warum immer pro Kind?

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von simisa 04.10.10 - 19:54 Uhr

Hallo,
ich wundere mich beim Durchlesen der Beiträge, dass soviele Frauen kurz nach einer Geburt ungeplant schwanger werden. Haben die nach den neun Monaten Verhütungspause Probleme wieder konsequent zu verhüten? Mir fällt auch auf, dass es hier jede Menge Beispiele gibt,wo es aus gesundheitlichen Gründen besser wäre, sie würden die Familienplanung abschliessen. Und dann immer das Argument, mein Herz sagt ja , mein Verstand sagtnein. Ich denke die Familienplanung sollte in erster Linie rationalen Überlegungen unterliegen und nicht nur emotionalen. Ich komm da nicht mit. Und bei bestimmten Gegebenheiten zu einem Abbruch zu tendieren halte ich für durchaus legitim. Es gibt genug Frauen, die mit der Entscheidung für einen Abbruch gut klarkommen und auch andere die sich fürs Kind entscheiden und dann überhaupt nicht damit zurecht kommen. Also immer pro Kind und gegen Abbruch finde ich oft den falschen Weg. LG

Beitrag von lolitalise 04.10.10 - 20:04 Uhr

***

Beitrag von schüttelkopf 04.10.10 - 20:12 Uhr

4 mal abgetrieben ? Darf ich fragen wie alt du bist? Ich meine eine Abtreibung ok - aber 4? Sorry aber da gebe ich Dir recht das du echt doof warst - bist du denn nicht spätetestens nach dem 2mal aufgewacht ? ..und welcher Gedanke mir da spontan kommt....is es immer der gleiche Gyn gewesen, ein gewissenhafter müsste doch eigentlich mal sagen...mom wir suchen nun ein passendes Verhütungsmittel - 4 mal ist schon ziemlich heftig

Beitrag von lolitalise 04.10.10 - 20:17 Uhr

***

Beitrag von sweetelchen 04.10.10 - 20:20 Uhr

So ne scheiße will hier keiner lesen.
verarsch doch andere mensch,

kindergarten hier....

Beitrag von schüttelkopf 04.10.10 - 20:22 Uhr

oki ich verstehe, das is heftig mit 12 ... da schiessen mir tqausend Gedanken durch den Lopf, wie kann man mit 12 schon Sex haben....hast du denn jedesmal was gefüllt oder war es so eine Art Tagesordnung für Dich? Ich finde es bewunderswert das Du so offen darüber schreiben kannst, ich denke Dir stellen die Leute zig Fragen? .. so wie ich jetzt?

Mit Deinem traurigen Smilie denke ich es so zu verstehen das du die Zeit eigentlich vernichten würdest?

WAR drogenabhänig - sehr gut... das finde ich total gut das Du den Schritt nach vorne geschafft hast !

Beitrag von sweetelchen 04.10.10 - 20:23 Uhr

Nimmst du den Beitrag wirklich ernst?
#nanana

Beitrag von sweetelchen 04.10.10 - 20:19 Uhr

Du ratest also Frauen die kurz nach der Entbindung schwanger werden abzutreiben?***
Schonmal daran gedacht das der Hormonhaushalt spinnt nach der Entbindung? Manche Frauen wünschen sich in so kurzen Abständen ein Kind manche auch nicht und genau die holen sich hier rat.
Und ein Rat ist nicht ein "geh doch abtreiben fing ich vollkommen okai"
sondern wie DU es gemacht hättest.
Aber so wie du drauf bist wünsch ich dir kein Kind.#klatsch

Beitrag von colle 04.10.10 - 20:34 Uhr

lies nochmal richtig und schreib hier nicht so einen geistigen dünnschiss#klatsch

Beitrag von sweetelchen 04.10.10 - 20:35 Uhr

meinst du mich damit???

Beitrag von colle 04.10.10 - 20:39 Uhr

na sicher#augen

Beitrag von sweetelchen 04.10.10 - 20:40 Uhr

und warum bitte?

Beitrag von colle 04.10.10 - 20:46 Uhr

weil dein erster satz von der TE so nicht geschrieben wurde und man es auch so nicht im geringsten rauslesen kann
und zum 2.satz#contra
und der letzte:-[#nanana#contra

Beitrag von sweetelchen 04.10.10 - 20:54 Uhr

Ich finde es einfach falsch so ein Treath aufzumachen wo eine frau schreibt "warum immer für kinder entscheiden?"

Das sagt doch keiner!
Aber es ist doch klar das man EMOTIONAL an das kind gebunden ist.
Und das nicht zu berücksichtigen kann man nicht.
Man muss nicht immer einen Abbruch bereuen!
Meinen mit meinen damals 15 jahren bereue ich auch nicht aber sooo sicher habe ich nie darüber nachgedacht.
Es ist falsch so darüber zu denken meiner Meinung nach.
Wie sollen sich die Frauen fühlen die sowas lesen und so eine Situatin haben oder hatten?
Nicht konsequent genug....
nicht aufs Gefühl hören....

Das ist dünnschiss!
unglaublich aber manchmal habe ich das Gefühl das Frauen " die ja sooo viel reifer sind" ab 30 auch manchmal NULL Ahnung haben wovon sie reden!

Beitrag von krtecek 04.10.10 - 21:04 Uhr

Hi du, komm von deiner Beleidigung runter...hättest du es so gleich am Anfang geschrieben, hätte sich colle mit einer unhöflichen art und Weise, na colle ????, nicht gemeldet..

so wie du es schreibst, ist dein Beitrag vollkommen verständlich...

ich kann trotzdem die Ansätze daovn, was sie sagen wollen , sehr gut verstehen...hier wird viel zu oft gesagt: behalte dein Kind..das ist an sich falsch, man muss immer die Einzelheiten berücksichtigen..

ich verstehe euch beide, ich habe was ähnliches geschrieben, gib der Dame erstmal die Chance, dass sie auch antwortet..

Beitrag von colle 04.10.10 - 21:23 Uhr

kann es sein das wir aneinander vorbei reden?
auch ich hatte schon einen abbruch und bereue rein gar nichts

hab ich hier irgendwas missverstanden?#kratz

Beitrag von krtecek 04.10.10 - 20:34 Uhr

Aaahhhh, ich überlege, ob simisa, die angibt 39 Jahre alt zu sein, auch Kinder hat..

weil kinderlose oder Männer..da verstehe ich diese Überlegung schon...ABER

zit.:
Ich denke die Familienplanung sollte in erster Linie rationalen Überlegungen unterliegen und nicht nur emotionalen

das Problem ist, dass ein Unfall meistens shcon passiert ist..und dann ist es keine PLANUNG, dann ist es eine Realität..Realität, dass man in sich ein kind trägt..

ich hätte verdammt mein Kind nie bekommen würden, weil ich dazhu gesundheitlich auch psychisch nicht in der lage bin...ABER wenn man dann so toll schwanger ist, dann spielt auch eine EMOTIO eine rolle...es ist vollkommen egal, ob andere Frauen mit einem abbruch klar kommen würde, ich hatte mir sehr viel Zeit gelassen, war be ider beratund... aber das Herz konnte es nicht tun..

Emotio..kannst du nicht überzeugen, da kann es sein, du machst aus Ratio einen abbruch und hast du dann jahrelang Depressionen..auch ganz toll..

Ich werde hie nie abe nie im leben generell zu einer Beibehaltung der SS raten nur weil es isch gut anhört...aber wenn Herz nein sagt, kann man realtiv wenig tun..

Eins aber, man muss esw einmal erlebt haben...in dieser situation zu sein..

ich bin mehr als traumatisiert und mein Kind wird, wenn die Ärzte ihr Wort halten in der 34+o zur Welt kommen, es sind vorhersehbare unerträgliche Schmerzedn gekommen aber wießt du was, nach einer ergänzenden Psychotherapie...ich kämpfe halt..

Aber fühle ich mich nicht, als ein Möder zu sein, mein ganz persönliches Gefühl..
hätte mein Mann nur ein eizngies Wort gesagt: treibe ab, hätte ich es getan...

Wir reden meistens darüber, was du nicht durchgemacht hast...es ist eine unedliche GRENZerfahrung, die mich verändert hat..

jetzt mache ich das beste draus...verstehe aber jeden, der vllt abtreibt..

Beitrag von sneakypie 04.10.10 - 20:59 Uhr

Ich glaub, da muss man differenzieren.

Manche Leute raten aus ideologischen/religiösen Gründen IMMER - nein, nicht pro Kind, sondern gegen Schwangerschaftsabbruch. Die Leute hab ich auch gefressen.

Manche haben gerade selbst entbunden oder sind schwanger. Ich glaube persönlich, dass da Hormone mit reinspielen. Man liest ja auch immer wieder hier, dass viele Schwangere mit einem Mal keine Nachrichten mehr ertragen, in denen Kinder zu Schaden gekommen sind.

Manche können selber keine Kinder bekommen und ertragen es nicht, dass andere Frauen mit anderem Leben eben auch andere Entscheidungen treffen können.

Und manche sind, sorry, einfach latent daneben. Es ist ja so viel einfacher, zum Kind zu raten und das Ganze mit ganz vielen Herzchen und Kuschel-Smilies zu verzieren. Da kann man sich als supidupi-toller Mensch fühlen und sich selbst auf die Schulter klopfen. Weil Abtreibung ja Mord ist, und so.

Im Übrigen sehe ich eines so wie du: Das Herz kann zum Kind "Ja" sagen und dennoch kann es eine ganz prekäre Entscheidung sein, es zu bekommen. Ich habe mal gelesen, dass ganz viele der Kinder, die vernachlässigt und misshandelt werden, urspünglich auch erwünscht waren - da wird den Müttern dann erzählt, dass es ja soooviel Hilfe gibt und eine desolate Familiensituation oder psychische Probleme sich in Luft auflösen, wenn das Kleine erstmal da ist. Wenn nur das Herz ja sagt, dass wird auch alles gut. Rama-Familien-Frühstücksidylle.

Wenn der Verstand aus den falschen Gründen "Nein" sagen kann, dann kann auch das Herz aus den falschen Gründen "Ja" sagen. Das nur nebenbei...

Gruß
Sneak

Beitrag von krtecek 04.10.10 - 21:12 Uhr

so ein präziser, wikrlich gelungener Beitrag habe ich lange nicht gelesen...vielen Dank dafür!

Beitrag von aeternum 04.10.10 - 23:34 Uhr

Aloha,

da stimme ich komplett und unumwunden zu.

Viele Grüße,

Ae

Beitrag von sneakypie 05.10.10 - 13:28 Uhr

Danke. :-)

Beitrag von krtecek 05.10.10 - 01:24 Uhr

nochmals ich, deine aufzählung hat aber eine Schwäche...sie zählt nicht ein die glaube ich allerwichtigste Gruppe und das is die Gruppe der bertroffenen, die so eine Etnscheidung hinter sich haben...

da wehre ich ich entscheidend wegen einer bestehenden SS..die Hormone können, müssen aber keine Rolle spielen..und bei mir damals der Fall...wenn man erlebt, dass die Vernunft eindeutig zum nein tendiert und dies ist kein falchsches NEIN, dann hat man (wie ich schon geschrieben habe) eine Emotio, was keinen Gesetzen unterleigt.. und das Emotio muss nicht einmal ja zum Kind sagen, dieses Emotio (wie in meinem Falle) isr einfach nicht in derf Lage eine Etnscheidung zu treffen, sucht immer nach Signalen von gott bla,bla,bla..Dahinter steckt eine einfache Vorstellung, dass man das nicht töten will (oder andere Gedanken, die nciht zu unterschätzen sind)

Wenn ich jetzt abstrahiere, meldet sich dann solche Gruppe hier auch mal zur Wort, weil sie diese Entscheidung shcon hinter sich hat..und kann in einem anderen Beitrag sich selbst finden...d.h. keine Motivation kinderloser oder Frauen, die kinder verloren haben...verstehst du was ich meine ?!?!

und diese Gruppe fehlt bei dir...und ich glaube, dass diese Gruppe hier nicht in der unterzahl ist.. und das dadrunter viele Frauen wie ich sind...an sich vollkommen unvrnünftig ein Kind zu bekommen auf der anderen Seite kann man Gefühle nicht ausschalten...und in dem Falle, wenn man sich dann in einem beitrag manchmal 1:1 siehst oder man sieht ähnliche Tendenzen, dann kann es sofür außestehende aussehen, dass etwas falsch ist...und trotzdem für die betroffene Gruppe vollkommen richtig und verständlich...

und diese Gruppe soll nciht vergessen werden...

Beitrag von sneakypie 05.10.10 - 09:39 Uhr

Du hast natürlich Recht - die Gruppe dieser Frauen ist wichtig, wenn es um "Schwangerschaftskonfliktberatung" in diesem Forum geht.

Ich hab diese Gruppe nicht erwähnt, weil sie in meinen Augen ein wichtiges Merkmal nicht aufweist, das die TE aufzählt: Das komplette und totale Abraten vom Schwangerschaftsabbruch im Zweifelsfall.
Natürlich gibt es die Frauen, die vehement davon abraten, weil sie selbst eine Abtreibung traumatisch erlebt und nie richtig verarbeitet haben. Und Frauen, die vehement davon abraten, weil sie sich in ähnlicher Situation anders entschieden haben.

Nicht vergessen sollte man, denke ich, dass das Zuraten zur Austragung manchen dieser Frauen auch als Selbstbestätigung dient - nach dem Motto "ich habe mich trotz widriger Umstände dafür entschieden und es ist - hoffentlich, bestimmt, sicherlich - die richtige Entscheidung". Ich glaube, da wird sich selbst Mut gemacht, und das ist ja auch okay - man sollte sich dessen eben nur bewusst sein.

Das Gros dieser Frauen tendiert meinem Empfinden nach zu einem besonnenen Umgang mit den beiden Alternativen. Sie berichten, wie es bei ihnen selbst gelaufen ist, wie sie zu der Entscheidung gekommen sind, die sie getroffen haben, aber die komplette Übertragung von einer Situation auf die andere findet, zumindest nach außen hin, eher selten statt - da wird eher dazu geraten, noch einmal intensiv nachzudenken, in sich zu gehen, und nicht selten liest man Dinge wie "ich wünsch dir, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst", "Viel Kraft, wie immer deine Entscheidung aussieht" o.ä.

Das ist zumindest mein Empfinden, und damit fallen diese Beiträge halt nicht in die Gruppe, die die TE erwähnt hat - damit, sie nicht gänzlich unerwähnt zu lassen, hast du natürlich Recht.

Gruß
Sneak

Beitrag von krtecek 06.10.10 - 00:32 Uhr

Ich melde mich nur ganz kurz, weil es mir wikrlich miserabel geht..

Ich bin dankbar, deinen Beitrag gelesen zu haben und auch jetzt deine Antwort...das so hohe intelektuelle niveau, wie ich es mir für mehere Beiträge wünschen würde..

Du hast mich wikrlich zum tieferen Nachdenken über eigene antowrte hier bei ungeplannt schwanger gezwungen..

mit der bestätigung für eigene entscheidung...da musste ich lachen...ich gehöre wahrscheinlich zu keiner Gruppe.. ich bin einfach ein verdammter Feingling, der sich nicht als Mörder fühlen willl...und daq weiß ich bei mi 100%, dass ich die von dir genannte Bestätigungn icht machen muss..

Im Gegenteil...bin ich jetzt das erste mal dank deinem Beitrag so verwirrt, dass ich nicht mal weiß, was richtig und flasxch ist..

viele Dank, dass du mir diese Reflektion ermöglichr hast..

jetzt ziehe ich mich zurück, es geht mir miserabel...
vielen großen Dank!

Beitrag von sneakypie 06.10.10 - 01:35 Uhr

Ich hoffe, du liest das hier noch, auch wenn du nicht mehr antwortest.

Es tut mir leid, wenn meine Antworten dich verunsichert haben - das war wirklich nicht meine Absicht. Ich fand es schön, mich mit dir auszutauschen, und fand deine Antworten sehr durchdacht, ruhig und einfühlsam trotz des hochemotionalen Themas.

Nur eines möchte ich noch sagen: Du bist kein Feigling. Von dem, was du geschrieben hast, kann ich nur sagen, dass du sehr, sehr viel Mut aufgebracht hast, dich für dein Kind zu entscheiden. Es bedarf großer Stärke, angesichts nicht linderbarer Schmerzen diesen Weg zu gehen. Jeder versteht es (denke ich), wenn man sich bei medizinischen Problemen für einen Abbruch entscheidet. Und dir, wie jeder anderen Frau, gebührt Respekt für die Entscheidung zum "Trotzdem".

Ich hoffe, du wirst von deinem Umfeld aufgefangen und bekommst von deinen Nahen die Unterstützung und den Trost, die du brauchst, um mit Schmerzen und Zweifeln umgehen zu können. Und wünsche dir, dass du dich am Ende für all das entschädigt fühlst.

Alles Gute für dich.

Gruß
Sneak

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