Wie lange habt ihr abgepumpt / wann konntet ihr voll stillen!?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von unterdessen 02.10.10 - 19:42 Uhr

Hallo ihrs...

meine Kleine wurde am 22.09. bei 35+4 geholt, weil sie aus unerklärlichen Gründen nicht wachsen wollte. Sie war zwar nur 42cm und 1990g leicht aber ansonsten topfit... die Schwestern sagen, sie ist ein "Vorzeigefrühchen", weil alles von Anfang an geklappt hat.

Mit dem Zunehmen klappt es zwar noch nicht sooo gut aber laut Angaben der Schwestern "säuft" sie regelrecht *g*

Morgen darf sie jetzt nach Hause (wäre 37+1) und bislang bekommt sie abgepumpte Milch aus der Flasche. Die letzten 3 Tage hab ich sie angelegt. Die Technik hat sie schon raus aber es ist halt doch noch sehr anstrengend. Nach dem Stillen wog sie ca. 10g mehr und stürzt sich regelrecht auf die Flasche danach.

Natürlich würde ich aber gern bald richtig stillen ohne die Abpumperei immer und mich würde mal interessieren, wie lang es bei euch gedauert hat, bis das Stillen richtig geklappt hat und wie lange ihr noch abpumpen und "nachfüttern" musstet!?

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße,

Adina mit #blume Oona (27.05.2008) und #blume Carly (22.09.2010)

Beitrag von angelbabe1610 02.10.10 - 20:03 Uhr

Hallo,
mein Sohn kam in 35+1. Er lag bis 36+0 auf der Neo. Da hab ich gepumpt und jede zweite Mahlzeit angelegt. Da hat er auch immer nur so 10-20g mehr gewogen. Flasche klappte auch nicht besser: 30ml in 60 Minuten :-(.
Zuhause, da war er dann eine Woche alt, hab ich ihn auf Anraten der Hebi nur angelegt und es klappte schnell super. Nur Stillhütchen haben wir 2 Monate gebraucht. Das klappt schon! Mach dir keine Gedanken. Leg sie einfach an. Für den Notfall pump anfangs ruhig noch ab, hab ich auch noch zwei Wochen gemacht, aber nie gebraucht.
LG und eine schöne Stillzeit,
Alexia

Beitrag von unterdessen 02.10.10 - 20:07 Uhr

Danke! das klingt ja schonmal ganz gut bei euch! Carly trinkt im Moment ja schon teilweise sagenhafte 90ml... in 15 Minuten... da geht das an der Brust natürlich etwas mühsamer *g*

Beitrag von zweimalzwei 02.10.10 - 20:33 Uhr

Hallo,

hatte auch so ein Exemplar 35+3 42cm 1790g
2 Wochen Intensiv dann zuhaus - glaub 3 Tage hab ich das noch gemacht mit der Pumperei dann hab ich nur noch gestillt

Zwillingsschwester hatte es noch im KH raus - die kam schon zu mir auf Wochenstation und hat ab da voll gestillt

selbst wenn Du am Anfang öfter stillst - zwischendrin wickeln zum Wachmachen - ganz schnell legen sie zu und trinken dann auch schneller/mehr.

einfach "nur" noch anlegen :-)

LG 2malZwillis

Beitrag von charlotte_n 02.10.10 - 22:11 Uhr

Hallo!

Ich habe zwei Frühchen und bei beiden hat es mit dem Stillen super geklappt.

Beim Älteren war ich nicht in der Klinik dabei und war "nur" tagsüber da. Habe ihn dort mit hütchen gestillt und sonst Flasche gegeben mit abgepumpter Milch oder er bekam es über die Sonde. IN der Klinik klappte das Stillen noch nicht so gut. Zuhause habe ich dann trotzdem nur gestillt (mit hütchen) und es hat geklappt, zwar langsam aber es ging.

Beim Kleinen war ich dabei. Solange er auf Intensiv war konnte er noch nicht so gut saugen, aber die Flasche mochte er auch nicht so gerne, daher noch Sonde! Nach zehn Tagen zogen wir zusammen und es klappte sofort ohne Hütchen. Somit konnte ich nach nicht einmal zwei WOchen mit dem Pumpen aufhören.

Muss dazu sagen, meine Kinder haben immer gut getrunken und zugenommen. Die Flasche mochten sie später auch nicht. Daher habe ich das erste Jahr gestillt bzw. werde mind. solange stillen.


Viele Grüße,

charlotte_n mit Hendrik ( *8.3.07, 33+0, 2170g, 46cm) und Clemens (*5.4.10, 33+2, 2420g, 46cm)

Beitrag von jeannine1981 03.10.10 - 08:13 Uhr

Hi,

Lena wurde in der 32 SSW geholt und wog 1600 g bei 42 cm. Sie wurde im KH immer angelegt und auch zu Hause haben wir es immer wieder probiert. Die Hebi war 9 mOnate unsere Begleiterin aber es hat leider nicht den Erfolg gehabt. Gut als die Lütte 4 Monate alt war hat sie die Brust nur angebrüllt und sich versteift, da habe ich beschlossen das es halt so sein soll.

Habe insgesamt 11 Monate gepumpt und habe mich, als ich die Pumpe abgegeben habe, gefühlt als würd ich einen Teil von mir hergeben (hab sogar noch ein Foto gemacht#kratz).

Lg und viel Erfolg beim stillen!
Jeannine und Lena 30 Monate

Beitrag von cika 03.10.10 - 10:07 Uhr

Hi,

also ich hab 5 Monate abgepumpt und dann langsam umgestellt auf Brust.
War eine Sache über 6 Wochen, ging bei uns echt langsam, da mein Sohn Trinkschwierigkeiten hatte. aber wir habens geschafft und ich hab dann 14 monate gestillt, die Umstellung von Brust auf Flasche war danach ein echtes Problem.
Ich hab ihn nicht überfordern wollen und hab immer eine brust abgepumpt, während ich auf der anderen gestillt hab.
lg
cika

Beitrag von ww800 03.10.10 - 20:13 Uhr

hallo....
meine kleine tamia ist zwar "nur" ne mangekgeburt, aber sie kam bei 37+1 mit 48cm und 2040gramm.
sie ist dazu noch krank. sie lag 3 wochen auf der neo. als sie mit heim kam wog sie 2500g. die letzten 3 tage im kh habe ich sie angelegt. klappte ganz gut, aber sie trank sehr wenig. das mit dem pumpen und nachfüttern habe ich zu hause noch 3-4 tage gemacht, dann nur noch angelegt. allerdings alle 1,5 bis 2 stunden. aber es hat sie gelohnt. sie ist heute genau 3 monate alt und schläft von 19 uhr bis 5 uhr durch!

das wird schon- frag einfach deine hebi. die haben meistens auch ganz gute tipps.

lg wendy mit lara (*16.09.06) und tamia (*03.07.10)

Beitrag von unterdessen 04.10.10 - 11:13 Uhr

Danke für die vielen Antworten...

klingt ja ganz vielversprechend. Wir üben kräftig weiter aber bislang ist Carly mega schnell frustriert und lässt die Brust nach 2 Zügen immer wieder los...

Ich werd sie nun auch öfter anlegen und hoffe, dass sie geduldiger und kräftiger wird :)

Grüßle, Adina

Beitrag von tiriberlin 04.10.10 - 11:30 Uhr

Meine Maus kam bei 35+4 und wir haben 3 Wochen gebraucht, bis ich sie voll stillen konnte. Ich habe immer erst abgelegt, dann Flasche gegeben und dann abgepumpt. War zwar extrem anstrengend, aber es hat sich gelohnt, denn das Stillen war einfach nur unheimlich praktisch. Abgesehen davon ist Muttermilch natürlich das Beste.

Beitrag von juliafroese 04.10.10 - 21:51 Uhr

Dein Beitrag ist zwar schon 2 Tage alt, aber ich möchte dir dennoch unsere Geschichte erzählen.

Ich wollte von Anfang an stillen, da Pauline aber 4 Wochen in der Kinderklinik lag, da sie bei 31+5 geboren ist konnte ich dies natürlich nicht von anfang an. In der Kinderklinik habe ich ab und an angelegt dort hat sie 20ml getrunken.. das wars..

Meine Hebamme zu Hause meinte dann, dass ich mich entscheiden muss, Flasche oder Brust.. Habe mich für die Brust entschieden.. Pauline hat zwar nur 20 ml getrunken, dafür alle 2 std. am Anfang echt hart, aber mit der Zeit hatte sie mehr kraft und hat mehr getrunken..

Im übrigen, ich habe bis sie 1 Jahr und 9 Monate alt war gestillt.. Zwar nur noch Abends aber naja.. Nun sind wir, endlich von weg :)

Lg Jule

Beitrag von unterdessen 05.10.10 - 20:57 Uhr

Mhhh... ich frag mich ja auch, ob ich mich entscheiden muss. Aber ich hätte echt Angst, dass sie verhungert, wenn ich sie nur noch stille, weil mir das alles noch sehr sehr uneffektiv vorkommt.

Mal sehen, was die Waage sagt wenn die Hebamme morgen kommt...

Danke jedenfalls!

Beitrag von sanni582 05.10.10 - 19:42 Uhr

Hallöchen,

also bei mir hat es irgendwie nicht so richtig mit dem stillen geklappt. Für mich war wichtig, dass sie Muttermilch bekommen. Ob nun abgepumpte aus der Flasche oder aus der Brust war mir egal. Leider hat das aber irgendwann alles nicht mehr funktioniert und ich habe Pulvermilch angerührt.

Liebe Grüße
Sanni