Katze wurde tot gebissen......

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von feindler123 04.10.10 - 08:14 Uhr

Hallo,

Gestern mittag wurde mein Main Coon Mädchen Von einem Dobermann tot gebissen. Also sie war nicht gleich tot.

Ich war Im Wohnzimmer und hörte was. Als ich das Fenster rausschaute ash ich meine Nachbarin (wohnt ein Stückchen weg sonst noch viele freie Bauplätze dazwischen). Wie sie versucht ihrem Hund wieder sein Halsband über den Kopf zu machen. Und meine Katze liegt 2 m daneben.
ich bin gleich raus und hab gefragt ob er sie erwischt hat. mein Mäuschen kam dann noch über die Straße gelaufen und legte sic unters Auto. Ich hab gleich die Box geholt, Katze rein die eigendlich aussah als hätte sie nix und bin losgefahren in die Klinik. Auf dem halben Weg drehte sie sich nochmal rum und dann nix mehr. ich rannte die Klisnik rein hab gesagt sie bewegt sich nicht mehr und sie haben sie rausgeholt, sagt: kein Herz und rennt mit ihr davon.
Kurze Zeit später holt mich der Arzt erklärte mir sie hat riesengrosse Löcher in Darm und Milz und sei innerlich verblutet. Er war selbst erstaunt das sie Von aussen nicht mal ne Schramme hat.

Als ich daheim war kam die Frau und entschuldigte sich noch mal.
ALS ich abends kurz durch die Kerwe lief traf ich meine Schwimu und die hat diese Frau auch getroffen und sie hätte erzählt sie hat Angst ich würde sie anzeigen. Als ich sie dann auch sah sage sie es tut ihr leid und ob ich hern Sekt trinke dann bringt sie Mir nächste Wo mal ne Flasche. Ich sagte nur Ok weil ich nix anderes rausbrachte und sie sagte die Katze saß im hone Grass und rant gar nicht weg und das lässt mich darüber nachdenken ob sie die Katze schon vorher sah und wie der Hund dann aus dem Halsband kam. Sie regte sich schon oft über meine Katzen auf denn irgendwo ist mimer eine rumgelegen Von meinen drei. Sie ist so gar schon 2mal hinge fallen als der Hund Katze jaggen wollte.

und ehrlich was haltet ihr Von der Fl. Sekt. Find ich irgendwie voll nicht angebracht. Ich meine man kann sie doch damit nicht einfach ersetzen oder es gut machen. Ganz zu schweigen was sie mal gekostet hat. dass alles ersetzt Mir meine Kleine eh nicht.
Ihr Partner trauert echt und mein Hund wired nun bei jedem Gassi gehen jemanden vermisen denn sie hat uns IMMER begleitet egal wo wir hin sind. Jeder hat das bewundert das sie überall dab war.

Mini du wirst uns fehlen!!!!!

Beitrag von feindler123 04.10.10 - 08:27 Uhr

Da fällt mir ein er hat glaub auch schon 2 andere Hunde gebissen.

Was würdet ihr tun?

Gruss die traurige Tina

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 10:59 Uhr

http://www.rp-darmstadt.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HMdI_15/RPDA_Internet/med/3ae/3ae601ce-5bd2-6e11-4fbf-1b144e9169fc,22222222-2222-2222-2222-222222222222,true.pdf

Schau Dir mal die entsprechende Hundeverordnung Deines Bundeslandes an. Spätestens nach dem ersten Vorfall gibt es Auflagen und das ist mehr als fällig bei der Dame!

LG,

W

Beitrag von inka79-80 05.10.10 - 14:01 Uhr

Mal rein rechtlich betrachtete:

Die Hundehalterin ist verpflichtet Dir den entstandenen Schaden zu ersetzen - also Anschaffungskosten + Tierarztrechnung.

Du solltest den Vorfall dem Ordnungsamt melden. Problem ist hier nicht die Leinenpflicht ( egal welche Rasse oder ob hier nun ein Verstoß vorlag oder nicht ), sondern der Beißvorfall.

Derartige Vorfälle müssen Konsequenzen nach sich ziehen. Die Dame wird ( falls schon mehrfach was vorgefallen ist ) Auflagen erteilt bekommen. Z.B. einen Wesenstest, bzw. eine Sachkundeprüfung abzulegen o.ä.

Ich wünsche Dir, dass Du das Erlebte bald verarbeitest.

Alles Gute, inka

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 14:12 Uhr

#schock

einen wesenstest weil er eine Katze gebissen hat? Dann muss so gut wie jeder dahin #schock

Meiner würde eine Fremde Katze auch packen sorry für den Ausdruck aber würde er tun. Und nein mein Hund ist sonst kein agressiver Hund es ist die Natur des Hundes.....Unserer Katze macht er nichts #schein

Beitrag von paankape 04.10.10 - 08:31 Uhr

Anzeigen würde ich sie auch nicht, immerhin ist er nicht auf euer eingezäuntes Grundstück gekommen, sondern auf der Strasse.

Wenn keine Leinenpflicht bei euch ist, würde es nichtmal ein problem geben, wenn er ohne Leine war.


Lass dir den "Wert" der Katze ersetzen, sprich die Anschaffungskosten. Ist zwar blöd, aber da würde ich drauf bestehen

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 09:34 Uhr

Er "darf" auch auf der Straße (wo in Deutschland zu 99,9% Leinenzwang besteht) keine Katzen fressen!
Außerdem ist der Hund ja nicht das erste Mal auffällig geworden, wie die TE schreibt.

Gruß,

W

Beitrag von paankape 04.10.10 - 09:43 Uhr

#danke

Beitrag von paankape 04.10.10 - 09:56 Uhr

Also ich kann jetzt nur rauslesen, dass die Dame schon 2 Mal hinfiel als der Hund loswollte, aber bisher nix passiert ist. Das kann ich mir bei einem erwachsenen, kräftigen Dobermannrüden vorstellen, wenn man mal nicht aufpasst.

Unter "auffällig" geworden verstehe ich schon etwas anderes und der Vergleich mit dem Kind finde ich übertrieben. Ein Hund der Jagdtrieb hat ist nicht automatisch ein Kinderfresser-


Klar muss das Halsband sitzen, aber ich würde ihr klar machen dass sie in Zukunft da besser drauf achtet, sonst gibts Ärger.

Auch ruhig im Gras liegende Katzen sind für meinen Rüden interessant, welche die wegrennen garnicht so.



Hier im Viertel ist z.b. keine Leinenpflicht und da muss ich mit rechnen wenn ich nen Freigänger hab... finde ich

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 10:38 Uhr

Ich glaube nicht, dass bei Euch innerorts kein Leinenzwang besteht und sorry - wenn ein Hund, dessen Haltern vor MEINER Nase wegen meiner Katzen schon zwei Mal auf die Klappe gefallen ist, meine Katze frißt, melde ich das dem Ordnungsamt.

Natürlich muß nicht jeder katzenjagende Hund auch kleine Kinder beißen aber dann wirst Du sicher anders argumentieren als mit "war ja nicht auf Eurem Grundstück", oder?

Der Dame hätte schon nach der ersten Bruchlandung wegen des unerzogenen Hundes schon klar sein sollen, dass sie besser "achten" sollte.

Gruß,

W

PS: ich muß als Halter von Freigängern wohl mit verantwortungslosen Hundehaltern rechnen, das bedeutet aber nicht, dass ein Hund alles packen und jagen darf, was ihm vor die Füße kommt.
100 m vom Ortsrand entfernt wird er für die Aktion selbst zum Freiwild, wenn ein Jäger in der Nähe ist...

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 13:03 Uhr

Katzen auch ;-) Ein Jäger darf ausserorts diese Jäger auch schiessen ob er es tut ist die Entscheidung des Jägers, Hunde darf er nicht jede Rasse Schiessen....

Beitrag von liki 04.10.10 - 08:39 Uhr

erst Mal:

es tut mir Leid, dass Eure Katze so sterben musste.

Zum Vorfall:
Die Flasche Sekt ist natürlich unangemessen, aber auf jeden Fall scheint die Besitzerin auch geschockt zu sein und es scheint ihr nachzugehen.

(ich habe übrigens furchtbar Angst, dass mein Hund mal sowas macht, weswegen er im Wohngebiet auch immer an der Leine ist. )

Ich denke auch, dass Du Dir die Kosten für die Katze ersetzen lassen kannst und mehr nicht. Wie gesagt, es tut mir Leid, das ist furchtbar traurig.

Liebe Grüße

Liki

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 09:38 Uhr

Ich denke nicht, dass man es bei der Erstattung der Kosten belassen sollte.
Der Hund ist nicht das erste Mal aufgefallen und beim nächsten Mal stört ihn vielleicht ein Kind am Straßenrand....

Sorry, aber ein Hund, der von seiner Halterin so schlecht kontrolliert werden kann, gehört an Leine und ein Geschirr, dass er sich nicht ausziehen kann und hat einen Maulkorb zu tragen.
Es gibt ja nicht umsonst Hundeverordnungen bzw. nur für Listenhunde...

LG

Beitrag von liki 04.10.10 - 10:23 Uhr

hm. ich geb Dir einerseits Recht, andererseits wieder nicht.

Ich habe aus dem Eröffnungsbeitrag gelesen, dass das der erste Vorfall war. Dass die Hundebesitzerin gestürzt ist, beim (offensichtlich erfolgreichen !) Versuch, den Hund zu halten, kann man wohl kaum beim Ordnungsamt melden, bzw. wird dort vermutlich nicht interessieren.

Ich denke, es gibt zwei Seiten: einmal die rechtliche: und da vermute ich, dass bei einem einmaligen Vorfall, wo ein Hund eine Katze totbeißt, falls dort kein Leinenzwang herrscht, erst Mal nichts passiert.

Dann die moralische/die des persönlichen Empfindens: und da gebe ich Dir Recht.
Erstens: ich selber als Halterin eines Jagdhundes mit Jagdtrieb arbeite und trainiere hart daran, um sowas zu vermeiden und tue alles dagegen (unter anderem dürfen meine Kinder nicht mit dem Hund laufen). Würde so etwas trotzdem passieren, ich wäre fix und fertig und käme gewiss nicht auf die Idee, mit einer Flasche Sekt aufzukreuzen, sondern würde von mir aus noch ganz andere Sachen auffahren, die vor allen Dingen zeigen würden, wie tief mich das trifft.
ZWeitens: ich selber hasse es wie die Pest, wenn Leute ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben und mir Dinge zurufen wie: "gehen sie schnell vorbei" "laufen sie bitte schnell in die andere Richtung" oder wenn sie einfach hinter ihrem Hund hergeschleift werden in unsere Richtung ohne auch nur irgendwas unternehmen zu können.
Ich selber habe schon oft überlegt, ob ich das Ordnungsamt informieren soll. Ließ es dann aber bleiben, weil ich mir genau vorstellen kann, wie die Reaktion dort aussehen würde: man würde müde lächeln.

Lg, liki

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 10:43 Uhr

Neenee, die Ordnungsämter sind schon hellhörig, seit es regelmäßig Schlagzeilen über Hunde"attacken" gibt.
Ich habe nach dem Vorfall mit unserem Kater Kontakt aufgenommen und bin nicht belächelt worden, im Gegenteil.

Sobald ich den Vorfall offiziell angezeigt hätte (wir hatten auch Zeugen), hätte der Halter ähnliche Probleme mit seinem Hund, der daraufhin als "gefährlicher Hund" eingestuft werden kann, wie wir Halter von sog. "Kampf"Hunden sie ohne Grund haben...

Wird die Halterin hier (meines Wissens besteht so gut wie überall innerhalb geschlossener Ortschaften Leinenzwang) überprüft, wird auch interessant werden, inwieweit sie den Hund kontrollieren kann.

Gerade im Interesse von Hundehaltern wie uns, sollte man solche Sachen nicht auf sich beruhen lassen, schon gar nicht, wenn so gar keine Einsicht seitens des Hundehalters erkennbar ist.
Wir sind mit unserem Kontrahenten auch so verblieben, dass wir uns die Anzeige für den Fall vorbehalten, dass er seine Hunde wieder alleine "spazieren" schickt und das weiß er auch...

LG

Beitrag von nsd 04.10.10 - 08:58 Uhr

Hi!

Tut mir leid für dich und deine Familie.

Auch wenn es hart klingt, aber es ist Sachbeschädigung. Ich würde auf jeden Fall die Anschaffungskosten verlangen, vor allem bei einer Rasse-Katze. Bauernhofkatzen bekommt man ja meist geschenkt (ok, ohne Impfung etc.). Den persönlichen Wert kann man nicht objektiv ermitteln.

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 09:52 Uhr

Neben der "Sachbeschädigung" dürfte die Halterin auch gegen die regionale Hundeverordnung verstoßen haben.
Es gibt kaum Orte, in denen kein Leinenzwang gilt, schon für völlig unauffällige Hunde, und dieser ist ja schon vorher auffällig gewesen.

LG

Beitrag von paankape 04.10.10 - 09:57 Uhr

Hier betrifft die Leinenpflicht nur die Innenstadt und Parkanlagen. Wo wir direkt wohnen ist keine Leinenpflicht.. z.B.

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 09:30 Uhr

Mensch, das tut mir leid, ist unserem Kater vor kurzem auch passiert aber er hatte Glück, dass er so riesengroß und ...kräftig ist.
Er hat es mit leichten Verletzungen überstanden, womit niemand gerechnet hätte, der das Massaker mit angesehen hat.

Ganz ehrlich - hätte der A....von Jäger, der den Hund ständig frei im Dorf rumlaufen ließ, nicht anstandslos die TA-Rechnung bezahlt und seine Frau sich entschuldigt, hätte ich Anzeige erstattet und Schadenersatz eingeklagt.
Dass die Dame der Katze noch die Schuld gibt, weil sie nicht weggelaufen ist (unserer auch nicht, der saß auf UNSERER Mauer und hat sich in der Sonne geputzt und ist mit unseren Hunden aufgewachsen), ist genau so eine Frechheit wie ein Glas Sekt als Entschädigung.
Wir haben selbst Hunde und ich bin wahrlich kein Hundefeind aber wenn sie ihren Hund so schlecht kontrollieren kann, gehört er besser gesichert als mit einem zu lockern Halsband. Hätte ja auch ein Kind sein können, das ihm nicht gefällt.

LG,

W

Beitrag von feindler123 04.10.10 - 14:04 Uhr

ich dank dir das du mich verstehst. Für Manche ist es eben nur Sachbeschädigung.

Ich habe mich bei einem Bekannten (Polizist) erkundigt und er fragt mal die Kollegen der Hundestaffel. Vielleicht gibt es ne Auflage wie Maulkorbzwang.

Nach 2 gebissenen Hunden und einer toten Katze muss nix mehr folgen!

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 09:33 Uhr

PS: Vielleicht tröstet es Dich ein bisschen: Unsere Tierärztin hat damals gesagt, dass gerade Katzen ungeheuer viel "wegstecken" an Schmerzen und Stress, weil sie ganz schnell in einen Schock fallen und sich damit schützen. Deine Katze wird nicht allzuviel mitbekommen haben, sonst wäre sie auch nicht mehr unters Auto geflüchtet....

Schadenersatz würde ich dennoch verlangen - Klinikrechnung UND Kaufpreis der Katze, so makaber das ist. Die Tieratztrechnung für unseren Kater hat unseren bis dahin uneinsichtigen Nachbarn bekehrt. Die Hunde laufen nur noch ganz ganz selten mal versehentlich frei rum.

LG

Beitrag von hoeppy 04.10.10 - 09:52 Uhr

Hallo,

ich will jetzt hier keine Diskussion auslösen um welche Rasse von Hund es sich handelt.

Dennoch würde ich diesen Vorfall irgendwo melden. Wie Windsbraut schon schrieb- es hätte auch ein Kind sein können.

Wenn ein kleiner Dackel zubeißt sind es meistens nicht solche Verletzungen als wenn ein Dopermann zulangt.

Die Besitzerin des Hundes hat scheinbar ihren Hund kein bisschen im Griff. Und meine Meinung ist ganz einfach die, dass WENN ich mir schon so einen Hund halte- ich auch alles dafür tun muss damit so etwas nicht passieren kann.

Jetzt war es Deine Katze. Was ist es beim nächsten Mal.
Wenn es beim nächsten Mal irgendein Nachbarskind ist, wirst Du Dir vielleicht die Schuld geben das Du es nirgends gemeldet hast.

Das sie Dir die Anschaffungskosten und auch die TA Kosten die jetzt entstanden sind ersetzt steht für mich außer Frage. Das halte ich für selbstverständlich.
Auf die Flasche Sekt würde ich verzichten und ihr nahe legen mit dem Hund umgehend in eine Hundeschule zu gehen.

LG Mona

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 10:04 Uhr

"dass WENN ich mir schon so einen Hund halte- ich auch alles dafür tun muss damit so etwas nicht passieren kann. "

EBEN.
Es kann immer MAL was passieren. Die TE schreibt aber, dass die Frau schon mehrfach gestürzt ist, weil der Hund ihren Katzen hinterher wollte...
Und spätestens nach EINEM Vorfall wäre ich nicht mehr ohne Halti/Maulkorb o. ä. mit meinen Hunden unterwegs.

Mir ist gestern übrigens was ähnliches passiert, als ich mit unserem alten Setter-Rüden unterwegs war. Mir kommt ein zierliches Mädel mit Berner-Sennenrüden entgegen und der hing ziemlich in der Leine....Kurz vor unserer Nase (ich bin schon auf den Grünstreifen ausgewichen, um die Lage zu entschärfen) ist entweder das Halsband oder die Leine ausgehakt und er kam uns "nackig" entgegen - glücklicherweise auch überrascht und sehr unsicher.
Das kann ja MAL passieren aber die Vorgängerin dieses Hundes habe ich vor paar Jahren tot von der Straße eingesammelt, nachdem die Leine gerissen war, als der Halter mit ihr am Rad in den nächsten Ort fahren wollte....
WIE zum Teufel kann denn eine Leine reißen, die man in der Hand hat und wie kann man so bescheuert sein, daraus nicht zu lernen?

LG

Beitrag von hoeppy 04.10.10 - 10:22 Uhr

Och-was ich immer wieder beobachten kann:

Man/Frau hat nen großen Hund, der scheinbar nicht wirklich hört.

Und diesen Hund macht man dann an ne 5 - Meter Leine (die so automatisch aus- und einfahren)

Dann kommt irgendetwas unvorhergesehenes und die Halten kommen ins Rotieren.

Der Hund wird gerufen, kommt nicht, der Halter versucht durch Zerren (bei 5-10 Meter Leine #schwitz) den Hund zum Kommen zu bewegen,....

Dadurch hab ich auch schon die tollsten Sachen beobachten können. Von Radfahrern, die nur in die Leine gerieten und flogen über Herrchen die nicht mehr wussten wie sie nun den Baum zwischen sich und dem Hund am besten los werden,...

Wir hatten auch mal einen Hund. Aber wir hatten immer ne kurze Leine, die man so einstellen konnte, dass man die Leine um den eigenen Körper hatte (Hüfte über Schulter).

Ganz ehrlich-mir gefallen auch viele Hunde. Aber es ist eine enorme Verantwortung die man da hat. Momentan würde ich dieser nicht gerecht werden.

Am schlimmsten finde ich die Sache mit der Flasche Sekt. Toll.

LG Mona

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 10:49 Uhr

Die Flasche Sekt hätte mich die Fassung verlieren lassen - die hätte ich mit ihr auf dem Ordnungsamt getrunken oder auf der nächsten Polizeiwache.

Ohja, die Flexileinen - die haben schon viele Halter Finger gekostet, weil sie sich nicht im Klaren waren, was da für Kräfte wirken, wenn der Hund 5 oder 10 Meter zum Durchstarten hat und man versucht, ein dünnes Nylonseil zu packen...
Komischerweise gehen die Halter auch grundsätzlich davon aus, dass der Hund seine paar Meter Leine ordnungsgemäß in Marschrichtung nutzt und nicht davon, dass er einen Radius hat, der auch auf die Straße nebenan reicht...

Unsere Hunde gehen im Ort NUR an einer stabilen und kurzen Leine und werden auch außerorts, wo sie laufen dürften angeleint, wenn mir jemand entgegen kommt, den sie stören oder ängstigen könnten. Mich ärgert es schon, wenn mir (und ich hab keine Angst) jemand mit seinem unangeleinten Hund bei Fuß entgegenkommt und ich dann drauf angewiesen bin, dass er "drahtlos funktioniert". Wie soll sich da jemand fühlen, der Angst vor Hunden hat?

LG