Morgen zum Kinderzahnarzt. Erfahrungsberichte bitte!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mariechen26 05.10.10 - 14:46 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Maus ist 2 Jahre und 8 Monate alt und hat wunderschöne kleine weiße Mäusezähnchen. #verliebt Nun habe ich kürzlich hinter den oberen, vorderen Zähnen Verfärbungen entdeckt. Ich dachte zuerst es sei Belag und versuchte es mit einem Zahnseidestäbchen zu entfernen. Fehlanzeige. Ich kratzte und drückte vorsichtig die betroffenen Stellen und stellte fest, dass der Zahnschmelz dort nachgab.#schock#zitter Am Zahn daneben habe ich schon zwei kleine runde Flecken entdeckt. Beginnende Löcher?! #zitter#kratz

Ich bin ziemlich überfordert mit dieser Situation, da ich dachte bei Laras Zahnpflege nicht viel falsch gemacht zu haben. Ich putze ihr morgens und abends gründlich die Zähne und sie bekommt ihre Flouretten. Süßigkeiten darf sie zwar, isst sie aber kaum. Ich denke nun, dass die Verfärbungen zwei Ursachen haben...!

Die erste wird sein, dass Lara nachts immer noch ein Fläschchen zum Einschlafen mit ins Bett bekommt. Wir achten zwar darauf, dass sie dabei warmen ungesüßten Tee bekommt, es kam aber leider auch schon mal vor, dass sie mit einer Alete-Trinkmahlzeit eingeschlafen ist. Vornehmlich als sie krank war und nicht viel essen wollte. So konnte ich ihr dann ja erst am nächsten Morgen die Zähne putzen. Da ich so auf die Zahnpflege achte, dachte ich auch nicht eine Sekunde darüber nach, dass diese "Ausrutscher" viel Schaden anrichten könnten. :-[#schwitz#heul

Die Andere Ursache könnte Antibiotika sein. Lara musste innerhalb eines Jahres drei Mal Antibiotika nehmen. Man sagte mir mal, dass dieses Zeug kleine Milchzähnchen auch angreift. (Wahrscheinlich auch wegen dem Zucker darin....?!?)#gruebel Und vor der ersten Antibiotika-Therapie ware die Zähne auch total in Ordnung. Nicht ein Fleck!

Nun haben wir also morgen das erste Mal einen Zahnarzttermin beim Kinderzahnarzt. Ich frage mich nun, wie das dort ablaufen wird. Sollte Lara wirklich Karies haben, wovon ich leider ausgehe, wird sie sicher Füllungen bekommen. Ich möchte sie dafür aber auf gar keinen Fall in Vollnarkose legen lassen. Das ist mir in dem Alter einfach zu riskant und bei Füllungen, denke ich auch nicht unbedingt nötig oder?

Gibt es hier Mamis, deren Kinder auch schon beim Kinderzahnarzt wegen Karies behandelt wurden und mir sagen können, wie die Behandlung deren Kinder verlief?!

Danke für Eure Berichte!

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag von binnurich 05.10.10 - 14:54 Uhr

wie haben Freunde, deren Tochter viele bunte Füllungen hat.... für die es in meinen Augen ganz klar eine Erklärung gibt (sehr viele Süßigkeiten)

der Sohn von anderen Freunden muss vierteljährlich zum Zahnarzt auch wegen Karies.. auch bei denen gibt es eine Erklärung dafür (die ersten beiden Lebensjahre mit der Flasche leicht geüßten Tee beruhigt wurden und Schnuller benutzt)

Karies sind baktieren, die auch gern übertragen werden, indem die halbe Familie den gleichen Löffel benutzt ;-) du verstehtst was ich meine.

Aber so wie du das beschreibst klingt es wirklich nach einer Nebenwirkung der AB.

Beitrag von mariechen26 05.10.10 - 15:01 Uhr

Hm, gleicher Löffel benutzen. Da muss ich mich wohl auch schuldig bekennen. Lara und ich lieben es zusammen von einem riesen großen Teller zu essen. Dabei füttert sie auch gerne mal mich und ich sie. Das ich sie dabei vielleicht mit Karies "anstecken" kann, habe ich auch nicht bedacht. Ich gehe selber alle sechs Monate zum Zahnarzt und habe seit 15 Jahren (unglaublich aber war) kein Loch im Zahn mehr gehabt. Als Kind hingegen, musste ich oft "geflickt" werden. Wenn ich recht überlege, auch bei den Milchzähnen. Obwohl meine Oma auch sehr aufs Zähneputzen geachtet hat. Bei mir fing das aber erst in der Grundschule an, glaub ich. Ist sowas auch Veranlagung?

Beitrag von binnurich 06.10.10 - 09:04 Uhr

ja, ich glaube, dass ist auch eine Frage der Veranlagung.
Da bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Beitrag von wallander 05.10.10 - 15:59 Uhr

Hallo, mach dir erst Sorgen, wenn sie berechtigt sind.

Ich bin mit meinen beiden Kindern seid ihrem 2. LJ regelmäßig zum Zahnarzt gegangen. Wenn du einen Arzt hast, der gut mit Kindern umgehen kann, dann wird er wahrscheinlich morgen nichts machen... Sollte es etwas gegen, was gemacht werden muss, bekommst du sicher einen zweiten Termin. Morgen geht es um "Vertrauensbildung", hoffe ich jedenfalls.

Karies ist sicher ein Zeichen für zu viel Zucker, aber nicht nur und eine etwas schlechtere Zahnsubstanz kann auch vererbt werden. Lass dich morgen umfassend beraten und dann bist du sicher schlauer...

Viel Spass und lass dir deine eigene Angst ;-) nicht anmerken, das spüren die Kids nämlich sofort.

LG

Beitrag von zwillinge2005 05.10.10 - 20:49 Uhr

Hallo,

seid Ihr dann das erste Mal beim Zahnarzt?

Schade, da man bereits ab dem ersten Zähnchen, spätestends aber mit vollständigen Milchzahngebiss bzw. ab ca. 1,5 bis 2 Jahren alle drei Monate nachschauen lassen sollte/kann.

Dann hätte er Euch auch die ALETE Trinkmahlzeit zum Einschlafen ausgeredet und das gemeinsame Löffel ablecken (wobei das bekannt sein sollte - auch Schnuller sollte Mama nicht ablecken). Und da sKind wäre bereits an den Zahnarzt gewöhnt gewesen.

Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Bin gespannt ob mogrne der Thread kommt "Vollnarkose für Milchzahnbehandlung?"

LG, Andrea

Beitrag von mariechen26 05.10.10 - 21:48 Uhr

Ja, Du hast Recht, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Aber den Gefallen einen weiteren Treat zu Thema Vollnarkose zu eröffnen, werde ich Dir nicht tun.

Meine Güte, es gibt auch noch Eltern die mit Ihren Kindern lieber die Zeit auf dem Spielplatz verbringen als bei sämtlichen Ärzten, nur weil es die Gesellschaft gerne sehen möchte. Alle drei Monate ab dem ersten Zahn!? Unglaublich.

Ich selber war erst mit sieben das erste mal beim Zahnarzt und habe es auch überlebt und keine Angst / Phobie entwickelt, weil ich eine super Ärztin hatte.

Soll ich mit meiner Tochter auch schon im Einschulungsalter zum Gynäkologen gehen, damit sie dran gewöhnt ist, wenns Ernst wird oder was?

Und Du bist wahrscheinlich die einzige Mutter der Welt, die noch nie mit ihrem Kind an einem Eis geleckt, von einem Löffel gegessen oder aus einer Tasse getrunken hat. Den Schnuller hast Du natürlich auch nie abgeleckt, was ich Dir sogar glaube, so wie Du hier antwortest.

Doof bin ich nicht. So wusste ich natürlich, dass man kein Einschlaffläschchen mit ins Bett gibt. Um das zu wissen, benötige ich keinen Zahnarzt. Hättest Du meine Treat richtig gelesen, währe Dir diese Passage in meinem Text aufgefallen. Und wie ich bereits sagte, waren die Alete-Fläschchen Ausnahmen, wenn Lara krank war. Nicht der Regelfall. Aber auch das scheint Dir entgangen zu sein.

LG und danke für Deine überaus nützliche Antwort.
Nadine

Beitrag von zwillinge2005 06.10.10 - 09:25 Uhr

Hallo Nadine,

nur weil meine Kinder regelmässig zum Zahnarztgehen haben sie selbstverständlich keine Zeit meh zu spielen.....

Und zum Gynäkologen wird meine Tochter gehen, sobald es sinnvoll erscheint. Sicher nicht mit sechs Jahren. So ein Blödsinn. Warum kannst Du nicht sachlich diskutieren?

Welche "Gesellschaft" wünscht regelmässigen Zahnarztbesuch? Ich mache es, weil ich es für sinnvoll halte Kinder Karies zu ersparen

Einen Schnuller hatten meine Kinder übrigends nie.

Und ALETE Gute Nacht Brei zum Glück auch nie.

Aber darüber ging die Diskussion auch nicht.

Berichte mal bitte, was der Zahnarzt gesagt hat. Aber bitte sachlich.

LG, Andrea

Beitrag von nebelung 06.10.10 - 09:19 Uhr

Hallo Nadine,

Es muss nicht imemr gleich Vollnarkose sein.
Wir behandeln Kinder mit einer Midozolam-Mixtur, eine Art LMA-Saft.
Die Kinder benehmen sich wie betrunken und können sich hinterher an nichts mehr erinnern.
Wirkt leider nicht bei jedem ausreichend, aber ich schätze mal in 90% der Fälle.

Die andere Sache sind die Frontzähne, es ist so schwierig, dort eine Füllung zum halten zu bringen, dass es oftmals unmöglich ist und die Kinder dann eben mit zerstörten Frontzähnen oder ganz ohne gehen müssen.

Jedes Kind ist anders, wir müssen nämlich nicht jeden 3-Jährigen dopen.
Alles Gute.

nebelung