Einleitung vor ET?! (Vorsicht, lang)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 2demiet 03.10.10 - 17:26 Uhr

Hallo Ihr lieben mitschwangeren...

Meine Kraft neigt sich dem Ende. Am Freitag waren wir bei unserer FÄ und die stellte nach einem langen CTG (Herzfrequenzen bis 190 in Aktion) dann erschreckender Weise fest dass sich unsere Kleine wieder in Fußlage gedreht hat. Sie hat uns gleich zur Geburtsplanung in die Klinik geschickt. Wir dann dahin und haben uns brav alles angehört....
Am liebsten hätten die mich gleich da behalten und sectioniert!!! Ich war geschockt!!!
Die kleine hat überhaupt keine Einschränkungen, die Plazenta weist nur minimale Verkalkungen auf, Fruchtwasser ist noch massig vorhanden, die Perfusion der Nabelschnur ist bombig und trotzdem wollten sie sie rausholen!!!! Spinnen die denn alle??? Der Arzt stellte fest dass sie sehr, sehr aktiv ist und sie sehr viel Platz hat. Ich bestätigte ihm dass ich sicher bin dass sie sich mindestens 3 mal am Tag dreht. Schon immer!!! Da ist immer etwas los im Bauch und man kann es sehr gut fühlen was sie da drinnen macht.
Wir konnten ihn überreden uns gehen zu lassen.... Aber wir sollten heut zur Kontrolle. Wir dahin und siehe da, sie liegt wieder in Schädellage!!! Sag ich doch... Jetzt wollten die uns wieder dabehalten. Ich verstehe die Welt nicht mehr! Wir wollen keinen Kaiserschnitt und die Ärzte haben vor irgendetwas Angst und wir wissen nicht wovor!!! Jetzt sollen wir Mittwoch erneut zur Kontrolle und die wollten für Freitag gleich nen OP Termin festhalten!!! Natürlich hätte ich unsere kleine gern jetzt schon im Arm. Bin es auch langsam echt leid, aber ich lasse sie doch nicht holen wenn eine spontan Geburt möglich wäre!!! Klar aus ner Fußlage geht es nicht, aber ich kann doch bis zum Eintreten der Wehen warten und wenn sie sich dann wieder so doof hinlegt, kann man sie immer noch per Sectio holen...
Heut sagte der andere Arzt dann, man könnte ja auch einleiten wenn sie dann in Schädellage liegt... ich bin nächsten Freitag bei 38+4. Heute war der Gebärmutterhals noch fast vier cm und fest verschlossen. Da leitet doch keiner einfach so ein wenn das alles noch geburtsunreif ist?!

Jetzt zu meiner Frage, hatte jemand von Euch eine Einleitung bei unreifem Befund und vor ET??

Entschuldigt das ganze Wirr-Warr

GlG 2demiet mit Knöpfchen 37+6

Beitrag von redrose2282 03.10.10 - 17:34 Uhr

huhu

ja ich bin so ein e4xemplar. 2007 bei meiner tochter in der 36ssw. sie kam dann nach 1,5 tagen und 12 std geburt gesund zur welt.

wenn du fragen hast gern auch über vk.

lg red

Beitrag von 20girli 03.10.10 - 18:09 Uhr

Hi,

ich würde dir raten bei dem zu bleiben wie du es für richtig empfindest.

Mir wollten sie mein Kind auch eine woche vor ET holen - warum auch immer.
Die haben mich - und ich hatte einen besseren Befund als du- 2 stunden an den Wehentropf gehängt...hoch dosiert und dann zweimal versucht die Blase aufzumachen. Gott sei dank- und das meine ich auch so...ging das nicht.

Einleitung ohne wirklich ernsthaften Grund ist viel zu gefährlich. Endet viel zu oft in einem unötigen KS.
Wie gesagt ich hatte einen viel besseren Befund und ich bin auf die Einleitung nicht angesprungen...weil das Kind einfach nicht so weit war. Und trotzdem wollten die unbedingt das Kind holen.

5 Tage nach ET ist mir dann von alleine die Blase gesprungen....meine Wehen waren leider aber wieder weg....und ich hab mich an den Tropf hängen lassen. Minimal dosiert ---ein hauch von dosierung...ich hab gesagt entweder das schubst an oder ich warte bis zu 12 stunden bis die wehen von alleine wieder kommen. Ich hab darauf angesprochen - das Kind war so weit und ich hatte ruck zuck meine eigenen wehen.

Mir sagte jemand im KH...so im vertrauen...für eine Einleitung und einen KS bekommen dei mehr Geld als für eine GEburt die von alleine losgeht und ohne Komplikationen verläuft.

Und ganz ehrlich...was ich da im KH erleben durfte...ich glaube das da was wares dran ist.

Bleib dir treu - das lohnt sich...Mutter Natur macht es schon richtig. Ist schön zu wissen das wenn etwas nicht stimmt wir gute Ärzte haben...aber erst der Natur ihre Chance geben...ich hatte dann noch eine wunderschöne Geburt. Und bin froh mich durchgesetzt zu haben.

Ich hatte mich nämlich mit dem Oberarzt angelegt und ihm gesagt...er solle doch seine eigene Blase aufmachen...ich würde jetzt nach Hause gehen :-) Und das war meine beste Entscheidung...meine kleine war noch 11 Tage im Bauch und meine Hebi meinte auch---die Tage hat sie einfach noch gebraucht.

lg Kerstin

Beitrag von 2demiet 03.10.10 - 18:29 Uhr

Ich danke Dir für Deinen ausführlichen Bericht!!! Das macht wirklich Mut!!!

Beitrag von hella10 03.10.10 - 18:11 Uhr

Ja, ich. Ich schreib Dir mal eine PM. Aber mein Ratschlag: Bloß nicht!

Beitrag von angie07 03.10.10 - 18:13 Uhr

Hi!!!

Also den Grund warum die Ärzte bei dir einleiten wollen versteh ich auch nicht. Nur weil die kleine platz hat und sich dreht??? Frag morgen mal deine Hebamme die die Nachsorge macht was die davon hält.Versuch das nächste mal direkt nach zu fragen wo vor sie angst haben.

Meine Bettnachbarin damals sollte zur äußeren Wendung in die klinik ein tag später kommen weil der kleine steißlage hatte was meinte der herr nö kein bock drauf ich will nun raus und kam die nacht spontan auf die welt. Ärzteteam usw. standen für den notfall bereit aber alles ging so super.

Nico wurde damals eingeleitet weil ich fruchtwasser verloren hatte und keiner wusste seit wann. Bei der feststellung war ich 38+1 und mein FA meinte erst noch oh alles fest verschloßen gebärmutter hals lang und dann halt durch den ph wert das ich ins kh musste.
ich wünsche dir alles gute und meld dich was raus gekommen ist.