Hunde verstehen sich plötzlich nicht mehr

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maddi2704 04.10.10 - 20:28 Uhr

Mein kleiner und meine Cousine ihr Hund (Dobermann mix) haben sich immer gut verstanden.Sie konnten sich nicht so oft sehen,da meine Cousine außerhalb gewohnt hat aber wenn dann gab es nie Probleme.

Nun ist meine Cousine meine Nachbarin und natürlich wollten wir auch wieder gemeinsam mit den Hunden Gassi gehen.
Am Wochenende haben wir uns dann das erste mal getroffen und diesmal war der Hund meiner Cousine so aggresiv meinen gegenüber.Wir haben sie ohne Leine laufen lassen und kaum war der Hund meiner Cousine ab ist er gleich auf meinen los.
Oskar (der Hund meiner Cousine) hat sich nicht mehr abrufen lassen,er ist nicht mehr von meinen weg.
Aaron (meiner) hat gequietscht und hatte sone Angst das ich ihn auf den Arm genommen habe (weil ich natürlich auch Angst um mein kleinen hatte).Nach dem sich die Hunde etwas beruhigt hatten,haben wir es nochmal versucht und wieder das gleiche.Ich hab Aaron gerufen und der kam auch zu mir aber Oskar immer hinterher und wollte ihn schnappen.Haben dann die Hunde wieder an die Leine gemacht.

Heute als ich grad mit Aaron nach Hause kam,kam der Mitbewohner meiner Cousine aus der Wohnung und Oskar gleich mit.Er ist sofort wieder auf Aaron los und das sogar schlimmer als letztens.Meine Cousine und der Mitbewohner hatten mühe Oskar wieder in die Wohnung zu bringen.

So nun zu meiner Frage,ist es aussichtslos jemals wieder mit den beiden Spazieren zu gehen?
Ich möchte nicht das mein Hund etwas passiert und da der Größen unterschied ja auch enorm ist,habe ich natürlich jetzt erst recht Angst nach den Vorfällen.

Was meint ihr?

LG :-)

Beitrag von maddytaddy 04.10.10 - 21:27 Uhr

Hi,

Wie alt waren Oskar und dein Hund als ihr euch das letzte mal getroffen hat? War deiner noch ein Welpe? Hat Oskar in der letzten Zeit schlechte Erfahrungen mit kleinen Hunden gemacht?

lg

Beitrag von maddi2704 04.10.10 - 21:32 Uhr

Also das letzte mal gesehen haben wir uns so vor anderthalb Monaten.
Oskar ist jetzt 2 Jahre und Aaron ist 11 Monate.

Also Oskar hat keinen weiteren Kontakt zu anderen Hunden nur ab und an,zu seinem Bruder.Er reagiert auch immer sehr anfällig wenn er andere Hunde sieht.

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 09:13 Uhr

Dein Hund , ich weiss nicht welche Rasse, ist nicht mehr im Welpenalter, dazu ist der Hund deiner Cousine noch der Reviernachbar geworden....Kann alles sein, Hunde erstmal nicht mehr ableinen sondern einen Trainer holen....

Und du? Geh mit deinem Hund unter andere Hunde damit er lernt sich zu behaupten und nimm Ihn nicht immer schützend auf den Arm. Wie soll er den lernen auch mal auszuteilen?

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 10:52 Uhr

Also in der Situation war für mich klar ich muss meinen Hund hoch nehmen.Meiner hätte keine Chance gehabt und mag sein das ich mich in der Situation falsch verhalten habe aber ich hatte Angst um meinen Hund den Oskar hatte ihn schon im genick.

Außerdem nehme ich meinen Hund sonst nie auf den Arm nur an den Abend konnte ich einfach nicht einschätzen wie weit das ganze geht.

Ich habe einen Jack Russel mix

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 12:03 Uhr

Ist immer ein Irrtum ;-) Meine Hunde, zwei Rüden einer kastriert und einer nicht, die Fetzten sich auch ab und an mal und das hört sich böse an, beisen sich auch ins Genick bzw packen sich da, und ja auch sie jammern mal vor schmerz wenn sie es zu bunt treiben, und nein ich kann keinen hochheben um Ihn zu schützen sie müssen da wohl durch. Lasst sie an der Leine und wenn sie sich mal fetzten (auch wenn der eine den andern am Genick schnappt) lass den kleinen mal sich behaupten....

Ich denke nicht das es eine Bestie ist der deinen Hund todbeisen würde, da würdest du wohl nicht mehr reagieren Kkönnen und wenn er ihn schon im Genick hatte hätte er wenn er gewollt hätte ihn einfach, du weisst was ich meine.....Das ist die Art zu sagen hier bin ich der Boss und nicht du.....

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 14:30 Uhr

Ja klar,veilleicht hast du recht.Ich denke mal das ich mehr Angst habe wie es eigentlich angebracht ist.
Ich denke mir immer,dass Aaron gerade mal 30 cm (Schulter/Rückenhöhe) ist und Oskar 70 cm und das Aaron dann nie eine Chance hätte.

Am Anfang habe ich sie ja auch immer gelassen wenn sie sich gefetzt haben aber diesmal hatte ich so ein komisches Gefühl.
Aaron hatte sonst immer eine große Klappe aber diesmal hatte er so eine Angst das er sich hinter mir versteckt hat.

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 14:33 Uhr

Klar, du bist Frauchen du bist der Beschützer aber ich denke nicht das der grosse dem Kleinen ernsthaft wehtun würde....Wie gesagt lass sie erstmal nur an der Leine zum Gassi gehen und das wird schon wieder werden, nur musst du dir sicher sien, dein Hund spürt das du Angst hast und merkt das was nicht stimmt das merk ich an meinem wenn ich angespannt bin meint er ich wittere gefahr und er spannt auch an....Meiner hat im Hof die riesenfresse und wenn er dann druassen ist ist er ein schiesser hoch 3 #rofl Wer bei uns vorbeiläuft meint wir hätten bestien #schein

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 14:41 Uhr

Meine Tante meinte auch mal,dass die Hunde das unter sich aus machen.

Meine Tante hat ein Yorkshire Terrier und der zeigt dem großen wo es lang geht.
Er hat sonst eigentlich keine Probleme mit Hunden auch nicht mit meinem aber wehe Oskar kommt ihn mal zu nahe.

Eigentlich müsste mir das ja auch zu denken geben,wenn ein kleiner Yorkshire Terrier sich bei einem Dobermann mix durchsetzen kann.

Meiner hat sonst auch immer eine große Klappe in der Wohnung aber draußen hat er selbst vor Blättern Angst die im Wind rascheln :-)

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 14:51 Uhr

Lass sie einfach mal machen, ich denke nicht das es bis zum Tode gehen wird, wenn der doberman so drauf wäre hätte er es längst machen können. Meine sind manchmal so verschramt wenn sie einen Kampf hatten.....

Beitrag von paankape 05.10.10 - 06:59 Uhr

Warum habt ihr sie beim 2. Mal denn wieder gleich losgelassen, wenn es doch schon mal geknallt hat?

get zusammen an der Leine spazieren ein paar Mal und wartet dass die Hunde sich entspannen, NACH einem größeren Spaziergang könnt ihr ja mal versuchen die 2 wieder abzuleinen, sofern es die Stimmung und Anspannung erlaubt

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 10:56 Uhr

Keine ahnung.Ich war in dem Moment vielleicht auch etwas überfordert.
Ich kannte das ja vorher gar nicht von Oskar.

Ich werde es beim nächsten mal so machen wie du es sagst und wenn das nicht klappt dann muss ich/wir uns Hilfe holen.

Beitrag von dinamaus 05.10.10 - 09:34 Uhr

Dein Hund wird langsam ein erwachsen, ein echter Rüde;) Ich denke Oskar meint sich vor Ihm behaupten zu müssen. Für deinen Hund wird es nicht leichter wenn Du Ihn auf den Arm nimmst, im Gegenteil. Wie die Vorposterin schon sagte, wartet einen entspannten Moment ab, geht weiter zusammen spazieren, erstmal halt an der Leine.

Liebe Grüße und viel Erfolg...

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 11:03 Uhr

Ich nehme meinen Hund sonst nie Hoch und habe auch keine Probleme bisher gehabt im gegenteil,er lässt sich auch abrufen wenn andere Hunde da sind.

Bei Oskar ist es auch so,dass er bei mir in der Wohnung den Chef macht (jedenfalls war es bei den letzten Besuchen so).

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 12:04 Uhr

Meine Hunde wollen auch überall zeigen das sie der Boss sind;-) Nur dürfen sie das nicht überall weil die andern sie dann in Ihre schranken weisen...

Beitrag von rienchen77 05.10.10 - 10:54 Uhr

wie alt sind die Hunde.... Dominanverhalten? Geschlechtsreife? Rüden gehen gerne mal ab....

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 10:58 Uhr

Also Aaron ist 11 Monate und Oskar 2 Jahre.

Aber wie gesagt,es gab sonst nie Probleme und es geht ja alles von Oskar aus.

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 12:08 Uhr

Deiner war bisher auch noch im Welpenschutzalter, und nun wohnt Ihr auch noch nebeneinander und der grosse will sich als boss aufspielen....Das müssen sie wohl mal ausmachen und dann wird es ein wenig besser, rüden fetzten sich aber gerne mal.....

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 14:35 Uhr

Wenn meine Cousine ihren Hund in Griff hätte wäre es für mich sicherlich auch einfacher aber er hört draußen so gut wie gar nicht und auch als sie sich gefetzt haben hat er nicht gehört.Selbst danach nicht mehr,er ist immer wieder vor ihr weg gerannt.

Ich habe keine Angst vor Oskar im Gegenteil,ich mag den Kerl sehr gern :-)
doch wenn ich dann sehe wie der Hund auf bestimmte Situationen reagiert dann macht an sich schon seine Gedanken.

Will damit nicht sagen,dass sie ihn nicht Erziehen kann aber es gibt da schon einige Schwachstellen.

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 14:41 Uhr

Flegelalter, meiner hatte das auch, da hats oben tick gemacht und wenn er ausgetickt ist hat er nicht mehr gehört ist wenn ich ihn holen wollte weggesprungen. Sie muss sich anfangen durchzusetzen...In dieser Zeit lag ich oft auf meinem Hund weil ich anders nicht mehr konnte da er ungemein Kräftig war #schwitz

Welche Situationen meinst du genau? Das Fetzen find ich normal, sie müssen ausmachen wer der Dominante ist, udn das tut jeder Rüde, meiner hat da immer einen genialen Iro#schein

Und selbst der besterzogenste Hund dreht im Flegelalter ab und an mal durch ;-) Ist wie ein Kleinkind im besten Trotzalter #winke

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 14:50 Uhr

Oh ja,auf Oskar müsste man sich auch rauf schmeißen um ihn zu kriegen :-)

Ich sollte wohl aufhören meinen kleinen zu Beschützen,denn eigentlich kann er sich gut durchsetzen und wei du schon sagtest,wird es ihm nichts bringen wenn er sich nicht beweisen kann.

Das ist für mich alles Neuland,da es mein erster eigener Hund ist.

Oskar mag bestimmt Menschen nicht (er kennt sie nicht) und dann reagiert er auch sehr extrem.Zum Beispiel auf den Gartennachbarn von meinen Opa,da wird Oskar so aggresiv und würde ihn am liebsten angehen.Der Mann hat ihn aber nie was getan und eigentlich kennen sie sich auch aus dem Welpenalter.

Er hat auch mal nach dem Ex-Freund meiner Cousine geschnappt obwohl die sich eigentlich auch immer gut verstanden haben.

Wie gesagt,dass sind solche Situationen die ich nicht einschätzen kann.

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 14:58 Uhr

Mein Rüde war erst so drauf nach der Kastration, ich nehme an die Narkose war zu leicht und er hat dem Arzt seine Stimme gehört währenddessen, udn seit da war er fremden Männern sehr agressiv. Und das legte sich dann auch, bei mir wenn ich mit Ihm unterwegs war war es länger weil ich innerlich so angespannt war immer das er es gemerckt hat....

Deine Cousine soll mal entspannt bleiben in den genannten Situationen, die Fremden den Hund nicht beachten nicht nach ihm langen, einfach ignorieren, vieleicht klappt es dann ja :-)

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 15:10 Uhr

Warum das so ist,kann sie sich selber nicht erklären.

Aaron reagiert bei einer Person im Haus immer etwas angespannt.Er wird nicht aggresiv aber bellt ihn immer an,selbst von weiten.

Mal eine andere Frage,sollte ich Aaron Kastrieren lassen?

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:17 Uhr

Hm ich lasse keinen meiner Hunde mehr kastrieren, habe meinen ersten Rüden kastrieren lassen, weil mir gesagt wurde er streunt nicht mehr viel rum, wohnten in einem Kuff mit einer Strasse und da war er nur allein unterwegs ;-) Aber da er ja agressiv fremden und auch Einwohnern im Ort gegenüber wurde konnte ich Ihn auch wiederrum nicht rauslassen :-[

Mein zweiter Rüde, da sind wir am überlegen ob wir züchten wollen (seltene Rasse) und lasse Ihn aber sowieso nicht mehr kastrieren wegen den Erfahrungen.....

Ich persönlich würde es nicht mehr tun, bei uns gibt es auch nicht viele Hündinen die ihn wild machen :-)

Beitrag von maddi2704 05.10.10 - 15:25 Uhr

Wir wohnen in einem Wohnblock und da gibt es zwar auch Hunde aber irgendwie haben alle andere Zeiten zum Gassi gehen.

Mir wurde mal gesagt das man Hunde Kastrieren lassen kann und dann werden sie ruhiger und falls es so ist,dass er mal doch eine läufige Hündin erwischt.

Ich selber halte es nicht für notwendig aber finde es immer wichtig sich da mehrere Meinungen einzuholen.

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