Gesundes Frühstück

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von ramona_27 07.10.10 - 07:34 Uhr

Hallo!

Die Schule meiner Tochter bittet darum, nur "gesundes" Frühstück einzupacken. Ok, kein Problem, kenn ich ja schon aus dem Kiga.

Nun sind aber keine Brötchen erlaubt, was ich eigentlich blöd finde. Ich finde ein Brötchen kann man nicht mit Milchschnitte & Co gleichsetzen. Klar ist Vollkorn (Brot oder Brötchen) immer besser, aber wir essen nicht immer dasselbe. Ich versuche immer mal zu wechseln.....
Zudem bekommt Sarah immer frisches Obst oder Rohkost mit...und das Brot wird zusätzlich mit Paprika und Salat, o ä. belegt

Ich verstehe es ja, das man drum bemüht ist, den Kindern gesundes Essen beizubringen, aber wo sind da die Grenzen?? Und wieviel kann/darf ich als Mutter darauf Einfluss nehmen? Ich stehe da zB nicht hinter (mit den Brötchen), will aber auch keinen Stress in der Schule haben....

Was tun?
Wie seht ihr das?

Beitrag von grizu99 07.10.10 - 07:39 Uhr

Also bei usn soll es auch ein gesundes Frühstück sein, Vorgaben gibt es aber keine. Das mit den Brötchen find eich total daneben...

Mein Sohn bekommt jeden Tag ein Brot oder Brötchen in wechselnden Sorten (es gibt auch mal Vollkorntoast) mit belegt mit Käse oder Wurst, dazu gibts dann geschnipseltes Obst oder Gemüse und ein Schmankerl (Stück Käse, Stück Fleischwurst, in der Weihanchtszeit auch mal Weihnachtskekse oder einen Joghurt)

Gesundes Frühstück okay, aber vorschreiben lassen, was ich vom gesunden Frühstück noch genau weg lassen muß...neee

Beitrag von anarchie 07.10.10 - 11:24 Uhr

hallo!


Also davon ab, dass (helle)Brötchen nun wirklich NULL nährwert und Sinn haben, finde ich das auch etwas übertrieben, solange es nicht die Regel ist
(und das sagt eine selber ihr BIO-Brot backende Öko-Mama;-))...

ich persönlich würde es wohl einafch ab und an tun, wenn ich das will....

lg

melanie mit den 4 Zwergen

Beitrag von claudia1500 07.10.10 - 08:43 Uhr

Ich finde es auch wichtig, dass sich die Kids gesund ernähren, aber man kann es echt übertreiben!!!
Ich würde Brötchen mitgeben und abwarten was von der Schule kommt...Dann gibt es bei euch an der Schule auch keinen Pausenverkauf oder gibt es dann da auch nur Vollkornbrote zu kaufen???
Sorry aber das ist doch echt lächerlich!!!

LG Claudia

Beitrag von ramona_27 07.10.10 - 08:53 Uhr

Nein, es gibt keinen Pausenverkauf!

Und ich weiss auch nicht, was an einem Brötchen ungesund sein soll...?!
Im Süden isst man nur "helles" Brot.

Ich finde auch, das man es übertreiben kann.....

Beitrag von nakiki 07.10.10 - 09:56 Uhr

Helles Brot hat kaum Nährstoffe, wie Toast halt auch!
Daher die Empfehlung lieber Vollkornbrot einzupacken.

Gruß nakiki

P.S.: Wir sind hier übrigens im Norden.

Beitrag von ramona_27 07.10.10 - 10:23 Uhr

Ich weiss, das Ihr im Norden seit....ich meinte damit, das die Südländer ja auch nicht nur Körnerbrot essen und trotzdem gesund sind.
Ich weiss auch, das Vollkornbrot mehr Nährstoffe enthalten. Ich sprach hier von ab und zu, nicht von jeden Tag.

LG

Beitrag von nakiki 07.10.10 - 09:57 Uhr

Hallo!

Bei uns gab es damals einen Pausenverkauf und dort gab es nur Vollkornprodukte!

Gruß nakiki

Beitrag von sternenzauber24 07.10.10 - 09:17 Uhr

Bei uns wird auch auf Gesundes Frühstück geachtet, aber ganz bestimmt nicht ob jemand ein Brötchen dabei hat, oder nicht.

Zumal es ja auch Körner und Vollkornbrötchen gibt!

Ich würde mir das ehrlich gesagt nicht vorschreiben lassen, denn ein großer Unterschied besteht da auch nicht. Ein Brot ist nicht immer gleich Gesund, da müßte man eine strenge Auswahl treffen. Man kann es auch übertreiben, und die meißten Kinder frühstücken ja eh voher Zuhause!

LG,
Julia

Beitrag von nakiki 07.10.10 - 09:59 Uhr

Hallo!

Meine Tochter bekommt nur Körnerbrot mit. Mal Brötchen, mal Brot aber nie "helles".

Die Auswahl an Körnerbrot ist riesig und daher kann man dort gut variieren.

Und wie schon an anderer Stelle geschrieben: Helles Brot ist nicht nahrhaft.

Gruß nakiki

Beitrag von juniorette 07.10.10 - 11:33 Uhr

Hallo,

zwischen darum "bitten" und "nicht erlaubt sein" liegen Welten.

Was macht deine Schule denn, wenn einer trotzdem ein Brötchen dabei hat? Dem Kind das wegnehmen und das Kind hungern lassen? Seeeeehr gesund #klatsch

Es ist gut, allgemein auf eine gesündere Ernährung zu achten, aber ob Brot oder Brötchen sollte wirklich egal sein.

Außerdem macht es für mich einen Unterschied, ob ein Kind eine normale oder untergewichtige oder übergewichtige Figur hat, und ob das Übergewicht eines Kindes ganz offensichtlich von falscher Ernährung kommt.

Bei einem übergewichtigen Kind können Lehrer/Kindergartenerzieher die Eltern ansprechen, dass die Ernährung nicht optimal ist, aber vorzuschreiben haben sie den Eltern nichts.

LG,
J.

Beitrag von antonia0383 07.10.10 - 14:52 Uhr

Hallo

Ich würde mir von der Schule nicht vorschreiben lassen, was ich meinen Kindern als Pausenmahlzeit mitgebe.

Gesunde Ernährung liegt immer noch im Ermessen der Eltern. Wenn ein Kind eine gesunde Ernährung genießt, dann macht ein Weizenbrötchen zum Frühstück in der Schule nichts.

Wenn das Kind zu Hause schlechte Ernährung vorgelebt bekommt, ist das erzwungene gesunde Frühstück in der Schule eine Tropfen auf dem heißen Stein . Davon hat das Kind gar nichts.


Mein Sohn bekommt in der Regel , eine Scheibe Körnerbrot mit Wurst, dazu Essiggurken. Hat er 2 Pausen, bekommt er für die 2.Pause eine Banane und/oder 2 Fruchtzwerge.

Und wenn er ein Brötchen mit haben wollte, würde er das selbstverständlich bekommen.
Ich lasse mir von niemanden vorschreiben, wie ich mein Kind zu ernähren habe.
Das entscheide immer noch ich.

Lg

Beitrag von marion2 07.10.10 - 18:10 Uhr

Hallo,

wenn das Frühstück zu gesund wird, hören die Kinder irgendwann auf zu essen.

Zu einer Möhre kann ein Kind auch hin und wieder ne Milchschnitte (jawoll! Süßkram) essen. Was spricht denn wirklich dagegen? Nichts!

Gruß Marion

Beitrag von biele1967 07.10.10 - 22:53 Uhr

Bei uns ist das noch krasser geregelt! Da wird sogar verlangt, dass kein Nutella oder Marmelade auf dem Brot sind. Kleine Süßigkeiten (Keks zusätzlich) sind nicht erlaubt, Als Schulmilch gab es nur noch Milch (da viele Kinder aber keine Milch "ohne Geschmack" trinken, wurde kaum noch bestellt und letztlich der Milchverkauf ganz eingestellt) Unser Sohn hatte normale Milch getrunken und bekommt nun auch keine mehr. Wir müssten diese jetzt morgens abfüllen in wiederverschließbare Behälter. Das ist uns zu blöd - im Sommer die Milch spazieren zu tragen!!!

Es dürfen keine Tetrapacks mitgenommen werden und auch keine Joghurtbecher, Actimel etc. Alles soll abgefüllt werden in Tupperdosen o. ä. damit auch nicht so viel Müll anfällt in der Schule

Die Kinder sind schon so darauf getrimmt zu schauen, was der andere in der Pausendose hat, dass einige schon gar kein Frühstück mehr mitnehmen wollen. Sofort wird dieses Kind lautstark verpetzt - es habe kein gesundes oder erlaubtes Frühstück dabei.

Beitrag von ramona_27 08.10.10 - 07:28 Uhr

Also, Nutella und Marmelade als Aufstrich verboten.....das ist bei uns auch so! Aber Wurst wäre ja auch nicht so gesund...!

Ja was bitte soll ich dann aufs Brot tun??

Joghurts sind auch tabu, wegender Kleckerei.

Da Sarah morgens zuhause sehr schlecht frühstückt, find ich es wichtig das sie gut in der Schule isst....aber bei den ganzen Verboten, fällt das Essen meist gleich aus.

Das mit dem Verpetzen hat Sarah mir auch schon erzählt!
Ob das die richtige "Gesundheitserziehung" ist??!!

Zu trinken gibt es nur Leitungswasser....

Beitrag von sternenzauber24 08.10.10 - 10:31 Uhr

Also ich muß ehrlich schreiben, ich halte garnichts von diesen Verboten.

Ich achte auch auf den Süßigkeitenverzehr Zuhause, muß aber sagen das wir Eltern das auch so vorleben. Süßes ja, aber alles in Maßen. Wichtig war mir immer das die Kinder aufgeklärt wurden, und zwar was A) mit den Zähnen passiert, wenn man es übertreibt, und B) die Gesunheit halt auch leidet.

Mir war immer wichtig, das die Kinder auch wissen warum, und nicht einfach ein Verbot auszusprechen. Und siehe da, meine Kinder lieben Süßes ( tun wir das nicht ALLE?)- aber sie lieben genauso Gesunde Kost und Obst. Sind nicht mäkelig, und übertreiben nicht beim naschen.

Was die Schule da macht, finde ich albern. Das ist für mich schon eine Art von Sektenerziehung, die Sekte der Süßigkeitsfanatiker. Sowas ist wichtig im Leben? Petzen wer Süßes mithat?

Ich hoffe die Lehrer fahren kein Auto ( Umweltverschmutzung), ich hoffe sie waschen ohne Waschpulver etc.

Anstatt dieses alberne prozedere um Süßes, sollten die Schulen sich mehr für das Sozialverhalten ihrer Schüler einsetzen.

Meine Meinung...

Was habe ich davon, wenn da Top Ökoessen vertilgt wird, aber das Grundprinzip stimmt nicht. Stattdessen zieht man sich da auch noch Petzer heran, na bitte...

LG

Beitrag von sternenzauber24 08.10.10 - 10:37 Uhr

"Zu einer Möhre kann ein Kind auch hin und wieder ne Milchschnitte (jawoll! Süßkram) essen. Was spricht denn wirklich dagegen? Nichts"

Sehe ich genauso!

Weißt Du was ich so witzig finde?

In der Kita die mein Kleiner Sohn besucht, ist Süßes auch sozusagen verboten. Also kein Nutella etc. nichts.

Im Grunde ist es ja natürlich okay, das ein bißchen darauf geachtet wird. Aber die Erzieher sitzen zwischendurch im Büro und naschen ihre Schokolade, dann möchte ich doch bitte auch eine Vorbildfunktion sehen, nicht?

Mal im Ernst, ein gutes Beispiel bringt ein Gesundes Eßverhalten bei, und das Süßes in maßen völlig in ordnung ist. Dieses verbotene geht total nach hinten los, und auf dem Heimweg sieht man dann besagte mit Zigarette. Mir fällt da nichts mehr zu ein.

LG,
Julia