Bin doch keine schlechte Mutter? Arbeit und Krippe...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 11:47 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin doch keine schlechte Mutter nur weil ich Arbeiten gehe und mein Kind mit 1 Jahr schon in die Krippe geht oder?

Mein Kind geht von 08:00 - 12:45 Uhr in die Krippe meine Mutte (seine Oma) holt ihn dann ab und er geht dann auch gleich schlafen. Ich Arbeite von 08:30 - 14:30 Uhr und hole meinen Sohn dann auch gleich ab, entweder er wird gleich wach oder schläft dann noch wenn ich komme meine Mutter wohnt nur 2 Straßen weiter.
Das heißt doch nicht das ich zu wenig Zeit habe oder?
Mein Freund ist leider noch in der Ausbildung und verdient auch dementsprechend. Wir können uns das nicht leisten wenn ich zu Hause bleibe, dabei ist es so schon knapp.
Ich höre ständig Vorwürfe warum ich nicht mehr Zeit mit meinem Kind verbringen will und Arbeiten gehe das Kind braucht mich doch. Dabei verbringe ich den Rest meiner Zeit mit ihm. Und das ich ihn gar nicht Erziehe wenn er in die Krippe geht sondern die Erzieher und und und. Er hat auch wirklich sehr viel Spaß in der Krippe vom ersten Tag an blieb er von Anfang bis Ende da. Die Erzieher sagen auch er hat viel Spaß Spielt und tobt den ganzen Tag er meckert dort nicht mal.
Wie sieht ihr das?
Das macht mich echt schon fertig. Sollte ich vielleicht doch zu Hause bleiben? Aber was ist mit dem finanziellen? Das kriegen wir so nicht hin. Mein Freund verdient nur 500 € im Monat.
Och man ich bin echt fertig.

Beitrag von schlumpfine2304 07.10.10 - 11:52 Uhr

warum machst du dich jetzt fertig?!

DU BIST KEINE SCHLECHTE MUTTER! du sorgst emotional und finanziell für diene familie! nur weil du das nicht 24h am tag tust, bist du nicht schlecht.

lass dich nicht verunsichern von müttern, die die betreuung zu haus durch eltern für die einzige möglichkeit im leben halten!

lg a.

Beitrag von heimchen82 07.10.10 - 14:24 Uhr

Stimme ich voll und ganz zu :-)

Beitrag von silbermond65 07.10.10 - 11:54 Uhr

Ich höre ständig Vorwürfe warum ich nicht mehr Zeit mit meinem Kind verbringen will und Arbeiten gehe das Kind braucht mich doch


Wahrscheinlich von den "Übermüttern" ,die am liebsten 24 Stunden am Tag an ihren Kindern kleben oder?
Laß dir keinen Quatsch einreden.Deinem KInd geht es gut in der Krippe und ihr verbringt doch trotzdem viel Zeit miteinander.
Und die Erziehung liegt ebenfalls noch in eurer Hand.
Laß die anderen labern und mach es so ,wie es für euch alle am besten ist.

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 12:01 Uhr

Am meisten höre ich das von meinem Chef und meiner Kollegin (sie ist die Schwester meines Chefs und hat in der Elternzeit meine Aufgaben übernommen, vorher war sie bei uns nicht tätig) kann es sein das sie wieder meine Aufgaben haben möchte?
Und mein Chef lieber seine Schwester hier hat?
Och man find es immer mies so blöde sprüche zu hören. Und am Ende immer es ist ja deine Entscheidung nur ich würde sowas nie tun ich will die Entwicklung meines Kindes nicht verpassen blabla.
Seit dem die immer damit kommen fühle ich mich hier nicht wohl aber ich brauch den Job nun mal.

Beitrag von xyz74 07.10.10 - 12:12 Uhr

Am meisten höre ich das von meinem Chef und meiner Kollegin (sie ist die Schwester meines Chefs und hat in der Elternzeit meine Aufgaben übernommen, vorher war sie bei uns nicht tätig) kann es sein das sie wieder meine Aufgaben haben möchte?
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Das hast Du gut erkannt.
Man könnte das auch softes Mobbing nennen.
An Deiner Stelle würde ich anfangen nach einem anderen Job zu suchen.
Sobald die Elternzeit um ist, werden die versuchen Dich los zu werden.
In der Elternzeit hast Du gesonderten Kündigungsschutz.

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 12:17 Uhr

Meine Elternzeit ist schon um ich habe nur 1 Jahr genommen und Arbeite seit dem 24.09. wieder wir sind nur ein 4 Mann Betrieb.

Beitrag von xyz74 07.10.10 - 12:24 Uhr

hast Du das so fest legen lassen?

Denn auch innerhalb der Elternzeit kann man bis zu 30Std arbeiten.

So mache ich das nämlich.
Trotz der 30Std unterstehe ich dem gesonderten Kündigungsschutz.
Der entfällt erst wenn ich mehr als 30Std arbeite.

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 12:30 Uhr

Ich wollte damals ein wenig Arbeiten aber da sagte man mir beim Amt das jeder Cent den ich dazu verdienen vom Elterngeld abgezogen wird. Also hätte sich das bei mir sowieso nicht gelohnt. und die Krippenplätze bei uns sind immer erst am 1 Jahr.

Beitrag von xyz74 07.10.10 - 12:33 Uhr

Das hat aber alles nichts mit der gesetzlich dir zustehenden Elternzeit zu tun.

Ich hab damals mit einem Tag pro Woche wieder angefangen zu arbeiten als mein Sohn 4 Monate alt war.
Was ich verdient hab, wurde dem Elterngeld angerechnet.
Mir gings allerdings weniger um dem Verdienst als darum den Anschluss nicht zu verlieren.

Aber wie gesagt, der Verdients hat nichts mit der Elternzeit zu tun, die dir zu steht.

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 12:18 Uhr

Weiß schau schon ab und zu auf den Stellenmarkt aber nix passendes.
Und ich glaube auch kaum das ich einen 30 Std. mit so einer Bezahlung bekomme und das dann auch noch von zu Hause machen kann.
Ist alles etwas kompliziert.

Beitrag von lucas2009 07.10.10 - 14:22 Uhr

Hallo,
wieso denn bitte Übermutter?
Was ist denn jetzt daran so schlimm, wenn man es sich finanziell erlauben kann, zu Hause bei seinem Kind zu sein???
Sind wir deswegen schlechtere Mütter???
Ich bewerte auch niemanden, der aus welchen Gründen auch immer, sein Kind schon frühtzeitig in dei Krippe gibt.
Für jeden ist eben eine andere Lösung die richtige und das sollten alle Seiten mal akzeptieren!

Beitrag von jeanie25 07.10.10 - 11:57 Uhr

Hallo,

ich schalte bei solchen Vorwürfen auf durchzug!

Ich bin alleinerziehend und werde ab nächste Woche wieder 40 Stunden/ Woche arbeiten gehen.
Meine Tochter wird dann von 6.45 bis 15.45 in die Krippe gehen und einmal in der Woche von 9.00 bis 18.00.

Warum? Weil Geld nicht auf Bäumen wächst und ich wieder Geld verdienen muss um mir und meiner Tochter ein schönes und unabhängiges Leben zu ermöglichen.

Die Zeit die wir dann zusammen verbringen wird dann umso intensiver genutzt werden. Also die Nachmittage und Wochenenden gehören dann voll und ganz meiner Tochter.
Sie ist jetzt 13 Monate, es wird also ihr Alltag werden und sie wird sich daran gewöhnen.

Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden!

LG

Beitrag von mausebaer9 07.10.10 - 11:58 Uhr

So wie Du es machst machst Du es auch richtig... ihr habt doch auch noch Zeit zusammen wenn Du um 14:30 von der Arbeit kommst... lass Dich nicht verunsichern!!!

LG

Beitrag von knuddel24688. 07.10.10 - 11:59 Uhr

Hallo!

Du bist keine schlechte Mutter! Du willst deinem Kind doch was bieten können und dafür gehst du arbeiten. Auch bist du ein Vorbild für dein Kind, wie soll es sonst lernen, dass man was tun muss um Geld zu verdienen und man sich einen "gewissen Standart" leisten zu können.

Dein Kleiner fühlt sich ja wohl sichtlich wohl in der Krippe und ich denke Kindern tut es auch gut Kontakt zu anderen Kindern und auch Erwachsenen zu haben.

Ich bin noch in der Ausbildung, mein Freund geht arbeiten in Vollzeit und mein Sohn geht jeden Tag von 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr in den KiGa. Entweder holt meine Mama oder mein Freund ihn ab, weil ich i.d.R. bis 16 Uhr arbeiten muss.
Am Anfang habe ich mich auch super schlecht gefühlt aber ich tue es für meinen Lütten und ich weiß dass er im KiGa gut aufgehoben ist und er ist dadurch sehr selbstständig geworden ist.

Fühl dich gedrückt.

GLG
Vanessa

Beitrag von sumamaso 07.10.10 - 12:02 Uhr

Oh dann bin ich eine RABENMUTTER.

Mein Sohn ging mit 4 Monaten schon in die Krippe, weil meine Firma mich aus dem Erziehungsurlaub geholt hat.

Ich stehe um 4.30 Uhr auf und meine Große um 5.00 Uhr und Sebastian um 5.45 Uhr. Von Mo bis Fr. verlassen wir das Haus um 6.15 Uhr Marie geht in den Frühhort und Sebastian in die Krippe. Auf der Arbeit bin ich dann um 7.00 Uhr und höre um 15.00 Uhr (wenn ich pünktlich feierabend mache) auf. Dann bin ich so gegen 15.30 Uhr im Hort und hole Marie ab und um 15.45 Uhr bin ich dann in der Krippe und hole Sebastian ab.

Mach dir keinen Kopf, das was du machst ist richtig. Du sorgst für deine kleine Familie. Und das WE hast du doch auch noch.

LG Susi

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 12:04 Uhr

Eure Beiträge zu lesen tut echt gut.
Danke.

Beitrag von maschm2579 07.10.10 - 12:36 Uhr

Hallo,

das ist vollkommen bescheurt und genau diese Leute machen Dir dann Vorwürfe weil sie für Dich arbeiten gehen weil Du vom Staat leben musst.

Ich selber muss auch arbeiten. Meine Tochter ist mit 7 Monaten in die Krippe gekommen und muss 8 Std gehen. Ich selber finde die Betreuung in der Krippe sogar besser als von den Großeltern.

ich würde eher sagen lass die Maus da schlafen und sie hat nur eine zusätzliche Bezugsperson pro Tag und nur einen Ortswechsel. Bei sowas streiten sich auch die Gemüter.

Ich finde es toll das Du arbeiten gehst um Euch ein wenig Freiheit und Lebensqualität zu bieten. Dein Kind profitiert davon und hat eine ausgeglichene Mutter.

Davon mal hast Du doch den ganzen Nachmittag und das ganze WE mit der Maus. Ich selber habe nur morgens 1,5 Stunden und Abends ca 3-3,5 Stunden. Freitags ab Nachmittags und das ganze WE.

Ich finde es überhaupt nicht schlimm..... vor allem bei so einer niedrigen Arbeitszeit.

Hauptsache Deinem Kind geht es gut, was die anderen sagen sollte Dir wurscht sein und links rein u rechts wieder raus.

Beitrag von evegirl 07.10.10 - 12:41 Uhr

Danke

Beitrag von 1familie 07.10.10 - 13:10 Uhr

Hi,

Wer sagt denn sowas zu Dir?

Dein Sohn geht gern und solange bleibt er nun ja auch nicht.
Ich finde die Zeiten völlig in Ordnung.

Noch dazu zeigst du deinem Sohn, das man für sein geld was tun muss - auch wenn er das jetztnoch nicht so versteht.
Du stehst zu deiner Verantwortung und hälst nicht nur die Hand auf.

LG

Beitrag von acid-burnxx 07.10.10 - 13:24 Uhr

Du bist doch keine schlechte Mutter weil du arbeiten gehst!
Sowas wird einem nur eingeredet von Leuten,die es sich leisten können zu Hause zu bleiben.(Zum Glück nicht von allen!)
Ich kann es mir auch nicht leisten und arbeite seit die Kleine nicht ganz 1 Jahr ist.Mittlerweile ist Luna 3 Jahre alt und ich sehe sie an manchen Tagen nur ein paar Stunden wegen meiner Arbeit.
Wenn ich Spätschicht habe,seh ich sie nur vormittags ca 3-4 Stunden inkl Mittag essen und ins Bett bringen...dann muss ich los und komme abends erst gegen viertel vor neun/neun zurück...da schläft sie schon.

Das ist manchmal ganz schön hart,vor allem wenn sie krank ist...aber lässt sich leider nicht ändern.


Alles Gute!

Beitrag von melli-4 07.10.10 - 14:51 Uhr

Hallo,
Du bist keine schlechte Mutter, wer das sagt ist ...

Wie definiert man das denn gute Mutter ? schlechte Mutter?

In der heutigen Zeit spielt Geld nun mal eine große Rolle und ich finde es besser als so wie bei vielen Anderen die dann nur vom Staat leben!!

Du hast das doch gut gelöst mit Hilfe Deiner Mama!

Es kommt nicht daraufan wieviel Zeit Du mit Deinen Sohn zusammen verbringst sondern was Du draus machst! Was nützen 3 Stunden in denen man vielleicht sich nicht mal hinsetzt nur rumpuztzt etc. dann doch lieber intensiv eine Stunde mit dem Kind beschäftigen, davon haben Alle mehr!

LG Melli

Beitrag von kueckchen 07.10.10 - 21:21 Uhr

Huhu

Ich bin Hausfrau - meine kleine geht also erst mit 3 in den Kiga! Ich finde aber dass du dich nciht bekloppt machen solltest , ich finde die zeit , die dein kleiner im Kiga ist , garnicht so viel und ich finde wenn er seinen mittagsschlaf gemacht hat und dann seine Mama hat , kannst du dich noch genug um ihn kümmern und ihn betutteln - UND Erziehen :D

Liebe Grüße