieden, die etwas weiter weg ist, vielleicht Luftlinie 700 m. Würde mein Kind aber nicht alleine dort hin schicken wegen großer Strasse...
Von der anderen Schule habe ich viel negatives gehört, wie z.b WC sehr schmutzig, gernerell sehr schmuddelig, keine Schulglocke, wenn Frühstückspause, dann legen die Schüler das essen auf die Schulsachen, Lehrer kümmerts nicht.......
Von der anderen Schule nur gutes gehört.

Jetzt höre ich von anderen, das sie ihre Kinder zur anderen schicken wegen dem Schulweg, ist nicht weit weg... habe deswegen schon voll das schlechte Gewissen #schwitz. Denke immer mehr, das ich die falsche entscheidung getroffen habe. Was meint ihr?

Hätte mein Kind auch nicht zur nahegelegeren Schule allein geschickt, müßte an einer anderen Schule vorbei wo Kinder mit Lernschwierigkeiten sind. Nichts gegen diese Schule, nur die Schüler sind sehr aggresiv, haben mich sogar schon mal angepöbelt...

Sorry, bißchen lang geworden, aber danke für eure Meinungen, ist mir schon sehr wichtig.

LG
S.

Beitrag von tauchmaus01 02.10.10 - 15:35 Uhr

Das kann doch kein anderer besser beurteilene als Du.

Mir wäre es wichtiger dass mein Kind in einer ordentlichen Schule lernt, ein gesundes Umfeld hat.
Anderen ist es eben bequemer sein Kind nahe zu haben damit es allein gehen kann.

Ich hab Glück und wir haben NOCH beides. Evtl. ziehen wir aber in 1-2 Jahren um und dann fahren wir unsere Kinder auch lieber an unsere Wunschschule (falls es klappt)

Mona

Beitrag von lena10 02.10.10 - 16:39 Uhr

Hallo,

das Problem ist doch dieses "Ich habe gehört, dass....". Wegen Gerüchten und Hörensagen sollte man nie eine solche Entscheidung treffen!

An deiner Stelle hätte ich mir ein eigenes Bild gemacht und mir die Schulen angeschaut - dann wüsstest du jetzt auch, ob die Entscheidung letztendlich richtig ist!

Gruß, Lena

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 19:36 Uhr

Hallo,

hast Du dir denn beide Schulen mal angeschaut oder nur die Gerüchte gehört?

Bei uns ist es zum Glück so, dass die Kinder in die Schule müssen, die zum Sprengel gehört. Somit haben alle Kinder den gleichen Schulweg.

Wenn es keine Schulglocke gibt, wird das sicherlich anders geregelt sein. Und ob nun Schulglocke, "Trillerpfeife" oder der Ruf des Lehrers etc. ist doch egal #kratz

Auch glaube ich nicht, dass bei uns (oder bei anderen die ich kenne) der Lehrer groß darauf achtet, ob ein Kind sein Schulbrot auf ein Heft legt. Von den Schulkindern wird schon verlangt, dass sie selbst darauf achten. Bei uns ist es allerdings so, dass die Kinder bis zu den Herbstferien die ersten 5 Minuten im Klassenzimmer verbringen und dort Essen und Trinken...sonst würden wahrscheinlich viele den ganzen Tag nichts Essen bzw. Trinken.

Bei uns "dürfen" auch die Kinder nicht ganz alleine zur Schule laufen, sondern es sollen mindestens immer 2 Kinder sein. Finde ich auch völlig o.k., weil ich würde mein Kind auch nicht völlig alleine laufen lassen, vor allem nicht im Winter wenn es dunkel ist.

Du schreibst Luftlinie 700 m. Wie weit ist denn der Weg zum Laufen?

Aber der Schulweg lässt sich ja regeln...notfalls kannst Du ja sie begleiten. Wo ich mehr bedenken hätte wäre wenn deine Tochter wirklich die einzige aus der Nachbarschaft ist die auf diese Schule geht und alle anderen Nachbarkinder auf die andere, dass sie ein bißchen eine "Außenseiterin" bei den Nachbarkindern wird.

LG janamausi

Beitrag von engelchen28 02.10.10 - 19:49 Uhr

hallo s.!
ich finde deine gründe FÜR / GEGEN die schulen schon sehr, sehr oberflächlich. es geht doch nicht um die toiletten, das schulbrot oder die schulglocke bei der wahl einer schule, sondern um das konzept, die struktur, die klassenstärke uvm.
an deiner stelle würde ich mich noch etwas genauer informieren und DANN entscheiden.
lg
j.

Beitrag von sandy-777 02.10.10 - 22:24 Uhr

danke erst einmal für eure Antworten.

Das Konzept, wo ich meinen Sohn angemeldet habe, ist, wie ich finde, Super. Die meisten Kinder aus seiner Kitagruppe gehen auch auf diese Schule, sie wohnen allerdings auch in der nähe. Außer ein Kind, das geht auf diese andere Schule "G" (nenne ich jetzt mal so). Dies hat Nachbarskinder, wo er auch zusammen laufen kann. Wir wohnen leider bißchen außerhalb von den "bekannten" Kindern. So müßte mein Kind so oder so alleine gehen. Ich bringe ihn natürlich. Leider konnte ich mir die Schulen nicht genauer anschauen, da ich arbeiten mußte und null Chance hatte frei zu kriegen, alle Urlaub oder krank. War aber zu kurzen Besuchen schon auf diesen Schulen.
Die Schule G sollte auch schon mal zu gemacht werden. Jetzt geht das Gerücht um, das sie 2013 zu machen soll. Wäre auch ziemlich doof. Meine Mutter meinte, ich solle mch von den anderen Eltern jetzt nicht verrückt machen. Die eine meinte, man könnte sich ins eigenen Fleisch schneiden, wenn man etwas weiter weg wohnt und das Kind nicht alleine dort hin könnte. Bin ganz schön verunsichert. Meinungen anderer Mütter deren Kinder schon auf den Schulen waren, meinten, Auf Schule G werden mehr Projektwochen und so gemacht. Auf Schule O gehen sie mehr auf die Schwächen der Kinder ein. Was ich sehr gut finde.
Oberflächlich bin ich bestimmt nicht.Das waren nur Beispiele, vielleicht habe ich die falschen genannt.
Klar, er hätte auch andere Kinder kennen gelernt, die vielleicht in unserer nähe wohnen.
Alles gar nicht einfach...
lg

Beitrag von sohnemann_max 03.10.10 - 10:54 Uhr

Hi,

ich würde es niemals vom Weg abhängig machen. Für mich ist es wichtig, dass es eine gute Schule ist.

Unseren Sprengel kann man sowas von vergessen, sodass ich sämtliche Hebel in Bewegung gebracht habe nur dass er auf eine andere Schule gehen kann. Ich möchte nicht, dass meine gute Erziehung innerhalb von 10 Minuten verschwunden ist. Ebenfalls möchte ich nicht, dass mein Sohn darunter leiden muss, eben weil er nicht aggressiv bzw. bösartig ist. Ich möchte ehrlich gesagt auch nicht, dass er nichts versteht, wenn andere Kinder - aus Überzahl - in deren Landessprache sprechen.

Uns vollkommen egal, wie weit das ist. 700 m sind nicht die Welt. Selbst wenn wir täglich mit dem Auto fahren müssten - und das müssen wir auch - ist uns das egal.

Wir haben z. B. ein neuartiges Projekt hier in Nürnberg ausfindig gemacht. Es ist eine Schule für Behinderte, welche dieses Jahr eine Integrativklasse eröffnet haben. Sprich es sind 15 Regelkinder und 8 Behinderte Kinder zusammen in einer Klasse. Dazu kommen eine Grundschullehrerin, eine Sonderschullehrerin und eine Kinderpflegerin. Zum größten Teil sind die Kinder während des Unterrichts räumlich getrennt, spezielle Fächer haben sie aber zusammen.

Wir finden es genial. Aufgrund der Klassengröße und der Förderung. Einfach unschlagbar. Es gibt dann einen nahtlosen Übergang zum Hort, wo Hausaufgaben gemacht werden und es viel Spass gibt! Das Ganze dauert entweder bis 15.30 Uhr oder 16.30 Uhr, je nach Buchungszeit.

Und wir haben noch das Glück, dass die Kinder früh mit der Lebenshilfe geholt werden - egal ob Regelkind oder nicht - und nachmittags wieder gebracht werden. Total genial!!

LG
Caro mit Max 6 Jahre und Lara 16 Monate