Sauer auf Arbeitgeber (lang)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hakli 07.10.10 - 11:53 Uhr

Hallo,

seid unser Kinderwunsch besteht und seid ich weiß, dass ich schwanger bin, war ich des öfteren krank, da ich zur Kontrolle wg Eileiterdurchlässigkeit war, Blutungen in der SS hatte, eine starke Grippe und zur Zeit einen Nerv im Steiß eingeklemmt habe.

Und was habe ich heute im Briefkasten ???

Ich soll zu einem Rückkehrer-Gespräch aufgrund meiner ständigen Krankheit kommen. Das Gespräch findet mit unserer Chefin, 2 vom Personalsrat, Gleichstellungsbeauftragten und unserem ärztlichen Dienst statt.

Darauf habe ich eben in der Personalabteilung angerufen und versuche die Situation zuklären, dass ich nicht aus Willkür krank bin, sondern das ich schwanger bin und mein Kind vorgeht. Und das es der Perso vorliegen müsste, dass ich am 23.12. in MuSchu gehe.

Und was kriege ich zur Antwort, dass nicht nachgeschaut hätte, dass ich schwanger wäre und sie könne ja nicht davon ausgehen, dass ich wegen der Schwangerschaft krank bin, es wäre ja schließlich keine Krankheit und sie wollten versuchen, dass meine Arbeitsfähigkeit bis zum MuSchu erhalten bleibt.

Klar kann sie nicht wissen, wieso ich krank bin. Aber trotzdem bin ich verärgert. Von dem Gespräch wollen sie trotzdem nicht abweichen.

:-[:-[:-[:-[:-[

Da ist doch wieder ein Stück weit Behördenwillkür. (Am besten ich verrate Euch garnicht, wo ich arbeite, sonst fallt ihr um.) :-)

Beitrag von wir3inrom 07.10.10 - 11:57 Uhr

Im Bundesfamilienministerium? ;-)

Beitrag von forfour 07.10.10 - 11:57 Uhr

Hallo,

also grundsätzlich finde ich solltest du dich nicht aufregen sondern das als eine gute Sache hinnehmen.
Da ist ein Sachbearbeiter in der Perso dem aufgefallen ist das du häufiger krank bist. Das ist gut wenn er denn ebenso merkt das das sonst nicht so war. Man guckt hier also ziemlich gezielt nach Ungereimtheiten in der Behörde. Vielleicht hat es in Eurem Bereich Mobbingvorwürfe gegeben von denen du gar nichts weißt und man vermutet bei dir ähnliches?

Ärger dich nicht, geh zu dem Gespräch und nimm es hin Ich bin auch in der Behörde beschäftigt und auch bei uns weiß eine Hand nicht was die andere tut, dafür sind manche Apparate auch einfach zu groß.

VG forfour

Beitrag von sweetfrog 07.10.10 - 11:57 Uhr

Hallo erstens wenn du einen Krankenschein abgegeben hast, spielst du ja icht sondern hast eine Krankheit bzw. von deinem Gyn eben einen Bescheit. Ganz einfach!

Das mit dem Betriebsarzt vll wollen sie dir einfach ein Beschäftigungsverbot geben da du immer so oft Krank bist, da bekommen sie ja von der KK jemand gestellt und du bekommst weiter Arbeitsgeld.

Zumindest könnt ich mir das vorstellen wenn ein Betriebsarzt anesend ist.

Liebe Grüße

Beitrag von mainecoonie 07.10.10 - 11:58 Uhr

..vielleicht arbeitest du bei einer kirchlichen Einrichtung?#schein

Beitrag von lucyfe 07.10.10 - 11:59 Uhr

Elterngeldstelle?!:-D

Also ehrlich gesagt, verstehe ich gar nicht, warum das so schlimm ist mit dem Gespräch? Seien wir mal ehrlich: So krank zu sein ist ja glücklicherweise nicht der Normalfall... Tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht/ging... Ist ja doof... Aber so ein Rückkehrergespräch dient ja nicht dazu, Dich auszufragen, was Du hattest und warum (das darf der AG nicht mal), sondern ich empfinde das eher als Orientierung, wie es weitergehen kann, wenn Du zurückkehrst. Dass Du nun nur für ein paar Wochen wiederkehrst, ist zwar etwas kurz für so eine Maßnahme, aber ich finde es gut... Hm, vielleicht konnte ich einfach auch nur nicht rauslesen, was Dich daran aufregt (die Ignoranz, dass sie nich wissen, dass Du schwanger bist, mal nebenher gelassen, das ist schon blöd...;-)). Hast Du Schiss, dass sie Dich rauskomplimentieren wollen? Das glaub ich nicht...

lG
Lucyfe

Beitrag von solex 07.10.10 - 12:00 Uhr

hi!
bei mir hieß es:
wenn sie zu oft krank sind,dann gibts es auch solche gespräche WÄHREND der schwangerschaft!!!#schock

war 1 woche wegen extremer übelkeit krank (also nur am k*tzen)

hab aber nie ein gespräch bekommen...mal sehen,was bei dir nur so alles kommt..klingt wie bei mir :-)

Beitrag von star-gazer 07.10.10 - 12:01 Uhr

Ja aber so ein Gespräch mit diesem Aufgebot an Personen find ich schon krass. ... und ohne vielleicht "im Kleinen" mal vorher einfach nachzufragen!

Da sitzt man dann wie ein armer Sünder auf einer Seite und einem gegenüber ne ganze Meute an Menschen!

... aber Du kannst ja relativ beruhigt hingehen, da Du ja nix zu befürchten hast. Kündigen können sie Dir eh nicht und vielleicht ist es ja ganz nützlich.

.... trotzdem #klatsch

Beitrag von melina24-09-07 07.10.10 - 12:02 Uhr

würd mich aber jetzt doch auch interessieren ;-)#winke

Beitrag von shibaura 07.10.10 - 12:03 Uhr

Ja wo arbeitest du denn? #schein

In der SS ist man immer etwas anfälliger und geht definitiv schneller an die Decke oder fühlt sich angegriffen.

Versuche ruhig zubleiben, versuch das positive zusehen das dir geholfen werden soll!

Schau wie es läuft vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm wie du jetzt dir denkst!

Halte dir die Duamen #winke

Beitrag von hakli 07.10.10 - 12:17 Uhr

Erstmal Danke für Eure Antworten.

Wegen dem Gespräch ansich rege ich mich ja nicht auf. Sondern über das Aufgebot von Menschen, die daran teilhaben wollen. Das der Betriebsarzt dabei sein soll (der mit 100%iger Sicherheit nicht an einem Beschäftigungsverbot interessiert ist)

Und dann die Art, wie die Kollegin darauf reagiert: "SS ist keine Krankheit!"...."dann müssen sie uns schon in Kenntnis setzen, dass sie wg. der SS AU sind."........"wir wollen mit dem Gespräch verhindern, dass sie bis zum MuSchu erneut krank sind"......und und und.

Die Bescheinigung über die SS geht genau an die Kollegin von der ich das Schreiben habe und mit der ich tele. habe, letzte Woche habe ich noch ein Schreiben mit den besten Glückwünschen zur SS von ihr bekommen.

Habe eben mal nachgeschaut, ich war seit Anfang diesen Jahres 4 Wochen krank und bin jetzt nochmal 1 1/2 Wochen krankgeschrieben.

Gruß

P.s.: Wir haben das große rote "A" an der Fassade hängen......#winke

Beitrag von mardani 07.10.10 - 12:34 Uhr

Na die geben aber Stoff.

Ich war dieses Jahr wegen meiner IVF eine Woche, der daraus resultierenden ELSW 5,5 Wochen, meiner Blinddarmentfernung im Juni 2 Wochen und jetzt wegen einer OP im September nochmal 2 Wochen krank geschrieben.....(habe dieses Jahr "gesundheitlich" so richtig in den Topf mit Sch....gegriffen...)....

...und ich stecke jetzt mitten in der 3. IVF.....

Bei mir geht jedoch der Kinderwunsch bzw. meine Gesundheit vor. Ich kann nur noch über Hilfe ein Kind bekommen.

Gott sei Dank ist mein Arbeitgeber (bekannter Konzern) da nicht gleich so stürmisch. Ich wurde lediglich mal angeschrieben, ob ich Interesse an einem Gespräch hätte bzw. ob ich im Büro zum Beispiel ausfalle wegen Rückenproblemen und daraufhin einen anderen Stuhl bräuchte etc....Fand ich sehr nett, habe ich aber nicht in Anspruch genommen. Was hätte ich denen denn sagen sollen???

Ich finde das Verhalten deines AG sehr übertrieben und unangebracht. Hoffe das Gespräch wird nicht unangenehm für dich. Ist jemand vom BR dabei?

Aaaa...das große "A".......da enthalte ich mich jetzt den Kommentaren, grins.

Alles Gute!

Beitrag von melina24-09-07 07.10.10 - 12:34 Uhr

"A" so ;-)
naja die die reden wissens ja meistens, warscheinlich noch nie ein kind aufm arm gehabt aber senf dazugeben! lass dich nicht unterkriegen#liebdrueck

Beitrag von dark-kitty 07.10.10 - 12:38 Uhr

Aha, das lässt ja tief blicken... #schein #liebdrueck

Grundsätzlich ist eine SS nnatürlich keine Krankheit, aber man hat schon verstärkt mit beschwerden zu rechnen, da es dem Körper ja Höchstleistungen abverlangt. Außerdem wüsste ich gerne, wie sie mit dem Gespräch "verhindern" wollen, dass du zwischen jetzt und Mutterschutz irgendwann mal wieder AU bist... #kratz Vielleicht bin ich da zu negativ eingestellt, aber irgendwie hört sich das unterschwellig nach einer Drohung an - auch wenn sie damit nicht durchkommen.

Was ich nachgefragt habe: du muss denen überhaupt nicht sagen, warum du AU bist. Nicht umsonst steht der Befund nur auf dem Durchschlga für die KK und nicht auf dem für den AG. :-p Sieht natürlich blöd aus bzw. das Verhältnis ist vermutlich nicht allzu gut, wenn man nicht sagt: "Es tut mir leid, aber ich hab (z.B.) solche Kreislaufprobleme, ich bin vorerst krank geschrieben..." oder so. Meistens sagt man das ja schon dazu. Aber zwingen kann dich keiner. Außerdem: wenn die wissen, dass du schwanger bist und eine AU vom FA reinkommt, könnte man ja auch mal 1 und 1 zusammen zählen. Bisschen blind sind die schon... ;-)

Noch ein Vorschlag: habt ihr einen Betriebsrat? Oder einen Vertrauenskörper? Nimm einen Vertreter mit zum Gespräch, dann hast du auch etwas Verstärkung. Hat nichts mit schlechtem Gewissen zu tun, denn wenn die so ein Aufgebot da ankarren, muss man ja mit allem rechnen... ;-)

Beitrag von ellewoods 07.10.10 - 12:55 Uhr

Ich würde an Deiner Stelle das Gespräch ganz relaxt sehen.
Ich habe als FK solche Gespräche auch des öfteren führen müssen.
Bei uns - und lt. Deiner Beschreibung hört sich das bei Euch auch ein wenig so an - geht es vor allem auch darum, was der AG tun kann, damit der AN nicht mehr so oft ausfällt.
Da wird z.B. darüber gesprochen, ob einem Bandscheibengeplagten über die BG ein besonderer Tisch organisiert wird, oder der Kollegin mit der permanenten Sehnenscheidentzündung eine andere Tatstatur etc.
Es liegt ja eigentlich in beider Interesse, die grds. Arbeitsfähigkeit zu erhalten...
In Punkto SS würde mir da gleich einiges einfallen, was der AG tun könnte - je nachdem welche Probleme Du hast.
Und für den AG sind z.B. häufigere Pausen etc. leichter zu verkraften, als wenn Du z.B. w/vorzeitiger Wehen immer wieder zeitweise ausfällst.
Das da gleich so viele dabei sind hat wahrscheinlich mit der Organisationsstruktur zu tun. Der Arzt soll beurteilen, was getan werden kann und die AN-Vertreter aufpassen, dass Dir keiner zu nahe tritt.

Also, tief durchatmen, nicht ärgern und ganz entspannt in das Gespräch gehen. Klar ist SS keine Krankheit, aber wenn arbeitsbedingt Komplikationen auftreten ist ein Gespräch zu diesem Thema nur fair.

VG, ellewoods

Beitrag von kalinka33 07.10.10 - 14:29 Uhr

Huhu #winke

ich kann dich absolut verstehen. Ich bin durch eine ISCI (zum Glück dirket die 1.) schwanger geworden. Da dieses aber genau in die Ferien Zeit fiel und ich ein super Verhältnis zu meinem Chef hatte, habe ich um ein Gespräch gebeten. Super verständnis voll. Doch die Zeiten haben sich geändert. Schwangere unerwünscht.

Da ich über eine ZA einen Festvertrag habe, habe ich gedacht mir passiert nix. Klar sie kann mich nicht kündigen aber mich nerven bis ins bodenlose. Sie hatten sich das so gedacht, das meine FÄ mir ein BV ausstellt. Aber warum sollte sie das tun. Sieht mein FÄ gar nicht ein. Die Schwangerschaft läuft zum Glück so weit gut und sie sieht nicht ein Firmenpolitik zu übernehmen. So sitze ich jeden Tag zu Hause und denke schon mit schrecken an morgen, was ich mir da alles anhören kann und was sie anstellt mit mir.

Liebe Grüße