Gartenfrage

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von morgenstern66 04.10.10 - 14:29 Uhr

Wir wohnen seit August in einem alten Wohngebiet mit viel Grün ums Haus. Insgesamt wohnen hier 3 Parteien.

Unser Vermieter hat uns angeboten, aus einem Grasstück einen Nutzgarten zu machen. Das hieße also, jetzt dann umgraben und im Frühjahr loslegen.

Ich habe lange Jahre Gartenerfahrung, allerdings musste ich noch nie einen solchen frisch anlegen. Ein Mieter im Haus hat auch ein Stückchen und wirklich viel wachsen tut da nicht.

Vor etlichen JAhren soll das uns zugedachte Stück Wiese schon mal ein Nutzgarten gewesen sein.

Womit muss ich-außer Unkraut-rechnen? Was muss ich unterharken an Dünger oder Erde? Was gilt es zu beachten?

Vielleicht hat ja Jemand Rat?

Grüßle
S.

Beitrag von irene_ch 04.10.10 - 14:34 Uhr

Hallo

ich hatte mal ein ca. 1x4 Meter grosses Beet in einem Rasen angelegt. Ich habe dazu zwei Spatentiefen umgestochen, im Frühling angepflanzt, irgendwann mal gedüngt. Unsere Erde ist sehr lehmig, mir war alles Weitere zu anstrengend, im Grunde wäre es sicher sinnvoll gewesen etwas Sand unterzumischen.
Ich hatte aber nur ein paar Tomaten und ein paar Stangenbohnen in dem Beet, ich glaube irgendwann auch mal Salat. Und einmal Kürbis, da sind aber immer die Früchte verschwunden, wenn sie ca. nussgross waren. Irgendwann habe ich dann mal ein Eichhörnchen beobachtet, wie es den Kürbis geplündert hat *g*.

Für mich war (und ist) sowas einfach ein bisschen Spielerei, da mache ich mir so wenig Arbeit wie nur möglich.
Ach ja, in den Folgejahren habe ich dann nur noch eine Spatentiefe umgestochen.

LG Irene

Beitrag von r.le 04.10.10 - 21:11 Uhr

Hallo S.,

was es zu beachten gilt, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab und kann aus der Ferne nicht beurteilt werden.

Es hängt davon ab, wie der Boden beschaffen ist:
- ausgelaugt von jahrelangem Rasenmähen – dann ist vor allem organische Masse=Kompost sinnvoll
- sandig oder mit Resten von Schutt – dann macht es vielleicht Sinn, noch Mutterboden und Kompost aufzutragen
- schwerer, toniger Boden – dann ist evtl. die Zugabe von Sand das Mittel der Wahl.

Wenn Du jemanden hast, der sich auskennt und sich das Ganze mal anschaut, ist es sicher nicht verkehrt.

Allgemeiner Tipp: Wenn der Boden einigermaßen umgrabbar ist, würde ich das tun und für den Winter Gründüngung säen (z.B. Gelbsenf oder auch Kresse, bei letzterer hast du noch was zu futtern), das hat den Vorteil, dass der Boden über Winter nicht offen liegt und noch organisches Material zugeführt bekommt.

Vielleicht führst Du Dir jetzt im Herbst/Winter mal ein Gartenbuch zu Gemüte, da findet man auch den einen oder anderen Tipp. Im nächsten Frühjahr kannst Du dann loslegen und experimentieren.

Viele Grüße

Ralf