Eingewühnung- muss mich mal ausheulen!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 10:21 Uhr

Hallo,

also eigentlich kann ich mich garnicht beklagen. Meine Maus (13 Monate)meißtert die Eingewöhnung super und ich bin mächtig stolz auf sie.

Am Freitag war sie das erste mal dort, da war ich noch dabei. Nur mal kurz raus mit der Leiterin sprechen, meine Kleine hat schön gespielt.
Montag war ich nur 5 Minuten mit dabei und weil sie so schön gespielt hat bin ich dann gegangen-alles war super.

Heute dann, dicke Krokodilsdränen #heul mir stand natürlich auch gleich das Pipi in den Augen.
Erzieher meinten aber ich solle gehen, sonst wird es nur schwerer für die Kleine. Hab mich dann hinter der Ecke versteckt und sie hat sich auch sehr schnell beruhigt, trotzdem hab ich jetzt ein schlechtes Gewissen #schmoll
gerade weil sie heute auch das erste mal dort Mittagsschlaf macht...puh ich hoff das geht gut.
Ich hol sie heut um 2 ab und komm hier garnicht zur Ruhe...

Danke fürs zuhören!

LG

Beitrag von sailing08 07.10.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

wir sind auch gerade in der 3. Woche Eingewöhnung, meine wird morgen 18 Monate alt. Klar gibt es Tränen, wenn du sie abgibst. Das wird es immer wieder geben. Die Kleine meiner Freundin macht das heute immer noch, obwohl sie schon seit einem Jahr gerne in die KITA geht.
Ich bin meist noch nicht einmal aus der Türe raus hört meine Kleine damit auf.
Du musst hinter eurer Entscheidung stehen, sonst merkt das deine Kleine, das du zögerst. Sie muss merken, dass du den Erziehern vertraust und das es ok ist, das sie da ist und spielt. Wichtig ist für die Kleinen zu wissen, dass Mama sie wieder abholt.

Also Kopf hoch, das wird schon!

LG

sailing08

Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 10:30 Uhr

Danke dir!

Ich stehe voll dahinter und ich denk das merkt die Kleine auch, trotzdem tut es mächtig im herzen weh wenn sie so weint wenn ich gehe :-(

Beitrag von sailing08 07.10.10 - 10:42 Uhr

Versteh ich! Geht vorbei!
Ist auch ok diese Gefühle sich zugestehen, ist schließlich dein Kind.

LG

Beitrag von pegsi 07.10.10 - 10:34 Uhr

Ja, die Mütter sind immer viel schwerer zu trösten als die Kinder. :-D

Ging mir genauso, aber das geht vorbei. Wenn Du erst einmal erlebst mit der Zeit, wie viel ihr die Kita auch gibt, was Du ihr nie bieten könntest, dann wird es für Dich auch viel leichter. :-)

Krokodilstränen sind übrigens falsche Tränen. Denen Tränen die Augen, wenn sie das Maul aufreißen, um ihre Beute zu verschlingen, daher das Sprichwort. ;-)

Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 10:39 Uhr

Danke, stimmt mami ist schwerer zu trösten :-)

"Krokodilstränen sind übrigens falsche Tränen. Denen Tränen die Augen, wenn sie das Maul aufreißen, um ihre Beute zu verschlingen, daher das Sprichwort. "

Man lernt doch nie aus... das höre ich zum ersten mal.

Beitrag von pegsi 07.10.10 - 10:42 Uhr

Lustigerweise habe ich das im Religionsunterricht gelernt - obwohl ich nicht einmal getauft bin. *lach*

Beitrag von ein.stern.78 07.10.10 - 10:41 Uhr

Hi,

bei uns ist die Eingewöhnung jetzt 4 Wochen her. Meine Tochter ist 20 Monate und bleibt immer von 8-12.30 in der Krippe.

Bei uns lief es erst sehr gut... nach der ersten Woche hat sie aber auch plötzlich sehr geweint und geklammert und ich war sooo unsicher. :-( Hab sie aber trotzdem hin gebracht und den Erzieherinnen vertraut.

Mittlerweile geht sie suuper gern hin ("Mama, Kinder gehen!!!"), weint gar nicht mehr und ist schon der Chef der Kleinkindgruppe...;-) #huepf

Hab Geduld, sei tapfer und steh hinter Deiner Entscheidung, dann wird es bei euch sicher auch bald toll klappen.

Lg
Steffi


Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 10:52 Uhr

Danke!

Ich versuch tapfer zu sein :-) aber unsicher ist ma trotzdem. Zum Glück haben wir auch ganz liebe Erzieher die einem da auch ganz viel Angst nehmen,

Beitrag von emilia5 07.10.10 - 11:45 Uhr

Hallo,
wir befinden uns gerade in der 2. Eingewöhnung und ich weiß genau, wie Du Dich fühlst #liebdrueck. Meine Tochter hat mit 11 Monaten in der ersten Krippe angefangen, alles easy, nach 3 Wochen war das Thema durch. Jetzt mussten wir aus diversen Gründen wechseln und diesmal läuft es gar nicht gut. Die Veränderung macht ihr mehr zu schaffen, als die ursprüngliche Trennung von der Mama #schein. Was mir auffällt, ist dass Ihr es sehr schnell angegangen seid. Freitag schon 5 Min. raus, Montag gleich noch länger und heute, also am 5. Tag schon Mittagsschlaf! Es kann gut sein, dass man das Kind überschätzt, weil es gleich spielt und abgelenkt ist. Wir haben diese 2. Eingewöhnung sehr kurz gehalten, weil wir dachten, es sei kein Problem mehr, aber auch nicht SO kurz wie ihr und es rächt sich nun. In der 3. Woche: Tränen, Geklammer, Agression, den ganzen Tag Gequengel... und der Mittagsschlaf hat noch gar nicht geklappt :-(. Sowohl die Erzieherinnen als auch ich haben eingesehen, dass wir es zu leicht genommen haben und ihr zuviel zugemutet haben. Ein Zurück gibt es aber nach 3 Wochen nicht mehr, das würde nur Verwirrung stiften. Aber vielleicht könnt Ihr noch auf die Bremse treten? Man hört und liest immer, dass es so wichtig ist, dass die Mama am Anfang lange dabei ist, beim ersten Wickeln, Essen, Aufwachen, etc. Wünsche Euch viel Glück :-)! LG Astrid

Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 12:25 Uhr

danke für deine Antwort!

Auf die "bremse" treten geht leider nicht. Ich muss kurzfristig schon nächste Woche wieder mit Abreit anfangen. Geplant waren eigentlich 4 Wochen Eingewöhnung.
Ich hoffe das sie das "verkraftet". Bin schon total aufgeregt wenn ich sie nachher abhole. ich denke grad die ganze Zeit an sie und hoffe das sie friedlich mit ihrem Schmusi im Arm schläft.

Ein gutes Zeichen ist das das Telefon noch nicht geklingelt hat. Hab gesagt wenn es nix wird und sie doll weint wenn es um den Mittagschlaf geht, sollen sie anrufen und ich komme sofort.

Beitrag von emilia5 07.10.10 - 12:31 Uhr

Ja, ich weiß, wie es Dir geht! Ich bin auch wieder mit meinem Handy verwachsen :-p. Wenn es nicht anders geht, dann muss es halt so sein. Ich hatte auch nur 2 Wochen zur Verfügung, was mich auch total gestresst hat. Das wird schon! Vielleicht habt Ihr dann auch eine Frustphase, wie wir, aber wie man mir immer wieder sagt: es gibt kein Kind, das sich nicht irgendwann eingewöhnt, spielt, isst, schläft und gerne in die Kita geht... Drücke die Daumen, dass sie gut geschlafen hat und Du nächste Woche beruhigt arbeiten gehen kannst #liebdrueck

Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 12:36 Uhr

Vielen lieben Dank :-)

Und euch auch viel Glück das bald alles wieder Rund läuft!

Beitrag von moehrle78 07.10.10 - 12:36 Uhr

Hi,

meine Kleine (18 Monate) geht jetzt 4 Wochen in die KiTa. Aus den Tränen - weil ich sie zurücklasse - sind mittlerweile Tränen - weil ich sie nicht SCHNELL genug abgebe - geworden :-) Sie kennt die KiTa jetzt, und weiß welches Spielzeug sie sich als erstes sichern will, und wen sie gleich begrüßen will, etc. Mama wird dann ganz schnell abgefertigt, Kuss und Tschüss Mama, ich muss jetzt los zur Spielecke... echt süß!

Sei nicht traurig und hab kein schlechtes Gewissen, da mussten wir in der ersten Woche alle durch :-) Ich LIEBE die KiTa. Was meine Tochter da alles lernt, ich bin jeden Tag baff. Und sie geht da irre gerne hin, ich hätte mir das niemals vorstellen können.

Kopf hoch :-)

Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 12:38 Uhr

Danke! Das macht mir Mut!

Beitrag von bea-christa 07.10.10 - 17:04 Uhr

Hallo Jeanie,

...ich schließ mich einer Vorschreiberin an: ich finde, daß das zu schnell geht. Als Vergleich: unsere Tochter (27 Mon.) geht seit drei Wochen in die Eingewöhnung. Diese Woche konnten wir mal probeweise für eine Stunde (von 4 Std. pro Tag) weggehen. Das wußten wir aber vorher, daß es ca. 4 Wochen insgesamt - je nach Kind - dauern wird. Und es war auch ok, weil ich das Vertrauen unserer Tochter ja langsam zu den Erzieherinnen aufbauen will.
Und Deine Maus ist ja noch um einiges jünger als unsere!

Lieben Gruß - Bea