erste nacht beim vater

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von skiji 02.10.10 - 21:15 Uhr

Hi ihr Lieben


wie war das bei euch??? wie hat sich das für euch angefühlt????


also bei mir ist es so
meine tochter ist 6 mornate alt. seit einer woche bin ich von ihrem vater getrennt.

erst sollte es nur ein wochenende abstand sein, doch er wollte danach die entgültige trenung....

heute schläft sie das erste mal bei ihm.....
das ist das erste mal, dass wir länger als 3 stunden getrennt sind. generell war sie nur ein mal die woche 1-2 stunden mit der oma unterwegs und sonst waren wir nicht getrennt, da ich sie lange alle 1-2 stunden stillen musste.


mir geht es schrecklich. das ist erst die zweite nacht in der sie generell ganz ohne stillen und nur mit der flasche durchkommen muss und... ich weiß nicht, aber ich vertraue meinem mann nicht 100%ig. er hat die kleine nur selten allein betreut - ich war eigentlich immer da. wenn dann ging es auch nur um 1-2 stunden mal mit dem kinderwagen raus....

ich hab mir ein paar freundinnen eingeladen, ich hoffe sie kommen bald und lenken mich ab.....

wie war es bei euch?

liebe grüße von stephanie

Beitrag von tigaluna 02.10.10 - 21:29 Uhr

Ich kenne es eigentlich nur von der anderen Seite, das heißt, mein LG hatte seinen Sohn mitgebracht, wo er noch kein Jahr alt war. Und das war schon ne große Umstellung für den Kleinen. Aber ich muss sagen, ich finde es zu früh. Wenn du wüsstest, wie er sie füttert, wie er sich generell kümmert, dann kannst du sie nach und nach länger bei ihm lassen, aber von 1-2 Stunden tagsüber direkt über Nacht mit 6 Monate finde ich heftig. Sorry, vielleicht mach ich dich jetzt auch ein wenig verrückt, aber ich denke, das das für deine Tochter ziemlichen Stress bedeutet, vor allem, weil sie noch garnicht an die Flasche gewöhnt ist. Ich hoffe nur mal, das er sich auch wirklich um sie kümmert und um Hilfe bittet, falls er nicht weiter kommt.

Beitrag von skiji 02.10.10 - 21:35 Uhr

ich hoffe, dass die kleine es gut verträgt. wir wurden von eienm auf den anderen tag von ihm aus der wohnung geschmissen. sind ersteinmal zu meiner schwester für zwei tage in eine andere stadt und dnan direkt zu meinen eltern. das hat sie alles weggesteckt, wie nix. kommt mir fast vor als wäre sie fröhlicher. auch die flaschenfütterung hat besser funktioniert als das stillen zuvor.................. aber jetzt beim VATER ist das natürlich noch mal was ganz anderes..............

ich hab ihm in aller deutlichkeit gesagt, dass er mich anrufen soll, sobald irendetwas ist, egalwie spät egal was, dass ich geradezu empört wäre, wenn nicht ;);)

Beitrag von jollymax 03.10.10 - 17:47 Uhr

Natürlich verträgt sie das, viel besser als du glaubst. Ich habe meine beiden Kinder in dem Alter bei meinen Eltern übernachten lassen und ich habe genauso oft gestillt, wie du. Ich habe allerdings nicht auf Flasche umgestellt, sondern bei Oma und Opa gab es halt nachts nichts zu trinken. Es sind ja keine Neugeborenen mehr, die können locker ohne Milch schlafen, eigentlich sogar viel besser. Meine beiden Kinder lieben Omaund Opa über alles und haben es von 6 Monaten an bis jetzt zu 2 und 5 Jahren durchwegs genoßen bei Ihnen schlafen zu dürfen. Wie viel schöner ist es dann für ein Kind beim Papa schlafen zu dürfen

Beitrag von silbermond65 03.10.10 - 18:01 Uhr

Ich habe allerdings nicht auf Flasche umgestellt, sondern bei Oma und Opa gab es halt nachts nichts zu trinken. Es sind ja keine Neugeborenen mehr, die können locker ohne Milch schlafen, eigentlich sogar viel besser.

Und du entscheidest,ob ein 6 Monate altes Baby nachts Hunger haben darf oder nicht?
So nach dem Motto also "laß das Kind ruhig brüllen,zu futtern gibts nichts".
Manchmal frag ich mich wirklich ,wer hier alles so Kinder in die Welt setzt.

Beitrag von fernande 03.10.10 - 20:54 Uhr

Also ich bin wirklich keine Stillfanatikerin, aber das ist der größte Bullshit, den ich je gehört habe, dass 6 Monate alte Babys dann einfach gar NICHTS bekommen, wenn Mama halt nicht zur Verfügung steht.

Wenn ich mir dann noch dein anderes Post hier so anschaue, glaube ich, dass Du hier nur ein bisschen aufmischen willst.

Denn mit allem Respekt, so bescheuert kann doch niemand sein, dass er den Punkt um den es geht einfach nicht kapiert oder der Meinung ist, dass 6 Monate alte Babys auch mal 12 bis 24 Stunden ohne Nahrung sein können, nur weil es irgendwelchen Erwachsenen mal so in den Kram passt.

Beitrag von nele27 03.10.10 - 21:13 Uhr

Ich glaube nicht, dass Du gestillt hast. Sonst würdest Du so einen Kram nicht von Dir geben...

Beitrag von silbermond65 02.10.10 - 21:55 Uhr

Wenn es dir so schlecht dabei geht ,warum läßt du die Kleine ,obwohl sie nachts eigentlich noch gestillt wird über Nacht da?
Daß du das so nicht machen mußt ,weißt du?
Ich würde das Kind erstmal nur tagsüber dort lassen und schauen ,wie gut die beiden das hinbekommen.

Beitrag von bobb 03.10.10 - 14:26 Uhr

Wollt ich grad genauso schreiben...

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 21:56 Uhr

Hallo,

wegen stillen/Flasche würde ich mir jetzt nicht so Gedanken machen. Evtl. ist es ja auch gut, dass sie bei ihrem Vater ist und nicht bei dir (und der Brust). Viele Familien machen es ja so, dass wenn die Mutter abstillt, dass der Vater das Kind ins Bett bringt etc. weil dann eben das Kind nicht mit der Mutter (und der damit verbundenen Brust) in "Berührung" kommt.

Nach dem ihr ja bis vor kurzem noch zusammen gewohnt habt ist euer Kind ja die Nähe zum Vater gewöhnt. Auch wenn er sie nicht stundenlang rumgetragen hat, ist die Stimme, Geruch etc. vom Vater vertraut.

LG janamausi

Beitrag von ronja74 02.10.10 - 22:52 Uhr

Tut mir leid, aber ich verstehe nicht, warum Du so ein kleines Kind über Nacht weggibst? Vor allem, wenn Du dem Vater nicht wirklich vertraust?
Ich verstehe es wirklich nicht! Erklärst Du mir das?

Beitrag von fee03 02.10.10 - 23:12 Uhr

Auch ein Vater kann sich um sein Kind kümmern und das er sie bei sich haben möchte spricht wohl für ihn;-). Ich frage mich ernsthaft warum die meisten Frauen der Meinung sind, dass NUR sie das GEMEINSAME Kind richtig betreuen können#kratz.

Beitrag von ronja74 03.10.10 - 10:34 Uhr

Sie vertraut ihm nicht! Und das Kind wird noch gestillt! Meine Tochter hätte ich in diesem Fall NIEMALS über NAcht zum Kindsvater gegeben!

Beitrag von fee03 03.10.10 - 22:59 Uhr

Die kleine bekommt ja die Flasche nachts, zwar erst seit 2 Tagen, aber das würde ich eher als positiv sehen, dass nicht die Mutter die kleine betreut in der Zeit.
Wäre der Vater noch im gemeinsamen Haushalt wäre das wohl kein Thema.;-)

Beitrag von fee03 03.10.10 - 23:02 Uhr

Huch, noch was vergessen.

Sie vertraut ihm ja nicht weil er die kleine nie länger als höchstens 3 Stunden betreut hat, der Mann ist erwachsen und wird mit sicherheit seiner Tochter gerecht werden.

Ich denke das Mütter einfach gerne zum Schutz des Kindes in Eigenerabsicht argumentieren.

Beitrag von fernande 02.10.10 - 23:50 Uhr

Hallo Stephanie,

generell bin ich jemand, der sich immer für zahlreiche und großzügig bemessene Umgangstage mit dem Kindesvater ausspricht.

Aber in Deinem Fall, wenn das Kind noch nicht komplett abgestillt ist, wundere ich mich auch, warum ihr diese Regelung gewählt habt.

Die Chance ist groß, dass alles gut läuft und sie genießt die Zeit bei Papa und hat keine Probleme mit der Flasche.
Wenn ihr noch miteinander offen reden könnt, dann frag den Papa einfach wie es gelaufen ist.
Ansonsten würde ich auch eine andere kreative Regelung vorschlagen, die dem Kind die Chance gibt sich langsam an die Situation zu gewöhnen.

Sei einfach ein wenig selbstbewusster.

fernande

Beitrag von maschm2579 03.10.10 - 08:36 Uhr

Hallo,

also ich frage mich wie man ein so kleines Kind das soviel Veränderung in letzter Zeit durchmachen musste auch noch über Nacht von der Mama trennen kann.
Vor allem wenn Du Nachts nicht mehr stillst, ist es ja eine Sache aber was ist morgens? Schon allein das Kuscheln mit Mama wird Ihr fehlen.

Klar ein Papa ist Papa und genauso wichtig wie mama aber bei so kleinen Mäusen finde ich das sie einfach über Nacht zu Mama gehören. Vor allem wenn so viel neues passiert ist. Ich hätte Angst das mein Kind die Bindung zu mir verliert wenn es ständig umher gereicht wird. Oma, Papa und Mama sind 3 Bezugspersonen.

Meine tochter ist 2,5 Jahre und hat noch nie bei mir geschlafen. Vom Gericht wurde das Grundschulalter als angemessen gesehen und ich lasse sie selbst entscheiden. Zur Zeit will sie mit ihren Vater nur 1x die Wcohe 1 Std mit und das mit Heulerei. Sollte sie den Wunsch äußern mehr zu machen dann darf sie das gerne tun aber ich will nicht das sie mir später Vorwürfe macht. Ich frage sie regelmäßig ob sie mal anrufen will oder sich mit ihm treffen.

Ich hoffe Du hattest einen super lustigen Abend mit den Mädels und Deine Tochter eine schöne Nacht.

lg M.

Beitrag von fernande 03.10.10 - 11:50 Uhr

Hallo,

aus reiner Neugierde muss ich jetzt doch mal nachfragen:

Wo schläft denn Dein Kind?

Bei dir hat sie noch nie geschlafen, den Vater sieht sie nur einmal die Woche für eine Stunde?

fernande

Beitrag von janamausi 03.10.10 - 09:47 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt kann ich hier die meisten Antworten nicht verstehen.

Der KV hat bis vor 1 Woche noch mit seinem Kind zusammen gewohnt. Wäre die KM noch mit ihm zusammen und würde nur 1 Nacht fortgehen und der Vater würde sich kümmern wäre alles kein Problem. "Nur" weil der Vater nicht mehr mit unterm Dach wohnt heißt es plötzlich "wie kannst Du nur...?".

janamausi

Beitrag von silbermond65 03.10.10 - 11:11 Uhr

Der KV hat bis vor 1 Woche noch mit seinem Kind zusammen gewohnt

Das scheint aber auch bis auf ein bisschen Kinderwagen schieben alles gewesen zu sein,was er mit seinem Kind zu tun hatte.
Und jemand ,der mich mit Säugling mal eben auf die Straße setzt ,könnte froh sein,wenn er sein Kind überhaupt sieht.
Und nein,ich bin keine von den bösen Mamas,die dem Vater das Kind vorenthält /entzieht.Ganz im Gegenteil.

Beitrag von fernande 03.10.10 - 11:45 Uhr

Nein, darum geht es hier nicht.
ich habe es so verstanden, dass das Kind immer noch gestillt wird und nun eine ganze Nacht ohne Stillen und mit Flasche auskommen MUSS.
Nach meiner Erfahrung ist es keine besonders tolle Idee, so plötzlich dem Kind die Brust zu nehmen.

Und da stellt sich doch die Frage warum das so sein muss.
Keiner hier ist, denke ich, ernsthaft der Meinung, dass der Vater sich nicht kümmern kann. Aber stillen kann er nunmal tatsächlich nicht.
Und anscheinend ist die Mutter gar nicht auf die Idee gekommen eine ganze Nacht wegzubleiben, weil ihr Kind halt noch die Brust braucht. Das finde ich auch keineswegs ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist doch eher wenn eine stillende Mutter nachts wegbleibt.

Es gibt sicher viele andere Wege, die es dem Vater erlauben sich zu kümmern und viel Zeit mit dem Kind zu verbringen.
Und in ein paar Wochen ist das Thema Stillen doch eh durch und dann hat er ein ganzes Leben Zeit mit seinem Kind Tage und Wochenende auch mit Übernachtung zu verbringen.

Das Kind ist gerade mal ein halbes Jahr alt, es muss doch jetzt nicht zwangsweise abgestillt werden, nur damit der Papa seinen Willen bekommt.

fernande

Beitrag von janamausi 03.10.10 - 12:39 Uhr

Hallo,

ich habe es so gedeutet, dass sie eh abstillt...Wenn sie jetzt abgestillt hat damit das Kind beim Vater schläft finde ich das auch nicht gut.

Mal schaun ob die TE noch etwas dazu schreibt und schreibt wie es gelaufen ist...

LG janamausi

Beitrag von fernande 04.10.10 - 02:05 Uhr

Abstillen und abgestillt haben sind ja nun zwei paar Schuhe!
Abstillen dauert in der Regel länger als ein paar tage und anscheinend war die Kleine noch nie eine Nacht ohne die Mutter und ohne die morgentliche Stillration.

Warum also jetzt alles übers Knie brechen?

Beitrag von janamausi 04.10.10 - 19:19 Uhr

Beim Abstillen wird sogar empfohlen, dass der Vater sich ums Kind kümmert (also Abends zum Schlafen legt und sich Nachts ums Kind kümmert), eben weil das Kind die Mutter mit der Brust verbindet!

Die TE hat auch nirgends geschrieben, dass sie wegen dem KV abstillt! Sie hat nur geschrieben, dass das Kind jetzt ohne stillen auskommen muss (und das sagt ja nicht aus, dass sie wegen dem KV abstillt). Vielleicht möchte sie es ja selber?

Beitrag von fernande 04.10.10 - 22:32 Uhr

Du willst mir jetzt wohl nicht wahrmachen wollen, dass beim Abstillen empfohlen wird, die Brust für womöglich einen ganzen Tag aus dem Bereich des Kindes zu nehmen?

Quatsch!

Und es wird doch wohl sehr deutlich, dass die TE nicht will, dass ihr Kind jetzt auf diese Weise abgestillt wird.

Das sind doch jetzt Wortklaubereien.

fernande

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