Weihnachten und die (Schwieger-)Familie...brauche Rat

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von babell 04.10.10 - 10:46 Uhr

Weihnachten rückt nun immer näher und mir graut es jetzt schon...

Wir haben beschlossen, Weihanchten immer abwechselnd bei uns in Stuttgart oder bei meiner Schwiegerfamilie in Sachsen-Anhalt zu feiern. So weit so gut. Letztes Jahr war Stuttgart dran und es gab ein riesen Drama. Meine Schwägerin + Freund haben ewig Terz gemacht, kamen dann aucherst einen Tag später, die Schwiegermutter (wir haben ein sehr angespanntes Verhältnis!) war dann auch sauer und Weihnachten war am Arsch auf gut deutsch...

Also - Weihnachten dieses Jahr eigentlich bei denen. Meine Schwiegermutter redet auch von nichts Anderem mehr.

Jetzt das Problem: Dieses JAhr im Februar ist die Frau von meinem Papa gestorben. Es wäre sein erstes Weihnachten ohne sie. Und ich will ihn ungern alleine lassen. Er hätte zwar noch seinen Schwager (allerdings ist das auch eine Familie, mit 3 Kindern und er wäre halt so 5. Rad am Wagen) oder seine Schwester zu der er könnte. Ich will ihn aber eigentlich unterstützen. Mitkommen mag / kann er nicht, da er einen Hund hat und ihm die Fahrt nicht zumuten mag bzw. ist der süße bisher nur höchstens 20 Minuten Auto gefahren. Die mind. 5 Stunden wären sicher kein Spaß für ihn (Labrador im Peugeot 307CC).

Wenn wir hier bleiben ist auf jeden Fall die Schwiegermutter stinksauer. Zumal sie auch alleinstehend ist und ja nicht allein feiern soll!!! (Egal wie ich zu ihr stehe, das will ich ja auch nicht). NOchmal in Stuttgart feiern kommt nicht in Frage.

Was tun?!?!?! SOll ich hier bleiben und getrennt von meinem Mann feiern und nen Tag später auch hinfahren? Aber dann wieder Probem: unsere Kinder. Weder mein Mann och ich wollen natürlich getrennt on unseren Kindern Weihnachten feiern :-(

Oh man, hoffe ihr habt das Durcheinander verstanden und könnt mir sagen, wie ihr es machen würdet...

LG Isa

Beitrag von ichclaudia 04.10.10 - 10:51 Uhr

Und was ist, wenn ihr mit allen (Dein Vater, deine Schwiegermutter) bei euch feiert. Dann wäre niemand allein...

Beitrag von babell 04.10.10 - 10:59 Uhr

Das wäre das Allerbeste - sehe ich auch so. Aber für meine Schwiegermutter kommt es nicht in Frage...dieses JAhr ist Sachsen-Anhalt dran und fertig :-( Noch dazu war sie ja im August schon hier und hat diese "anstrengende Fahrt" auf sich genommen (da unser Sohn im August geboren wurde).

Ich dachte dann erst, am 24. mit meinem Papa bei uns zu feiern und dann am 25. morgens zu ihr zu fahren, bis zum 30. Aber dann wäre sie halt am 24. alleine - will ja auch niemand :-(

Grrrr - wieso konnt ich eigentlich keinen Mann finden, der von hier kommt? ;-)

Beitrag von ichclaudia 04.10.10 - 11:02 Uhr

Ohje, ich würd mich nicht unter Druck setzen lassen. Dein Vater braucht euch genauso. Er ist frisch verwitwet, sie ist schon länger dran gewöhnt, allein zu sein...

Entweder sie hat Verständnis für euch und kommt zu Euch oder sie muss halt warten, bis ihr am 25. kommt...

Beitrag von babell 04.10.10 - 11:07 Uhr

Das macht mir Mut, dass das auch jemand so sieht wie ich :-)

Jetzt muss ich nur noch meinen Mann überzeugen...und der ist ein Mamasöhnchen, das wird ne etwas härtere Nuss :-)

LG Isa

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 11:34 Uhr

Hund ins Auto packen und bei der Schwiegermutter feiern!

LG,

W

Beitrag von babell 04.10.10 - 11:46 Uhr

Aber so ne lange Fahrt mit nem jungen Hund, der auch nicht so wirklich viel PLatz hat?

Meine Schwiegermutter hat auch nen Rüden. Der "haust" allerdings draußen, Papas Labrador ist ein Haushund...dennoch würden die zwei sich halt in die Quere kommen.

Also ich versteh meien Papa da schon etwas...

Hmm...

Beitrag von flogginmolly 04.10.10 - 12:07 Uhr

Ja... verständlich einen Hund wichtiger als die Familie zu nehmen.. schon klar...
Sorry, machs dir selber nicht so schwer... du hast keinen Bock auf die Schwiegereltern und gut ist... such nicht krampfhaft nach Ausreden sondern sag es wie es ist... dann muss man nicht mit Fadenscheinigen Gründen kommen um nicht dort hin zu fahren.
Eine Lösung würde sich sicherlich finden wenn man gewillt ist... aber wenn man einen Hund vorschiebt, dann ist alles zu spät.
Autofahren kann man einem Hund bei bringen, und Konflikte vermeiden kann man auch wenn sich 2 Hunde begegnen...

Nicht böse sein.. aber ich finde deine Argumentation lächerlich


Alles gute


Beitrag von babell 04.10.10 - 12:14 Uhr

Naja - hin zur Schwiegerfamilie fahren wir ja sowieso. Mindestens 5 Tage. Also ob ich da einen Tag früher oder später hinfahre ist mir persönlich egal - ich hab weder Lust am 24. noch am 25. hinzufahren :-)

Aber dennoch versteh ich den Grund mit dem Hund...

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 13:57 Uhr

Der muß das Autofahren doch eh lernen und die beiden Hunde werden schon klar kommen - zumal der Vorhandene ja viel draußen ist.

Mit so halbstarken Jungspunden zu Besuch gab es bei uns nie Probleme!

LG

Beitrag von alkesh 04.10.10 - 12:28 Uhr

< und Konflikte vermeiden kann man auch wenn sich 2 Hunde begegnen... >

Ja, indem man sie getrennt voneinander wegsperrt...ist ja ne tolle Lösung #augen



Beitrag von flogginmolly 04.10.10 - 13:25 Uhr

>Ja, indem man sie getrennt voneinander wegsperrt...ist ja ne tolle Lösung
<

So einen Quatsch hab ich selten gehört, oder fallen sich alle Hunde zwangsläufig an???

Zudem habe ich nicht behauptet, dass man die Hunde wegsperren muss... wenn dass deine Art ist, Konflikte zu lösen, dann Bravo...

Ich sprach von vermeiden, dieses geschieht in der Regel schon bevor es soweit gekommen ist, dass man die Hunde trennen muss.

Beitrag von alkesh 04.10.10 - 13:36 Uhr

Na dann erklär mal wie Du das machst bei einem territorialen Rüden mit Hausrecht, ich bin gespannt!

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 13:59 Uhr

Wo stand denn was von territorial und Hausrecht?
Der vorhandene Hund ist eh nur draußen...und wir hatten nie Probleme Besuchshunde mit unserem gemischten 4er-Rudel laufen zu lassen, auch nicht mit "territorialem Gustav".

Beitrag von alkesh 04.10.10 - 15:30 Uhr

Davon kann man wohl mal ausgehen denn sie schrieb, die zwei würden sich in die Quere kommen, das reicht doch schon als Aussage um zu wissen das es nur Streß für alle Beteiligten geben würde! (Mir reicht das jedenfalls)

Hier dürfte nicht einfach so ein fremder Rüde ins Haus kommen und ich hab keinen Nerv Heiligabend mit ner Hundezusammenführung zu verbringen!

Beitrag von alkesh 04.10.10 - 12:29 Uhr

Deine Schwiegermutter hat doch noch ihre Tochter, oder?

Ich würde mit meinem Mann bei meinem Vater bleiben!

LG

Beitrag von babell 04.10.10 - 12:36 Uhr

Ja, klar, die ist auch noch da...

Ich denke auch, dass ich zumindest am 24. bei meinem Papa bleibe und an den restlichen Tagen zur Schwiegerfamilie fahre...scheint mir am sinnvollsten...

Danke für Deine Antwort ;-)

LG Isa

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 13:56 Uhr

Was soll der Hund denn im Auto mit viel Platz?
Wenn er vernünftig liegen und sich umdrehen kann, ist das ausreichend :) und Autofahren muß er eh lernen, zur Not mit einem Beruhigungsmittel vom TA.

Wenn er 5 Monate alt ist, wird er auch keine Probleme mit dem vorhandenen Rüden haben, denke ich. Die werden ja beide keine ausgesprochenen Problemhunde sein, oder?

LG

PS: ich bin ein großer Tierfreund aber bevor ich die ganze Familie entzweie, mute ich meinem Hund auch ne Autofahrt von 5 Stunden zu

Beitrag von babell 04.10.10 - 14:03 Uhr

Naja, der Hund meiner Schwiegermutter ist ein Jagdhund.

Gut - aber das ist jetzt nicht so das Problem, der ist eh draußen und wenn man Gassi geht, müssen sie halt getrennt voneinander Gassi gehen.

Ich hab keinen Hund - keine Ahnung wie anstrengend so eine Autofahrt für nen Hund ist. Er bleibt halt auch nciht sitzen.

Nur kann ich meinem Vater ja wohl schlecht sagen: Stell DIch nciht so an und nimm den Hund mit, wenn ers eigentlich nicht will...das ist ja nicht meine ENtscheidung :-(

Beitrag von xyz74 04.10.10 - 14:15 Uhr

Nur kann ich meinem Vater ja wohl schlecht sagen: Stell DIch nciht so an und nimm den Hund mit, wenn ers eigentlich nicht will...das ist ja nicht meine ENtscheidung
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Stimmt! Dein Vater ist für sich selbst verantwortlich.
Du kannst ihm anbieten mit euch zu feieren.
Er muss entscheiden ob es das möchte.

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 14:15 Uhr

Ein Jagdhund ist auch nur ein Hund....normalerweise :)
Er wird doch sicher Kontakt zu anderen Hunden haben und nicht nur allein im Zwinger hocken, oder?

Und wie Du sagst, rausgehen kann man zur NOT auch getrennt.

Autofahren muß er eh lernen, irgendwann kommt sicher mal ne Gelegenheit, wo es nötig ist und je älter er wird, um so schwieriger ist es dann. Bis Ende Dezember ist ja noch Zeit, es zu üben.
Natürlich kannst Du Deinem Vater keine Vorschriften machen aber es ist doch in seinem Interesse, Weihnachten nicht allein Zuhause zu hocken!

Lg

Beitrag von babell 04.10.10 - 14:21 Uhr

doch, der ist alleine im Zwinger. Und hat auch sonst keinen Kontakt zu anderen Hunden - ich wüsste zumindest nicht mit welchen - allerdings wohne ich ja auch nicht dort und weiß dementsprechend nicht, wie er sich anderen Hunden gegenüber verhält...

Aber wie gesagt - das ist ja auch nicht das Problem.

Naja, ich setz jetzt mal alle an einen Tisch und hol die Schwiegermutter ans Telefon, dann wird diskutiert ;-)

LG Isa

Beitrag von windsbraut69 04.10.10 - 14:39 Uhr

Viel Erfolg!

Beitrag von xxtanja18xx 04.10.10 - 13:29 Uhr

Wir freiern Weihnachten immer zu viert.

der 24.12 gehört nur uns...keine Elternteile oder Geschwister sind hier...das hatten wir auch schon, ist mir aber einfach viel zu stressig!!!

am ersten Weihnachtsfeiertag trifft sich "meine Familie" bei meiner Oma...am zweiten gehts zu meiner Schwiegermutter...und dann noch einen Tag später gehts zum schwieger papa+Opa, Oma...

Beitrag von schullek 04.10.10 - 13:33 Uhr

hallo,

wie wäre es, wenn ihr bei euch zu hause feiert und alle zu euch kommen?

lg

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