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Archiv des urbia-Forums Trennung.

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von mausikaka86 07.10.10 - 09:05 Uhr

Hallo,

ich möchte mich nun von meinem Mann trennen, es sei denn es ändert sich noch kurzfristig was. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, der 13 Monate ist. Im Januar kommt unser zweites Kind zur Welt, es wird ein Mädchen. Nun ist es so, dass es immer unerträglicher für mich wird. Manchmal gehts, aber dann bricht immer wieder alles zusammen #schmoll und ich würde am liebsten weg hier. Ich habe schon sooft mit ihm geredet, dabei war ich dann immer diejenige, die geredet hat, er war leise oder ist einfach abgehauen, in ein anderes Zimmer. Manchmal denke ich, dass ihm hier alles egal ist. Er ist sehr bequem und um unseren gemeinsamen Sohn kümmert er sich ... hmmm.. naja.. wie soll ich sagen... also wenn ich nicht sage "komm, mach mal, dann macht er es auch nicht" (vielleicht verlange ich zuviel? Er geht ja den ganzen Tag arbeiten). Naja.. ein gemeinsames Leben haben wir auch nicht. Er kommt am Abend von der Arbeit, wir reden ein bisschen so über die alltäglichen Dinge und das wars... er hockt sich vor seinen PC und zockt, surft oder er guckt fern. Ich hab mich auch mittlerweile zurückgezogen, weil ich es satt hatte immer diejenige zu sein, die ankommt und dann "abserviert" wird. Wenn andere was von ihm verlangen, vor allem seine Familie, also momentan kommt es mir auch so vor, als wären nicht WIR seine Familie, sondern seine Eltern und Geschwister eben immernoch an erster Stelle, dann springt er sofort... aber wir können immer warten. Alles was wir brauchen kann warten :-(

Nun versteht Ihr, warum ich nicht mehr kann.

Warum ein zweites Kind? Es war nicht geplant, aber ich liebe dieses Kind und für mich stand von Anfang an fest, ich werde es bekommen #herzlich

Aber jetzt steh ich da und ich weiß nicht wohin. Wenn unser kleiner Sohn nicht wäre, wäre ich schon längst weg. Er tut mir immer so leid, weil er so sehr an seinem Papa hängt #schmoll Er sieht ihn ja kaum.. und wenn, dann verbringen die beiden nie so richtig viel Zeit miteinander. Ich möchte ihm das aber nicht mehr antun, dass er sieht, dass es seiner Mama schlecht geht. Ich denke mein Mann wird einige Sachen sehen, aber erst wenn es zu spät ist, das ist immer so und menschlich. Ich habe aber keine Kraft mehr für diese Ehe. Ich war immer diejenige, die gekämpft hat, sich immer wieder für nichts und wieder nichts entschuldigt hat. Naja... so langsam merke ich, dass es ernst wird und es mir immer schlechter geht. Es ist soweit gekommen, dass ich von einem Extrem ins andere falle. Wenns mal gut geht, dann bin ich eigentlich ganz zufrieden... aber sobald dann wieder was kommt, denke ich gleich an eine Trennung. Ich denke also, dass diese Ehe keinen Sinn mehr hat. Und bevor es mir so schlecht geht, dass ich jeden Tag nur noch am Weinen bin, trenne ich mich lieber. Oder sind das vielleicht die Hormone? :-(

Wo muss ich jetzt eigentlich hin? Ich habe mir vorgestellt einen Termin bei Profamilia zu machen.. die könnten mich evtl. beraten?

Danke und LG
Mausi

Beitrag von swety.k 07.10.10 - 10:49 Uhr

Hallo,

Pro Familia ist genau richtig. Laß Dich dor beraten. Und wenn Du die Scheidung möchtest, geh zu einem Anwalt.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von dimitpo 11.10.10 - 19:47 Uhr

Ich wuensche dir erstmal einen schoenen Abend,

Bevor du dich fuer eine Trennung entscheidest such dir Hilfe oder geht beide in eine Partnertherapie. Eine Therapie kann Wunder bewirken nicht sofort aber nach einigen Monaten sind man die Dinge anders. Tu es euren Kindern zu liebe und wenn es danach nicht klappt koennt ihr euch immer noch trennen, was aber von eurer Therapie bleibt wird euren Kindern zu Gunsten kommen. Tue es erst fuer dich, denn geht es dir nicht gut, wird es deinen Kindern nicht gut tun und deiner Partnerschaft auch nicht.

Ich wuensche dir ganz viel Glueck.

Dimitra