Was ist von Ärzte-Prognosen zu halten?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von peonie 04.10.10 - 14:14 Uhr

Vor zwei Wochen (damals Beginn der 38. SSW) meinte meine Ärztin mein Sohn würde sich keine zwei Wochen mehr Zeit lassen, bis er endlich da ist. Ein paar Tage später bekam ich im Spital beim Ultraschall die gleiche Prognose ("Wir sehen uns sicher vor Ihrem eigentlichen EGT..."). Der Grund für die Annahme: Die Plazenta zeigte schon leichte Verkalkungserscheinungen.

Tja, die Zeit ist nun um und es tut sich bis auf ein paar Kleinigkeiten nichts. Hin und wieder spüre ich ein Ziehen im Bauch und im Rücken, der Bauch senkt sich ab und der Schleimpfropf löst sich bereits seit vielen Tagen ganz langsam auf.

Sind bei Euch die Ärzte auch so daneben gelegen? Mein EGT ist eigentlich erst nächste Woche. Aber aufgrund der Prognosen war ich einfach drauf eingestellt, daß sich deutlich früher etwas tut und das macht mich noch wahnsinnig. Hätten mir das nicht gleich zwei Mediziner unabhg. voneinander gesagt, hätte ich auch nicht so viel darauf gegeben.

Ach ja, mein erstes Kind kam bei EGT +6.

Beitrag von bunny2204 04.10.10 - 14:41 Uhr

Also ich bekam Anfang Juli 2003 die Progenose, ich würde es NIE bis zum ET am 24. Juli schaffen...

Tja...mein Sohn wurde dann bei ET+13 per KS geholt....am 06. August....

Der Befund war übrigens schon ziemlich geburtsbereit, Mumu am ET schon 1-2 cm auf.

soviel zu den Prognosen!

Bei meinter Tochter war alles noch gut erhalten und nix sah nach Geburt aus und 16 Tage vor ET dann plötzlich ein Blasensprung und sofort wirkungsvolle Wehen...

LG BUNNY #hasi

Beitrag von babell 04.10.10 - 14:45 Uhr

Bei mir lagen beide Ärzte daneben. Ich lag bei beiden Kindern wegen Frühwehen im Krankenhaus und man hat mich tausend mal ermahnt, mich zu schonen, sonst kommt das Kind in den nächsten Tagen (24. SSW und 28. SSW) und letztendlich wurde bei beiden um den ET eingeleitet (andere "Problemchen" ;-) ) weil sie eben beide nicht kommen wollten - aucn nicht mit allen möglichen wehenfördernden Mitteln :-D

LG Isa

Beitrag von minnie85 04.10.10 - 16:04 Uhr

Meiner Meinung nach nichts...jedenfalls hat es weder bei meiner Spontangeburt (schon 3 Wochen vor Termin hieß es, die Kleine käme sicher die nächsten Tage - Pustekuchen) noch bei Bekannten.

Meine Hebamme war die einzige, die wirklich das Gewicht und den letztendlichen Geburtstag ansatzweise vorausgesagt hatte. Das liegt einfach daran, dass Hebammen generell mehr Erfahrung was die Praxis angeht haben.

Beitrag von tekelek 04.10.10 - 16:22 Uhr

Hallo !

Gar nichts !
Bei mir hieß es bei beiden Kindern, daß sie mindestens 2 Wochen vor ET kommen werden. Meine Tochter kam dann genau am ET, mein Sohn einen Tag danach.
Keiner kann vorhersagen, wann sich ein Kind auf den Weg machen wird, das bestimmen die Kleinen selber :-)

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (26.SSW), bei dem ich selber das Gefühl habe, daß er früher kommen wird ...

Beitrag von viofemme 04.10.10 - 16:34 Uhr

Zwei Ärzte lagen sowohl bei Größe und Gewicht, als auch bei Terminprognose total daneben - trotz Ultraschall!

Meine Hebamme lag dagegen richtig!

Beitrag von qrupa 04.10.10 - 17:58 Uhr

Hallo

ein Arzt ist der letzte auf den ich mich bei solchen Aussagen verlassen würde. Wenn dann vertrau ich da meiner Hebamme. Im Gegensatz zum FA ist die nämlich jeden Tag dabei wenn Babys geboren werden.

LG
qrupa

Beitrag von lotta. 04.10.10 - 18:22 Uhr

Habamme#schock die kann ja auch so gut in die GM schaun, was mit der Placenta ist#rofl

Beitrag von minnie85 04.10.10 - 19:54 Uhr

Um eine Plazentainsuffizienz festzustellen, braucht man keinen Ultraschall, das weiß sogar ich...obwohl ich weit weg von der Geburtshilfe bin.

Beitrag von peonie 04.10.10 - 21:01 Uhr

Danke für Eure Antworten.

Ich glaube auch, daß ich mich da eher auf meine Hebamme verlassen kann. Die macht gar keine Aussage, wann es ihrer Meinung nach soweit ist.
Sie hat mich jedenfalls beruhigt, daß das prognostizierte Riesenbaby aufgrund meines Bauchumfangs und ihres Tastbefundes doch nicht soooo groß ist wie beide Ärzte angenommen haben.

Schauen wir mal, wann er nun wirklich raus will. :-D

Beitrag von irish.cream 05.10.10 - 11:06 Uhr

2007 hieß es bei mir lt. FA:
stell dich auf eine Entbindung Anfang Dezember ein (ET wäre der 31.12), weil dein Sohn sehr groß ist...

naja - Geburtsdatum ist dann aber noch eher gewesen: 04.11 #schock
aber immerhin hatte mein FA recht, dass er zu früh kommen will...

Grüße

Beitrag von klaerchen 05.10.10 - 15:05 Uhr

Bei 37+0 sagte der Vertretungsarzt, dass ich meinen Arzt nicht mehr ohne Kind sehen werde (14 Tage später). Und bei 37+4 war unsere Maus da!

Beitrag von schmusimaus81 06.10.10 - 12:31 Uhr

Hallo,

ich denke, das kann niemand so genau voraussagen. Schließlich bestimmt das Baby wann es raus will.

Bei beiden Mädels wurde mir 2 Monate vorm ET (bei der Kleinen wollte sie mich 2 1/2 Monate vorher sogar krankschreiben) angeraten mich zu schonen, damit die Geburt nicht viel zu früh stattfindet (also vor der 37. SSW). Beide Kinder lagen damals mit dem Kopf schon seeeeeehr weit unten und drückten arg auf den Beckenboden. Klar war das unangenehm für mich. Aber gekommen sind beide Kinder erst 3 bzw. 4 Tage nach ET von ganz allein. Und geschont habe ich mich nicht. Beim ersten Kind hatte ich keine Lust dazu ständig zu liegen und beim 2. Kind keine Zeit.

LG
Antje