Blutungen in der 17 SSW Uniklinik Mainz....nie wieder!!!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katrin_i 03.10.10 - 12:58 Uhr

Hallo,

heute morgen bin ich mit Blutungen wach geworden. Mein Mann hat mich auf anraten des Notartzes in die Uniklinik nach Mainz gefahren.
Dort hat man mich als "Notfall" in die Frauenklinik aufgenommen und dann.... ich war sooo wütend... 1,5 h warten lassen... weil die Schwestern erst noch das Frühstück auf Station austeilen mussten und nur EIN Arzt da sei!!! Unglaublich, da sitzt man als Notfall mit Rotz und Wasser auf einem Stuhl und wartet und niemand nimmt sich der Sache an.. Und was hat der Arzt gemacht... er hat eine ältere Patienten auf eine andere Station gebracht, das hätte auch eine Schwester machen können.
Als dann ein Ultraschall gemacht wurde, war die Qualität des Utraschalles so schlecht, dass der Arzt nur sagen konnte... das Kind lebt noch... SUPER... so viel Einfühlungsvermögen.... Uniklinik Mainz?? Nie wieder!!!
Morgen sofort zu Arzt, der nicht nur von aussen( So wie die Uniklinik) chic ausgestattet ist, sondern auch ein Ultraschall hat, dass nicht noch aus dem 2.Weltkrieg stammt. Oder war das vielleicht schon die Ausstattung für Kassenpatienten???

Beitrag von lori81 03.10.10 - 13:12 Uhr

Egal in welche Klinik du gehst solange du Kassenpatient bist, bist du immer nur die 2te Wahl.

Haben das bei unserem Sohn feststellen müssen als wir hier in die Klinik gefahren sind, weil er über starke Schmerzen klagte.

Wir mussten 2 Std. mit weiteren Kindern den es genau so schlimm ging warten, bis eine Mutter mit ihrem Sohn kam die Privat versichert war was glaubst du wohl wie schnell ein Arzt zur Stelle war? genau hat nur wenige Minuten gedauert.

Wir haben uns so darüber aufgeregt bis sich einige Eltern zusammen taten und dem Arzt sowie den Schwestern die Meinung direkt ins Gesicht sagten.

Es ist nun mal so wie es ist als Kassenpatient bist du nichts wert und die Ärzte haben schon lange keinen Gedanken mehr daran verschwendet was sie für einen Eid schworen jedem zuhelfen, denn heute schwören sie nur noch auf Privat Leistungen die werden ja besser bezahlt.

LG Lori

Beitrag von katrin_i 03.10.10 - 13:18 Uhr

Hallo Lori,

weißt du mich ärgert daran, mein Mann und ich sind beide freiwillig gesetzlich versichert. Das heißt wir zahlen die die Höchstsumme, zusammen über 1000 Euro jeden Monat in die Krankenversicherung ein. Wären wir privat versichert, würden wir viel Geld sparen und hätten eine bessere Leistung. Doch wir sind der Meinung, dass sich nicht jeder der Verantwortung entziehen kann und wir dieser Solidargemeinschaft angehören und auch dafür mit bezahlen. Aber nach heute morgen, kommt die Einstellung echt ins wanken....

LG Katrin

Beitrag von nele27 03.10.10 - 13:18 Uhr

Hi,

das ist natürlich total ätzend, sowas erleben zu müssen.

Aber nicht alles davon ist die Schuld des KH - dass nur 1 Arzt da ist, tja, blöde, aber wahrscheinlich Sparmaßnahme. Die Ausstattung wird ja allgemein immer schlechter #schmoll

Und dass Du warten musstest - wer weiß, vll wurden direkt zu der Zeit noch 3 Herzinfakrte eingeliefert?? Oft gibt es eine logische Erklärung für sowas. Die lassen Dich ja da nicht warten, weil sie da Bock zu haben.

Das Begeliten der Seniorin hätte der Arzt natürlich lassen können, aber DU weißt ja nicht, was der vorher gemacht hat...

Ich musste mal mit allergischem Schock und zuschwellender Luftröhre warten #schwitz Warum? Weil tatsächlich Herzinfarkte angeliefert wurden, hat man mir hinterher erklärt und sich entschuldigt. War kein Problem, aber normalerweise wäre ein solcher Notfall auch sofort behandlungsbedürftig.

Ärger Dich nicht, ist ja noch mal gutgegangen! Dass Dir der Schreck in den Gliedern sitzt versteh ich natürlich gut #liebdrueck

LG, Nele
34. SSW

Beitrag von lori81 03.10.10 - 13:43 Uhr

Wir sind auch noch freiwillig gesetzlich versichert weil wir es immer noch dahin gehend verkraften konnten warten zu müssen, keine vernünftige Behandlung zu bekommen etc. aber wenn es ums Kind geht verstehen wir keinen Spaß mehr, denn wie heißt es so schön Kinder sind unsere Zukunft aber das gilt noch lange nicht für unsere Ärzte.

Mittlerweile ist unser großer Sohn Zusatzversichert so das er jetzt anspruch hat wie ein Privat Patient behandelt zu werden.

Es ist einfach nur furchtbar in wie fern die Menschen heute behandelt werden.

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 07:05 Uhr

Man hat Dich sicher nicht aus Böswilligkeit warten lassen, sondern einfach nach Dringlichkeit behandelt.
Ich denke nciht, dass man als Schwangere grundsätzlich Vorrang vor älteren Herrschaften hat, die eine Behandlung dringender nötig haben und Du weißt ja sicher nicht, warum der Arzt den älteren Patienten begleitet hat...

Gruß,

W

Beitrag von vchilde1976 03.10.10 - 17:55 Uhr

Herzinfarkte in der Frauenklinik??? Gehören die nicht in die internistische/kardiologische Notaufnahme???

Beitrag von nele27 03.10.10 - 21:01 Uhr

Das war doch nur ein Beispiel :-) Weil ich das eben so erlebt habe in der allgemeinen Notaufnahme.

Setze jeden x-beliebigen anderen Notfall dafür ein, der um Leben und Tod geht und daher dringender ist als der Notfall der TE ...

Beitrag von einfachich77 03.10.10 - 16:20 Uhr

Jo mei, dann lasse Dich halt privat versichern, wenn Du eine bessere Behandlung erwartest... Aber selbst dann wirst Du im Krankenhaus warten müssen, wenn ein Notfall dazwischen kommt... *kopfschüttel*

Ich kann Menschen einfach nicht leiden, die nie über den Tellerrand hinaus sehen und nur immer ihr eigenes Wohl im Sinn haben. Was weißt Du, warum der Arzt die ältere Patientin begleitet hat und wenn eine Schwester den ganzen Tag arbeitet, dann hat sie auch ein Anrecht auf ihre Frühstückspause, die nimmt sich jeder andere AN ja auch. Und mit Blutungen in der SS bist Du leider noch kein akuter lebensbedrohter Notfall, wie die Untersuchung ja sicherlich auch gezeigt hat, sonst hätte man Dich ja nicht nach Hause geschickt.

Gehe doch einfach mal davon aus, dass ein Arzt einen Fall wie den Deinen schon Dutzende Male hatte. Soll er da jedes mal sein Herzblut reinstecken und mit dem Patienten leiden??? Das sind doch auch nur Menschen, die ihr eigenes Leben haben. Und wenn es Dich so gestört hätte, dann hättest Du es ja dem Arzt ins Gesicht sagen können, anstatt hier im Nachhinein zu jammern!!!

Ich war auch schon einige Male im KH wegen Blutungen oder ähnlichem. Und es hat mir gereicht, wenn die mir sagten, dass erstmal alles i.O. ist und ich wieder nach Hause durfte. Was sollen sie auch sonst tun, wenn kein Handlungsbedarf besteht. Sei doch froh, dass es so ist.

Beitrag von jen1984 03.10.10 - 17:05 Uhr

Was ist denn mit dir los????

Blutungen in der 17 ssw sind bestimmt nicht, weil sie zuviel gegessen hat, ich hätte auch Panik und möchte so schnell es geht behandelt werden.

Wenn du ein Herzinfarkt hast und operiert werden musst, würdest du mit Sicherheit nicht sagen, och ja, die Herrschaften müssen erstmal frühstücken gehen, die haben schon soviel gearbeitet heute, Notfall ist Notfall und das geht vor#augen

Manche können sich vielleicht nicht Privat versichern lassen, weil sie das Geld bzw den Verdienst nicht haben...

Bei so Äußerungen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln#aerger

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 07:07 Uhr

Es ging doch aber nicht um einen Herzinfarkt, wo wirklich jede Sekunde zählt, sondern es war durchaus Zeit, sonst wäre die TE nicht guter Dinge wieder Zuhause, oder?

Beitrag von jen1984 04.10.10 - 09:33 Uhr

das war ein Beispiel Blutungen sind keine Kleinigkeit, schon garnicht in der Schwangerschaft

Beitrag von einfachich77 04.10.10 - 09:51 Uhr

Wir wissen doch aber nicht, ob die ältere Dame ein Notfall gewesen ist, wo eine Übergabe von Arzt zu Arzt erforderlich gewesen ist. Ist doch alles rein spekulativ. Zum Rest - siehe meinen Beitrag weiter unten.

Und zum Thema privat versichern... Die TE WILL doch gesetzlich versichert sein. Sie hätte durchaus die Mittel, sich privat zu versichern, macht es nur nicht! Dann soll sie doch jetzt auch nicht rumjammern, wenn ihr darauf Nachteile entstehen. JEDER der gesetzlich versichert ist, weiß, worauf er sich einlässt!

Beitrag von katrin_i 03.10.10 - 18:53 Uhr

Hallo einfachich,

an und für sich kann ich Deine Meinung auch wenn du sie hier echt grenzwertig äußerst verstehen. Auch ein Arztberuf ist ein Beruf und auch hier hat man Anrecht auf eine Pause. Aber ein Notarzt kann nicht dann Pause machen, wenn ein Notfall kommt. Ich selbst arbeite auch im med. Bereich. Ich bin für die Aufbereitung von Blutkonserven in Krankenhaus, unter anderem Verantwortlich. Das heißt ich arbeite, wenn andere einen schlimmen Unfall haben und dringend eine Konserve brauchen. Soll ich dann in Zukunft auch sagen, ich habe auch nur mein Leben und mach jetzt erst mal Pause.?? Hätte ja nach Deiner Theorie das Anrecht drauf. Zu der Ausagen das auch Schwestern Pause haben, ja aber wenn ein Notfall da ist nicht alle 5 Schwestern zusammen, oder?? Da kann man wie es in vielen Dienstleisungsberufen auch erwarten dass man getrennt voneinander Pause macht. Und doch ich habe mitbekommen, wohin der Arzt die Patienten gebracht hatte. Zustand nach einer Prellung am Arm!!!! Sorry, ich denke echt nicht an mich, sondern stelle fest ,dass dieses Krankenhaus einfach nur schlecht organisiert ist. Wenn du kein Problem hast, zu warten mit starken Bauchschmerzen und Blutungen, freue ich mich dich das nächste Mal im Krankenhaus zu treffen, denn du lässt mich ja dann vor :-) und wartest gerne noch ein bisschen.

Grüße

Beitrag von einfachich77 04.10.10 - 09:47 Uhr

Ja, wenn Du es dann soooo eilig hättest, dann würde ich Dich auch vorlassen!!! Ich denke schon, dass die Ärzte sehr gut einschätzen können, ob eine Frühgeburt droht oder nicht. Und was hätten ihr denn die Schwestern genützt, der Arzt war ja noch beschäftigt!!! Sollten die ihr die Hand halten??? Generell geht man im KH ja nicht gleich hoch in die verschiedenen Ambulanzen, sondern wird unten "vorsortiert".

Ich war oft genug wegen Blutungen im KH und musste oft genug warten und habe nie einen Aufstand gemacht! Ich sage es mal so, 30 min machen den Kohl da auch nicht mehr fett. Was bis dahin nicht hätte sein sollen, hätte man auch mit noch soviel Technik nicht mehr aufhalten können.

Sieh es doch mal so: Unter der Woche wäre sie erst zum FA gegangen und der hätte dann entschieden, ob sie ins KH muss oder nicht und auch beim FA hätte sie warten müssen, bis sie dran ist, da wird sie auch nicht vorher drangenommen.

Beitrag von katrin_i 04.10.10 - 13:14 Uhr

#gruebelWie kann denn ein Arzt wissen, ob eine Fehlgeburt droht, wenn er die Patientinnen nicht untersucht sondern erst ewig warten lässt? Verstehe ich nicht? Würde er erst kurz gucken und dann die Prioritäten festlegen, oder eine Schwester mal eine Anamnese aufnehmen was überhaupt los ist, wäre ich voll auf Deiner Seite!!!!!!
Es handelte sich um eine Gyn Notaufnahme!! Was gibt es da für andere Notfälle als Gynäkologische??? #kratz#gruebel