Sie essen kein Gemüse

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von fechtwoman 04.10.10 - 20:13 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage an euch. Meine beiden Jungs (2 und 3 Jahre alt) essen seit ca. einem halben Jahr einfach kein Gemüse mehr. Außer Spinat kann ich sie beim besten Willen für nichts mehr begeistern. Natürlich weiß ich, dass Gemüse unbedingt notwendig ist für eine ausgewogene Ernährung. Nun ist es so, dass sie zum Glück sehr viel Obst essen (Apfel, Birne, Banane, Kiwi, Erdbeere, eigentlich alles, was ich ihnen anbiete). Gleicht das vielleicht den fehlenden Gemüseverzehr aus, oder muss ich mir Sorgen machen?

Habt ihr ansonsten einen Rat für mich, wie ich sie an das Gemüse heranführen kann? Ich selbst bin Vegetarierin und ernähre mich somit fast nur von Gemüse ...

Danke im Voraus für eure Hilfe!

LG
Gunda

Beitrag von muddi08 04.10.10 - 20:57 Uhr

Am allerwichtigsten: KEINEN STRESS!!!
Kinder nehmen sich, was sie brauchen. Einfach vollwertige Kost anbieten, aber deine Kinder entscheiden lassen, was sie davon essen.
Wenns deinen Kindern ansonsten gut geht, würde ich mich entspannen.
Mit gesunder Kost kannst du nichts falsch machen.
Essen sie denn Gurken, Tomaten, Paprika?


LG

Beitrag von fechtwoman 04.10.10 - 21:01 Uhr

Danke für deine Antwort!

Mein Großer isst Tomaten, Gurken und Paprika. Jedoch nur als Rohkost, sobald sie warm sind, verweigert er sie. Der Kleine will am liebsten immer nur Wurst ... #augen Ganz der Papa ...

Beitrag von muddi08 04.10.10 - 21:15 Uhr

Also warm ist ja auch igitt ;-) Wer isst denn sowas warm?

Wir sind bei einer Ernährungsberaterin in Behandlung, Sohni hat bzw. hatte eine Kuhmilch-und Hühnereiallergie, die jetzt ausgeheilt ist. Mein Sohn hat in meinen Augen auch immer sehr schlecht gegessen, er war aber immer fit und vital. Durch die Ernährungsberaterin hab ich gelernt, dass gerade Kinder sich noch instinktiv das richtige für sich aus dem vollwertigen Angebot rausnehmen. Sie wissen einfach, dass sie gerade jetzt z.B. viel Milch brauchen, oder ne Zeitlang überhaupt keine Milch brauchen. Wir sollten unseren Kindern einfach vertrauen, dass sie das Richtige essen.
Wichtig ist aber: Immer vollwertige Kost anzubieten.
Du kennst doch bestimmt den tollen, aber wahren Spruch: Am gedeckten Tisch ist noch kein gesundes Kind verhungert.

LG

Beitrag von fechtwoman 04.10.10 - 21:24 Uhr

Du hast vollkommen Recht. Mittlerweile bin ich auch schon ziemlich abgehärtet. Es gab Zeiten, da hat immer einer der Beiden kaum gegessen und das wochenlang. Man macht sich dann irgendwie doch seine Sorgen, aber weiß im Hinterkopf, dass das nur eine Phase ist. Und so war es dann auch immer - danach kam die Phase des Alles-in-sich-hineinstopfens. Ich hoffe mal drauf, dass es mit dem Gemüse auch so wird ...

Ach, nochmal zu dem warmen Gemüse. Gurke gibt es bei uns natürlich auch nicht warm, ich denke, das wäre eine Zumutung. Allerdings essen wir gerne Aufläufe mit Tomaten, Paprika etc., und dann waren die ja nun mal mit im Ofen. :-p

LG