Grippe- was ist wenn sie jetzt "raus" will??

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von schneffi 04.10.10 - 13:49 Uhr

HUhu #winke
So wie es aussieht, habe ich mir eine fette Grippe eingefangen, zum Glück bis jetzt ohne Fieber :-( #heul
Nun frage ich mich die ganze Zeit, wie man eine Geburt überstehen will wenn man sich kaum auf den Beinen halten kann und total flachliegt? Ich gehe mal nicht davon aus, dass sie sich einen so ungünstigen Zeitpunkt sucht, doch lange wirds auch nicht mehr dauern...
Hat man dann Kraftreserven die angezapft werden? Oder muss man dann stundenlang liegend die Geburt über sich ergehen lassen? Vllt hat ja jmd Erfahrung damit.

LG:-)
Schneffi -29 ET

Beitrag von minnie85 04.10.10 - 13:53 Uhr

Hallo Schneffi,

ein kranker Körper wird normalerweise keine Wehen produzieren, wenn die Bekämpfung von Viren oder Bakterien gerade alle Kraft fordert.
Im GVK hat das mal eine Frau gefragt, was wäre wenn man bei der Geburt gerade erkältet wäre oder MagenDarm hätte - die Antwort war obige, eben das der Körper das normal sehr gut selbst regelt.

Also gute Besserung!

Beitrag von kleiner-gruener-hase 04.10.10 - 14:00 Uhr

Ich kann dich ein wenig aufbauen: Die Kleinen merken wenn es der Mama nicht gut geht und sie einfach nicht die Kraft hätte eine Geburt zu überstehen und warten meist solang, bis man wenigstens wieder halbwegs fit ist.

Unser Sohn hatte letztes Jahr Heilig Abend ET. Am 3. 12. wurde bei mir und unserer Tochter Schweinegrippe diagnostiziert und ich bekam Panik. Nach ca. einer Woche gings mir besser und am 15. machte sich unser Junior auf den Weg. Da gings mir dann schon wieder so gut, dass ich die Geburt gut überstanden habe...

Gute Besserung!

Beitrag von lachris 04.10.10 - 14:43 Uhr

Ich muss meinen Vorschreiberinnen leider wiedersprechen.

Ich war ET +1 als ich Schüttelfrost und Fieber (39,5) bekam.

Mir ging es superschlecht und ich hab nur gedacht: bitte nicht jetzt.

Und es ging in genau dieser Nacht los.

Ich wollte nur schlafen und meine Ruhe. Aber der Kleinen wars wohl zu warm da drin und sie wollte raus.

Aber ich kann Dich insofern beruhigen, dass ich dann, als die Wehen so richtig kamen, kein Fieber hatte. Es ging auch glücklicherweise alles recht schnell.

Nur musste die Kleine in die Kinderklinik, da das Fruchtwasser bereits grün war und sie schlecht Luft bekommen hat. Allerdings gab es bereits nach zwei Stunden Entwarnung.

Mir ging es dann noch etwa vier Stunden nach der Geburt ganz gut.

Aber kaum war ich vom Besuch meiner Tochter aus der benachbarten Kinderklinik zurück, brach es über mich herein. Ich war zwei Tage wie ausgeschaltet und hatte 42 Fieber.

Aber auch die Zeit ging vorbei.

Durch die Bluttests weiß ich, dass es ein grippaler Infekt war. Und die Ärzte meinten alle, die Kleine hätte wahrscheinlich deshalb so schnell rausgewollt.

Aber wie gesagt, während der Wehen und der Geburt, war der Infekt wie weggeblasen.

Natürlich gibt es durchaus schönere Geburten, aber der Körper bekommt das alles schon geregelt.

Dennoch drücke ich Dir natürlich die Daumen, dass Du Dich erstmal auskurieren kannst.

VG lachris

Beitrag von julk 04.10.10 - 20:39 Uhr

Kenne ziemlich viele Leute die sowas einige Tage vor der Geburt hatten, aber es war dann bei allen Weg. Bei mir war es die Migräne, daovr total heftig - plötzlich auf einen Schlag weg und Wehen alle 3 Minuten. Also es ist glaube ich wirklich so, dass der Körper sowas dann wenn es wrklich losgeht ausschaltet. Ja, klar, man ist dann vieleicht erschöpftert, aber eigentlich glaube ich macht es bald keinen Unterschied mehr...das ist höchst die Psyhce. ich hatte zum beispiel dann anfangs total Angst, dass ich austrockne, weil ich ja wegen der Überlkeit zwei Tage daovr bis es losging kaum was im Körper behalten hat. Die Habamme meinte, wenn mich das so beunruhigt könnte ich eine Infusion haben... War aber glaube ich bei mir eher für die Psyche... Und ziemlich bald waren diese Gedanken vergessen. Ok, klar ich kann dir nicht sagen, ob es leichter gewesen wäre, ich wäre die beiden Tage zuvor fit gewesen, aber ich glaube echt, dass es ncht soviel Unterschied macht...
Viel Glück.
Julk