Ab wann die Windel nachts weglassen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von essa202 07.10.10 - 13:51 Uhr

Hallo!

Unser Sohn (jetzt 3,5 Jahre) ist schon seit einigen Monaten tagsüber trocken. Auf Toilette gehen klappt mittlerweile auch sehr gut.

Nachts trägt er jedoch noch Windeln, die auch morgens immer sehr sehr voll ist.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man mit der Abgewöhnung anfangen sollte, wenn die Windel morgens nicht mehr voll ist. Da kann ich ja noch ewig warten. :-)

Wie war es bei euch?

Danke schonmal im Voraus!

Gruß Petra #winke

Beitrag von lady_chainsaw 07.10.10 - 14:03 Uhr

Hallo Petra,

die Windel kannst Du weglassen, wenn die Windel morgens über mehrere Tage hinweg trocken ist.

Das kann ab morgen sein oder erst mit 5 oder 6 Jahren (ja, auch das ist nicht ungewöhnlich!).

LG

Karen

Beitrag von mandarienkaefer 07.10.10 - 14:39 Uhr

#winke Petra,

wir haben unserem Sohn die Windel anders entwöhnt. Zunächst sollte das Kind abends nicht mehr so viel trinken, dann vor dem Schlafen nochmal pullern. Wir haben unseren Sohn 1x pro Nacht zum Pullern geweckt (da noch mit Easy Ups) und auch da waren morgens noch 40% der Windeln nass. Als wir sie ihm dann (abgesprochen mit ihm) weggelassen haben, haben wir das 1x wecken noch 2 Wochen beibehalten. Bisher hatten wir 2 Unfälle (ganz am Anfang) und er ist seit knapp einem halben Jahr trocken, tag und nacht.

Sprich mit ihm er ist 3,5. Und (wenn du dazu bereit bist) verknüpf diesen Schritt mit einem Geschenk.

P.S. wir haben als Unterlagen die Einmalwickelunterlagen genommen. Da kosten 10Stück nur an die 3 Euro

Viel Erfolg

Beitrag von silkew1976 07.10.10 - 14:50 Uhr

Hallo!

Immer dieses leidige Windelthema! Warum willst Du Deinem Sohn das abgewöhnen? Wenn er dazu bereit ist wird er Dir das sagen!
Ich halte nichts von Töpfchentraining und Nachts trocken bleiben mit Belohnungssystem, geschweige denn einmal Wecken und auf das Klo setzen!
Furchtbar!
Trocken werden und trocken bleiben hat etwas mit REIFE zu tun, das ganze Training ist eher kontraproduktiv. MAnchen Kinder schaffen es erst mit 5 oder 6 Jahren, auch das ist nicht ungewöhnlich.

Ich habe vier Kinder, der Kleinste ist 7 Monate. Mein Großer hat mit drei Jahren beschlossen das erste mal ein Töpchen zu benutzen, er fand es toll und war dann innerhalb von einem Monat trocken, tagsüber, NAchts hat noch etwa ein halbes Jahr gedauert. Meine Tochter, ist bereits mit 20 Monaten aufs Töpfchen gegangen, sie hat es bei ihrem Bruder gesehen und wollte es auch mal ausprobieren. Mit gerade zwei Jahren war sie tagsüber trocken, mit etwa 28 Monaten auch Nachts.
Unser dritter Sohn Ben wird im Januar 3 Jahre alt, vor 14 Tagen hat er sich das erste MAl auf den Topf gesetzt. Seit letzter Woche ist er tagsüber trocken und möchte auch keine Pampers mehr. Er sagt Bescheid wenn er muß, wir hatten bis jetzt noch keinen Unfall. Morgens war die Pampers jetzt auch schon dreimal trocken, aber weglassen werde ich sie erst wenn er das möchte.

Kinder sollten selbst entscheiden wann sie trocken sind, das geht schneller und ist besser als jedes Training!!!!!

Lass Deinem Sohn Zeit und lies nicht so viele Bücher!!!!!

lg
Silke

Beitrag von mandarienkaefer 07.10.10 - 15:02 Uhr

Deinen ersten Absatz kannste dir getrost klemmen. Nicht jedes Kind will seine Windel loswerden. Wenn es nach meinem Sohn ginge, hätte er sie heute noch Fulltime. Eine sanfte Windelentwöhnung hat noch keinem Kind geschadet. Und mein Sohn hat von einmal nachts wecken kein Blasenproblem bekommen.

Man, wollt ihr euch alle nicht mehr mit der Entwicklung/Erziehung eurer Kinder beschäftigen?

Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Kind besser damit klar kommt mit 3,5 im Kiga wegen seiner Windel gehänselt zu werden.

Kinder sollten sich selbst abstillen, Kinder sollten entscheiden wann sie keinen Nuckel mehr möchten, setz dich ruhig jeden Abend drei Stunden neben das Bett, niemals weinen lassen auch keine 5 Minuten. Grrr da geht mir teils echt die Hutschnur!

Nehmt eure Aufgaben wahr und unterstützt eure Kinder auch in diesen Entwicklungsschritten, statt sie damit allein zu lassen.

Beitrag von auisa 07.10.10 - 15:21 Uhr

Hallo,

ich stimme Dir zu.

Mein Sohn war zu faul und hat morgens seine Geschäfte (ALLE!!) immer noch in die Windel gemacht.
Auf anraten des Ki-Arztes habe ich die Windel nachts weggelassen.
Natürlich passierten die ersten Tage Unfälle, aber jetzt wird spät nichts mehr getrunken, vor dem Bett gehen geht's auf die Toilette und mein Sohn wird endlich nachts wach und geht alleine auf die Toilette!!!

Ach ja er ist 4 Jahre alt

Beitrag von mandarienkaefer 07.10.10 - 15:48 Uhr

Danke für deine ehrliche Antwort.

Beitrag von silkew1976 08.10.10 - 06:56 Uhr

Guten Morgen,

im Gegensatz zu Dir habe ich noch nie drei Stunden abends neben den Betten meiner Kinder gesessen. Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, aber meine Kinder schlafen alle wunderbar, bei uns gab es noch nie Schlafprobleme und das obwohl jedes die ersten Monate bei uns im Bett geschlafen hat, dann erst ins eigene Bettchen umgezogen und erst mit 1,5 Jahren ins eigene Zimmer. In der Erziehung meiner Kids bin ich konsequent, aber sehr sehr liebevoll, schreien lassen würde ich meine Kinder nie, warum auch, wenn ich als Erwachsener ein Anliegen habe möchte ich ja auch, dass man mir zuhört. Aber bitte wenn Du das anders siehst, Dein Problem.
Nochmal Trocken werden ist ein Reifungsprozess und nichts anderes, manche sind erst mit 5 oder 6 Jahren trocken, na und? Das Kind muß bereit dazu sein, Punkt! Meinst Du echt eine Belohnungssystem fürs kleine und große Geschäft erfüllt sein Zweck. Klassische Kondotionierung funktioniert bei einigen Dingen aber mit Sicherheit nicht dabei! Dieses MUSS was viele Eltern hier setzen macht den Kindern Angst und setzt sie unnötig unter Druck!!!!!

Ach ja, im übrigen beschäftige ich mich sehr viel mit der Erziehung und Entwicklung meiner Kids und das Resultat gibt mir Recht in dem was ich tue. Vier wohlerzogene Kinder mit denen man überall hingehen kann, die neugierig und wissbegierig sind, sich untereinander blendend verstehen, nicht eifersüchtig sind und einfach glücklich sind. Wir Lachen viel und haben gemeinsam eine Menge Spaß! Ich brauche nicht Arbeiten und kein Kind muß mit drei schon eine Kita besuchen, was ich persönlich fuchtbar finde. Eingewöhnung mit Tränen, grauenvoll. Eine Kinderseele ist sehr sensibel, aber das vergessen immer viele. Unsere Kinder haben ihre Hobbys, sie haben ihre Freunde, sie sind zufrieden. Es sind starke Kinder mit einem gesunden Ego, die wissen was sie wollen aber genauso Rücksicht auf andere nehmen.

Wenn Du weinen lassen als das non plus ultra der Erziehung siehst bitte, ich bin stolz, das ich solche und andere Erziehungsmethoden nicht benutzen muß!

Menschen wie Du tun mir einfach nur leid, leider gibt es davon viele!

Einen schönen Tag noch!

Silke

Beitrag von kropfi 07.10.10 - 16:21 Uhr

Hallo Petra,

mach Dich nicht verrückt. Normalerweise funktioniert das von ganz alleine. Meine Tochter war schon lange tagsüber trocken und nachts hatte sie noch eine Windel an. Eines Tages wollte sie diese nicht mehr. Ich habe mit ihr vereinbart, wenn die Windel in der nächsten Nacht trocken bleibt, dann lassen wir sie weg. Eine zeitlang hatten wir noch kleine Unfälle, aber mittlerweile nichts mehr. #huepf

Das "Abgewöhnen" finde ich nicht gut. Das Kind soll selbst entscheiden. Es ist auch keine Seltenheit, das Kinder noch mit 6 Jahren nachts eine Windel brauchen.

Also lasst Euch Zeit. Stresst Euch nicht rein. Dann klappt es irgendwann ganz von selbst. #winke

Gruß Kropfi

Beitrag von nephron80 07.10.10 - 18:46 Uhr

Hallo

Oh bei diesem Thema sind wir seit dieser woche auch.Wir haben auch das trinken am Nachmittag etwas reduziert.Vor dem schlafen nochmal aufs Toi und ihm erklärt das er NAchts keine Windel hat und allein auf die Toi gehen kann oder uns rufen kann.Die erste Nacht ging gut und die zweite gibg es einmal daneben.Aber wir bleiben dran

LG neph

Beitrag von haifa 07.10.10 - 18:58 Uhr

Hallo,

wir haben ziemlich schnell die Windel nachts weggelassen, nachdem die Maedels tagsueber mehr oder weniger (!) trocken waren (mit ca 2,5 Jahren).

Warum? Um sie nicht zu verwirren.

Wo ist da die Logik, tagsueber ohne Windel, nachts mit?

In den ersten Tagen haben wir sie gefragt, ob sie lieber eine Windel oder eine Unterhose haben moechten und ziemlich schnell haben sie sich fuer die Unterhose entschieden.

In der ersten Woche hatten wir fast jede Nacht ein nasses Bett, aber dann hat es sich gelegt.

Bis heute passieren ab und zu kleinere Unfaelle, aber das gehoert dazu.

Bevor es ins Bett geht, geht es nochmals aufs Klo. Nur wenn sie nachts selber aufwachen, gehen wir mit ihnen aufs Klo, ansonsten wecken wir sie nicht und lassen sie schlafen. Sie "muessen" auch lernen, selbst zu spueren, wann die Blase voll ist.

LG
haifa

Beitrag von zahnweh 07.10.10 - 20:12 Uhr

Hallo,

wenn die Windel morgens trocken ist oder er nachts aufwacht und bescheid gibt.

Meine fing tagsüber mit 1,5 Jahren von sich aus an auf's Töpfchen zu gehen. Mit knapp 3 Jahren ging sie ganz allein zur Toilette.

Nachts habe ich sie im Hochsommer ohne Windel gelassen. Sie wurde noch nicht mal wach, wenn sie sich mitten ins Nasse reingedreht hat. Erst später wachte sie auf und war klatsch nass (bin nicht dauernd schauen gegangen, nachdem eine Nacht mal trocken war - eher zufall/musste halt einmal nicht).

Meine wacht auch gar nicht auf, wenn sie beim Mittagschlaf auf die Matratze pinkelt. Sie schläft so fest. Habe es einmal mitten dabei bemerkt und sogar versucht sie währenddessen zu wecken. Keine Chance! Ca. eine Stunde später, nachdem ich sie aus dem frischen nassen weggelegt und ihr schlafenderweise eine Hosenwindel angezogen habe (tagsüber hat sie ja keine mehr sonst), wurde sie wach....

das wird schon werden.

Nachts aufwecken oder weniger zu trinken geben, finde ich nicht gut.
Selbst kann ich ausrasten, wenn man mich unnötigerweise weckt (zum Pippi machen wird mein Körper per Hormon geweckt, also von selbst), mein Kind würde ich nachts gar nicht immer wach bekommen.
ich kenne einige, die das Nachts wecken ausprobiert haben. Neben gestressten Eltern (neben dem Trockenwerden Druck gab es auch nächtlich eine Komplettladung Wäscheberg dazu), gab es nun auch unausgeglichene gestresste Kinder. Die meisten sind dann wieder auf (Hosen-)windeln umgestiegen. Und kaum war der Stress weg, schliefen die meisten Kinder wieder durch und mussten kurze Zeit später nur noch morgens und abends und nachts waren sie trocken. allerdings später und mit längerer Prozedur, als die, die von selbst bestimmt haben, dass sie nachts keine Windel mehr wollen.

Daher, einfach mal abwarten.
(Sollte sich ein anderes Kindergartenkind deswegen hänseln, dann frag ich mich woher es das weiß. Nachts ist ja eigentlich nur die Familie da ;-) ).

Beitrag von bienle 07.10.10 - 20:22 Uhr

Hallo!!

So lange er die Windel in der Nacht nicht selber loswerden will würd ich sie ihm auch noch anlassen, aber gucken, dass er direkt vorm schlafen nochmal aufs Klo geht und morgens gleich nachm aufstehen,so merkst du, was wirklich im Schlaf in der Windel landet. Meine Kleine war mit knapp 19 Monaten schon tagsüber trocken und hat sich dann auch gleich gegen die Nachtwindel gewehrt, bis wir sie ne Woche später weggelassen haben und es klappt super. Die Große war mit genau 2 Jahren tagsüber trocken, hat die Nachtwindel aber erst am 4. Geburtstag nicht mehr gebraucht. Bei ihr war die Windel nachts auch immer randvoll.
War ihr auch egal, bis es eben die Kleine dann plötzlich konnte und dann wollte sie es unbedingt auch schaffen. Wir haben dann mit Easy Ups geübt und sie bekam ein Töpfchen und ne Taschenlampe ans Bett und siehe da, immer öfters war morgens das Töpfchen voll und die Windel trocken. Sprich, wenn sie nachts muss geht sie selbständig schnell aufs Töpfchen und schläft weiter und ich krieg gar nix davon mit. Ich denke aber, wäre sie nicht durch die kleine Schwester motiviert worden hätte sie jetzt immer noch ihre WIndel in der Nacht. Von daher würd dir auch empfehlen, warte, bis deiner Interesse und den Willen dazu hat ohne Windel zu schlafen. Und dann kann es innerhalb von ein paar Tagen klappen, obwohl man es ne Woche vorher noch für unmöglich gehalten hat. Zu ner bestimmten Zeit wecken würd ich auch nicht machen, das fördert glaub nicht das Gespür, aufzuwachen, wenn man muss.

Viel Erfolg!

Steffi

Beitrag von hansegirl83 07.10.10 - 22:01 Uhr

Hallo Petra,

also mein Sohn (3 Jahre) war schon ziemlich früh tagsüber trocken (1,5 Jahre). Dies war allerdings dadurch bedingt dass er eine Tagesmutti hatte die noch nach den "alten Prinzipien" das Trockenwerden geregelt hat, wenn man es mal so ausdrücken möchte. Zu meinem Erstaunen hat das auch sehr gut funktioniert... Nur eben nachts nicht! Da war die Windel so voll dass sie mindestens 2 Mal die Woche sogar ausgelaufen ist! Und das trotz dessen das wir das Trinken zum Abendbrot reduziert haben und er auch kaum nachts noch etwas trinken wollte! Irgendwann haben mir mehrere Freundinnen/ Mutter/ Schwiegermutter unabhängig voneinander dazu geraten die Windel nachts einfach mal wegzulassen und zu schauen was passiert. Hätte nie gedacht dass das was bringt, denn er war nacht sooo nass (gefühlte 2kg Windel). Naja was soll ich sagen, die ersten 3 Nächte waren ziemlich feucht. Allerdings haben wir da gemerkt dass er erst zum morgen hin einpullert. Was dann kam hätt ich nicht für möglich gehalten, aber er hat ab diesen 3 feuchten Nächten nicht mehr eingepullert! Klar Unfälle sind ab und an auch noch passiert, aber selten und mittlerweile ist er seit 3 Monaten konstant morgens, mittags und nachts trocken! Angefangen haben wir damit anfang Mai und ich hätte es nie für möglich gehalten, aber anscheinend funktionieren die "alten Methoden" von früher doch noch ganz gut und man kann getrost auch mal einiges von Mutti und Oma übernehmen!

Lieben Gruß
das Hansegirl;-)