Sohn hat ständig eine Mandelentzündung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von babybaer4 03.10.10 - 22:34 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat seit Jahren so 4-7 Mandelentzündungen im Jahr.Mal leichte aber auch mal mit Fieber und Schüttelfrost.
Nun ist es so das er seit 2 Wochen eine hat.Anfangs mit Fieber ,waren auch beim Arzt aber da schien sie schon am Abklingen zu sein.Nach ein paar Tagen bin ich wieder mit ihm zum Arzt weil er immer noch Beschwerden hatte und es wurden Streptokoken festgestellt.Er bekam Penicilin und es wurde etwas besser .Aber alle 2 Tage klagt er vorallen Morgens über leichte Schmerzen.Seine Mandeln sind immer noch größer,gerötet und was mich irritiert auf einer Mandel ist ein roter Strich ,wie eine geplatzte Ader.Das kenne ich nicht.Morgen gehe ich wieder zum Arzt um es abklären zu lassen.
Kennt das einer von euch ?

Lg Sabine

Beitrag von schullek 03.10.10 - 22:40 Uhr

hallo,

er hat das seit jahren? wie wird er immer behandelt? bekommt er immer antibiotika? das wären ja dann jedes jahr min. 4 mal oder? das alleine ist ja schon ein unding, weil es das immunsystem deines sohnes quasi kaputt macht. je mehr antibiotika, desto anfälliger wieder für was neues (bzw. was neues altes) sicherlich gibts möglichkeiten die mandeln verkleinern oder entfernen zu lassen, was für mich aber der wirklich letzte schritt wäre. die mandeln sind ja nicht umsonst im körper und haben eine funktion.
ich persönlich würde mit meinem kidn allerschnellstens zu einem guten klassischen homöopathen gehen und ihn konstitutionell behandeln lassen.

lg

Beitrag von zahnweh 03.10.10 - 23:29 Uhr

Hallo,

ja, das kenne ich von mir selbst. Allerdings erst im Erwachsenenalter.
Wichtig ist, dass der Abstrich gemacht wird/wurde. Wenn man die Erreger kennt, kann man sie gezielt behandeln. (ich bekam anfangs Breitbandantibiotika. Das traf die tatsächlichen Erreger aber nicht wirklich, machte sie bloß resistenter).

Man sagt ja, bei Kindern seien häufige Mandelentzündungen "normal". Allerdings wenn er bescherden hat, würde ich auf jeden Fall mal einen kompetenten Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu Rate ziehen, der sich auch mit Kindern auskennt.

Weiters ist wichtig, wie mir meine Ärztin sagte: bei Antibiotika KEINE Milchprodukte essen/trinken. Mindestzeit vor/nach der Einnahme sind zwei Stunden. Denn Milch/Joghurt/Quark etc. kann die Wirkung beeinflussen bzw. außer Kraft setzen.

Gute Besserung

Beitrag von babybaer4 04.10.10 - 08:41 Uhr

Hallo,

ich halte Jans Kinderarzt als sehr kompetent.Jan bekommt auch nicht jedesmal Penicilin.Dieses Jahr war es das 3te mal.Einmal bei Scharlach, jetzt bei den Streptokoken und einmal waren wir bei einem HNO der wie ich feststellen durfte bei der kleinsten Rötung verschreibt.
Jans Kinderarzt meinte das bei Kindern der Höhepunkt mit Mandelentzündungen mit 5j ist,danach sollte es besser werden.
Das wollten wir gerne abwarten,da wir die Mandeln auch als wichtig halten .
Ich hatte auch viel mit meinen Mandeln zutun und im Erwachsenenalter kamen sie dann entgültig raus seitdem bin ich kaum noch krank.Solange werde ich nicht warten bei Jan.
Ich kenne es allerdings nicht das man 2 Wochen damit zutun hat,trotz behandlung und das ein Äderchen auf der Mandel zu sehen ist.Das macht mir ein wenig Sorgen.
Naja ich werde es ja gleich erfahren ,was es damit auf sich hat.

Lg Sabine

Beitrag von girl08041983 04.10.10 - 08:52 Uhr

Hallo Sabine,

hat dein Sohn noch die Polypen?

Bei meinen Kleinen war es so, dass die Polypen dauernd Probleme gemacht haben, dass die Mandeln zu Kontaktmandeln wurden und gar nicht mehr kleiner wurden, egal ob Mandelentzündung oder nicht. Er hatte dauernd irgendwelche Probleme mit dem Hals und die Mandeln waren eben sehr oft angegriffen.
Nachdem die Polypen entfernt wurden, wurde es besser. Er hat mittlerweile keine Kontaktmandeln mehr und viel weniger Erkrankungen rund um den Hals.

Lg und viel Glück dass ihr das bald in den Griff bekommt

Beitrag von maxundjan 04.10.10 - 12:03 Uhr

Hallo,

unsere Tochter war auch ständig krank. Hals, Erkältungen, Mandeln usw. das ganze Programm. ..
Als unsere KiÄ ihr wieder mal ein AB verschreiben wollte, bin ich mit ihr zu einem Heilpraktiker gegangen.
Wir haben eine Stuhluntersuchung machen lassen, bei dessen Ergebnis mir heute noch schlecht wird, wenn ich daran denke.
"Keine messbaren Werte mehr für die normalen gesunden Keime im darm, aber auch keine messbaren, weil die Skala irgendwann zu Ende ist, Werte mehr für die schädlichen Keime. D.h. unsere Tochter war total verpilzt. Da der Darm ja maßgeblich zu unserer Gesundheit beiträgt, brauchten wir uns also nicht zu wundern, denn jedes weitere AB mchte die Darmflora noch mehr kaputt. So hatte das Immunsystem mit der Darmflora zu tun und konnte sich nicht um die "anderen Sachen" kümmern.

Wir haben dann eine "Entpilzung" (wie es genau heißt weiß ich nicht mehr, da müßte ich nachgucken) gemacht. War kostspielig und langwierig, dann einen Darmfloraufbau und seitdem ist sie gesund.
Die ein oder andere Erkältung, aber alles ohne AB....
Und unsere KiÄ darauf angesprochen: alles Humbug!

Nunja, die sind wir los. Wir haben unseren Heilpraktiker und eine neue KiÄ, die auch für solche Sachen offen ist.

Alles Gute für deinen Sohn1

Sandra