Macht man das?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von machtmandasso 04.10.10 - 08:07 Uhr

Hallo,

ich würde gern mal eure Meinung hören.
Ist es normal, dass man seiner Ex-freundin schreibt, dass man grad mega an sie denken musste? reagier ich grad irgendwie über?

hilfe...

Beitrag von ninnifee2000 04.10.10 - 08:19 Uhr

Mir würde das auch nicht gefallen.

Beitrag von luvyousomuch 04.10.10 - 08:22 Uhr

nein, ...

Beitrag von kerstin0409 04.10.10 - 09:01 Uhr

Hallo?

Was für eine Frage... natürlich ist das NICHT NORMAL!

Beitrag von machtmandasso 04.10.10 - 09:08 Uhr

ihr beruhigt mich.ich dacht schon ich reagier über. was für´n mist...
ich bin auch so blöd und guck ins handy... macht man natürlich auch nicht

Beitrag von lene1972 04.10.10 - 09:48 Uhr

ob man das macht oder nicht, das ist wohl ansichtssache und muss jeder für sich selber entscheiden. der punkt ist, du musst dich selber fragen, ob du damit umgehen kannst oder nicht. ich für meinen teil fände das nicht ok, wenn mein partner so etwas schreiben würde!!!

Beitrag von machtmandasso 04.10.10 - 09:50 Uhr

ich find´s auch nicht ok. aber was soll ich denn machen? ich kann ihn ja nicht drauf ansprechen

Beitrag von lene1972 04.10.10 - 09:52 Uhr

ja, da bist du nun natürlich in ner zwickmühle. wenn du ihn darauf ansprichst, weiss er, dass du ihm nachspionierst. auf der anderen seite, weshalb hast du überhaupt nachgeguckt? hattest du eine vermutung? oder weshalb?

Beitrag von seelenspiegel 04.10.10 - 10:24 Uhr

Es soll ja durchaus schon passiert sein, dass man sich nicht im übelsten Streit trennt, sondern wie erwachsene vernünftige Menschen, und man auch später noch den Kontakt freundschaftlich hält, ohne Hintergedanken zu haben.

Warum erwarten gerade so viele Frauen, dass die Vergangenheit der Männer mit einer neuen Beziehung nie mehr präsent sein darf, ohne gleich "das schlimmste" zu vermuten, oder wegen solchen Kleinigkeiten gleich an die Decke zu gehen?

Da werden alte Fotos kritisiert, es wird darauf bestanden, alte Briefe dem Flammentod zu übereignen usw, und wehe es wird mal eine Mail oder SMS geschrieben, telefoniert oder.....ihr Götter helft uns......wehe man geht mit der Verflossenen mal einen Kaffee trinken.

Finde ich nicht nur überreagiert, sondern herzlich albern sowas.

Beitrag von badguy 04.10.10 - 10:45 Uhr

Och Mensch ey, du kapierst das nicht und du wirst das nicht kapieren. Mit der Ex verbindet nix, äh, hat nix zu verbinden. Ähm, die gemeinsame Zeit ist zu tillen, denn die ist das Schlimmste. Ein gemeinsames Lied gehört sich nicht, das sollte auch dir klar sein. Mann hat sich das dann unter Garantie im Radio gewünscht. Wer trifft sich schon mit der Ex zum Kaffee. Du weißt doch welche Frage mit dem Kaffee verbunden ist... Typen gibt es... Kapier es doch endlich, die Ex ist doch auch immer alles schuld, nie der eigene Partner (Natürlich nur, bis er der Ex ist, dann gilt Ex = Arschloch).

Beitrag von seelenspiegel 04.10.10 - 10:54 Uhr

#rofl

Ich Dusseltier...stimmt ja.

Beitrag von badguy 04.10.10 - 11:12 Uhr

Na also, so ist besser.

Ach übrigens, ich muss noch in den Baumarkt, Seile kaufen. Kannst du mich beraten?;-)

Beitrag von seelenspiegel 04.10.10 - 11:17 Uhr

Für: Hängepalme aufhängen, Auto abschleppen, Postpaket einpacken oder Subbi verschnüren?

Beitrag von badguy 04.10.10 - 11:36 Uhr

Welche Palme meinst du jetzt? #rofl#rofl#rofl








Ist doch klar, hier lernt man doch, das Frauen Abwechslung brauchen...

Beitrag von ayshe 04.10.10 - 11:18 Uhr

:-)

Beitrag von frejas.sal 04.10.10 - 12:17 Uhr

Ich würde sagen, es kommt darauf an, wie und aus selchen Gründen man sich getrennt hat - und welche Gründe man für "ein Kaffee zusammen trinken" hat.

So ganz verallgemeinern, dass alle doof sind, die es nicht super finden, dass man mit den/der Ex mal Kaffeetrinken geht, ist nicht richtig.

Beitrag von seelenspiegel 04.10.10 - 12:45 Uhr

Habe ich auch nicht gesagt, aber dass man daraus gleich ein Drama macht, kann ich nunmal nicht nachvollziehen.

Man muss es auch nicht toll finden, es reicht vollkommen, wenn man den Wunsch des Partners dahingehen wenigstens respektiert.

Ein "ich habe an Dich gedacht" beinhaltet für mich keine Aufforderung zu irgendwelchen "unpassenden Aktivitäten" horizontaler Art.

Beitrag von frejas.sal 04.10.10 - 13:30 Uhr

Ne, Dramen müssen nicht sein.

Ich habe kein Kontakt zu meinem ExMann ausser ganz selten wegen der Kinder. Zu einem ExFreund nur, weil wir ein gemeinsames Hobby teilen und uns gezwungenermaßen über den Weg laufen – 1x im Jahr. Bei meinem Freund ist es genauso…ab und an taucht eine ExFreundin auf, weil sie rechtliche Hilfe benötigt. Mehr nicht. Photos habe ich weitgehend (aus eigenem Antrieb) vernichtet – ein paar übrig behalten und er auch. Das ist OK so – die ExBeziehungen waren immerhin ein Teil unserer Leben.

Ich sehe ganz ehrlich nicht, was das bringen soll. Immerhin hat man sich getrennt und geht getrennte Wege. Wenn nicht Kinder da sind oder man beruflich oder freizeittechnisch zusammenhängt und es nicht anders geht, verstehe ich den Grund dieser ganzen Kaffeeschlabberei nicht. Gute Gespräche führe ich mit meinem Partner. Oder mit Freundin, Familie oder Kinder. Oder?

An einem/r Ex festzuhalten ist für mich reines Nicht-Loslassen-Können oder Bestätigungssucht.

Beitrag von seelenspiegel 04.10.10 - 14:22 Uhr

<<<An einem/r Ex festzuhalten ist für mich reines Nicht-Loslassen-Können oder Bestätigungssucht.>>>

Für mich absolut nicht, denn die Tatsache, dass es zu einem tagtäglichen Miteinander nunmal auf Dauer nicht gereicht hat, macht aus dem/der Expartner/in noch niemanden den man meiden muss/soll.

Ich rede hier aber von einer gütlichen Trennung ohne schmutzige Wäsche zu waschen, oder im bösen auseinander zu gehen.

Da finde ich so einen von Dir geschilderten zwanghaften Kontakt wg. Z.B Kindern schon um einiges verkrampfter.

<<<Gute Gespräche führe ich mit meinem Partner. Oder mit Freundin, Familie oder Kinder. Oder? >>>

In der Regel schon, aber mal ehrlich....wenn Du mit Freunden weggehst, sind da die Gespräche immer tiefgründig und philosophisch, oder wird da nicht auch (eher) mal über eher belanglose Dinge geredet?

Beitrag von badguy 04.10.10 - 14:32 Uhr

Ist das nicht auch eine Frage der Erwartung, die man den/die Ex und die Situation stellt?

Ich finde Kommunikation sehr wichtig, wenn Kinder vorhanden sind, blöd ist es, wenn es verkrampft wird, keine Frage.

Zu dem von dir beschriebenen Idealzustand gehört aber auch, dass man sich darüber klar wird, wen man vor sich hat. Den Feind oder halt den Menschen, mit dem es doch nicht geklappt hat.

Der Ex meiner Frau war mit Partnerin auf unserer Hochzeit, wir auf seinem 50. Passt sehr gut, es ist immer lustig. Da gibt es keine bösen Kommentare auch nicht hintenrum. Jeder hat es abgehakt und für sich abgeschlossen.

Beitrag von frejas.sal 04.10.10 - 15:20 Uhr

Ob Kontakt zu dem oder den Ex(en) – das muss jeder mit sich ausmachen.

Für mich persönlich sehe ich keinen Grund, mit den ExPartnern zu kommunizieren. Warum? Für mich nur inkonsequent – mehr nicht.

Mit meinem ExMann ist der Kontakt nicht verkrampft. Nur weder notwendig, noch erwünscht. Die Trennung ist fast 12 Jahre her, wir haben nichts mehr gemeinsam, der Drops ist so gelutscht und der Geschmack schon vergessen, gelutschter geht’s nicht. Ich habe kein Interesse an seinem Leben. Und er nicht an meinem. Und was soll ich mit einem meiner ExFreunde besprechen? Klar, kann man sich eine Menge erzählen, aber auch nur oberflächlich. Für die richtig guten Gespräche habe ich doch meinen Partner. Und meine Freunde. Und vielleicht ein paar super tolle Kollegen.

Mit meinem Partner habe ich die schönsten, längsten und tiefgehendsten Gespräche. Zumindest sollte das so sein. Der Partner ist doch der Mensch, auf den ich mich einlasse und mir öffne. Mit Freundinnen kann man so schön philosophieren und die Welt neu ordnen - natürlich auch viel Blödsinn reden, aber das ist doch gerade so genial. Und mit der Familie – zugegeben oberflächlicheren – Spass haben. Also hier kein Defizit. Für tiefschürfende Austausche muss ich doch nicht mein Ex anrufen - da läuft dann irgendwas verkehrt. Aber wie gesagt, das muss jeder für sich wissen.

Beitrag von ayshe 04.10.10 - 15:33 Uhr

Ein Ex kann aber auch ein guter Freund sein, der einen eben auch gut kennt.

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der Drops ist so gelutscht und der Geschmack schon vergessen, gelutschter geht’s nicht. Ich habe kein Interesse an seinem Leben. Und er nicht an meinem.
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Nicht jeder hat Grund Expartner so aus seinem Leben zu streichen.
Und ich persönlich kann zum Glück nicht sagen, daß der Geschmack vergessen ist, auch nicht nach über 20 Jahren.
Warum auch?
War eben auch eine tolle Zeit, auch wenn dieser Abschnitt, dieses Kapitel geschlossen ist, so gehört es zu meinem Leben.

Beitrag von frejas.sal 04.10.10 - 16:15 Uhr

Genau das muss eben jeder für sich wissen.

Mein neuer Partner ist aber für mich derjenige, der mich gerade jetzt am besten kennt und mit dem ich mich 100% einlasse. Nicht der, mit dem ich früher zusammen war. Zu meinem ExMann habe ich ein entspanntes und freundliches Verhältnis, aber er ist nicht mehr Teil meines Lebens und steht mir nicht mehr nahe. Ebenso wenig meine ExFreunde. Wenn dem so wäre, welchen Platz hätte dann mein jetziger Partner?

Wenn andere das anders sehen, meinetwegen. Ich denke und fühle da einfach anders und für mich ist das gut, konsequent zu sein.

Jedem das Seine.

Beitrag von seelenspiegel 04.10.10 - 16:46 Uhr

Es ging ja nicht darum, welche Wertigkeit der einzelne einnimmt, sondern darum, dass es gar nicht so unnormal ist, wenn eben noch ein freundlicher Kontakt besteht....nicht mehr und nicht weniger.

Beitrag von ayshe 04.10.10 - 17:32 Uhr

Genau, das meine ich ja.

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