Trinken aus der Flasche, wie umstellen?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von prisma1234 05.10.10 - 12:59 Uhr

Hallo,

ich habe mal eine Frage bzgl. des trinkens.
Mein Sohn ist 22 Monate alt und trinkt zu Zeit am liebsten aus einer NUK Trinkflasche (so eine grüne mit Griffen an den Seiten) mit Softtülle (?), daraus trinkt er echt viel und oft. Ich habe schon einen Becker mit Strohhalm probiert und einen NUK Trinkflasche (so wie die Sigikid Flaschen) aber das will er alles nicht. Wir haben die Becher von Ikea und ab und zu benutzt er sie, er kann eigentlich daraus trinken, will es aber nicht.
Abends bekommt er noch seine Milch in der Avent Flasche.

Nun meine Frage ist das noch ok so oder sollte er schon mehr aus Bechern trinken? Wie gewöhne ich ihn da um?

Und wie ist das mit der Abendflasche? Ich habe jetzt gedacht, dass er sie so lange bekommt bis er von alleine sie nicht mehr will, aber wird das mal so kommen?

Danke für Eure Tips und Erfahrungen.

LG

Beitrag von haruka80 05.10.10 - 13:20 Uhr

HUhu,

ich muß sagen, für unterwegs finde ich die Flaschen von Nuk super (nicht die kleinen Trinklernbecher, sondern die großen Flaschen). Daraus trinkt er auch gerne zu Hause. Die Becher von IKEA haben wir auch, da mußte ich meinem Krümel (17 Mo) nix beibringen, er kann daraus trinken wenn er möchte. Meist trinkt er aber nur so 3-4 Schlucke und fängt dann an rumzuspielen. Daher biete ich nen Becher abends zum gemeinsamen Essen an, wenn er spielt gibts die Trinkflasche. Klappt aber am Tisch meist schon gut aus dem Becher.
Abendflasche trinkt meiner schon lange nicht mehr (mit Abendbreieinführung wollte er keine mehr), aber ne Morgenflasche gibts noch um 6h. Die lasse ich ihm auch noch ne Weile, weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, wie lange, es ist bei uns eher Bequemlichkeit, weil wir dann ne halbe Std kuschelnd auf der Couch sitzen und es in der Küche mit Brot einfach ungemütlicher wäre.

Braucht er denn hungertechnisch die Abendflasche noch? Oder meinst du das ist eher die Gewohnheit und das Nuckeln? Vielleicht würde es ja helfen, wenn du Wasser gibst oder die Milch immer weiter verdünnst wenn du sie loswerden willst.

L.G.

Haruka

Beitrag von melmystical 05.10.10 - 13:24 Uhr

Zuerst würde ich die Griffe von der NUK-Flasche abmachen, dann lernt er schon mal, wie man eine Flasche oder Becher richtig greift.

Dann kannst du ihm zwischendurch immer mal wieder einen Becher anbieten. Immer nur ganz wenig einfüllen und am besten etwas, dass er besonders gerne trinkt. Und bunte Becher sind da auch toll.

Mein Sohn trinkt zwar auch aus Bechern, aber tagsüber steht immernoch eine auslaufsichere Flasche auf dem Tisch. Sobald er zu wenig trinkt, bekommt er Verstopfung und da er sich freiwillig kaum zum trinken meldet, steht halt immer was bereit. Einen Becher stelle ich nicht auf den Tisch, den kippt er ständig um. #augen

Wie gesagt, ich würde mir nicht so einen Stress machen, aber so ganz langsam mal öfter die Becher anbieten.

P.S. Natürlich wirst du hier bei urbia Mütter kennen lernen, deren Kinder seit dem 6. Monat ausschließlich aus Bechern trinken. ;-)

Beitrag von helga-1980 05.10.10 - 13:49 Uhr

Hallo,

also meine Maus 21 Monate trink zwar nicht aus dem Becher, seit dem sie 6 Monate ist, aber schon recht früh. Das war schon vor Ihrem 1. Geburtstag, glaube es war so um 9-10 Monat.
Hatte zu diesem Zeitpunk immer Capri Sonne dabei, wenn wie unterwegs waren.
Aus Avent-Flasche oder auch die von DM mit dem Strohhalm wollte sie nie trinken.
Heute bin ich froh, dass sie aus den Tupperware-Flaschen trinkt, so dass sie nicht immer das süße zeug trinken muss.

Ich denke aber, dass es daran liegt, weil sie schon mit 8 Monaten in die Kita gegangen ist und es dort gelernt hat. Daher kann ich dir da keinen richtigen Tipp geben, denn ich bin selbst froh, dass es so gekommen ist.

Die Milchflasche bekommt meine Maus seit ca. 2 Monaten nicht mehr.
Ich hatte sie einfach mal weg gelassen und es war (hätte niemals damit gerechnet) gar kein Problem. Es war einfach so.

Als Ersatz mache kuscheln wir noch vor dem zu Bett gehen und wir gucken noch ein Buch. Ich denke wir haben für uns eine gute Lösung gefunden und die werdet ihr auch finden.

Ich glaube, dass jedes Kind eh anders auf irgendwelche Veränderungen reagiert und es daher "DEN" ultimativen Tipp gar nicht gibt.

Probiere einfach aus und biete es Deinem Kind immer wieder an, aus dem Becher zu trinken (auch wenn mal etwas umkippt ;-)).

Gruss
Nicole

Beitrag von helga-1980 05.10.10 - 13:51 Uhr

Sollte vielleicht vorher mal lesen, was ich schreibe. So viele Rechtschreibfehler. Sorry #hicks

Ausrede: Mein Chef sitzt mir im Nacken und ich wollte doch unbedingt was dazu schreiben..... (wegen den 6 Monaten.....)

Beitrag von verwirrt27 05.10.10 - 14:19 Uhr

Hallo prisma,

die andere haben dir schon gute Tipps gegeben.

Ich würde ihm tagsüber und zu den Mahlzeiten immer wieder den Becher anbieten. Auch die Milch für abends würde ich ihm aus dem Becher anbieten und das zur Abendmahlzeit.

Meine Tochter ist zwar erst 13 Monate, aber ich habe auch seit einer Woche angefangen ihr den Becher zu geben. Benutze aber erst noch die hier, die ich empfehlen kann:

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Für unterwegs gibt es noch die Flasche! Ich habe auch die Strohhalmflasche, die Nuk-flasche mit dem Sportaufsatz und die ähnliche von Tupper. Alle sind noch nichts fürs sie, die von Tupper muss wohl bis zum Kita-Start warten.

Paula würde auch am liebsten aus der Nuk oder Avent trinken, aber sie hat die Becher ohne murren angenommen.

LG