MUSS man arbeiten?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von hoeppy 07.10.10 - 12:28 Uhr

Hallo,

gibt es hier eigentlich Frauen, die nur Hausfrauen sind oder eben nur auf 400 Euro Basis arbeiten?

Ich habe im Einzelhandel gelernt und bis zur Geburt meiner ersten Tochter dort Vollzeit gearbeitet.

Meine Kinder sind nun 3 und 5 Jahre alt. Sie besuchen den Kindergarten. Ich habe einen 400 Euro Job. Ich wollte wieder Teilzeit im Handel arbeiten, aber egal wo ich mich beworben habe hieß es- Sie müssen auch Nachmittags bis Abends arbeiten.

Da ich zu diesen Zeiten keine Betreuung für meine Kinder habe, arbeite ich eben auf 400 Euro Basis.

Doch was solls- theoretisch müsste ich gar nicht arbeiten gehen. Mein Mann verdient genug. Das Geld, das ich monatlich verdiene geht immer auf ein Sparkonto.

Ist das so verwerflich?
Vor einigen Tagen fragte mich eine Bekannte die auch Zuhause ist ob ich denn nie wieder richtig arbeiten möchte.

Was heißt möchte? Momentan haben wir hier die Regelung das ich mich um den Haushalt und die Kinder kümmere und er das Geld mit nach Hause bringt.

Ich habe das Gefühl das man heute teilweise deswegen verurteilt wird obwohl es lange Zeit normal war.

Und wenn meine beiden Kinder mal älter sind werde ich auch wieder in meinen Beruf einsteigen. Ich weiß auch dass das schwierig ist wenn man mal ne Zeit raus ist.

Aber wir leben nicht auf Kosten der Allgemeinheit, von daher kann es doch eigentlich den Menschen egal sein wie es ist oder?

LG Mona

Beitrag von swety.k 07.10.10 - 12:35 Uhr

Hallo,

laß Dich nicht verunsichern. Solange Ihr nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegt (was ja ganz offensichtlich nicht der Fall ist), könnt Ihr doch machen, was Ihr wollt.

Ganz ehrlich, ein wenig beneide ich Dich sogar. Wäre schon toll, mal ein paar Jahre lang nicht arbeiten zu müssen und trotzdem genug Geld zu haben.

Also, genieße, was Du hast und laß die Neider meckern. Niemand MUSS arbeiten.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von nakiki 07.10.10 - 12:37 Uhr

Hallo!

Ich finde es immer bedenklich, wenn Frauen sich so in die finanzielle Abhängigkeit des Mannes begeben. Letztendlich muss es jeder selbst wissen und ich verurteile deswegen auch niemanden (weder Vollzeithausfrauen noch Vollzeitarbeitenden Mütter).

Ich möchte dann eher wissen, ob die Vollzeithausfrauen sich bewusst sind, was es für sie bedeutet, nicht arbeiten gegegangen zu sein.
Du zahlst nicht in die Rentenkasse, hast keine Vorsorge, hast keinen Unterhaltsanspruch im Trennungsfall, ihr habt extreme finanzielle Einbußen, wenn dein Mann als Verdiener ausfällt.

Oft wird dann zwar argumentiert, dass man ja wieder arbeiten gehen könnte im Notfall, aber man hat trotzdem Einbußen. Erstmal muss man wirklich wieder einen Job finden, wenn man lange unterbrochen hat und zweitens ist der Stundenlohn lange nicht so hoch, als hätte man die ganze Zeit durch gearbeitet.

Einige Dinge kann man privat regeln und Vorsorge treffen, aber halt nicht alles. Wenn einer Frau alle Dinge klar sind und sie sich aus freien Stücken trotzdem für eine Hausfrauenlaufbahn entscheidet, dann gut.
ABER, dann möchte ich hier auch kein Gejammer hören, wenn dann doch mal ein Notfall eintrifft, denn dieses Riskio hat man bewußt in Kauf genommen.

Gruß nakiki

Beitrag von engelchen113 07.10.10 - 13:23 Uhr

#pro

ich war genau in so einer Situation: Immer schön mit dem Kind zuhause geblieben (auf seinen Wunsch hin)...dann kam es zur Trennung und Scheidung... am Ende hab ich einen Job annehmen müssen, der weit unter meinem Ausbildungsniveau lag.

VG, engelchen113

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 14:18 Uhr

Damit hast Du noch "Glück" gehabt denen gegenüber, die mit der Trennung automatisch ins ALGII rutschen!

LG

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 14:19 Uhr

Spätestens dann, wenn eine Ehe scheitert oder der Versorger irgendwie ausfällt, rutschen ja leider viele dieser "Hausfrauen" direkt in den ALGII-Bezug und liegen damit dann doch "der Allgemeinheit auf der Tasche".

LG

Beitrag von king.with.deckchair 07.10.10 - 14:24 Uhr

Und mit Ende vierzig, Anfang fünfzig sitzen sie dann zuhauf in den ARGEn, weil der Kerl weg oder arbeitslos ist und wundern sich, dass die Arbeitgeber sich nicht um sie reißen...

Beitrag von oekomami 07.10.10 - 15:21 Uhr

Hallo,

wenn dir das passiert bist du selber schuld.

Dafür musst du dann vorher sorgen.

Im Falle einer Trennung muss mir mein Mann mehr Unterhalt zahlen, wie manche hier verdienen. Wozu gibt es denn sonst einen Ehevertrag.
Beim Tod könnte ich erstmal ein Jahr auf Weltreise gehen und dank guter privater Rentenversicherung werde ich später mehr haben als Frauen die zwar arbeiten gehen, aber nur die gesetzliche Rente haben.

Und da ich im Insolvenzrecht tätig bin werde ich dank der wirtschaftlage keine Probleme haben eine Job zu finden

Beitrag von gingerbun 07.10.10 - 21:39 Uhr

Wie selber für sorgen? Indem man einen Mann heiratet der genug mit heimbringt oder was? Und meinst Du allen ernstes die Masse hat einen Ehevertrag? Nee ich sehe meinen Mann wahrlich nicht als Versorger an, der schön an mich blechen muss im Falle einer Trennung. Reale Welt eben!
Britta

Beitrag von nakiki 07.10.10 - 22:07 Uhr

Hallo!

So einen Ehevertrag haben aber die wenigsten. Allein deswegen schon, weil viele Männer gar nicht soviel verdienen.

Und wenn dein Mann sich jetzt trennt, wird er dir für immer soviel Unterhalt zahlen? Wirklich?
Dabei fällt mir etwas ein: Was passiert eigentlich, wenn der Mann den Vertrag nicht einhält? Wenn er einfach nicht zahlt? Oder wenn er arbeitslos wird und nicht zahlen kann?

Gruß nakiki

Beitrag von hannah1010 07.10.10 - 12:37 Uhr

Hallo!

Ich denke, wenn es für euch beide so passt und auch finanziell hinhaut, spricht gar nix dagegen, wenn die Frau daheim ist und sich um Haushalt und Kids kümmert.

Ich war 6 Jahre nur daheim und mir hat auch die Arbeit komischerweise null gefehlt, aber vor 2 Monaten hab ich dann gemerkt, dass es jetzt wieder an der Zeit für mich wäre zu arbeiten.

Und ich bin jetzt soo glücklich, wieder zu arbeiten. Ist zwar nicht immer einfach, da ich im Schichtdienst arbeite und es ist viel Organisiererei mit den Kindern, aber es klappt.

Meine Schwägerin ist jetzt z.B. seit 10 Jahren daheim und würde jetzt gerne wieder anfangen zu arbeiten, aber sie findet einfach nix, v.a. nur vormittags ...das wollen halt alle Mütter....


lg tina

Beitrag von silver206 07.10.10 - 12:42 Uhr

Hallo,

naja, müssen muss man nicht.

Ich bin zur Zeit auch zu Hause. Mein Kleiner ist 3,5 Monate alt, der Große 4,5 Jahre und geht in den Kindergarten.

Als mein Großer geboren wurde, bin ich nach 3 Wochen wieder arbeiten gegangen und hab den Großen (der damals noch klein war :-) ), mitgenommen. Da wir einen Familienbetrieb hatten, ging das ganz gut, war aber irgendwann auch stressig. Also kam der Kleine mit Monaten zur Tagesmutter.

Nun bin ich zu Hause mit dem Kleinen, den Familienbetrieb mussten wir leider aufgeben. Auch wäre ein normales arbeiten mit dem Kleinen nicht möglich, er schläft tagsüber so gut wie gar nicht (mal 30 Minuten ist schon das Highlight schlechthin!).

Tja, ich überlege auch, wie es dann mal weiter geht. Ich möchte eigentlich schon wieder irgendetwas machen, da mein Mann aber deutschlandweit arbeitet, ist er nur von Freitag abend bis Sonntag mittag zu Hause.

Wenn ich einen Job finde, der sich mit den Kita-Öffnungszeiten verträgt, dann gehe ich wieder arbeiten. Wenn nicht, dann wird weiter gesucht. Da mein Mann schon wenig daheim ist, möchte ich gerne für die Kids da sein, von daher kommt auch eine Anschlussbetreuung nach der Kita nicht in Frage.

Wir sind auf das Geld, welches ich verdienen könnte, Gott sei Dank nicht angewiesen, von daher ist mein intellektuelles Highlight derzeit die Buchhaltung meines Mannes zu erledigen.

Auf Dauer möchte ich aber schon gerne etwas ausfüllenderes machen, evtl. ein Fernstudium Richtung Buchhaltung, dann könnte ich auch andere Firmen betreuen und käme mir nicht ganz so nutzlos vor.

Es ist schön, zu Hause zu sein, aber auf Dauer komm ich mir ein wenig schmarotzerhaft vor. Obwohl mein Mann seinen Job nicht in diesem Ausmaß machen könnte, wenn er mich nicht hätte... Trotzdem ist es ein doofes Gefühl manchmal...

LG Irene

Beitrag von braut2 07.10.10 - 12:56 Uhr

Was heißt schon MÜSSEN ?? Wenn ihr es euch leisten könnt, dann MUSST Du nicht arbeiten gehen.
Es geht in den meisten Fällen nur darum was passiert, wenn Männe plötzlich weg ist und Du auf Dich gestellt bist und eine Familie ernähren musst. Wenn kein "Ernährer" und kein Einkommen mehr da ist. Das ist der Punkt.

Ich kenne Frauen, die haben sogar bewusst ihren Job gekündigt, weil sie sich lieber um Haus und Tier und Kind kümmern wollen. Das hat mich schon etwas erschreckt, aber es ist ihre Sache.
Ich bin seit einigen jahren nicht mehr arbeiten, bin von Erziehungszeit in Erziehungszeit gerutscht. Meine Kinder sind 4,5 und 3 und jetzt wird bald das 3.Kind geboren. Aber ich weiß: ich hab meinen Job noch und ich kann auch wieder zurück. Ob ich nach sovielen Jahren zuhaus noch richtig Lust dazu hab........;-) ist manchmal so ne Sache. Dennoch bin ich während der EZ nebenbei arbeiten gegangen, damit ich auch mal was anderes sehe und höre. Das hat gutgetan. Und ich denke, ich werde mit Sicherheit wieder arbeiten gehen in meinen alten Job.

Ich finde nicht das man irgendwas verteufeln sollte. Wenn ihr es euch leisten könnt, nur zu. Seh nur zu, daß Du bzw. ihr abgesichert seid. Auch als "Hausfrau" kann man sich entlohnen lassen.

Lg b2

Beitrag von frau.mecker 07.10.10 - 13:17 Uhr

Liebe Mona,
du denkst in keinsterweise an dein Alter und sorgst dafür auch nicht vor.

Anstatt Mengen an Geld in Sparkonten zu horten, würde ich für dich mtl. 3-400 Euro /mtl in eine private Vorsorge für DEIN Alter vorsorgen, denn weisst du was in 15 Jahren ist, wenn die Kinder groß sind und dein Mann dich oder du ihn verlässt.

DAnn bist nämlich du diejenige ohne Berufserfahrung, ohne Vorsorge und ohne rechtl. Ansprüche deinem Mann gegenüber.

Das sollte keine Lebenseinstellung sein, was du da praktizierst, denn es sind immer noch die Frauen, die Nachsicht haben müssen.

mfg

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 13:21 Uhr

ich muss mir immer anhören das ich von meinem Mann finanziell abhängig bin....teilweise sogar das ich arbeitsscheu sei.

Mich kotzt es ziemlich an mich dauernd dafür rechtfertigen müssen nicht arbeiten zu gehen.
Aber zum einen muss ichs Finanziell zum Glück nicht, und zum Anderen täts nicht so leicht gehen wegen meiner Jüngsten.

Bei den anderen Kindern hatte ich immer versucht irgendwie zu jobben. Aber da hatte ich zum einen auch Verwandschaft die mal aushalf bei der Kinderbetreuung - und ich hatte Kinder die recht selbsständig waren, und auf die Verlass war.
Manchmal hatte ich nur nen kleinen Putzjob, und manchmal drei kleine Jobs auf einmal.....viel davon aber schwarz!

Meine Rente....nunja......ich hab seit ein paar Jahren ne kleine Riester, und die Pflegekasse zahlt zum Glück ja auch ein bissi ein.

Ich habe aber nix gegen arbeitende Mamas. Allerdings kann ich einige Mütter nicht verstehen die sich erst fürs Kind entscheiden, aber beruflich dann so eingespannt sind das ihr Kind eher von einer Nannny oder so erzogen wird, und die Mama nur am WE mal Zeit hat fürs Kind.

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 14:23 Uhr

"Ich habe aber nix gegen arbeitende Mamas. Allerdings kann ich einige Mütter nicht verstehen die sich erst fürs Kind entscheiden, aber beruflich dann so eingespannt sind das ihr Kind eher von einer Nannny oder so erzogen wird, und die Mama nur am WE mal Zeit hat fürs Kind. "

Ist es nicht meist so, dass sich zwei Elternteile für ein Kind entscheiden?
Ich werd im Leben nicht vertehen, warum Frauen sich immer noch dermaßen um den Platz hinterm Herd reißen!
Dass man als Elternpaar entscheidet, das Kind 3 oder meinetwegen auch 20 Jahre rund um die Uhr selbst zu betreuen, kann ich noch nachvollziehen, aber warum teilt man sich das nicht auf, damit beide die gleichen Nachteile oder den Nutzen davon tragen?

Gruß,

W

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 14:28 Uhr

es ist heutzutage aber halt nicht mehr "normal" das Eltern ein Leben lag zusammenbleiben.
Und in vielen Ehen ist es ja leider auch so das der Mann meint er braucht seinen "Freiraum"....also Fussballverein, mit Kumpels treffen etc.

In 90 % der Fälle ist es doch halt so das die Mutter größtenteil fürs Kind zuständig ist....sei es Arzttermine machen, schulische Sachen etc.

Viele Mütter sind auch alleinerziehend........

6 Stunden oder so am Tag arbeiten ist ja vollkommen ok.
Ich kanns halt nur nicht verstehen wenn ne Mutter sich für ein Kind entscheidet, obwohl sie genau weiss das sie danach durch die Welt jettet oder halt irgendwie meist ausser Haus ist.

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 14:30 Uhr

Eben, WEIL die wenigsten Ehen ein Leben lang halten, sollte Frau sich mehr wert sein als als preisgünstige Allroundkraft Zuhause zu werkeln.

Warum ist es denn so (kenne ich in meinem Umfeld übrigens nicht so), dass Frau automatisch zuständig ist für alles, was mit Kind und Haushalt zu tun hat und der Vater auf den Fußballplatz flüchtet? Das ist doch eine vorsintflutliche Rollenverteilung, die heute niemand mehr nötig hat und die damit anfängt, dass "ne Mutter sich für ein Kind entscheidet"....und der Vater sein Leben weiter lebt.

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 14:41 Uhr

ich kenne genug Ehen wo diese Rollenverteilung so ist....bzw. war.
Frauen haben sich um Alles zu kümmern - also evtl. jobben und Haushalt plus Kinder. Und der Mann geht arbeiten und braucht als Ausgleich seine Freizeit - natürlich ohne die Familie.
Ich war selbst mal mit solch Exemplar verheiratet.......Fussball war jedes WE wichtiger als mal was mit der Familie zu unternehmen.

Und wenn man hier im Forum so liest haben 90 % der Frauen hier wohl ähnliche Exemplare zu Hause.......

Und es hat doch nichts damit zu tun das eine Frau nichts wert ist, nur weil sie nicht arbeiten geht.

Nicht jeder hat Verwandte oder Freunde die das Kind betreuen können.
Nicht jeder hat 2 Autos um alles unter einen Hut zu bekommen.
Nicht jeder hat solch Job wo sie so viel verdient das es sich rentiert eine Tagesmutter / Babysitter zu bezahlen.

Früher kriegte ich das auch noch prima auf die Reihe - wenn auch nicht ganztags. Aber meine 15 - 20 Stunden die Woche hab ich meist gemacht.
Jetzt mit der Lütten ist es für mich fast unmöglich - ausser halt ich hätte nen Job bei freier Zeiteinteilung bzw. nen Chef wo ich kommen und gehen kann wann ich möchte.

Beitrag von windsbraut69 07.10.10 - 15:23 Uhr

Ja, jetzt, mit Deiner Tochter, mag es nicht anders möglich sein aber das ist ja nicht die Regel.

Es hängt wohl vom Umfeld ab, was man so als "normal" erachtet.
Mir fällt aus der Familie und Freundeskreis auf Anhieb KEINE Frau ein, die allein dafür lebt, ihre Kinder zu beaufsichtigen und ihrem Mann "den Rücken frei zu halten" - die haben alle ein eigenes Leben, einen Job, eigene Hobbys und die Arbeit Zuhause und mit den Kindern relativ fair eingeteilt.

Beitrag von krokolady 07.10.10 - 16:35 Uhr

jo.....kommt halt auch immer darauf an was der Mann z.B. beruflich macht.
Bei ner normalen 40 Stunden Woche mit geregelten Zeiten ist es sicher leichter als wenn der Mann Arzt oder Pilot oder so ist.

Find es nur schade wenn nicht berufstätige Mütter verurteilt werden - solange sie nicht von Vater Staat leben!

Beitrag von windsbraut69 08.10.10 - 09:00 Uhr

Elternzeit gibts auch für Ärzte und Piloten.

Davon, dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen, können eigentlich nur privatversicherte Haufrauen sprechen, die mittels lukrativem Ehevertrag und umfassender Versicherung tatsächlich nur von ihrem Mann leben, auch nach dessen Ableben oder nach Trennung.

Beitrag von krokolady 08.10.10 - 09:18 Uhr

Welche Privatversicherung meinst Du?
Ne Rieser-Rente z.B.?
OK.......die sollte jede normal denkende Hausfrau haben - egal ob verheiratet oder nicht.

Und bei Tod des Partners....nunja, zum einen gibts erst Mal Witwenrente, und zum anderen haben die meisten ne LV.
Wenn ich mir vorstelle mein Mann täte jetzt auf der Arbeit nen Unfall haben und dabei ums Leben kommen.....so makaber das auch klingt.......ich hätte so ziemlich ausgesorgt.

Und bei Trennung?
Nunja....... dann täten sowohl mein Mann als auch ich Finanziell ziemliche Probleme bekommen weil da dann nen großer Berg Schulden dranhängt wegen Hauskauf.
Vorstellen könnt ichs mir eh nicht......selbst wenn die Liebe mal weg sein sollte.....wir haben Beide ein ziemliches Verantwortungsbewusstsein, grad unserer Tochter gegenüber. Allein deswegen überlegt man sich zwei Mal was man tut.

Wieviel mir monatlich durch die Rieser-Remte zusteht kann ich gar nicht sagen........bei der normalen Rente wären es zum heutigen Zeitpunkt um die 550 Euro. Ich bekomme ja regelmässig die Auszüge wo das zu ersehen ist.

Axo....und wegen der Elternzeit......logisch das es die gibt.....aber was tun die Mütter danach? Der Partner nur sehr unregelmässig zu Hause.......keine Verwandten etc......Kind-Kranktage sind schnell aufgebraucht.......es gibt jede Menge Ferien im Jahr.......
Da ist es nicht so leicht die Betreuung der Kinder zu sichern.

Beitrag von siebzehn 08.10.10 - 09:42 Uhr

Na klar gibt's Elternzeit auch für Arzte und Piloten. Für die meisten rentiert es sich aber nun wirklich nicht, mehr als die "üblichen" zwei Vätermonate zu nehmen, da das Elterngeld gedeckelt ist. Maximal 1.800 Euro - darüber kann ein Gutverdiener ja nur lächeln und in der Regel hat man bei höherem Einkommen auch höhere laufende Kosten - eine länger dauernde Elternzeit des Vaters kann man sich dann doch nicht so unbedingt leisten.

Beitrag von frauke131 11.10.10 - 10:43 Uhr

Und wenn man hier im Forum so liest haben 90 % der Frauen hier wohl ähnliche Exemplare zu Hause.......

Das Forum ist nicht das reale Leben! Hier im Forum meinen auch viele Frauen, die Kinder gehörten ihnen allein und der Mann soll gefälligst rund um die Uhr arbeiten, da er ja so doof ist und sich eh nicht richtig um die Kinder kümmert. Einzig gerecht ist, wenn beide arbeiten und beide sich um die Kinder kümmern und somit auch beide ihre Freiräume haben. Alles andere ist ungerecht den Kindern gegenüber.

Meine Kinder haben einen Vater, keinen Erzeuger und Ernährer!