Uaaaaah - Rollentausch

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von nele27 02.10.10 - 15:18 Uhr

Hi Ihr Lieben,

noch eine Woche und ich höre zum ersten Mal in meinem Leben so richtig auf zu arbeiten #schock Gehe in Mutterschutz und dann 1 Jahr in Elternzeit.
Für viele von Euch ist das kurz im Vergleich zu den 3 Jahren, die viele nehmen. Aber ich hab schon mächtig Bammel #schwitz Keine Projekte mehr, kein Sitzungen, kein Texteschreiben, keine Verhandlungen über Arbeitsaufgaben - stattdessen Kinderbespaßung und kochen. Und das gleich zum Einstieg mit Baby UND Kleinkind #zitter

Bei unserem Großen war mein Mann in Elternzeit und hat bis er 3 geworden ist den Hauptteil der Betreuung übernommen.
Nuntauschen wir also die Rollen, mein Mann ist seit 3 Monaten Vollzeit arbeiten und ich steige nächste Woche aus...

Wie war das bei Euch? Also die Umstellung von Vollzeitarbeit auf Hausfrau?
Erzählt mal!

LG, Nele


Beitrag von atarimaus 02.10.10 - 15:26 Uhr

Tag Nele,

die ersten Wochen waren klasse. Viel geschlafen, da Baby mich gelassen hat, viel in der Wohnung aufgeräumt, umgeräumt usw. Mich entspannt, gelesen, fern gesehen... das ging 1-2 Monate gut. Dann wurde mir langweilig!

Ausflüge unternommen, zu meiner Mutter gefahren (230km weg von uns), Bummeln und shoppen gegangen, schwimmen ach alles was Hamburg so hergibt. ES WAR GRAUSAM!!!!

Ich hab abends meinen Mann angezickt, war unzufrieden und deprimiert. Als ich zwischendurch mal in meiner Firma war, danfragte mich meine Vertretung etwas ...und schwupps haben wir erstmal zwei Stunden gearbeitet. Tochter wurde in der Zeit "rumgereicht", war quietschvergnügt und ich fands klasse. Da hab ich gemerkt, was mit fehlte!!! Mensch war ich froh nach einem Jahr wieder arbeiten zu können.

Beim nächsten Kind werde ich wohl nur 6-8 Monate Elternzeit nehmen.

Gruß
Beate

Beitrag von nele27 02.10.10 - 19:07 Uhr

Ich werde bald auch testen, was Hamburg so hergibt ;-) Bislang kannte ich vor allem mein Büro und meinen Stadtteil ... habe vieles noch gar nicht ausprobiert, da ich ja immer nur die Wochenenden hatte. Aber mal schauen, ob mir auch so schnell langweilig wird.

LG, Nele

Beitrag von sabine301180 02.10.10 - 16:33 Uhr

Mein Mann und ich sind selbstständig und da können wir uns die Arbeit selbst einteilen. Gut es hat sich schon so eingependelt, dass ich eine 90% Hausfrau und er ein 10% Hausmann ist. Bei 4 Kindern wäre es wirklich zuviel wenn beide Eltern Vollzeit arbeiten. Bei uns läuft es so sehr gut, weil die Grenzen fließend sind.

Beitrag von manavgat 02.10.10 - 16:49 Uhr

Diese Metamorphose hat bei mir nicht geklappt. Nur Kind schaukeln und Haushalt war mir zu wenig.

Gruß

Manavgat

Beitrag von goldie99999 02.10.10 - 18:09 Uhr

Ganz ehrlich? Ich möchte Dich ja nicht entmutigen, aber:

Mein letzter Arbeitstag war der 11. Mai.

Bis zur Geburt war ich ganz gut ausgelastet, so zwei, drei Wochen danach war ich so sehr mit dem kleinen Wunder beschäftigt, dass ich nicht zum Nachdenken gekommen bin.

Jetzt hasse ich es. Meine Welt besteht aus Windeln, Müll, Wäsche und Kindern. Ich liebe meine Kinder, gar keine Frage, aber ich bin geistig absolut nicht ausgelastet und das macht mich EXTREM unzufrieden. Ich bin halt keine "Muddi".

Mal sehen, wie lange ich es noch zu Hause aushalte... Ehrlich gesagt hatte ich (MIT Vollzeitjob) bei meiner Tochter damals sogar den Haushalt besser im Griff als jetzt. Jetzt muß ich mich immer überwinden weil´s mich so annervt, zum 47492. Mal staubzuwischen um morgen an der gleichen Stelle wieder selbiges zu tun... get my point? Ich sehne mich nach intellektueller Herausforderung.

Andererseits ist es aber auch sehr schön, jeden Tag mit meiner Tochter mittags zu essen und Hausaufgaben machen zu können (das kennen wir ja so gar nicht) und den Nachmittag mit beiden Kids zur freien Verfügung zu haben.

LG, Goldie

PS: Ich hab meinen Lütten an Deinem Geb gekriegt :-) Da mußte ich noch im Kreisssaal dran denken- alles Liebe nachträglich !

Beitrag von nele27 02.10.10 - 19:10 Uhr

***Ich hab meinen Lütten an Deinem Geb gekriegt Da mußte ich noch im Kreisssaal dran denken- alles Liebe nachträglich !***

#danke Und herzlichen Glückwunsch, das Datum ist super #pro Mein Großer hat am 3.8....
Das war aber ein bisserl früh, oder? Du hattest doch ET im September??
Geburt war hoffentlich ok und dem Baby gehts gut?

Schade, dass Du nicht hier wohnst, dann hätten wir mit den Babys auf den Schoß hochintellektuelle Gespräche führen können :-D

LG, Nele

Beitrag von goldie99999 02.10.10 - 19:37 Uhr

Ja, er kam 4 Wochen zu früh, aber mit 50 cm und 2500 g und fit :-)

Geht´s Dir gut? Unglaublich, dass Du auch nur noch 6 Wochen hast... die Zeit rast nur so dahin. (Sprach die Omma und zupfte ihren Hüfthalter zurecht...)

Nun ja, HH is ne Ecke weit weg für intellektuelle Gesprächskreise :-)


Beitrag von silsil 02.10.10 - 19:32 Uhr

Hallo Nele,

für mich war es anfangs eine Umstellung von Vollzeitarbeit auf Vollzeitmama. Ist jetzt auch schon über 3 Jahre her.

Aber ehrlich ich habe jede Minute mit meiner Tochter genossen. Ich habe die freie Zeit vorallem im Sommer (da war ich sonst immer mit Überstunden eingedeckt ) ausgekostet. War viel draußen, beim Schwimmen, habe Ausflüge gemacht.

Schön war auch mal an Wochenenden und zu den Feiertagen frei zu haben. Kein Weihnachten an dem ich mit Arbeit und Privatleben jonglieren mußte. Kein Silvester an dem ich mich mit den immer "feuchtfröhlicheren" Gästen rumärgern mußte. Kein Ostern das komplett ausfällt weil Arbeit angesagt ist.

Mittlerweile würde ich gerne wieder in meinem Beruf arbeiten, aber die Arbeitszeiten, die mich als Single bzw. Nichtmama nie groß gestört haben, gehen mir so gegen den Strich. Da ich möchte, dass meine Tochter ihre Eltern auch zusammen erlebt, werde ich in den nächsten Jahren nicht wieder Vollzeit einsteigen.

Genieß das eine Jahr, es wird schnell vergehen :-)

lg
Silvia

Beitrag von xyz74 03.10.10 - 00:55 Uhr

Also, keine Sorge.. Zu arbeiten hörst Du nicht auf ;-)
Die Aufgaben sind nur andere.

Tja, was soll ich sagen. Bei Dominik (fast 2) hab ich wieder mit 1 Tag/Woche wieder angefangen zu arbeiten als er 4 Monate alt war.
Der Tag war die absolute Erholung für mich.
Mein Kurzer war ein richtig schönes Schreikind.
Dagegen ist Büro Erholungsurlaub und kein noch so karrieregeiler Bürohengst, kann mich noch schocken.
Nach einem Jahr war ich dann wieder mit 30Std auf 4 Tage verteilt an Bord.
Mein Süßer bei der TaMu.
Seit Juni bin ich mit Nr.2 zuhause.
Ich dachte, mein Sohn sei ein schlimmes Schreikind gewesen.
Tja, dann kam meine Tochter #zitter
Ein Schreikind sondergleichen.
Selbst die in der Schreiambulanz waren beeindruckt.

Also, mit anderen Worten.
MIR war nie langweilig.

Beitrag von sweety03 03.10.10 - 15:57 Uhr

Hallo,

ich habe mit Kind 1 immer gearbeitet. Als sie gerade 2 war, wurde ihre Schwester geboren. Ich war genau 14 Monate mit beiden Kindern zu Hause und habe die Zeit ca. sechs bis acht Monate wirklich genossen. Aber dann bekam ich einen fetten Lagerkoller, bewarb mich neu und habe meinen Traumjob gefunden. Ich find dort vor vier Jahren mit einem vollen Tag in der Woche an und habe meine Arbeitszeit in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut.
Jetz sind meine Kinder 7 und 5, und ich arbeite Volltzeit.
Ich wäre nicht gerne länger zu Hause gewesen, ein gutes Jahr war wirklich die Grenze.

Sweety

Beitrag von juba88 03.10.10 - 22:52 Uhr

Ich bin mit meinen beiden Mädels gut ausgelastet. Auch wenn Staubwischen nicht unbedingt mein Traumjob ist - bin ich gerne bei den Kindern zu Hause und nehme mir Zeit für sie. Ausserdem kann ich die Zeit auch sehr gut nutzen um mich selbst weiterzubilden. Dazu bin ich nicht auf eine Erwerbsarbeit angewiesen.