Täglicher Wahnsinn!

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kampfmauzi 06.10.10 - 13:40 Uhr

Hallöchen zusammen

geht es euch manchmal auch so, dass ihr euch mit (schon mit einem) Kind an der Grenze der Belastbarkeit fühlt?

Ich kenne Frauen mit 3 Kindern, voll berufstätig und tip top Haushalt. Wie geht das?!?

Und ich krieg nichts auf die Reihe... Ich hab jeden Tag mit mit meinem Kleinen (15 Monate) das Gefühl, ich bin an der Grenze. Er ist ja so lieb und weint wenig, aber ich muss den ganzen Tag auf der Hut sein.
Er kann innerhalb einer Stunde die Finger in der Toilette baden, den Wäscheständer demontieren, die Vitrine und den Mülleimer ausräumen, die Herdplatte aufdrehen (obwohl dort ein Schutz montiert ist), die Schublade mit meinen Socken ausräumen, das Telefonkabel annagen und so weiter.

Ich komme mir so unfähig vor... weil ich immer nur hinter ihm herrenne und im Haushalt nichts auf die Reihe krieg. An Staubsaugen oder putzen ist gar nicht zu denken.

Wie geht es euch? Wird es irgendwann besser?

liebe Grüsse

Beitrag von melmystical 06.10.10 - 13:45 Uhr

Ganz klar: Nein, es wird nicht besser. ;-)

Ich habe in dem Alter angefangen, alles abzusichern. Also, Türschutzgitter vor das Bad, Schubladensicherungen, Sicherung vom Herd raus usw...

Allerdings werden die Kinder ja immer älter und somit auch größer und schlauer. Mein Sohn hat letztens den Bürostuhl aus dem Wohnzimmer in die Küche gerollt, ist drauf gekrabbelt und hat erstmal meinen Messerblock untersucht. #schock

Beitrag von selen27 06.10.10 - 13:48 Uhr

Hi,

bei mir ist es genau so. War mit einem Kind überfordert. Jetzt sind es zwei. Deswegen haben wir große schwierigkeiten mit unsere Tochter (2,5). Habe schon oft an Erziehungsberater gedacht. Aber wie gesagt, du bist nicht allein. Viele schweigen, geben nicht zu, auch die Frauen die du immer als Tip Top beschreibst. Dafür das es bei denen Tip Top ist, müssen sie hart kämpfen oder ihre Kinder bekommen weniger Zuwendung und schenken ihre Zeit dem Haushalt.

Lg

Selen

Beitrag von anches81 06.10.10 - 13:56 Uhr

Jaaaa, das kenne ich :-(

Man tut und macht den ganzen Tag. Räumt auf und putzt und kommt trotzdem zu nichts. Und in der Zeit wo ich eine Ecke wieder herrichte, verwüstet meine Maus wieder einen anderen Teil der Wohnung. #schwitz

Ich versuche schon, so strukturiert wie es nur geht, an einen Tag heranzugehen. Sprich, eine To-Do-Liste erstellen. Dabei nehme ich mir allerdings nicht zu viel vor, denn dann ist der Frust vorprogrammiert, wenn Abends die Hälfte liegen geblieben ist.

Mittlerweile versuche ich sowieso alles nicht so tragisch zu nehmen, wenn es mal etwas chaotisch ausschaut. Mein Schatz untersucht eben alles genau und solange nichts Gefährliches dabei ist, ist das schon ok. #verliebt

Ausserdem ist noch keiner zu Besuch gekommen, der sich über etwas kreatives Chaos beschwert hätte. Im Gegenteil, alle sagen, so ist das nun einmal mit Kind. ;-)

Ich bin nur mal echt gespannt, wie das zukünftig wird, denn ich starte nun mit meinem Fernstudium. Ich sehe mich schon Nachtschichten einlegen. Kaffee her zu mir! Eimerweise. #putz

Ich denke einfach, es ist super wichtig, dass man sich eine gewisse Gelassenheit beibehält. Und denke bloß nicht, bei anderen liefe es immer perfekt. Das wird vielleicht mal ganz gerne so dargestellt, aber auch da gibt es sicherlich mal Streß und Gekreische. Und bekanntlich wächst man ja an seinen Aufgaben. :-p

Viel Kraft und vorallem Spaß weiterhin! LG, Moni

Beitrag von kampfmauzi 06.10.10 - 14:03 Uhr

na, dann wünsch ich dir natürlich auch, dass der Spass nicht abhanden kommt! :-)

Und viel Glück mit dem Fernstudium.

Herzlichen Dank für eure Antworten!

Schön zu wissen, dass "frau" nicht alleine "strampelt" :-)

Beitrag von betty38 06.10.10 - 14:04 Uhr

fühl dich mal gedrückt. Mir geht es genauso, obwohl ich nur ein paar Stunden arbeiten gehe und den Haushalt nicht sehr penibel mache... Wer was anderes sagt, hat ein super stilles Kleinkind. Anders geht es nicht...

Ich weiß auch nicht, wie manche es machen, mit arbeiten gehen und mehreren Kindern. Ich brauche morgens ne gute Stunde, um mich und die Kinder (Zwillinge, 21 monate) fertig zu machen, dann aber nicht ausgehfein, sondern normal. Wenn ich jetzt noch Kita-Tasche packen müsste, Hund ausführen usw. da kommt noch einiges dazu.

Ich muss nahmittags die Kinder zur Oma bringen. Das reicht mir gerade. Sie hat auch alles notwendige (Trinken, Essen, Pampers, Ersatzklamotten), zuhause.

Letzten Mittwoch war ich so fertig (nervlich) - Paulina hat ihre Morgenflasche (die kriegen sie ab und an noch) aufgedreht und im ganzen Bett verteilt und an aufräumen war nicht zu denken. Hatte eine verabredung mit der alten Pekip-Truppe und hätte beinahe abgesagt, weil ja nun ne Ladung Wäsche, Unordnung auf mich wartete und bin trotzdem hin - Paulina mit milchverklebten Haaren. Ein Tag zuvor hatten beide eine volle Windel ausgepackt und den Inhalt verteilt...Den Tag hat ich mit Waschen verbracht...

Als ich gesehen hatte, dass es bei den anderen Müttern genauso chaotisch war, ging es mir gleich viel besser.

Einfach: Ansprüche runterschrauben und versuchen locker zu bleiben. Ich kriege das auh nicht immer hin...

glg betty

Beitrag von theda 06.10.10 - 14:05 Uhr

Hallo,


also mit einem Kind sah es bei mir ähnlich aus wie bei Dir...
Jetzt habe ich zwei und irgendwie wächst man mit seinen Aufgaben...

Klar liegt oft etwas herum, ich mache den Haushalt wenn sie schlafen...sonst geht es sowieso nicht...
Und ich nehme mir ganz bewusst Zeit für mich und lasse sie in der Zeit in ihremZimmer spielen... Trinke dann in Ruhe Kafffee oder lese die Zeitung (meist geht es 15-20 Minuten gut) aber das reicht mir auch schon.

Bei deinem Kleinen doche iene Rumpelschublade oder Schrank mit z. B. Tupperware (die geht ja nicht kaputt)oder hol eine Spielzeugkiste mit in die Küche und erledige dann Sachen wie bügeln, Abwasch ...


P.S: JA ES WIRD BESSER!!! aber dann kommen natürlich neue Herausforderungen wie Trotzanfälle beim Einkaufen:-p#winke#winke#winke
VG

Beitrag von knueddel 06.10.10 - 14:10 Uhr

Hallo,

ja, das kenne ich aber mittlerweile wir des bei uns langsam besser, meine Kleine wird nächste Woche 2.
Jetzt kommen allerdings andere Probleme, weil sie will Mama immer helfen.
Jetzt plane ich ganz genau, was ich mache, wenn sie dabei ist, so Sachen wie staubsaugen, Toilette mal schnell putzen, Küchenfronten abwaschen geht auch mit "Hilfe" von Mausi ;-)
Feucht wischen oder das Bad gründlich sauber machen geht allerdings nur, wenn meine Tochter einen Vormittag in einer Spielgruppe ohne Mama ist, sonst steht hier alles unter Wasser.

Außerdem finde ich, dass man auch den Unterschied sieht, ob generell nichts gemacht ist im Haushalt, oder ob das Chaos von den lieben Kleinen verursacht wurde. Dieses Chaos nehme ich mittlerweile sehr gelassen, jeder, der hier hin zu Besuch kommt, dass wir einen kleinen Wirbelwind haben und da hat noch keiner was gesagt.

LG Cindy

Beitrag von ernabert 06.10.10 - 14:27 Uhr

Hallo du,
jaaa, ich finde es wird besser. Die ersten 18 Monate konnte ich mir auch nur schwer vorstellen wie es wäre noch ein weiteres Kind zu bekommen (geplant sind zwei), da ich mit einem komplett ausgelastet bin.

Was enorm hilft ist, wenn die Kinder irgendwann in den Kiga oder in die Kita gehen. Unser Sohn (20 Monate) geht von 8.00 -14.30 zur TaMu damit ich wieder arbeiten kann. Da bleibt zwar dann immer noch viel Haushalt liegen aber einiges kann ich nun schnell morgens erledigen, wenn er weg ist oder abends wenn er schläft. Früher mochte ich nur gründliche Hausputze, mittlerweile bin ich Pragmatiker, das , was am übelsten aussieht, wird schnell gemacht, der Rest muss warten.

Ausserdem hört dieses Alles-Ausräumen-Alter ja auch irgendwann wieder auf :-) Ich fand es auch anstrengend ein Kind zu haben, was zwar alles kann aber noch nicht wirklich viel versteht, bzw. alles, was "nein" ist, ist am Interessantesten. Dementsprechend leer sieht unsere Wohnung gerade aus. Räume wie Bad und unser Schlafzimmer sind grundsätzlich geschlossen.

Beitrag von iris-84 06.10.10 - 14:42 Uhr

ja, das kenne ich. Finn ist 16 Monate alt und wenn er wach ist gibt es kein halten. #schwitz Ich denke, dass man immer denkt, dass bei den anderen alles sooo gut ist. da macht man sich nur selber stress.
ich hab meinen festen plan gemacht. hab aufgeschrieben was ich an welchem tag machen will (mo: wäsche, di:putzen, mi.einkaufen... täglich trocken durchwischen- wg.dem hund)
so hab ich das gefühl das ich alles so ein bisschen im griff hab.

ansonsten geh ich viel raus mit finn- da kann er sich super austoben und verwüstet schon nicht die wohnung ;-)

Viele Grüße!
Iris

Beitrag von josili0208 06.10.10 - 15:12 Uhr

Also früher habe ich das gleiche gesagt wie Du...
Jetzt sage ich, boah! ich kenne Frauen mit 4 Kindern, die arbeiten und den Haushalt tiptop haben...

Verstehst Du was ich meine? ;-)

Man wächst da rein. Ich bin abends auch immer komplett erschossen, aber ich habe mit einem Kind nicht mehr geschafft als jetzt mit dreien. Aber ich schaffe jetzt mit drei Kindern meinen Haushalt mindestens genauso gut wenn nicht noch besser als damals, wo auch immer Chaos herrschte. Irgendwie geht das... Man gewöhnt sich an dieses Hamster-im-Laufrad-Gefühl ;-)
lg jo

Beitrag von littlecat 06.10.10 - 16:39 Uhr

Ja, es geht mir auch manchmal so. Ich habe zwar auch "nur" ein Kind, allerdings lebt sie mit ihren 2 1/2 gerade voll ihre "Autonomiephase" voll aus - das schlaucht total.

Phasenweise ist es mal etwas besser, aber momentan habe ich das Gefühl, mein Haushalt hat mich im Griff und nicht umgekehrt ;-)

Ich kenne auch Frauen, die mehr als ein Kind haben und trotzdem einen sensationell geführten Haushalt, aber ich bin auch noch nicht wirklich dahinter gekommen, WIE das funktioniert. Mir ist es wichtiger, am Nachmittag solange meine Maus bei mir ist, lieber auf den Spielplatz zu gehen, Bücher vorzulesen, zu Basteln etc.

Tja, und abends mach ich zwar noch ein bisschen was, aber erstens gehen "laute" Sachen wie z.B. Staubsaugen dann nicht mehr und zweitens bin ich abends auch meist ziemlich fertig, für größere Aktionen fehlt mir dann einfach die Motivation. Zum Glück holt Oma sie einen Tag in der Woche vom Kiga ab, dann hab ich ein paar Stunden Zeit, um das, was sonst zu kurz kommt, aufzuholen.

Ich denke schon, dass es irgendwann besser wird, spätestens wenn sie ausziehen :-p

LG

Beitrag von bea-christa 06.10.10 - 19:17 Uhr

Hallo,

...ja, es wird besser... ;-) allerdings m.E. erst, wenn die Zwerge in einer KiTa o.ä. sind. Unsere Tochter (27 Mon.) geht jetzt seit 4 Wochen in eine Nachmittagsgruppe im privaten KiGa. Seit der Eingewöhnung kommt Mama jetzt auch zu Langzeit-Putz-Projekten (wie z.B Fensterputzen) OHNE, daß Papa zeitgleich zuhause sein muß....

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von nana141080 06.10.10 - 19:55 Uhr

Es gibt einen schönen Spruch:
Zeig mir deinen Haushalt und ich sage dir wie groß dein Kind ist;-)

Bei meinem 1.war alles easy going. Mußte nie was wegräumen!
bei meinem 2. habe ich lange alles weggeräumt wo er dran kam.
So mit 2 jahren wurde es viel besser.

Nun hat er enorme Trotzanfälle und Wutausbrüche.....ist auch nicht besser#zitter

Aber, alles geht mal vorbei. Vorallem die Kindheit:-(

LG Nana

Beitrag von cludevb 06.10.10 - 20:23 Uhr

*lachweg*

ganz einfache lösung: telefonkabel hinter schränken oder leisten verschwinden lassen, badezimmertür immer hinter dir zu machen, genauso wie schlafzimmertür. die vitrine bekommt eine schranksicherung und der essensreste-mülleimer bekommt auch eine sicherung, wenn papier oder tetrapacks ausgeräumt werden ist das ja kein grooooosses drama ;-)
man kann sich das leben auch schwer machen indem man meint man müsse sich das hinterhergerenne antun bei solch vermeidbaren sachen :-p

und 2.: änder einfach mal deine taktik. nicht du läufst hinter deinem zwerg her sondern sieh zu dass er hinter dir herläuft! wenn du kochst kann er auf der arbeitsplatte sitzen und helfen (z.b. deine geschnippelten sachen in einen topf tun, umrühren usw). wenn du saugst, lass ihn den sauger mit festhalten und frag ihn wirklich "kannst du mir eben helfen". wenn du putzt gib ihm auch einen staubwedel und zeig ihm wo er putzen soll.
gut dauert dann alles ein bisschen länger, ABER die sachen sind gemacht anstatt komplett liegen zu bleiben.

und wenns helfen nicht klappt hast du in jedem raum sicher gegenstände die er gern benutzen kann, aber allgemein nicht für ihn zugänglich sind. wenn du das bad putzen willst: gib ihm ne rolle klopapier ;-) sind ein paar cent verbrauch und 30 sekunden bis du später das papier wieder zusammen und im müll hast ABER ich garantiere dir ca 20 minuten ruhe zum bad-putzen :-P
in der küche räumst du einen unterschrank nur mit sachen ein die "kindersicher sind", tupper, plastikzeug, kellen, schneebesen und co. und NUR wenn du 20 minuten in der küche allein zum arbeiten brauchst für sachen bei denen er nicht helfen kann, dann wird der unterschrank für ihn geöffnet... einräumen, ausräumen, in töpfen rühren, was seien phantasie dann hergibt, er ist beschäftigt ;-)

und ganz ehrlich zum thema herd anmachen: DAS ist gefährlich, da kann unter umständen das haus abfackeln wenn du es nicht bemerkst. bei gefährlichen sachen gibts ein komplett tabu ... nämlcih was auf die finger. bei gefährlichen sachen ist bei mir kein platz für 100x "nein" übungen mit meinem kind, sondern dann gibts spürbar einen auf die finger und das war bis jetzt auch nur einmal der fall weil er gemerkt hat "ups, fette grenze".

LG Clude, Lukas (bald 4) und Michel (1,5)

Beitrag von sabine7676 06.10.10 - 20:32 Uhr

ja, so so seh ich das auch.
ich antworte, weil ich auch bei gefährlichen sachen auf die finger "klatsche", bis jetzt zweimal. einmal - finger in die steckdose (ist gesichert, aber wer weiß bei wem nicht) und das zweite mal im auto als sie sich durch den sitz zwingen wollte - angefangen mit der hand. ich war beifahrer und mein mann war total entzsetzt, weil ich der kleinen auf die hand geschlagen habe (erhlich gesagt, stark war das nicht, ich saß ja vorne und hab hintergelangt). meine meinung, da rede ich nicht lange, das sind strikte tabus und vor allem LEBENSGEFÄHRLICH! hatte trotzdem ein schlechtes gewissen #hicks.

vlg

Beitrag von lucie.lu 06.10.10 - 23:02 Uhr

Hallo,

mir geht es manchmal ähnlich wie Dir, habe auch so einen Wirbelwind mit 16 Monaten zu Hause.

Meine Freundin hat 2 Kinder, 4 Jahre und 17 Monate alt - die schlafen aber irgendwie ständig (die Kleine nachts 12 Stunden und tagsüber verteilt nochmal gut 4), der Große geht vormittags in den Kindergarten und liegt abends auch schon um spätestens 19 Uhr im Bett - klar hat die Zeit, alles fertig zu machen.

Meiner schläft tagsüber max. 1 Stunde und geht abends erst gegen 21 Uhr (zur Zeit) ins Bett, um um 07 Uhr früh wieder top fit zu sein. Da bleibt nicht viel Zeit...

Beim Kochen setze ich ihn in seinen Hochstuhl und er MUSS zuschauen, allerdings koche ich mittlerweile fast nur im Dampfgarer - da bereitet man max. 15 Minuten alles zu, tut das Zeug rein und es wird von alleine fertig - ich muss nicht aufpassen, dass was anbrennt oder überläuft usw.

Staubsaugen tut er mit mir zusammen, schiebt den Staubsauger durch die Gegend und freut sich, zum Wischen kommt er wieder in seinen Hochstuhl, bis es trocken ist (geht aber auch recht fix). Socken ausräumen usw., das darf er, allerdings räumen wir dann immer gemeinsam alles wieder ein, bevor es weiter geht. Somit sieht die Wohnung nicht mehr wie nach einer explosion aus. (Er liebt aufräumen *freu*). Klar sieht man, dass hier ein Kind wohnt.. aber das ist ja auch o.k., finde ich.

Wenn ich Oberflächen abwische, dann bekommt er auch ein Tuch zum Wischen, den Müll darf er alleine wegschmeißen (ich stehe natürlich immer daneben).. dauert alles seeeeehr viel länger, aber ich habe ihn im Blick und kann trotzdem einiges schaffen..

Und zudem gehen wir seeeehr viel raus - entweder in irgendwelche Gruppen, mit dem Hund spazieren, Blätter sammeln usw.. so dass er zu Hause nicht so viel anstellen kann *lach*. Draußen ist es ja soo interessant!

Liebe Grüße
Lucie, die sich trotzdem jeden Tag freut, wenn der Papa daheim ist und nach dem Abendessen "übernimmt".