Auslaufmodell Kindergarten mit drei Jahren???Wer denkt noch wie ich?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von dingens 06.10.10 - 23:08 Uhr

Hallo,

ich wollte mal der Interesse wegen fragen, ob es hier auch Mamis gibt, die ihre Kinder erst mit drei Jahren in den Kindergarten geben?

Oder ist das ein Auslaufmodell?

Ich persönlich lehne jegliche Fremdbetreuung unter drei Jahren ab.

Wer ist noch so drauf? Wer denkt noch so wie ich oder bin ich da ganz alleine????

#schock

Bin gespannt#schein

Beitrag von docmartin 06.10.10 - 23:29 Uhr

Kann ich so pauschal gar nicht beantworten.
es hängt zum einen von der jeweiligen Situation ab...wenn jemand Geld verdienen muss und daher das Kind mit wenigen MOnaten in die Krippe gibt hat er/sie keine Wahl. dann hängt es von dem Kind ab: unser Großer tat sich sehr, sehr schwer mit dem Kindergarten, geht bis heute nicht gerne und die Kleine geht seit sie 12 MOnate alt ist freudig und fröhlich dorthin. und dann hängt es von den Eltern ab...die Väter arbeiten in der Regel vollzeit, stehen also nur bedingt für die Erziehung zur Verfügung (zeitlich) und viele Frauen möchten gerne zügig wieder arbeiten weil sie den Anschluss nicht verpassen wollen oder (man höre und staune) gerne arbeiten (ich bin nach vier Monaten wieder zur Arbeit gegangen weil ich gerne wollte).
Das wichtigste sind aber auf jeden Fall die Bedürfnisse des Kindes und die liegen sehr unterschiedlich bei den verschiedenen Kindern,
Insofern komme ich da nicht wirklich zu einer klaren Aussage, patt!

gruß franziska

Beitrag von jankar 06.10.10 - 23:34 Uhr

Ganz laut "hier" schrei!!! Jannick ist jetzt mit 3,5 Jahren in den Kiga gekommen....von 8:30 bis 12:30 Uhr. Seine kleine Schwester wir es nicht anders machen. Kann das ebenfalls überhaupt nicht nachvollziehen wie Mütter, die NICHT dringends arbeiten müssen ihre Kinder immer öfters sogar schon unter 2 Jahren in eine Kita abschieben können! Also auch von mir null verständniss........ABER ich rede da niemandem rein und lasse es jeden machen wie er meint.
LG Karina

Beitrag von widowwadman 06.10.10 - 23:42 Uhr

Seinem Kind eine Moeglichkeit zu bieten Zeit mit anderen Kindern und Erwachsenen zu verbringen, Bindungen aufzubauen und vieles zu erleben und zu lernen halte ich nicht fuer abschieben, sondern fuer was tolles. Und dem Verhalten meiner Tochter nach zu urteilen sieht sie das ganz genauso.

Ausserdem wuerde ich meiner Tochter nicht vorleben wollen dass die Frau an den Herd gekettet gehoert.

Beitrag von jankar 06.10.10 - 23:51 Uhr

"Seinem Kind eine Moeglichkeit zu bieten Zeit mit anderen Kindern und Erwachsenen zu verbringen, Bindungen aufzubauen und vieles zu erleben und zu lernen " das sind die Aufgabenbereiche der Mutter (Eltern) bis zum zweiten Lebensjahr....da bleibt fürs "am Herd stehen" bei mir nur die Mittagsschlafzeit. Aber da es sehr viel Mühe, Phantasie und Zeitaufwand kostet wählen leider viele Mütter die "einfachere Variante".
Gruß, Karina

Beitrag von tokee21 06.10.10 - 23:55 Uhr

#pro
Toll sind auch die Eltern, die ihren Urlaub an einem Ort verbringen, wo es ganztägige Kinderbetreuung gibt...

Beitrag von jankar 06.10.10 - 23:59 Uhr

Jaaaaaaaaaaa, da gab es auch vor einigen Wochen eine Reportage im TV. Da wurden Hotels bewertet auf Familienfreundlichkeit und fielen doch tatsächlich durch wenn sie keine 12 Std Betreuung bieten konnten. das ist doch toll,oder? Finde ich ganz schön traurig.....Ich kenne mittlerweile Mütter, die mehr Zeit mit ihren Hunden verbringen als mit ihren Kindern....
LG Karina

Beitrag von tokee21 07.10.10 - 00:03 Uhr

Ich will das nicht pauschalisieren, aber eine Bekannte gibt ihr Kind auch während ihres Urlaubs ganztägig in die Krippe, damit sie in Ruhe shoppen und Essen gehen kann...
Und da fallen dann so Sätze wie "mit dem Töpfchen, das sollen die in der Krippe machen"...

LG Iris

Beitrag von jankar 07.10.10 - 00:05 Uhr

Ja ja...oder "Mittagsschlaf? Da muss ich mal die Erzieherin fragen,ob sie noch welchen macht":-p

Beitrag von tokee21 07.10.10 - 00:09 Uhr

Der war gut! #rofl Aber eigentlich traurig...
Ich erfreue mich an meinem Kind (will nicht heißen, dass Mütter von Krippenkindern dies nicht tun!!!) und bin froh, alle Meilensteine der ersten Jahre selbst mitbekommen zu haben. Mag auch an meinem biblischen Alter von 39 Jahren liegen...

Beitrag von jankar 07.10.10 - 00:12 Uhr

Das ist ja auch die beste Einstellung die man als Mama haben kann! Natürlich gibt es "ausnahmen" die ich vollkommen nachvollziehen kann, wo die Mutter arbeiten muss! Aber leider ist es heutzutage eher ungewöhnlich für sein Kind die ersten Jahre da zu sein als andersherum.
Liebe Grüße und schlaf schön.....Karina.

Beitrag von tokee21 07.10.10 - 00:14 Uhr

Dir auch eine Gute Nacht und schlaf gut! :-)

Beitrag von schullek 07.10.10 - 09:48 Uhr

du lebst in einer kleinen welt. die ausnahmen sind in vielen teilen deutschlands die regel!
frauen müssen arbeiten, ihre karriere voran bringen, weil eben die löhne miserabel sind udn gut ausgebildete männer mit guten jobs eine familie allein nicht durchbringen könnten.

Beitrag von perserkater 07.10.10 - 09:59 Uhr

Und das ist auf der ganzen Welt so und war bis vor wenigen Jahren in Deutschland auch nicht anders. Vor 60 Jahren war Frau zwar auch zu Hause aber gearbeitet hat sie ganz gewiss! 3 Jahre Zeit zum reinen betütteln hatten echt nur reiche Leute mit Haushältern und Dienern.

Ich finde es schon sehr dreist sich hier hin zustellen und zu behaupten wer nicht 3 Jahre zu Hause bleibt wills Kind nur abschieben. Wo lebt ihr denn? Wie viele Männer verdienen so viel, dass sie eine ganze Familie ernähren können und welche Frau macht sich freiwillig so abhängig?

Beitrag von oekomami 07.10.10 - 06:28 Uhr

Hallo

ich habe sogar hier schon gelesen das die Mütter der Meinung waren zuhause hätten die Kinder nicht so selbstständig essen gelernt weil es in der Lernphase doch so viel dreck macht und sie die Kinder dann lieber füttern.

LG

Beitrag von josili0208 07.10.10 - 10:42 Uhr

Oh aber dafür kenne ich ein konkretes Beispiel. Mit 18Monaten kriegt der arme ne Pulle, damit er nicht soviel Dreck macht #schock

Beitrag von rina1982 07.10.10 - 19:28 Uhr

Hallo Karina

Zitat:""Seinem Kind eine Moeglichkeit zu bieten Zeit mit anderen Kindern und Erwachsenen zu verbringen, Bindungen aufzubauen und vieles zu erleben und zu lernen " das sind die Aufgabenbereiche der Mutter (Eltern) bis zum zweiten Lebensjahr...." --> Wo steht das denn?

Ganz ehrlich ich verstehe es nicht: Überall ist von Förderung die Rede. Kinder sollen (für was auch immer) gefördert werden, a la musikalischen Frühförderung, Englisch am besten schon in der Kita u.s.w. #zitter
Aber das es wissentschaftlich erwiesen ist, dass Kinder ab ca. 12 Monate von einer Fremdbetreuung profitieren, wird immer wieder ignoriert. Schlimmer noch, Eltern die dieses Wissen nutzten, werden immer noch als schlechte Eltern hingestellt. (Wenn auch nicht von die persönlich)

WARUM??? :-[

Beitrag von oekomami 07.10.10 - 06:26 Uhr

Hallo,

wenn du es nicht schafft deinem Kinder außerhalb vom KIGA ein soziales Nest zu schaffen ist es besser es ist im KIGA.

Aber was ist so schwer anderen dem Kind Förderung und soziale Kontake außerhalb des KIGA zu schaffen

Beitrag von dingens 07.10.10 - 07:58 Uhr

"Ausserdem wuerde ich meiner Tochter nicht vorleben wollen dass die Frau an den Herd gekettet gehoert. "

Davon hat hier niemand was gesagt#gruebel

scheinbar überwiegt da deine Angst, dass so ein Fall bei dir daheim eintreten könnte....und: in den ersten drei Lebensjahren braucht das Kind solche Kontakte nicht zwingend, da ist es doch am liebsten bei Mama#schein

Beitrag von dingens 07.10.10 - 07:56 Uhr

Da bin ich ganz bei dir! Man muss sich schon entscheiden....warum bekommen solche karrieresüchtigen Frauen Kinder? Obligatorisch oder wie?#kratz

Beitrag von alresha 07.10.10 - 09:20 Uhr

Ach so...weil man gerne arbeitet und dies auch für den Rest seines Lebens tun möchte, darf man also kein Kind bekommen? Tolle Logik, tolle Ansicht!

Was soll man dazu sagen???? :-[

Beitrag von bebbelchen 07.10.10 - 09:29 Uhr

Am besten gar nichts. Auf so einen Schwachsinn (sorry) lohnt es sich doch gar nicht, einzugehen...

Beitrag von nochmal 07.10.10 - 13:46 Uhr

Das sagt sicher eine Dame, die keine gute Bildung hat und nicht die Chance hat eine Karriere zu starten.

Jämmerlich wie hr arbeitende Mütter runtermacht, aber naja haltet mal lieber weiter eure Händchen auf!

Beitrag von oekomami 07.10.10 - 13:53 Uhr

Hallo,

du ich könnte sofort wieder im Insolvenbereich anfangen.
Und nein ich habe ein Abi und eine sehr gute Ausbildung.

Gerade Frauen mit guter Ausbildung können es sich leisten die Elternzeit zu nehmen.

Beitrag von nochmal 07.10.10 - 14:13 Uhr

Ich habe nicht dir geantwortet.

Du hast nicht so einen dumen Satz geschrieben!


Das du nun schon etwas älter bist, habe ich mitbekommen. Und ich glaube bei dir ist es was ganz anderes.

ICh habe auch eine gute Ausbildung und hätte mir die 3 Jahre daheim leisten können, aber ich wollte nicht. Was ist so schlimm daran.
Ich arbeite gern und ich kann von meiner Teilzeitstelle locker meine Kinder und mich finanzieren - sollte etwas passieren und genau das möchte ich!