Hausbauen und Arbeitslos???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von liebbin 06.10.10 - 20:56 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht ob es der richtige Forum ist aber ich frage mal.

Ich würde sehr gerne mit meinem Mann einen Haus bauen, wir haben noch 2 Kinder aber meine große Angst ist, was ist wenn mein Mann irgendwann Arbeitlos wird(was ich nicht Hoffe#zitter) und nicht so schnell wieder Arbeit findet. Werden wir dann unsere Leistung vom Stadt bekommen oder müssten wir dann unser Haus verkaufen, oder können die uns sogar das Haus weg nehmen???


Hoffe ich könnt mir Helfen und versteht was ich meine!!!


LG liebbin

Beitrag von vwpassat 06.10.10 - 21:06 Uhr

"die" sind wir alle, nämlich die ehrlichen deutschen Steuer(ein)zahler.

Deinen Beitrag empfinde ich persönlich als Beleidigung.

Wenn alles bei Euch auf das Gehalt des Mannes gestützt ist, dann würd ich gar nicht drüber nachdenken, ein Haus zu bauen.

Beitrag von liebbin 06.10.10 - 21:16 Uhr

Sorry war aber nicht als Beleidigung gemeint.

Mein Mann zahlt natürlich auch Steuer und wir haben nie Stattliche Hilfe gabraucht, auch ich nicht als Hausfrau. Ich kenne viele die Bauen und der Mann ist allein verdienen. Haus würde ich dann so in 1-2 Jahren planen uns so schnell wie möglich auch wieder was dazu verdienen, geht jetzt nicht weil ich erst vor 2 Monaten ein Kind bekommen habe.

Trotzdem danke für deine Antwort und sorry nochmal das du es als Beleidigung empfindest.

LG

Beitrag von vwpassat 06.10.10 - 21:21 Uhr

Ist schon ok.

Ich finde es mehr als gewagt, eine Finanzierung auf 1 Gehalt zu stützen. Das ist doch viel zu unsicher, oder verdient Dein Mann 3000 € und mehr?

Nur weil es "andere" können oder sich zutrauen, so muss man es doch nicht als Maßstab nehmen.

Beitrag von liebbin 06.10.10 - 21:36 Uhr

Nein leider verdient er nicht soviel, aber wenn ich wieder was dazu verdienen würde und mit Kindergeld würden wir auf 3000 Euro monatlich kommen.

Wir zahlen für unsere 3 ZW 700 Euro und alle die ich kenne zahlen sogar weniger wir den Haus, insgesamt haben wir zurzeit 1000-1100 Euro fixkosten ohne Autoversicherung und Autosteuer, das kommt extra dazu und das sind noch 900 Euro im Jahr

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 06.10.10 - 21:42 Uhr

Hallo

Also 3000 Euro Ink Kindergeld bei 2 Verdienern finde ich wenig.
Je nachdem, wieviel Kredit ihr aufnehmt, kommt da locker eine Summe an Abtragung von 700 oder mehr Euro zusammen( bei 1% Tilgung). Plus mind 400 Euro Nk.
Dann wären 1900 über für alles andere( Kindergarten, Essen, Sprit, sparen etc.) Kommt ihr damit aus?

Habt ihr Ek für die Kaufnebenkosten? Die können auch mal ganz schnell 15000-20000 Euro sein.

Bianca

Beitrag von moeriee 07.10.10 - 09:16 Uhr

"Plus mind 400 Euro Nk"

OK... Wir haben keine 400€ NK. Wir haben ein Haus, das insg. (mit Keller) 166 qm groß ist. Wir zahlen 80€ für Heizöl (wenn der Winter sehr kalt ist und lange dauert, so wie der letzte), 33€ für Wasser und Abwasser und 60€ für Strom. Selbst, wenn sich unsere Kosten mit zwei Kindern verdoppeln würden (was ich nicht glaube, da z.B. bestimmte Räume, wie Bad, Küche, Wohnzimmer, sowieso immer beheizt sind und es da dann egal ist, ob sie von 2 oder 4 Personen genutzt werden), kämen wir nicht auf mind. 400€. Schaut man sich die durchschnittlichen Stromkosten in Deutschland an, sieht man z.B. auch, dass sich der Stromverbrauch nicht verdoppelt, wenn aus 2 Personen (Durchschnitt: 3.400 kW/h) dann 4 werden (Durchschnitt: 5.100 kW/h). Ich denke, es kommt auch ganz viel darauf an, wie man baut (Stichwort: Energiesparhaus) und wie man später mit den Ressourcen haushaltet. Zu knapp sollte man es auch nicht ansetzen, aber ich denke, dass 400€ doch recht hoch gegriffen sind.

Beitrag von coppeliaa 07.10.10 - 09:30 Uhr


keine müllabfuhr? keine grundsteuer/gemeindesteuer etc? keine Hausversicherung?

Beitrag von zwiebelchen1977 07.10.10 - 09:43 Uhr

Hallo

Und wo sind die Kosten für Grundsteuer, Versicherung etc?

Also wir ziehen im März in unser Haus( 142 qm Wohnfläche plus 70 Keller) und die Bank sagt schon pro qm 2,50 Euro NK.

BIanca

Beitrag von falkster 06.10.10 - 21:53 Uhr

Entschuldige mal!

Das ist so ein anmassender geistiger Durchfall, den Du da von Dir gibst!

Wie kann man nur so auf eine einfache Frage reagieren und auch noch mit so einem Unterton???

Hier möchte jemand vllt ein Haus bauen und fragt, was passieren kann, wenn Ihr Mann seine Arbeit vllt irgendwann verliert...
Und Du kommst mit einer Antwort, von "uns ehrlichen" Steuerzahlern... Mal im Ernst, um da nicht mit in einen Topf geworfen zu werden würde ich fast in Erwägung ziehen keine Steuern mehr zu bezahlen... :-D

Mann Mann Mann...

Beitrag von vwpassat 06.10.10 - 22:14 Uhr

Komm mal runter..............


Eigentlich wollt ich es ihr nur "ausreden", da sie ja nichts beisteuert und der Mann einfach nicht genug für diese Belastung verdient.

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 08:35 Uhr

hm....wieviel verdient ihr Mann denn?
Schrieb sie doch nirgends.

Vielleicht verdient er 3000 Netto.........und damit kommt man ja gut klar.

Beitrag von vwpassat 07.10.10 - 09:29 Uhr

Dann lies bitte genau.


Wenn Sie mit dazuverdient (wieviel???) und mit dem Kindergeld (368 €!!!!) kämen sie evtl. auf 3000 €.

Beitrag von falkster 08.10.10 - 00:50 Uhr

Dann sag das in Zukunft bitte auch so, anstatt hier mit der Steuerzahlerschiene zu kommen...

Beitrag von susannea 06.10.10 - 23:29 Uhr

Warum das denn nciht. Mein Mann ist auch meist Alleinverdiener, aber trotzdem haben wir gebaut und das war auch kein Problem. Er verdient eben soviel, dass wir Problemlos mit nur einem Gehalt den Kredit bekommen haben und auch das ALGI entsprechend hoch ist und er sicher recht bald was neues finden würde.

Außerdem könnte ich ja im Zweifelsfall auch arbeiten gehen ;)

Also ich würde auch nur mit einem Verdiener bauen!

Beitrag von kadiya 07.10.10 - 03:58 Uhr

#kratz Wieso Beleidigung? Ich finde es eher vernünftig, vor einer so großen Investition alle Eventualitäten abzuklären. Ich habe mich (auch als Steuerzahler) in keinster Weise beleidigt gefühlt.

Gruß
Kadiya

Beitrag von moeriee 07.10.10 - 09:04 Uhr

"Wenn alles bei Euch auf das Gehalt des Mannes gestützt ist, dann würd ich gar nicht drüber nachdenken, ein Haus zu bauen."

#rofl Ich glaube, dann könnten die meisten kein Haus kaufen oder bauen. Viele junge Familien entscheiden sich für einen solchen Schritt und nichts desto trotz bleibt die Mutti bei den Kids zuhause. Wenn ich jedes Risiko mit einbeziehe, dann darf ich mich eigentlich nie für ein Haus entscheiden, außer ich kann es bar bezahlen. Dass man gewissen Risiken vorbeugt, da gebe ich dir Recht. Das muss man tun. Aber so gut abgesichert zu sein, dass man, egal unter welchen Umständen, sein Haus behält: Das bekommen die Wenigsten hin.

Wie es gesetzlich geregelt ist mit Arbeitslosigkeit und selbstgenutztem Wohneigentum, kann ich natürlich nicht sagen, denn damit habe ich keine Erfahrung. Ich persönlich hielte es aber für Schwachsinn, wenn man ein kleines Haus, das für eine Familie von der Größe her angemessen ist, verkaufen müsste, wenn der Mietpreis einer Wohnung, die Rate für das Haus übersteigen würde. Da sehe ich keinen Sinn.

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 09:44 Uhr

Die Anzahl der Zwangsversteigerungen ist auch entsprechend hoch!

Natürlich kann man eine SOLIDE Finanzierung auch auf nur ein Einkommen stützen aber doch eher nicht, wenn es so knapp ist wie hier.
Zumindest im Fall eines ALGI-Bezuges müßten dann die Raten noch drin sein, meiner Ansicht nach.

LG

Beitrag von r.le 06.10.10 - 21:20 Uhr

Hallo liebbin,

ich empfinde den Beitrag nicht als Beleidigung, allerdings sollte klar sein, dass ein Häuslebauer im Falle der Arbeitslosigkeit nicht anders unterstützt wird als alle anderen.

Eine solide Finanzierung sollte deshalb eine (kurzzeitige) Arbeitslosigkeit berücksichtigen. Tut sie dies nicht, kann natürlich der Verlust der Immobilie drohen. Dies veranlasst aber im Allgemeinen weder Stadt noch Staat, sondern die finanzierende Bank.

Gruß

Ralf

Beitrag von liebbin 06.10.10 - 21:28 Uhr

Hallo,

ja das habe ich auch gemeint ob wir unsere Leistung wie alle anderen Harz4 erhalten werden oder müssten wir unser Haus aufgeben. Ich will natürlich nie Harz 4 Empfängerhin werden aber man weißt ja nie was morgen wird. Meine Schwiegereltern bauen jetzt auch, mein Schwiegerpapa ist auch alleinverdiener und die monatlich Miete mit Nebenkosten für das Haus ist bei 640 Euro

Wir zahlen für unsere 3 Zimmerwohnung 700 Euro und bekommen immer noch Nachzahlung, also da kann ich auch mein eigenes Haus auszahlen.

Danke für deine Antwort!!!

LG

Beitrag von wasteline 06.10.10 - 21:34 Uhr

Habt Ihr Eigenkapital? Wenn nicht, dann solltet Ihr das erstmal ansparen und dann über einen Kauf nachdenken.

Und ganz wichtig: im Moment verleiten die niedrigen Zinsen zu einem Kauf, sollte man aber mit den niedrigen Zinsen schon bis zum Anschlag verschuldet sein, dann droht spätestens bei Erhöhung der Zinsen die Zwangsversteigerung.

Beitrag von zwiebelchen1977 06.10.10 - 21:44 Uhr

Hallo

Das Amt würde eine zeitlang die Zinsen zahlen. Abet nicht die Tilgung. Und auch nur die Nk in angemessener Höhe.

Wenn ihr dann aber keine Arbeit findet, müsstet ihr verkaufen.
Und die 700 Euro sind ja inkl Nk.

Beim Haus sind es 700 Euro PLUS Nk.

Bianca

Beitrag von anyca 06.10.10 - 21:57 Uhr

"Beim Haus sind es 700 Euro PLUS Nk. "

Plus das gesamte Risiko von Reparaturen etc.! Da kann die Erneuerung einer morschen Kleinigkeit mal eben locker-flockig 1000 Euro verschlingen, und auch dafür braucht man Reserven.

Beitrag von zwiebelchen1977 06.10.10 - 21:58 Uhr

das wollte ich sagen. es ist immer teurer.

Beitrag von anyca 06.10.10 - 21:30 Uhr

Ihr würdet (zunächst) ALG I bekommen, ob das reicht, ist euer Problem.

Klar müßtet ihr das Haus verkaufen, wenn ihr die Raten nicht mehr begleichen könnt, was denn sonst?#kratz

Und solange ihr das Haus nicht abgezahlt habt, nehmen nicht "die" "euch" was weg, sondern das Haus gehört im Prinzip der Bank, nicht euch.

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