arzt meint: abstillen,kind sei zu getsresst an d.brust

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sonnenkind1 04.10.10 - 17:23 Uhr

hallo,

ich stille und geb danach ein pre fläschchen.
nun wurde dadurch natürlich meine milch in der brust weniger u.meine kleine will auch nicht mehr an die brust, nur noch flasche.an der brust schreit sie sofort.
nun würd eich aber gerne noch viele monate mindestens 2 mal am tag stillen.sie ist jetzt 15 wochen alt und bis zum 6.monat würde ich das gern noch 2 mal am tag machen.
nun sagte mein arzt, ich solle das mit dem stillen lassen, das stresst mein kind zu sehr und soll nur flasche geben.pre oder 1 er.
was meint ihr?

Beitrag von berry26 04.10.10 - 17:35 Uhr

Hi,

warscheinlich hat dir dieser dämliche Arzt auch geraten zuzufüttern, oder?
Deine Kleine hat eine Saugverwirrung! Wenn du weiter stillen willst, funktioniert das eigentlich nur indem du die Fläschchen komplett weglässt und einfach deine Kleine anlegst. Da du natürlich momentan sehr wenig Milch hast durch das Zufüttern, wird es warscheinlich erstmal Dauerstillen bedeuten.
Am besten wendest du dich aber erstmal an eine Stillberaterin, da auch das Zufüttern über ein Brusternährungsset in Frage kommt.

Wenn du das alles nicht willst, solltest du abstillen und nur PRE füttern. Eine Zwiemilchernährung ist mit einer Saugverwirrung nämlich nur sehr schwer möglich. Aber am besten lässt du dich da wirklich von einer qualifizierten Stillberaterin beraten.

LG

Judith

Beitrag von sonnenkind1 04.10.10 - 17:41 Uhr

ja genau dieser arzt riet mir auch zum zufüttern.ich ging mit dem problem (also ich hielt es garnicht für ein problem) das ich meine alle 1h -1,5 h tag und nacht anlegte und sie abnahm.oder nur schlecht zunahm.5 wochen lang hab ich nicht auf anraten des anrztet gehandelt und hab einfach weiter VOLL gestillt.
das heisst, ich hab 11 wochen voll gestillt, dauerhaft und sie nahm wieder ab.arzt+hebamme meinten SOFORT zufüttern,as tat ich dann nun letztendlich auch.und nun stille ich nur noch 10 min.am tag :-( weil sie nur noch an das fläschchen möchte.......
achso, eine stillberaterin hat mir auch dazu geraten zu zu füttern.
meine kleine kam mit 4 kilo auf die wlet und wog mit 11 wochen 4800.da rief meine hebamme glkeich beim KA an und meinte ob er das so noch tolerieren möchte.daher zum schluss seitdem die zufütterung.
jetzt soll ich weiter machen mkit der 1 er milch, weil meine kleine alle 2 h kommt und am tag auf 960 ml kommt.sie finden alle 2 h wäre zu viel.
ich gebe meiner kleinen aber trotzdem immer wann sie möchte, auchw enn es nach 1,5 h wieder ist.

Beitrag von berry26 04.10.10 - 17:50 Uhr

Ok. Also wenn deine Kleine ständig abgenommen hat, dann war das Zufüttern warscheinlich schon das Richtige. Die Trinkabstände sind zwar kein Problem (Meine Kleine trinkt auch alle 1-2,5 Stunden, nimmt dabei aber gut zu) aber anscheinend prodzierst du tatsächlich zu wenig Milch.

Du kannst auch jederzeit bei der PRE bleiben. Die kann man nach Bedarf geben genau wie Muttermilch. Auch ein 2-Stunden-Rhytmus sind kein Grund umzustellen.

Wie gesagt wenn du weiter Stillen möchtest, müsstest du allerdings mit der Flasche aufhören oder du pumpst einfach ab. Wie lange das geht, kann dir aber auch keiner sagen. Wende dich einfach nochmal an deine Stillberaterin und frage gezielt nach der Zufütterung per Brusternährungsset. So ist beides möglich. Stillen und Zufüttern.

LG

Judith

Beitrag von gabilu82 04.10.10 - 17:37 Uhr

hallo,

also ich kenn euch zwei ja nicht, aber ich würde als erstes meinen, das deine Kleine schreit, weil sie sich evtl. mehr anstrengen muss als an der flasche und es nicht so leicht geht. ich denke, wenn du sie öfter anlegen würdest, würde sich deine Milchmenge darauf einstellen und es würde mehr produziert werden.

Generell, bin ich eine Stillbefürworterin...letzten Endes musst du es allerdings selbst entscheiden, das kann dir hier wahrschinlich keiner abnehmen,

Evtl. wende dich doch mal an eine Stillberaterin (LaLecheLiga.de) oder eine Hebamme.

Alles Gute und liebe grüße,
Gabi

Beitrag von perserkater 04.10.10 - 17:45 Uhr

Hallo

Dein Baby hat eine Saugverwirrung. Wende dich an eine Stillberaterin, die kann dir jetzt am besten helfen. http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93

Eine Flasche ist leider oft der Anfang vom Ende. Warum fütterst du überhaupt zu? 99% aller Frauen können physisch voll stillen. Das wissen nur nicht alle.

LG

Beitrag von sonnenkind1 04.10.10 - 17:58 Uhr

ich habe shcon 2 stillberaterinnen kontaktiert und beide rieten mir auch zum zu füttern und sind toootale stillferfechterinnen! warum ich angefangen habe zu zu füttern, hab ich weiter oben geschrieben.

Beitrag von perserkater 04.10.10 - 18:17 Uhr

Habs gelesen. Zufüttern war in deinem Fall wohl wirklich sinnvoll. Funktioniert pumpen bei dir? So kannst du die Milchproduktion im Gang halten. Wie lange das klappt kann aber keiner sagen. Von einigen Wochen bis vielen Monaten ist alles drin, vorausgesetzt pumpen funktioniert bei dir.

Alles Gute!#liebdrueck

Beitrag von sonnenkind1 04.10.10 - 18:47 Uhr

ja, pumpen geht,aber seeehr stressig.hab das 1,5 wochen mal ausprobiert und ich müsste oft pumpen für einige mahleiten für sie.
ich habe ja bevor ich pre gegeben habe, erst abgepumt und das gegeben nach dem stillen und das komische war,d as selbst davon sie nicht zu genommen hatte.
naja und als ich nur gestillt hatte war sie auch super anhänglich, sie schlief 11 wochen lang am tage NUR auf dem arm und das mit pausen insgesammt 6-7 h.!!!! seit dem tag der pre zugabe, schläft sie am tage im stubenwagen.sie war anscheinend nie richtig satt, auch wenn ich immer angelegt hatte.abends war sie schon fast durcheghend an der brust.

Beitrag von lilly7686 04.10.10 - 19:02 Uhr

Hallo!

Dir wurde ja schon gesagt, dass es vermutlich ne Saugverwirrung ist.
Das Trinken an der Brust ist von der Natur als natürliche Nahrung für dein Kind so angelegt worden. Das stresst dein Kind nicht!
Wie bitte kommt denn dieser "Arzt" auf so eine Schwachsinns-Idee???
Zufüttern hat wahrscheinlich auch der geraten oder?

Mein Tipp: Schau mal hier:
http://www.lalecheliga.de
http://www.afs-stillen.de
Da findest du eine Stillberaterin in deiner Nähe, die ehrenamtlich Arbeitet und kein Geld für die Beratung verlangt.
Schau, dass die Beraterin, die du findest, sich mit einem Brusternährungsset auskennt.
Lass dir das genau erklären und lass dich vernünftig anleiten.
Lass die Flasche danach auf jeden Fall weg!

Das Brusternährungsset besteht aus ner Flasche die du um den Hals hast, von der zwei Schläuche weg gehen. Die werden an deinen Brustwarzen befestigt.
Dein Baby lernt so wieder, an der Brust zu trinken. Es wird satt und ist daher nicht frustriert, wenns an der Brust trinkt. Deine Milchproduktion wird wieder angeregt.
Du wirst sehen, du wirst bald wieder genug Milch haben und dein Baby wird auch wieder normal an der Brust trinken. Du wirst keine Flasche mehr brauchen!
Es kann natürlich ein paar Wochen dauern. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Alles Liebe!
Und noch ein Tipp: wechsle doch bitte den Kinderarzt, ja?

Liebe Grüße!

Beitrag von sabrinimaus 04.10.10 - 20:17 Uhr

Hallo,

auch auf die Gefahr hin, dass ich hier vielleicht gesteinigt werde, aber ich sehe es wie dein Arzt! Das Stillen muss für beide in Ordnung sein - für Mutter und Kind!!!
Bei mir und mener Tochter hat das Stillen auch nicht wirklich geklappt! 16 Wochen habe ich probiert "normal" zu stillen. Ich musste auch immer zufüttern und meine Maus wollte eigentlich garnicht an die Brust! Ich hatte mich sogar an die LaLeche Liga und an eine IBCLC-Stillberaterin gewendet. Aber niemand konnte helfen. Ende vom Lied war, dass Nahrungsaufnahme egal wie nur noch Stress war für mein Mädchen.
Ich war richtig traurig, dass es nicht klappt. Schweren Herzens habe ich es dann gelassen.... bis meine Maus beim Füttern nicht mehr gestresst war, hat nochmal einige Wochen gedauert!
Jetzt ist alles wieder super! Sie trinkt ihr Fläschchen und ich habe mittlerweile auch mit dem Thema abgeschlossen. Es sollte eben nicht sein....
Ich habe noch ein paar Wochen für sie abgepumt, damit sie noch ein bisschen Mumi bekommt und gut.

Überlegs dir gut, ob es dir so wichtig ist, dass du dein Kind zwingst und ihr letztendlich beide gestresst seid.

LG Sabrina mit Viktor (3) und Rosalie (8M)

Beitrag von lucaundhartmut 04.10.10 - 22:11 Uhr

Hi sonnenkind1,

ein Kind sollte die Brust der Mutter jedenfalls nicht "aufgezwungen" bekommen. Das wäre Stress und Ärger für Mutter und Kind zusammen.




LG
Steffi

Beitrag von sonnenkind1 05.10.10 - 06:15 Uhr

danke euch !!!!

im moment ist es aufgezwungen für meine kleine.
meine stillberaterin meinte: mensch, du hast 11 wochen voll gestillt und bis jetzt zur 15.woche teilgstillt.das ist völlig in ordnung.manche geben von anfang an das fläschchen und diese kinder wachsen und gedeihen prächtig!

ich glaub, dann wird das wohl ende oktober abgestillt sein.dann ist sie 4 monate alt.

das vom arzt das ich ruhig auf die 1 er wechseln kann, ist ja nur, weil meine kleine von der pre so viel trinkt und hauptsächslkich auch, weil sie von der 1 er nicht spuckt und von der pre noch nach 1 stunde! und das 3 mal umziehen noch vorm schlafen gehen, ärgert meiner kleinen ganz schön.

Beitrag von lucaundhartmut 05.10.10 - 20:09 Uhr

Liebes sonnenkind,

das klingt doch versöhlich und beruhigend. :-)

Und wenn Dir sogar eine Stillberaterin gut zuredet, was das Abstillen betrifft, dann kannst Du erst recht beruhigt sein.


Alles Gute,
Steffi