Frage zur Geburt

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mama-6 04.10.10 - 20:59 Uhr

Hallo zusammen.

Ich hab da mal eine Frage an euch.

Was war für euch das Schlimmste an der Geburt, also der schlimmste Schmerz?
Waren es die Eröffnungswehen oder die Presswehen und der Druck? Ich muss gestehen, dass ich den Schluss nicht so schlimm fande, klar es tut verdammt weh und es drückt, aber ich fand es toll mitzupressen und endlich das Gefühl gehabt zu haben, dass ich was 'gegen' die Schmerzen machen kann.

Noch an alle mehrfach Mamas - war es bei allen Geburten 'gleich' mit den Schmerzen was für euch das Schlimmste war?
Meine Schewester ist der Meinung, dass es bei ihren drei Kindern ähnlich war mit den Schmerzen, was ich von meinen Geburten gar nicht behaupten kann.

Freu mich schon auf eure Antworten. :-D
lieben Gruß

Beitrag von anyca 04.10.10 - 21:47 Uhr

Ich fand bei beiden Geburten die Preßwehen und den Kopfaustritt am schlimmsten, mit den Eröffnungswehen bin ich gut klargekommen.

Beitrag von dingens 04.10.10 - 22:13 Uhr

Huhu,

also bei meiner ersten Geburt war für mich am schlimmsten als der Kopf kam....er verblieb ja dann ein paar Sekunden draußen, bis der restliche Körper nachglitt, was ich als angenehm empfand. Bei Kind zwei war jedoch der Kopf und Körper in einem Wutsch draußen (so empfand ich es) und das war das absolut höllischste Gefühl.

Also man könnte sagen, dass der Vorgang an sich schon am schmerzhaftesten war beide Male, aber anders verlaufen war.....

alles Gute#herzlich


Bei Kind zwei hatte ich übrigens nicht viele und nicht so schmerzhafte Wehen vor der eigentlichen Geburt. Auch der Druck nach unten war nicht so intensiv.

Also als gleich würde ich das von den Schmerzen her nicht definieren.

Beitrag von honeyyy1985 05.10.10 - 00:58 Uhr

Ich fand die Übergangsphase (8-10cm) am schlimmsten.

Die Presswehen fand ich gar nicht schmerzhaft.

LG

Beitrag von tekelek 05.10.10 - 07:38 Uhr

Hallo !

Eindeutig die Übergangswehen, 1-2 Stunden vor kompletter Muttermunderöffnung ! Da dachte ich beide Male, ich sterbe gleich und da sei definitiv das letzte Kind :-p
Die Presswehen empfand ich als nicht so schlimm, da ging endlich etwas voran !

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (26.SSW)

Beitrag von nele27 05.10.10 - 09:14 Uhr

Hi,

die Pressphase war trotz PDA die schlimmste und schmerzhafteste Stunde meines Lebens - das lag aber dran, dass Kopf und Schulter stecken blieben und das ganze in einem ziemlichen Gemetzel endete #putz

Diesmal hoffe ich auf eine normale Pressphase... damit ich auch endlich sagen kann "das mitpressen können war toll" :-)

Falls ich diesmal zwischen den Wehen auch Pausen haben werde, spare ich mir höchstwahrscheinlich auch die PDA. Mal gucken.

LG, Nele
34. SSW

Beitrag von cori0815 05.10.10 - 09:46 Uhr

hi Mama!

Ich fand bei der ersten Geburt die Eröffnungsphase am schlimmsten. Dieser Druck, der so stark war, dass es nicht mehr auszuhalten war...

Furchtbar fand ich zusätzlich, dieser Maschinerie von Wehentropf und PDA ausgeliefert zu sein, weil ich anders nicht mit dem Schmerz fertig wurde, die Wehen aber unter der PDA ständig wieder weg waren. Und dieser Kreislauf war für mich furchtbar. Ständig war irgendwas: entweder keine Wehen: Tropf voll aufdrehen. Oder soooo schlimme Schmerzen, dass ich schon hyperventilierte: dann wieder PDA nachspritzen...

Die Presserei fand ich nur deshalb schlimm, weil ich gar nicht mehr merkte, wohin ich pressen sollte und ständig nach oben statt nach unten Druck aufbaute (was dann zur Folge hatte, dass ich fast kotzen musste).


Bei meiner zweiten Geburt, bei der ich von Anfang an KEINE PDA wollte, lief alles anders: ich konnte die Wehen sehr sehr gut veratmen, war viel entspannter, fand alles überhaupt nicht schmerzhaft, sondern produktiv. Die Presswehen selbst fand ich überhaupt nicht schmerzhaft, nur kraftvoll.

Naja, es ist vielleicht auch der Zeitfaktor, der die Eindrücke so unterschiedlich sein lässt: ich hatte bei der ersten Geburt selbst unter der PDA noch knapp 10 Stunden Wehen und Geburt. Bei Nr. 2 waren es insgesamt ab Blasensprung (merkbar mehr/stärkere Wehen) nur etwas über 2 Stunden, das ist ja wie ein Kindergeburtstag von 15-18 Uhr ;-)

LG
cori

Beitrag von uvd 05.10.10 - 10:51 Uhr

mir fällt im zusammenhang mit der geburt beim besten willen nichts schlimmes ein.
es war eine kraftvolle, wunderbare erfahrung, urgewaltig, ja,
aber schlimm? nein, absolut nicht!

Beitrag von dani.only 05.10.10 - 11:00 Uhr

das unterschreib ich so :-)
kann nicht behaupten, irgendwelche schmerzen gespürt zu haben. es war einfach nur eine riesengroße kraftwelle, die über den körper rollte...#verliebt

beim stillen hab ich größere schmerzen ;-)

Beitrag von minnie85 05.10.10 - 18:02 Uhr

Hi,

also ich fand die Übergangsphase am Unangenehmsten...die Wehenabstände waren kurz, die Wehen länger und sehr kräftig und es hieß abwarten, bis das Kind ins Becken eintritt. Es waren nur 30 Minuten, aber die kamen mir lang vor - doch durch Veratmen und durch-die-Gegend-hechten (ich hab keine Sekunde liegen können, dann tats mehr weh) gings dann doch vorbei und die Pressphase war leichter, da ich etwas tun konnte und wusste, gleich ist es geschafft!
Am Einfachsten fand ich die frühe Eröffnungsphase, da waren die Wehenabstände lang, die Wehen sehr kurz und mehr ein Ziehen als ein Schhmerz.

Vergleich Geburten habe ich nicht, da von 2 Geburten eine ein KS war und der natürlich ein fieserer Schmerz war (Wundschmerz).