Welche Konsequenzen gibt es bei Euch?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von wuschel2010 06.10.10 - 11:18 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn ist knapp 3,5 Jahre alt und meiner Meinung nach ein ganz normales Kindergartenkind, sehr aufgeweckt und wissbegierig.

Seitdem er in den Kindergarten geht probiert er bei mir immer mehr aus wie weit er gehen kann und bringt auch Woche für Woche neuen Unsinn mit nach Hause (betitelt seine 1,5 jährige Schwester als Pimpf, schreit "Pipi, Kacka" in der Gegend herum und haut hin und wieder auch mal seine Schwester wenn es Streit um Spielzeug gibt). Denke das ist auch alles im normalen Rahmen, mich würde aber trotzdem mal interessieren welche "Maßnahmen" bei Euch am meisten helfen?

Mein Sohn muss dann meistens für 5 Minuten ins Zimmer oder ich nehme den Gegenstand um den es Streit gibt eben weg. Wenn er auf dem Spielplatz mit Sand auf andere Kinder wirft, muss er eine Weile auf die Bank sitzen.

Wie macht ihr das so?#liebdrueck
LG, Tanja mit Jamie (3,5) und Hannah (1,5)

Beitrag von carmen7119 06.10.10 - 11:25 Uhr

Hallo Tanja :-)

Lasse bekommt in der Regel von mir 3 Ansagen.Fruchten die nicht reagiere ich.Mal fällt der Sandmann aus,oder die Geschichte vorm Schlafen gehen fällt ins Wasser.Klappt es auf dem Spielplatz nicht,gehen wir nach Hause.
Das sind nur kleine Beispiele.Ob sie 100%ig helfen,weiß ich nicht.Ich mach das aus dem Bauch heraus.Und hoffe das er sich das merkt.Ich merke das er zumindest anders reagiert wenn ich ihm was androhe ;-) Oftmals klappt es dann auch ;-)
Aber natürlich nicht immer(wäre auch zu schön)!

Gruß
Carmen#sonne

Beitrag von berry26 06.10.10 - 11:51 Uhr

Hallo,

ja solche Aktionen bringt mein Sohnemann eigentlich auch ständig.

Wenn er mit "Pipi, Kacka, Blödmann" oder ähnlichen Schimpfworten anfängt, dann sage ich ihm kurz das das keine schönen Wörter sind und ich die nicht hören will. Dann ignoriere ich ihn solange bis er wieder "normal" spricht! Das gleiche gilt für seinen "Befehlston" den er mir gegenüber manchmal anschlägt.

Wenn er auf dem Spielplatz oder auch im Garten, Blödsinn macht, wird er einmal verwarnt und wenn es dann nicht klappt, gehen wir nach Hause.

Wenn er mit Spielzeug schmeisst, dann wird das Spielzeug für mind. einen Tag, manchmal auch länger... in den Keller verbannt.

Wenn er haut, tritt oder sonst irgendwie jemaden weh tut oder einfach nur so rumtobt. Dann darf er sich vor der Tür beruhigen, bis er sich entschuldigen möchte.

LG

Judith

Beitrag von zahnweh 06.10.10 - 12:03 Uhr

Hallo,

bei meiner kommt es immer sehr auf die Situation an. Die Geschichte am Abend zu streichen, interessierte sie am Nachmittag herzlich wenig und hat das am Abend auch wieder vergessen.

Bei Wörtern die ich nicht hören möchte, ignoriere ich etweder (dann verliert sie noch sehr rasch das Interesse) oder ich sage ihr, dass das die Person traurig macht, wenn sie es sagt. Sie diskutiert dann ein bisschen NEIN/DOCH, aber wenn ich die Gesichtszüge gleichbleibend ernst halte, dann kommt sie auch von lustig in die ernste Stimmung und hinterfragt dann, warum das traurig macht.

aller anderer Unsinn kommt immer drauf an was genau sie macht.
Eine Ermahnung und dann Eingreifen.
Ewiges Diskutieren gibt es bei mir nicht. Erklären NACH der Situation aber schon.

Beitrag von sternenzauber24 06.10.10 - 12:13 Uhr

Also diese Schimpfworte waren hier zum Glück nie so groß vertreten, wenn es aber mal vorkam dann habe ich ausdrücklich gesagt, das ich solche unschönen Worte nicht in unserem Sprachschatz haben mag. Das hat bisher immer gewirkt ;-)

Wenn mit Spielzeug gehauhen würde, würde ich dieses einkassieren. Hauen ist hier auch streng verboten, dann muß mein Sohn tatsächlich einige min. das Spiel beenden und ein bißchen nachdenken, danach erwarte ich eine Entschuldigung!

Mit dem Sand werfen, das regle ich genauso, mit der Bank. Sollten ermahnungen nicht fruchten, gehe ich auch nach Hause. Wer sich nicht an die Sozialen Regeln hält, kann erstmal nichtmehr mitspielen.

Geschichtenverbot und solche Sachen, davon halte ich nichts. Es sei denn die Geschichte wurde deutlich " vertrödelt"! Für mich muß die Konsequenz in zusammenhang mit dem vergehen stehen...

LG,
Julia

Beitrag von kleinnadine 06.10.10 - 12:37 Uhr

Hi Tanja,

wichtig ist, dass die Konsequenz zur Situation passt... also, wenn er mittags "böse" Wörter benutzt, bringt ihm das wenig, wenn abends dafür die Geschichte ausfällt. Das kapieren Kinder dann nicht. Es hat auch was von nachtragend sein und das soll man ja auch nicht, da die Kinder es meist vergessen haben bzw. gar nicht so weit denken.

Aber mit 3,5 Jahren kennt man zumindest Aktion = Reaktion. Diese muss allerdings sofort erfolgen. Benimmt er sich nicht auf dem Spielplatz, wird der Besuch abgebrochen. Schmeißt er zB mit Essen um sich, wirds weggestellt. Wichtig ist auch hier konsequent bleiben. Nicht nachgeben, die Kinder merken sich das und probieren immer wieder vom neuen. Wenn sie gleich wissen wies "richtig" geht, dann merken sie es sich auch besser.

Bei Schimpfwörter einfach drauf hinweisen "das sagen wir nicht" und dann nicht weiter drüber sprechen. Mittlerweile kommt meine Tochter auch zu mir "Mama, das sagen wir nicht!" Wenn ich mal wieder fluche #schein

Sie kommt auch teilweise maulent/schreient/sonst wie zu mir... dann sag ich ihr, dass mein Ohr ganz taub ist und nur "normale" Tonlagen versteht... Anfangs hat sie gemeckert, dass ich ihr nicht zuhören würde ("dann sag ich dir garnix mehr"), aber dann hat sie gemerkt, dass wenn sie mir das ganze noch mal "normal" sagt, dass ich ihr dann zuhöre, helfe etc.

Alles Liebe!
Nadine

Beitrag von sohnemann_max 06.10.10 - 12:40 Uhr

Hi,

bei uns Max ist allerdings schon 6 Jahre zieht Fernsehverbot immer. Wir brauchen es zwar nicht häufig als Konsequenz - ist ein ganz lieber... aber wenn es Kracht, dann richtig :-p.

z. B. hatte er mal seinen besten Freund mit den Worten vor die Tür bugsiert: Mach dass du raus kommst von meinem Haus und lass dich hier nicht mehr blicken. Du bist zu dumm für alles, Blödmann!#schock#schock#schock

Das war es dann. Er hat ein Donnerwetter kassiert, musste sich persönlich bei seinem sonst wirklich besten Freund entschuldigen und hat 1 volle Woche Fernsehverbot bekommen.

Da konnte man richtig sehen, wie es ratterte in seinem Kopf und gewirkt hat es auch.

Ansonsten gibt es überhaupt keine Probleme mit ihm, sodass Konsequenzen so gut wie nie eingsetzt werden müssen.


LG
Caro mit Max 6 Jahre und Lara 16 Monate

Beitrag von theda 06.10.10 - 14:21 Uhr

HAllo,

ich habe" Gott sei Dank "noch nicht das Problem aber ich schätze ab nächsten Monat geht es los. Dann kommt die Große in den KiGa.

Ich habe folgendes dau gelesen und es wirkt ein bisschen wenn meine Tochter zu mir sagt: Bist Du DOOF??#aerger

IGNORIEREN! ist das Zauberwort! Nicht darauf reagieren, denn so wissen sie dass es dich reizt und es reizt die Kinder damit weiterzumachen..wenns nicht hilft fragen ob er ein Pimpf sein möchte ?oder pipi- Kacka?? Meist kommt dann ein " nein" und somit lassen sie es auch..


VG