UMFRAGE!!! Wie wichtig findet Ihr musikalische Früherziehung????

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von felix0907 07.10.10 - 07:29 Uhr

Hallo zusammen!!

Mein sohn geht seit 2 Jahren in eine Musikalische Früherziehung.... habe bis dato leider noch nichts gemerkt... was er schon kann......
Aber es hat ihm immer gut gefallen..

Jetzt seit Schulanfang hat die Musikschule wieder angefangen, und er macht jetzt in dieser Schule die Musikalische Grundausbildung...ist von 6-8 Jahren....
Jedoch ist dieser unterricht auch viel viel strenger, als der vorher...
Es ist abends um 17.30Uhr bis 18.30 uhr.... und ich habe das Gefühl, daß es irgendwie einfach zuviel ist... denn er hat gerade auch in der Schule Startprobleme...... bez. quasseln und ruhig sitzen........., und wenn er dann abends da hin muß nach 2 stunden Hausaufgaben...etc..... ist er immer total match und ausgepowert.....

ich würde ihn gerne rausnehmen......, da auch die Lehrerin der Musikschule gesagt hat er würde viel Quatsch machen und quasseln, aber sie möchte ihn eigentlich gerne in der gruppe behalten... wegen seiner musikalischen Fähigkeit.......

Aber ich denke und würde mich auch besser fühlen, wenn er aussteigen würde, und ich evtl. nur 1 x die Woche eine Ausdauersportart machen lassen würde......... Judo, etc.........

Meine Frage??? In der Schule lernen die doch auch diese Musikalischen Grundlagen oder?????

Lg

Beitrag von zaubertroll1972 07.10.10 - 08:01 Uhr

Hallo,
ich finde die Uhrzeit nicht gerade passend für einen Schulanfänger. Da sind viele schön müde und ausgelaugt vom Tag und haben nicht mehr die Konzentration dem Unterricht zu folgen.
Mein Sohn nimmt am JEKI Projekt in der Schule teil. Er lernt Gitarre. Das ist eine Std. in der Woche. Im 3. Schuljahr kommt noch eine zweite Std. hinzu. Das finde ich so ideal und paßt gut.
Musikalische Grundausbildung.....6-8 Jahre....meine Güte, das its noch so weit weg hier. Wenn mein Kind nicht selber sagen würde daß es das machen möchte würde ich es lassen. Und die musikalischen Fähigkeiten....welche denn? Du hast doch gesagt es hat sich noch gar nicht herausgestellt ob er zu etwas neigt.
Wenn er möchte laß` ihn doch einfach ein Instrument am Nachmittag lernen.
Und abgesehen von der Musik....Sport ist immer gut. Aber Judo ist kein Ausdauersport soweit ich weiß. Möchte er das denn? Es klang eher so als würdest Du das wollen.
Unser Sohn geht noch zum Schwimmen und zum Fußball. Wenn das Kind Spaß hat würde ich immer einen Teamsport vorziehen.

LG Z.

Beitrag von h-m 07.10.10 - 08:19 Uhr

Ich würde ihn wohl rausnehmen. Klar möchte die Lehrerin ihn in dabei behalten, daran verdient die Musikschule doch. Aber Du schreibst selbst, er ist unkonzentriert und macht Quatsch. Wie soll er denn dabei etwas lernen? Allerdings wundert mich auch, dass Du von 2 Std. Hausaufgaben davor schreibst... Das kommt mir auch sehr viel vor für einen Schulanfänger.

Meine Tochter hat in der Kita auch eine musikalische Früherziehung mit Glockenspiel usw. mitgemacht. Es war wie bei Euch, es hat ihr Spaß gemacht, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sie dabei besonders viel lernt. Sie ist auch Ende August in die Schule gekommen und geht jetzt nicht mehr in gesonderten Musikunterricht.

Beitrag von sandra7.12.75 07.10.10 - 08:38 Uhr

Hallo

Wir hatten das Problem auch.Vor den Ferien wollte unsere Tochter noch in den Kinderchor.Montags hat sie schon schwimmen und Mittwochs turnen.

Nach den Ferien kam sie in die Schule und die Woche darauf hat sie selber gesagt das sie nicht zum Chor wollte,hatte sie Gottseidank noch nicht angemeldet.

Ihr würde es zuviel werden und die hätte ja dann kaum noch Zeit zum spielen.

In der Schule werden die ja auch gut gefordert.Sie hat 3 mal Schulsport und am Freitag in der Zeit von 12-13 Uhr Handball-AG.

Dann noch die beiden anderen Sachen das reicht.

lg

Beitrag von dominiksmami 07.10.10 - 10:13 Uhr

Huhu,

wenns dem jeweiligen Kind spaß macht und man ein gutes Angebot an gutem Unterricht hat...dann finde ich musikalische Früherziehung eine tolle Sache.

Aber ich finde nur wenig schlimmer als Kinder zu so etwas zu verdonnern oder so gähnen langweiligen Unterricht das überhaupt keine Freude aufkommt.

Denn darauf kommt es für mich bei der Musik an....auf die Freude an der Sache selbst und die soll geweckt und unterstützt werden.

Ob bei euch in der Schule eine musikalische Grundlage gegeben wird...das solltest du dir ganz, ganz genau ansehen.

Die Null die sie hier Musiklehrer nennen singt nur mit den Kindern....das geht jetzt schon seit 5 jahren so. Mein Sohn findet es sterbenslangweilig und selbst die singbegeisterten Kinder in seiner Klasse verdrehen langsam nur noch die Augen.

Grundlage wird da überhaupt keine geschaffen...ganz im Gegenteil da wird die Freude an der Musik hart auf die Probe gestellt.

lg

Andrea

Beitrag von bambolina 07.10.10 - 10:43 Uhr

Für mich wäre in erster Linie wichtig - was will mein Kind???
Ob musikalische Früherziehung nun wichtig ist, oder nicht, meinem Sohn würde es abslolut keinen Spaß machen und es wird auch ohne Musik was aus ihm ;-)
Hast du deinen Sohn mal gefragt, ob es ihm noch Spaß macht? Ob er gerne dabei bleiben möchte? Ob es ihm zuviel wird?

lg bambolina

Beitrag von bluehorse 07.10.10 - 10:44 Uhr

Hallo,

ob sie in der Schule viel Musik haben kommt sicher auf die Lehrerin an. Da wird eher gesungen, aber sonst nicht viel gemacht.
Ich finde, euer Kurs ist schon ziemlich spät, um sich da noch zu konzentrieren. Gibt es keine andere Möglichkeit?
Meine Kinder haben auch Früherziehung gemacht. Meine Tochter hat nach dem 2. Jahr (mit Schulbeginn) mit Cello angefangen. Mein Sohn hat nach nur einem Jahr Früherziehung (auf eigenen Wunsch) mit 4 Jahren mit Geige begonnen. Die musikalischen Grundlagen werden da jetzt noch nebenbei im Unterricht mit gemacht. Aber da bleibt mehr hängen als in der Früherziehung, weil sie es ja auch gleich praktisch umsetzen müssen.
Kannst du ihn denn einfach aus der Musikschule nehmen? Bei uns geht das immer nur zum Ende des Schuljahres.

LG bluehorse

Beitrag von schullek 07.10.10 - 11:24 Uhr

hallo,

was bedeutet bei euch musikalische grundlagen? die theorie?
ich habe das ganze, nachdem ich schon viele jahre instrumentalunterricht hatte nachgeholt. einfach zum besseren verständnis. es war öde und langweilig, aber ich war ja schon älter.
was machen die denn genau da?
wenn er musikalisch ist udn lust hat, wäre es da dann nicht angebrahcter einfach ein isntrument zu lernen?

lg

Beitrag von anja1968bonn 07.10.10 - 17:20 Uhr

Hi,

also, wenn Dein Sohn - weshalb auch immer - zwei Stunden an den HA sitzt, dann ist es klar, dass er um diese Uhrzeit keine Konzentration mehr für die musikalische Früherziehung aufbringen kann. Was möchte Dein Sohn denn, möchte er ein Instrument lernen?

Das geht auch ohne musikalische Früherziehung, mein Filus (7) hat keine musikalische Früherziehung genossen (nur so ein wenig Musik und Bewegung in einem Kurs zur KiGa-Zeit) und mit knapp sechs Jahren begonnen, Flöte zu spielen. Zum Glück hat er einen Lehrer, der es schafft, auch die Theorie gut zu vermitteln, also Noten schreiben, Tonarten etc.

Musikunterricht in der Schule: Ist sehr unterschiedlich, bei uns gibt es in der 1. und 2. Klasse keinen, höchstens ein bisschen Liedchen singen. Jetzt in der 3. Klasse gibt es eine Stunde pro Woche, es wird auch viel gesungen, aber auch viel Musik gehört und darüber gesprochen. In der Schule kann aber in der Regel nicht das vermittelt werden, was eine musikalische Früherziehung leistet.

LG

Anja