Preisunterschiede bei Steuerberatern?

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Beitrag von schnullabagge 04.10.10 - 12:58 Uhr

Hallo?
Hab bisher selbst die Steuern bei uns gemacht, aber nun sind verschiedene Dinge anders, bzw umfangreicher und ich würde es gerne abgeben.
In Gesprächen mit Bekannten, habe ich nun verschiedene Preise (teilweise Festpreise, nach Bemessung u.a.) gehört!?
Gibt es also keine "festen", ist es Verhandlungssache oder unterschiedlich von Berater zu Berater?

Wer ist vom Fach und kennt sich aus?

Viele Grüße
Steffi

Beitrag von connychi 04.10.10 - 14:22 Uhr

Hallo,
bei uns läufts bei potentiellen neuen Mandanten wie folgt:
Ein Chef trifft sich mit dem Mandanten zu einem Gespräch, bei welchem genau definiert wird, was zu tun ist, bzw wie umfangreich die ganze Geschichte wird.
Dann wird auf dieser Basis ein Angebot erstellt (meist nach Gegenstandswerten der Steuerberatergebührenverordnung) und dem Interessenten zugeschickt. Bekommen wir es unterschrieben zurück, legen wir mit der Arbeit los.
Pauschalsätze haben wir eigentlich nur noch bei ganz alten Mandanten (die es schon länger gibt)
Ich bin auch der Meinung, dass es nach Gegenstandswerten günstiger für den Mandanten ist, denn wenns in der Buchhaltung Umsatzeinbußen gibt oder der Mandant generell weniger verdient, sinkt im Allgemeinen auch der Gegenstandswerte ;-)
Gruss
Connychi

Beitrag von schneckerla 04.10.10 - 14:25 Uhr

Also es gibt eine Steuerberater-Gebührenverordnung wonach der Grundbetrag gerechnet wird. Wie die momentan aussieht, kann ich dir leider nicht sagen, da ich schon seit einigen Jahren nicht mehr in einer Steuerkanzlei arbeite. Was der einzelne Steuerberater dann noch oben aufschlägt ist unterschiedlich. Manche verlangen nicht so viel andere wiederum das doppelte bis dreifache. Da musst du einfach nachfragen.

Ich hatte sogar schon mal Mandantschaft die dachte, weil sie eine Nachzahlung ans Finanzamt hatten, müssen sie nichts an den Steuerberater zahlen, weil seiner Meinung nach das ganze aus der Erstattung gerechnet wird #rofl. Da würden viele dann pleite gehen.

Beitrag von manavgat 04.10.10 - 15:12 Uhr

Ich bin Gewerbetreibende, mache meine Buchhaltung selbst über Lexware und habe pro Monat ca. 150 Buchungen.

Mein Steuerberater überprüft meine Buchhaltung und macht die Steuererklärung für mich.

Nachdem mein letzter Steuerberater, von heute auf jetzt das Doppelte berechnete - ohne Vorwarnung - ging ich auf die Suche. Der, den ich jetzt habe, nimmt den alten Preis von vorher. Ich hätte noch billigere haben können, mir war aber die Art der Kommunikatikon wichtig.

Man kann Preise verhandeln, auch beim Steuerberater, aber der Preis sollte nicht die alleinige Bezugsgröße sein. Wichtig ist, dass man auch auf lange Sicht zusammenarbeiten kann und ein Grundvertrauen da ist.

Das ist ähnlich wie beim Arzt.

Gruß

Manavgat