impfkritsche eltern-frage zur einschulung

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von jayda2009 04.10.10 - 14:56 Uhr

hallo,

unser großer kommt nächstes jahr zur schule, er ist völlig ungeimpft, d.h. wir haben auch kein kein impfheft ;-)

was habt ihr so für erfahrungen, bei der einschulung bw. der einschulungsuntersuchung gemacht? musste ihr euch groß erklären, warum und weshalb eure kids teil- bzw. ungeimpft sind?! oder habt ihr euch erst gar nicht auf diskussionen eingelassen? die -untersuchungen sind alle vorhanden.

ich möchte hier KEINE diskussion übers impfen auslösen, das nur schonmal vorweg ;-)

lg jayda

Beitrag von dore1977 04.10.10 - 16:13 Uhr

Hallo,

ich hatte das U-Heft nicht mit, den Impfausweis schon. Ich finde die Daten im U-Heft gehen niemanden etwas an und das habe ich der Dame bei der Schuluntersuchung auch gesagt.
Sie wollte zwar mit mir darüber diskutieren aber da habe ich mich auf nicht s eingelassen. Das Kind ist Schulpflichtig mit oder ohne U-Heft fertig. Sie wurde eingeschult und die Ärztin murmelte sich was vom "querulanten Mutter" in den Bart. #schein

LG dore

Beitrag von irene_ch 04.10.10 - 17:41 Uhr

Da auch Kinder, die nicht geimpft werden können, zB. aufgrund von chronischen Krankheiten, schulpflichtig sind, würde ich mich auf ein Gespräch einstellen, wie du verhindern willst, dass dein Kind solche Kinder ansteckt, ehe es selber Symptome zeigt.

LG Irene
die sich jetzt auf die Finger setzt

Beitrag von schullek 04.10.10 - 21:31 Uhr

es ist nicht ihre aufgabe für andere kinder zu sorgen, sondern das beste für ihr kind zu tun. und wenn sie der meinung ist, dass impfen kritisch zu sehen ist, dann muss das respektiert werden.

lg

Beitrag von parzifal 04.10.10 - 23:25 Uhr

Richtig.

Wir leben ja auch vollkommen autark und ohne Kontakte allein auf dem Land.

Und es ist eine Illussion zu glauben, dass Menschen Rücksicht auch auf andere nehmen brauchen. Wichtig ist immer nur an sich zu denken.

Und warum sollen einen auch andere interessieren?

Man muss mitnichten alles respektieren (im Sine von akzeptieren) nur weil jemand es für richtig hält.

Beitrag von schullek 05.10.10 - 09:12 Uhr

ich denke schon, wenn es um die eigene gesundheit bzw. die des eigenen kindes geht. ich nehme mit sicherheit mehr rücksicht auf andere menschen, als die meisten anderen. aber es gibt eine grenze und die ist bei mir erreicht, wenn sie meine eigene gesundheit oder die meines kindes gefährden würde.

Beitrag von karna.dalilah 05.10.10 - 13:27 Uhr

also von dir lieber Parzifal habe ich schon wesentlich intelligentere Beiträge gelesen!
Ich hoffe du hast auch gelesen, dass man trotz Impfung an Masern erkranken kann und somit andere anstecken.
Du weißt sicher auch, dass ein ungeimpfter Mensch an Masern erkranken kann aber nicht muss.
Es ist und bleibt ein Roulett, ob es dir gefällt oder nicht.
Hast du dich nie gefragt, warum kein Arzt dir eine Garantie für die Wirksamkeit der Impfungen gibt?
Weil es keine gibt! Man nennt es dann Impfversagen, Impfdurchbruch usw.

Ich korrigiere deinen Abschlusssatz:
Man muss mitnichten etwas für richtig erachten, nur weil jemand es für richtig hält.
Was willst du anders tun, als es akzeptieren?
Du willst doch deine Entscheidungen auch akzeptiert sehen.....


Beitrag von parzifal 06.10.10 - 00:59 Uhr

Das ganze Leben ist ein Roulette.

Garantien kann keiner geben.

Es geht aber darum Risiken zu minimieren. Wenn man Pech hat kann aber gerade die Impfung den Schaden auslösen. Ohne Impfung ist diese Wahrscheinlichkeit aber höher.

Masern sind für mich keine kleine Kinderkrankheit.
http://www.nlga.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=6636&article_id=19314&_psmand=20

Beitrag von parzifal 04.10.10 - 23:39 Uhr

Nachtrag:

Ich kann mich an einen Beitrag erinnern, wo ein ungeimpftes älteres Kind in einer Kinderarztpraxis mehrer Kinder mit Masern ansteckte. Zwei Säuglinge die angesteckt wurden hatten als Spätschäden schwere geistige Behinderungen.

Auch wenn man Impfungen kritisch sieht. Man muss aber nicht jede verweigern. Masern ist so eine die man zum Schutz auch für andere durchführen lassen sollte (außer man entschließt sich in der Einöde zu leben).

In einer Gemeinschaft darf und sollte nicht nur Eigeninteresse, sondern auch Gemeinschaftsinteresse zählen.

Beitrag von froehlich 05.10.10 - 08:46 Uhr

JA!#pro#pro#pro

Beitrag von schullek 05.10.10 - 09:17 Uhr

dieses b eispiel ist eines der am meisten mediasierten in dieser hinsicht.
sicherlich ist das furchtbar.
aber mal angenommen, die mütter der kinder hätten die masern durchgemacht, dann hätten die kinder einen gewissen grad an schutz gehabt. so wie es früher war. und genau das ist einer meiner hauptkritikpunkte an impfungen. sie verlagern das auftreten der erkrankungen, wie z.b. bei den masern auf babies oder erwachsene, wo es dann wirklich kritisch werden kann.
ebenso windpocken, bei welchen mittlerweile beginnend, die erkrankungshäufigkeit verschoben wurde ins erwachsenenalter. eben weil die impfungen nur eine gewisse zeit schützen. anfangs wurde eine empfohlen, argumentirt wurde mit dem großen volkswirtschaftlichen nutzen. mittlerweile, nachdem viele kinder trotzdem erkrankten, wurde eine zweite empfohlen. volkswirtschaftlicher nutzen dahin und es wird angenommen, dass weitere auffrischungsimpfungen nötig sind.
spricht für sich selbst.

Beitrag von parzifal 06.10.10 - 00:54 Uhr

"aber mal angenommen, die mütter der kinder hätten die masern durchgemacht, dann hätten die kinder einen gewissen grad an schutz gehabt."

Soll man also nur Frauen nicht mehr impfen, damit diese die Krankheit durchmachen (was gerade die Komplikationen herbeiführen können) und dann ihre zukünftigen Kinder mitschützen?

Das Ziel ist doch gerade, dass keiner die Masern durchmacht.

http://www.nlga.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=6636&article_id=19314&_psmand=20

Beitrag von schullek 06.10.10 - 10:12 Uhr

ich habe mich mit den masern und andere kinderkrankheiten beschäftigt udn für einige kann ich für mich sagen:
ich finde es besser die erkrankung durchzumachen, dadurch in vielen fällen einen nestschutz mitgeben zu können, statt mich mein leben lang impfen zu müssen.

aber gehen wir mal von den masern weg, diese erkrankung ist zu sehr emotional beladen in diskussionen. nehmen wir röteln und mumps.
meine frage: wieso müssen mädchen gegen mumps geimpft werden und jungs gegen röteln? und das alles im babyalter!
gerade röteln sind unkompliziert in der kindheit. einmal durchgamcht, quasi lebenslanger schutz. keine sorgen über impfen, impfauffrischungen und/oder eventuell fehlenden impfschschutz. sollten die mädchen mit beginn der pubertät die röteln nicht gehabt haben, macht genau DANN eine impfung sinn. eher nicht. gleiches bei den jungen mit mumps. durchgemacht, lebenslange immunität, keine angst wegen folgeerkrankungen. besteht mit beginn der pubertät keine immunität, kann der junge geimpft werden.
und männer müssten generell nicht gegen röteln geimpft werden, da sie es bei so einem szenario entweder gehabt hätten udn immun wären bzw. keine gefahr für schwangere darstellen, da diese ja ebenfalls immun oder dann geimpft sind.
macht meines erachtens weitaus mehr sinn als der derzeitige rundumschlag.

Beitrag von suny123 06.10.10 - 10:54 Uhr

mein schwager hatte mumps als kleinkind, als folgeerkrankung blieb ein Hörschaden, der dann operiert werden musste. es gibt immer zwei seiten.

Beitrag von parzifal 06.10.10 - 11:07 Uhr

Über die Folgen der anderen Krankheiten kann ich mangels Hintergrundwissens nichts sagen.

Meine Gründe für eine "Impfpflicht" betrifft nur Masern. Und ausschließlich darum geht es mir zunächst auch.

Insofern bringt es nichts Argumente gegen Impfungen bei anderen Krankheiten zu bringen.

Und vielleicht ist diese Krankheit ja zu recht so emotional beladen, weil dort die möglichen (Spät)schäden so gut bekannt sind.

Die einschlägigen Argumente die die Gefahren einer Masernimpfung für die Allgemeinheit größer erscheinen lassen als die generelle Nichtimpfung sind mir bis jetzt entgangen.

Insofern wäre es angebracht Nachweise (ausschließlich gegen die Masernimpfung) zu nennen.

Beitrag von schullek 06.10.10 - 11:16 Uhr

schau auf die diversen seiten im netz und lies die bücher dazu, wenn es dich interessiert.
ich bin nicht darauf aus, jemanden zu bekehren. ich habe dir meine gründe auf gegen eine masernimpfung im kindesalter genannt. da gibt es noch viel mehr zu sagen. aber ich will nicht aufklären, verstehst du?

Beitrag von parzifal 06.10.10 - 11:16 Uhr

Nachtrag:

"ich finde es besser die erkrankung durchzumachen, dadurch in vielen fällen einen nestschutz mitgeben zu können, statt mich mein leben lang impfen zu müssen."

Wieso gibt es nur die alles oder nichts Möglichkeit?

Gerade durch das durchmachen der Krankheit gibt es doch bei Masern viele Schäden die man doch verhindern will.

Das Argument ist auch viel zu ungenau.

Wenn 50 % der Maserninfizierten sterben würden, und der Rest nebst zukünftigen Kindern ziemlich gefeit wäre könnte man auch sagen "ich finde es besser die erkrankung durchzumachen, dadurch in vielen fällen einen nestschutz mitgeben zu können, statt mich mein leben lang impfen zu müssen."

Wo ist bei Dir die Todesraten- und Spätschädengrenze, bei der Du sagst durchmachen ist besser als immer impfen? Wieviele Opfer pro 1000 Infizierte sind für dich adäquat? Irgendwo muss bei Dir doch eine Opferzahl im Kopf sein, bei der auch Du sagen würdest, dass impfen besser wäre? Wo ist diese?





Beitrag von schullek 06.10.10 - 11:27 Uhr

wenn du dich informierst, dann wird klar, dass die nachfolgeerkrankungen in den letzten jahrzehnten wesentlich geringer geworden sind.
und wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich dir nur eins sagen:
wenn ich vor der wahl stehe zu impfen oder nicht (generell), dann steht für mich fest, dass ich nicht vor dem zweiten geburtstag impfe. was dann kommt, entscheide ich dann. auf grund der informationen (aus allen quellen, die ich bekommen kann) die ich zu dem zeitpunkt bekommen kann. ich würde nie eine generell empfehlung ausgeben, wie du sie gerade von mir hören möchtest. für mich ist das betreffende kind der wichtigste aspekt.
mein sohn wurde geimpft zu einem zeitpunkt, als ich mir leider noch wenige gedanken gemacht habe, und es traten erste probleme auf. weshalb ich jetzt entschieden habe ihn zu diesem zeitpunkt nicht weiter impfen zu lassen. in wenigen jahren werden mein mann und ich auf grund der dann herrschenden situation neu entscheiden.
daher finde ich es unsinnig zu sagen: bei den und den zahlen würde ich das und das tun. weil es einfach unrealistisch ist.

Beitrag von parzifal 06.10.10 - 15:24 Uhr

Irgendwelche nachvollziehbaren Kriterien muss es aber geben.

Todes- und Schadensraten sind m.E. z.B. solche.

Auf der "dann herrschenden Situation" ist sehr schwammig.

Und natürlich wird es immer Fälle geben, bei der die Impfung das Gegenteil bewirkt was man wollte.

Das die so Betroffenen sich wünschen diesen Schritt nie gegangen zu sein ist doch klar.

Sollten Einzellfälle aber für die Mehrheit entscheidend sein?

Die Po9ckenimpfung hat früher bestimmt viele Menschenleben gerettet.

Sollten jetzt die Einzelfälle wo diese Impfung gerade einen Schaden hervorgerufen hat als Argument herhalten dürfen, dass Impfungen generell hätten nicht erfolgen dürfen.

Hier zählt immer nur die Gesamtbetrachtung.

Beitrag von schullek 06.10.10 - 17:44 Uhr

die gesamtbetrachtung zählt nur so lange, bis man selber nicht betrioffen ist. das macht es auch einfach grundsätzlich auf kritisch denkende zu schimpfen. das verstehe ich sogar.
aber für mich zählt bei meinem kind nicht die gesamtbetrachtung.
es zählt für mich mein kind, zum gegebenen zeitpunkt. schwammig ist da gar nichts dran. es bringt gar nichts darüber zu diskutieren wann , wieso und weshalb nicht oder ob überhaupt, wenn ich nicht in der situation bin. wie gesagt, bei einem zweiten kind fange ich mit impfüberlegung überhaupt erst ab dem 2. lebensjahr an. dann schaue ich auf die momentane forschungslage, auf die verwendeten impfstoffe, auf MEIN kind. und das ist entscheidend.
und wenn dann eltern entscheiden ihr kind gegen was auch immer zu impfen finde ich das eine verantwirtungsbewusste entscheidung, denn sie haben alles beachtet und bedacht. und ebenso gilt das, wenn sie sich gegen eine impfung entscheiden.

Beitrag von parzifal 07.10.10 - 09:46 Uhr

"die gesamtbetrachtung zählt nur so lange, bis man selber nicht betrioffen ist."

Dem stimme ich zu. Ich möchte auch kein Elternteil sein, dessen Kind z.B. an einer Impfung stirbt oder schwerstbehindert ist.

Dann ist man leider Teil der Statistik geworden wo es schief ging.

Mein reden geht an die Personen die nicht betroffen sind. Hier ist es ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten.



Beitrag von jayda2009 06.10.10 - 19:04 Uhr

soviel zu den pocken...

http://www.impfkritik.de/pocken/

aber impfkritische quellen sind ja nicht seriös, nur die der pharmalobby... #aerger

Beitrag von parzifal 07.10.10 - 09:50 Uhr

Ich kann dem Link nicht entnehmen, dass die Impfungen schädlich waren.

Es werden hingegen Impfungen sogar als nützlich angesehen (wenn auch keine Massenimpfungen).


Beitrag von frauke131 06.10.10 - 14:27 Uhr

aber gehen wir mal von den masern weg, diese erkrankung ist zu sehr emotional beladen in diskussionen. nehmen wir röteln und mumps.
meine frage: wieso müssen mädchen gegen mumps geimpft werden und jungs gegen röteln? und das alles im babyalter!

Das sit Blödsinn!!! Man hat eben keinen lebenslangen Immunschutz, wenn man Röteln hatte. In einer SS kann man sich theoretisch also anstecken, auch wenn man als Mädchen Röteln hatte. Es ist eine Frage der Solidarität, sich impfen zu lassen um das ungeborene Leben zu schützen. Mumps kann Komplikationen, wie Hirnhautentzündung, Taubheit und bei Jungs Zeugungsunfähigkeit nach sich ziehen. Die Impfschäden sind in jedem Fall seltener und geringer, als wenn alle diese Krankheiten durchmachen müssten. Viele unserer Kinder würden an diesen Krankheiten oder ihren Spätschäden sterben. Auch Kinder der Impfgegner profitieren davon, dass viele Kinder geimpft sind.

Keine Schule oder andere Kindereinrichtung sollte Kinder aufehmen, die sich nicht imfen lassen wollen!

Beitrag von schullek 06.10.10 - 17:35 Uhr

am besten gehst du jetzt demonstrieren...