Darf der Vater das verbieten???

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von rinni79 07.10.10 - 09:41 Uhr

Hallöchen ihr lieben,

ich frage für meine Freundin.
Sie lebt seit 3 Jahren von ihrem Noch-Ehemann mit den 2 gemeinsamen Kindern (9+10J.) getrennt, haben gem. Sorgerecht, er hat sich aber 2½ Jahren nicht gemeldet, gekümmert, sie hat ihm aber immer Info´s über die Kids zukommen lassen, die Kinder hatten ne Op, Anträge für die Schule ... Unterschriften...alles hat ihn nicht interessiert, keinen Kontakt. Nun hat er, nach Absprache mit dem Gericht Umgang mit den Kindern mit div. Auflagen...an die er sich nicht hält, er soll z.b. alleine zu den Treffen kommen, bringt aber seinen Vater mit...
Er hat ihr das Jugendamt auf den Hals hejaht, sie würde die Kids vernachlässigen, schlagen...ist zum Glück nicht so, das Amt ist auch überzeugt..wurde überprüft ...

Nun zur Frage: Sie hat ihre Kids in einem Video mitspielen lassen, ist ein Werbefilm für den Sportverein in dem wir alle sind, keine Nacktbilder oder so was...Der Vater will nun das der Film nicht mehr im Netz ist, da er dem nicht zugestimmt hatte. Sie hat den Vertag aber schon unterschrieben, als kein Kontakt zum Vater bestand...

Was nun, kann er es wirklich schaffen, dass der Film nicht mehr gezeigt werden darf???

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

LG.CO.

Beitrag von redrose123 07.10.10 - 09:57 Uhr

Wenn er vor gericht geht denk ich schon das er damit durchkommt, andersrum genauso, stell dir vor er würde Bilder ins Netz stellen ohne zu freagen? wie würde dir das gefallen bzw deiner Freundin?

Beitrag von rinni79 07.10.10 - 10:01 Uhr

Danke hast sicher recht, so hab ich es noch nicht gesehen. Nur schade, dass mal aus Liebe solch ein hass werden kann...und man sich das Leben so schwer macht.

Lg.Co.

Beitrag von redrose123 07.10.10 - 10:06 Uhr

Tja ist doch in den meisten Fällen so, und mal spinnt der Ex oder die Ex es gibt hier zumindest kaum welche die sich verstehen....

Beitrag von karna.dalilah 07.10.10 - 10:00 Uhr

Das Verhalten des Vaters an sich ist völlig unrelavant (ob er sich um die Kinder kümmert oder nicht.
Meines Wissens nach kann er das durchsetzen.
Bilder der Kinder im Internet bedarf der Zustimmung aller sorgeberechtigten Personen.
In dem Fall der Freundin würde ich es erst mal ignorieren und mal abwarten was kommt.
Mir scheint der werte Papa will deiner Freundin auch mal Steine in den Weg legen, weil er durch die Auflagen ebenso meint Steine in den Weg gelegt zu bekommen.
Sein Verhalten läßt darauf schließen, dass er seine Spielregeln durchsetzen möchte und ihm die Konsequenzen seines Tuns regelrecht am Allerwertesten vorbeigehen.

Alles Gute für euch
Karna

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 10:00 Uhr

Ja, natürlich kann er das und ich finde das auch richtig.
Deine Freundin wäre sicher auch nicht begeistert, würde er Filme von den Kindern ohne sein Wissen und seine Zustimmung veröffentlichen, oder?

Gruß,

W

Beitrag von kruemlschen 07.10.10 - 10:29 Uhr

Tach,

ja, das darf er!

K.

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 14:18 Uhr

gibts da nicht solch "Gesetz" das Bilder wo Gruppen drauf zu sehen sind mit ner bestimmten Personenzahl auch ohne Zustimmung veröffentlicht werden darf?

Beitrag von rinni79 07.10.10 - 14:20 Uhr

...da werde ich mal schauen, ob ich was finde...

Danke

Beitrag von sneakypie 07.10.10 - 17:46 Uhr

Nein, das stimmt so nicht.

>>>
§ 23 KUrhG
(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:

1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;
2. Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;
(...)
<<<

Mit der Personenanzahl hat das nichts zu tun.

Gruß
Sneak

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 18:21 Uhr

und so wie sich das anhört beim lesen handelt es sich wohl um Bilder die im Verein gemacht worden sind......ich schätz mal keine "gestellten" Bilder.

Würde für mich unter Punkt 3 fallen.....ist ja was "öffentliches"

Beitrag von darkblue81 07.10.10 - 18:52 Uhr

Hallo,

die TE hatte doch folgendes geschrieben:

> Sie hat ihre Kids in einem Video mitspielen lassen, ist ein Werbefilm für den Sportverein in dem wir alle sind, keine Nacktbilder oder so was...Der Vater will nun das der Film nicht mehr im Netz ist, da er dem nicht zugestimmt hatte. Sie hat den Vertag aber schon unterschrieben, als kein Kontakt zum Vater bestand... <

Dann sieht es für mich schon anders aus ;-)

LG

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 18:56 Uhr

jo....kommt halt drauf an ob es z.B. ein Fest des Sportvereins war wo die Aktivitäten gefilmt wurden, oder ob es ein gestellter Videodreh war.

Aber mal davon ab...... ich find es hört sich eher so an als wenn der Vater der Mutter damit nur eins reinwürgen will.
Denn an nem "Werbefilm" für einen Sportverein ist ja absolut nichts verwerfliches, und zeigt auch nichts aus dem Privatleben.

Beitrag von ppg 07.10.10 - 19:18 Uhr

Denn an nem "Werbefilm" für einen Sportverein ist ja absolut nichts verwerfliches, und zeigt auch nichts aus dem Privatleben.

Das sehe ich vollkommen anders: Anhand eines solchen Filmchens sind Pädophile in der Lage sich ein "Objekt der Begierde" auszusuchen und wissen auch wie sie das entsprechende Kind finden können.

Als Mutter einem solchen Videodreh zuzustimmen empfinde ich bereits als grob Leichtsinnig in der heutigen Zeit.

Ich würde als Elternteil die Verbreitung des Materials gerichtlich unterbinden lassen, wenn die Mutter sich uneinsichtig zeigt.

Das hat gar nichts mit "dem anderen eines Reinwürgen " zu tun.

Ute

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 19:26 Uhr

man kanns auch übertreiben......wenn sich einer an Kids aufgeilen will geht er ins Schwimmbad....oder stellt sich vor die Schule etc.....da gibts teils mehr zu sehen.

Und wegen dem reinwürgen meint ich weil sich der Vater ja angeblich ca. 2,5 Jahre nicht gemeldet und gekümmert hat, und bei sowas plötzlich den Larry macht.

Beitrag von ppg 07.10.10 - 19:32 Uhr

Sieh es wie Du willst! Es gibt eben auch leichtfertige Eltern!

Ich sehe das nunmal so und kann jeden verstehen, der seine Kinder im www nicht als Freiwild für Perverse angeboten sehen will.

Auch wenn es nach 2,5 Jahren die erste Reaktion ist, sie bleibt dennoch richtig, weil der Mutter die Gefahren in die sie ihre Kinder gibt offensichtlich nicht richtig einschätzen kann.

Außerdem würde ein onanierender Erwachsener im Schwimmbad oder vor einer Schule totsicher von den anwesenden Eltern aufgegriffen und der Polizei übergeben.

Ute

Beitrag von darkblue81 08.10.10 - 08:31 Uhr

Hallo,

na bei der Aussage gehe ich stark von einem gestellten Video aus, aber ist ja auch gehupft wie ein gesprungen.

Auch wenn der Vater sich längere Zeit nicht gekümmert hat (was ich nicht gutheiße), hat er mMn jedes Recht sauer zu sein. Ich würde das auch nicht wollen.

LG

Beitrag von rinni79 08.10.10 - 21:45 Uhr

Hallöchen,

es geht in dem Werbefilm um Gewaltprävention und Selbstverteidigung und wie die Kinder lernen NEIN zu sagen, wie sie sich verhalten, wenn sie von Fremden angesprochen werden...

Na ja schaut wohl leider so aus, als ob er Film nicht gezeigt werden darf.

LG.CO.

Beitrag von sneakypie 07.10.10 - 20:56 Uhr

Seh ich anders. Selbst, wenn das Ganze unter freiem Himmel stattgefunden haben sollte, war es doch vermutlich keine offizielle Veranstaltung. Und in einem Sportverein muss man nicht davon ausgehen, fotografiert oder gefilmt zu werden. Schätzungsweise steht davon auch nichts in den AGB.
Der letzte Absatz bezieht sich meines Wissens in erster Linie auf Demonstrationen, Umzüge, Aufmärsche, Karneval etc.

Ich bin allerdings auch keine Fachfrau.
Nur: in laienhaften Ohren klingt es schon danach, als ob die Mutter ihre Kompetenzen da überschritten hat.

Beitrag von sneakypie 07.10.10 - 20:59 Uhr

Nachtrag: Wenn die Mutter da tatsächlich einen Vertrag unterschrieben hat, dann hat sie mit großer Wahrscheinlichkeit an Kindes statt ihre Einwilligung zur Veröffentlichung des Materials gegeben. Dann trifft der erwähnte Paragraph eh nicht zu und der Vater hat allen Grund, sauer zu sein.

Beitrag von kati543 08.10.10 - 09:25 Uhr

"Sie hat den Vertag aber schon unterschrieben, als kein Kontakt zum Vater bestand... "
Hatte sie ihn denn je darüber informiert und um seine Unterschrift dafür gebeten?

Beitrag von noname4all 09.10.10 - 03:12 Uhr

Hast Du Dich gefragt, ob Du berechtigt bist, zu fragen, ob der KINDESVATER, das darf?

Beitrag von noname4all 09.10.10 - 15:15 Uhr



1) Zunächst wird im Beitrag über den Kindsvater ein sehr negatives Bild gezeichnet. Weil er sich angeblich nicht um die Kinder kümmere; angeblich selbst im Krankheitsfalle nicht! Was allgmein und geschlechtsunabhängig als sehr verwerflich angesehen wird. Im direkten Anschluss daran wird der Kindsvater de facto kriminalisiert, indem er bezichtigt wird, er würde sich, jetzt, wo er das Umgangsrecht wahrnimmt, nicht an "Auflagen des Gerichts" halten.

Das erweckt den Eindruck jede Bewegung oder Nichtbewegung des Kindsvater würde ihm negativ ausgelegt.

2) Die beklagte Verletzung der Auflagen des Gerichts besteht in dem Umstand, dass der Vater sein Umgangsrecht dergestalt ausübt, dass er den Kindern sozialen Kontakt im engeren Familienkreis, sprich dem eigenen Großvater ermöglicht. Er nutzt sein Umgangsrecht also nicht ALLEIN(-erziehend) bzw. (oft zutreffender) ALLEINherrschend und Kinder isolierend. Die den Kindern Seitens des KINDSVATER ermöglichten sozialen Kontakte sind auf ein geschütztes Umfeld, den engeren Familienkreis, hier der Großvater, beschränkt.

3) Mit der Einstellung des Bildes / Filmes der Kinder in das Internet wird dieses dem Zugriff und Einflussbereich der Kinder und der Erziehungsberechtigten für IMMER entzogen. Selbst dann, wenn die Kinder erwachsen sind, und über die Ausübung ihres Rechts altersgemäß, eigenverantwortlich und selbstbestimmt entscheiden können, ist Ihnen dies faktisch verwehrt, weil es keine technische Möglichkeit gibt die Verfügungsgewalt über die Bilder zurückzugewinnen. Die Verwendung der Bilder der Kinder ist damit jedem Missbrauch ausgeliefert.

4) Vorsorglich, einen möglichen und wahrscheinlichen Einwand der Mutter vorwegnehmend, ist anzumerken, dass, sollte die Mutter die "Zustimmung der Kinder" eingeholt haben, diese die Tragweite und Gefahr einer Einstellung des eigenen Bilds altersgemäß noch nicht richtig abschätzen können. Oft wird seitens der sog. Mütter eine solche "Einholung der Zustimmung" bei den Kindern (a) sehr manipulativ betrieben, und (b) gerade bei solchen Entscheidungen, die altersgemäß noch gar nicht von den Kindern entschieden werden können.
Oft wird eine solche Praktik, 'das Kind entscheiden zu lassen' gerade dort vorgenommen, wo Mütter Eigenverantwortung ablehnen und Ureigene Interessen verfolgen, die sie nicht verantworten wollen. So z.B.. etwa auf die 'lieb gemeinte Frage' an ein Kind, willst Du lieber bei der Mami oder lieber bei dem Papie wohnen'. Das Kind vor eine solche Alternative zu stellen und diesem Entscheidungszwang auszusetzen ist MISSBRAUCH und scheinheilige 'Fürsorge' bzw. 'Kindberücksichtigung'.

5) Ein Werbefilm dient kommerziellen Zwecken. "Niedliche" Kinder sollten nicht zu kommerziellen Zwecken missbraucht werden, auch wenn das ein sehr werbewirksames und zielförderndes Mittel der Erwachsenen darstellt.

6) Sollte der Film eher 'gmeinnützigen' Zwecken dienen weil es sich um einen Sportverein handelt, ist anzumerken, dass Kinder mangels eigenem Vermögen und Reife, selbst noch nicht gemeinnützig tätig sein können und sollten (entsprechende Erziehungsziele sind selbstverständlich legitim, sollte aber im Interesse der Kinder zunächst in einem geschützen Umfeld, d.h. den Geschwister, engeren Familienkreis, auch etwa Großvater, auch wenn es der väterlicherseits ist, praktiziert und geübt werden).

7) Die Beschreibungen über den Kindsvater und dessen 'VERHALTEN' sind ebenso stark tendenziös und verunglimpfend wie widersprüchlich. Zunächst wird er beschuldigt er kümmere sich (gar) nicht; Wenn er sich 'kümmert' wird er beschuldigt er kümmere sich nicht richtig, verstoße gar bei der Ausübung des Umgangsrecht gegen gerichtliche Auflagen - was den Eindruck eines kriminellen, weil gesetzwidrig Handelnden vermittelt ("Verbrechen" ist "Großvater mitbringen". Dadurch drängt sich der Eindruck auf, JEDE Bewegung oder Nichtbewegung des Kindsvater soll negativ dargestellt und in jedem Falle als veruteilsenswürdig hingestellt werden.
Der Wahrheitsgehalt der Aussagen über den Kindsvater kann an dieser Stelle nicht geprüft oder eingeschätzt werden. Insbesondere kann nicht eingeschätzt werden, ob nicht die sog. Mutter selbst, die angebliche Nichtausübung des Umgangsrechts des Kindsvaters verhindert bzw. sabotiert hat. Dafür allerdings spricht die allgemeine Lebenserfahrung gemäß zwischenzeitlich unzähliger unabhängiger Studien verschiednster Institutionen, Universitäten in nahezu sämtlichen westlichen europäischen und außereuropischen Ländern (in den USA ist das zwischenzeitlich auf auf Justizebene nicht nur er- sondern auch anerkannt. Solche "Mütter" werden dort -gegen anfänglichen martialischen Widerstand- zwischenzeitlich verurteil und gerichtlich gezwungen Ihre versteckten und stets gut getarnten Sabotagehandlungen gegen das väterliche Umgangsrecht einzustellen.

8) Über den Wahrheitsgehalt der Aussagen über die eigenen Absichten, Sichtweisen und Wertungen der Mutter bzw. Freundin können keine Zweifel bestehen weil es sich um freiwillige Selbstauskünfte handelt.

9) Die gesamten von der Mutter und Freundin dargestellten Umstände, insbesondere der eigentliche Sachverhalt und Streitgegenstand (Einstellung eines Filmes mit Aufnahmen der Kinder in das Internet) lassen jedoch aus Sicht eines unbeteiligten objektiven Dritten nur einen einzigen Schluss zu: HIER ist es der KINDSVATER der eine schützende Hand über die Kinder hält. Und die Kindsgebärerin, die die Kinder bzw. deren Rechte unnötigerweise unabsehbaren Gefahren aussetzt.

10) Mit den obenstehenden Worten der sich sehr sinnig nennenden karna-dalilah ausgedrückt, geht der Gebärerin der Kinder
a) das Kindeswohl
b) das Recht der Kinder am eigenen Bild
c) die Rechte des Vaters der Kinder
d) RECHT im allgemeinen

"am Allerwertesten vorbei" - wie karna-dalilah treffend zu formulieren, jedoch falsch adressiert zu bemerken weiß.

11) Zwar wird gemeinhin angenommen (und eine Vielzahl von Frauen rechtfertigt diese Annahme) dass eine Frau, die geboren hat, zugleich eine 'liebevolle Mami' sei. Diese (oft auch falsche) Annahme bzw. Gleichsetzung ist, hier insbesondere nicht, jedoch NICHT zwingend, und hat schon oft Kindesmissbrauch länger ermöglicht als unvermeidlich weil deutlich Indizien nicht richtig wahrgenommen wurden (ganz nach dem Motte: nicht sein kann was nicht sein darf)


11) Hier haben sich zwei hasserfüllte Frauen zusammengetan, Kinder in Geiselhaft genommen und missbrauchen für Ihren Krieg gegen ihren Ex-Mann.

12) Meines Erachtens sollte das Jugendamt hier noch mal ganz genau hinsehen!

Beitrag von tizi01 25.07.11 - 01:32 Uhr

Hallo!
Ich weiß, deine Diskussion ist schon eine Weile her. Aber ich habe mal geschnuppert aus einem aktuellen Anlass. Mich würde interessieren, was daraus geworden ist. Ich habe nämlich gerade eine umgekehrte Situation. Ich bin alleinerziehend und habe auch das alleinige Sorgerecht für meinen 10-jährigen Sohn. Er hat regelmäßig Kontakt zu seinem Vater und bis vor ca. 2 Jahren war auch alles in bester Ordnung. Seit einiger Zeit gibt es aber nun extreme Probleme, so dass schon Gespräche mit dem Jugendamt und der Erziehungsberatung stattgefunden haben, weil sich der KV nicht korrekt meinem Sohn gegenüber verhält und versucht allen Gesprächen und Absprachen mit mir aus dem Weg zu gehen. Nun ist es gestern zu einem Vorfall gekommen, der mich total aus der Bahn geworfen hat. Der KV hat mit meinem Sohn einen Werbefilm für die Firma seiner neuen Lebensgefährtin gedreht, von dem ich in keiner Art und Weise informiert wurde. D. h. ohne jegliche Einwilligung meinerseits wurden Filmaufnahmen von meinem Sohn gemacht, die nun als Imagefilm für eine Franchise-Kette in ganz Deutschland vertrieben werden soll. Ich bin ziemlich schockiert und weiß überhaupt nicht, wie ich darauf reagieren soll. Da mein Sohn das natürlich total klasse fand, stecke ich nun natürlich auch in der Zwickmühle, da ich das Ganze nicht auf seinem Rücken austragen will, indem ich das verbieten lasse. Was meint ihr denn dazu? LG Daniela