will nicht krabbeln

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von pabea16 06.10.10 - 11:24 Uhr

Hallo,
ich hab mal eine Frage an andere Mütter und auch Väter...wie war das mit euren Kleinen??? Meine Kleine ist am 30.09. 1 Jahr geworden und sie will nicht krabbeln. Sie robbt auch nicht, wenn sie auf dem Bauch liegt (was sie hasst) dann zieht sie sich mit den Händen übers Laminat. Sie sitzt am liebsten, aber kann sich auch nicht alleine hin setzen, sie versucht sich manchmal an Möbeln hoch zu ziehen, aber gibt schnell auf wenn sie was nicht schafft und weint dann. Arzt sagt alles ok mit ihr, ich soll ihr nicht soviel helfen sonder sie soll selbst versuchen, aber wie gesagt dann schreit sie sich so in den Wahn das ich 10 Min. brauche um sie zu beruhigen.

Könnt ihr mir einen Tipp geben, was ich tun kann um ihr mit der Fortbewegung zu helfen? Soll ich überhaupt helfen? Bin zur Zeit etwas Ratlos!

Beitrag von -vivien- 06.10.10 - 11:36 Uhr

hör auf ihr zu helfen.
sie meckert ja und zeigt das sie etwas ändern will. zb vorwärts kommen etc. wenn du ihr immer hilfst, dann brauch sie es ja nicht selber lernen.
lass sie meckern. du wirst sehen sie wird bald selber üben und es bald können. auch wenn sie jetzt noch schnell auf gibt. bald wird sie es immer wieder probieren, sobald sie gemerkt keiner hilft ihr

lg

Beitrag von tubby 06.10.10 - 11:39 Uhr

Hallo,
ich weiß das klingt jetzt schlimm..aber ich finds schon ungewöhnlich, wenn sich ein Kind, das bereits ein Jahr alt ist, sich nicht alleine hin setzen kann...
Das mit Krabbeln und Robben seh ich nicht so dramatisch, es gibt ja Kinder, die dann gleich das Laufen anfangen...
ABER ich wär schon auch beunruhigt, und würd vielleicht nochmal ärztlichen Rat einholen, bzw. Krankengymnastik machen wollen.
Und lasse sie ruhig mal alleine probieren, hilft nicht, wenn du sie drehst und hinsetzt sobald sie motzt!
Sorry, is wahrscheinlich leichter gesagt als getan...leg ihr interessante sachen in die nähe, so dass sie diese erreichen will...
Alles gute, Tubby

Beitrag von blucki 06.10.10 - 11:44 Uhr

hallo,

mein großer hat auch mit 12,5 monaten erst angefangen, sich alleine hinzusetzen und zu krabbeln. vorher konnte er außer auf dem rücken liegen auch überhaupt nichts. er hat die bauchlage auch gehasst.

er hatte aber auch einen schiefhals bei der geburt. wir waren von seinem 4. monat bis ca 9. monat bei der krankengymnastik. der schiefe hals war dann weg, aber ich denke, dass ihn das generell auch in der motorik eingeschränkt hat.

also du bist nicht ganz alleine mit deinem problem. aber ich würde doch mal über ein paar stunden kg nachdenken. vielleicht braucht dein kind einfach kurz professionelle hilfe beim aufsetzen und aufstehen/krabbeln lernen. man selbst kennt die griffe, die eine kg-fachkraft anwendet, ja doch nicht.

meine tochter ist übrigens gar nicht gekrabbelt. die ist nur 4 monate lang auf dem hintern durchs haus gerutscht.

da ist jedes kind wirklich anders. aber ich würde an deiner stelle mal über die kg nachdenken. das schadet ja nichts.

lg
anja

Beitrag von luka22 06.10.10 - 11:50 Uhr

...wenn sie sich mit den Händen über den Laminat zieht, dann ist das doch Robben! Oder?
Meiner war auch ein Spätzünder und hat mit 10 Monaten angefangen zu robben, mit 14 zu krabbeln und mit 19 Monaten zu laufen #schwitz. Geholfen habe ich ihm gar nicht. Er hat alles Bewegungsabläufe gelernt, eben später. Bei meinem ersten Sohn habe ich den Fehler gemacht, dass ich ihn hingesetzt habe und später an der Hand herumgeführt habe. Er konnte sich also bis er laufen konnte gar nicht selbstständig fortbewegen #schock...aber mir brach es damals auch das Herz ihn weinen zu sehen und irgendwann war es dann zu spät.

Lass sie machen und halt dich zurück. Setz sie nicht hin. Das ist für deine Tochter wie ein Gefängnis, da sie nicht weiß, wie sie aus dem Sitzen wieder ins Liegen/ Robben kommt.

Grüße
Luka

Beitrag von li123 06.10.10 - 11:51 Uhr

Hallo

ich kann nur berichten, wie es bei uns war. Ina hat erst mit 13 Monaten gelernt, sich allein hinzusetzen und hat dann auch erst das Krabbeln angefangen. bei der U zum ersten Geburtstag meinte die KiÄ wir sollten KG machen. Haben das angefangen und Ina hat nur geschrien.

Wir haben nur 2 oder 3 Stunden gemacht und sie hat nachher von ganz allein gelernt, wie es geht.
Sie hat dann mit 17,5 Monaten angefangen zu laufen.

Ich würde schon auf jeden Fall mal zum Arzt gehen (bei der U sollte so etwas ja auch besprochen werden) und es abklären lassen. Wenn Dein Gefühl Dir allerdings danach sagt, dass es schon wird, dann würd ich mir NOCH nicht zu viele Gedanken machen.

Aber abklären, dass keine körperlichen Probleme vorliegen, sollte man schon.

LG
Li

PS. Hab gerade gesehen, dass Du schon beim Arzt warst. Sorry. Wie ist denn Dein Gefühl? Was das Schreien angeht, würde ich hart bleiben. Sie muss es ja alleine lernen. Es hilft ihr nicht, wenn Du es ihr leicht machst. Ich würde versuchen, aufs Bauchgefühl zu hören.

Beitrag von fbl772 06.10.10 - 12:16 Uhr

Hallo,

mein Kleiner hat sich auch auf den Händen oder wahlweise Unterarmen durch den Raum gezogen - ich würde das schon Robben nennen :-) und ist nie gekrabbelt. Er hasste auch die Bauchlage, konnte zuerst laufen, bevor er sich viel später erst selbst an Möbeln hochziehen konnte. Hingesetzt hat er sich auch erst nachdem er Laufen konnte (so mit 13 Monaten).

Mein Kia hatte es mir aber schon vorausgesagt, als er etwa 6 Monate alt war, dass er möglicherweise nicht Krabbeln wird. Das hatte einen einfachen Grund: er war ein ausgeprägter großer schwerer Plautzenbär und somit war es für ihn nicht möglich beim Krabbeln den Körper zu halten oder sich selbst hochzuziehen. Deshalb hat er seine Muskeln erst beim Laufen trainiert (ich weiß nicht, wie viele Stunden ich mit ihm durch die Wohnung gelatscht bin, weil er es so wollte), um dann genügend Kraft zu haben, das Hochziehen, Aufstehen, Hinplumpsen zu üben. Ist sie vielleicht auch etwas "bauchlastig" :-)

Ich persönlich würde ihr beim Hochziehen helfen, und beim Hinsetzen - aber nicht selbst hinsetzen oder hinstellen, sondern nur unterstützen. Der Rest kommt schon noch.
Der Kleiner meiner Freundin ist bis er 22 Monate alt war nur auf dem Popo durch die Welt gerutscht :-)

LG
B

Beitrag von amadeus08 06.10.10 - 14:05 Uhr

das kenne ich nur zu gut !!! Immer wurde gesagt, ich solle meinen Kleinen selber machen lassen, aber schön geredet, wenn der sich dann so in Rage schrie, dass ich ewig brauchte um ihn zu beruhigen, dann habe ich ihm halt doch wieder geholfen. Allerdings hat der Doc uns bei der U6, also mit einem Jahr dann Krankengymnastik verordnet. Nach drei Wochen ist er gerobbt, nach weiteren vier an einer Hand gelaufen, und nach weiteren vier auch noch gekrabbelt. Also bei uns hat die KG total viel gebracht, allerdings war es KG nach Vojta und das ist hart. Aber Bobath hätte uns nicht geholfen, weil mein Kleiner da nicht mitgemacht hätte. Von wegen spielerisch etwas erreichen, dann wollte er es halt nicht, so einfach war das bei ihm.
Aber wie gesagt, es hat uns super geholfen. Also ich würde vielleicht noch ne zweite Meinung von einem Kia einholen und ansonsten mal den nächsten Entwicklungsschub abwarten (55Wochenschub), da tut sich ja auch oft nochmal was.
Lg