Arge und umziehen?

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Beitrag von sonnenblume20032003 07.10.10 - 15:04 Uhr

Hallo, ich habe eine Frage aber erst erkläre euch die Situation.Vorsicht lang;-)
Ich bin alleinerziehend und bekomme Harz 4,wohne mit meinen 2 Kindern in eine Wohnung 65 m2, 2,5 Zimmer.
Ich will unbedingt hier ausziehen da irgend welche Nachbarn was gegen mich haben, weiss aber nicht wer es ist da ich nur vermutten kann.Ich habe auch keine Beweise:-(, so wenn ich die Sachen jemanden erzählen würde dann glaub mir bestimmt keiner.Will jetzt hier nicht unbedingt sagen was passiert ist.
Es gibt aber noch einen Fall,eine Nachbarin hat ein erwachsenen Sohn der sehr schweren Umfall hatte und sei dem kommt er sie besuchen,nur leider ist der "Krank" und schreit sehr laut und sagt sachen die nicht unbedingt die Kinder hören müssen.Ich bekomme schon langsam Angst da er auch gegen Türen getreten und gehauen hat, was passiert danach?Also habe die Nachbarin angesprochen, sie meinnte das er unter Ärztliche aufsicht ist.Tjaaa.
Könnte das für arge ein Begrundung sein, da muss ich irgend wie es beweisen?
Mit einen Wort ,kann hier nicht mehr aushalten.
Da ich 2 Kinder habe zwischen den beiden sind 7 Jahre unterschied, haben sie eigenen Zimmer und ich schlafen in Wohnzimmer, nur nach so vielen jahren macht mein Rücken nicht mehr so mit, bekomme KG.
Wollte euch fragen,bis wieviel m2 und Mitte darf ich also 3 Personen eine Wohnung suchen und ob für Arge die begründungen wegen Kinder und meine gesundheiliche situation ausreichen?

Ich würde mich auf eure antworten freuen
Danke

Beitrag von seikon 07.10.10 - 15:13 Uhr

Die Antwort auf alle deine Fragen ist nein.

Nur weil du es nicht mehr in der Wohnung aushältst ist das kein Grund umzuziehen. Und ohne Beweise geht da sowieso nichts.
Wegen dem Sohn von deiner Nachbarin hast du noch andere Optionen. In erster Linie wendet man sich wegen sowas an den Vermieter und mahnt ihn an, dass er es zu unterbinden hat, dass seine Mieterin, bzw. deren Besuch den Hausfrieden stört.

Und dein Rücken ist auch kein Grund. Man zieht doch nicht in eine neue Wohnung, weil man Rückenschmerzen hat. Das ist ja wie sich ein neues Auto kaufen, weil der Aschenbecher voll ist. Kauf dir eine gute Schlafcouch, dann hast auch keine Probleme mehr beim schlafen.

Beitrag von goldie99999 07.10.10 - 15:43 Uhr

Natürlich darfst Du umziehen! Niemand kann Dir das verbieten.

Umzugskosten werden allerdings nicht übernommen, ebenso wenig wie ggf. anfallende Kosten für Renovierung o.ä., da die Gründe die Du nennst in diesem Sinne keine "wichtigen" Gründe sind, die einen Umzug rechtfertigen würden.

Die Größe, Miete + NK der neuen Wohnung müssen angemessen sein, anderenfalls werden nur die bis dato angefallenen Kosten übernommen- nicht die tatsächlichen.

Grüße, Goldie

Beitrag von vwpassat 07.10.10 - 15:56 Uhr

Erkläre mir, warum diese Pillepalle-Geschichten ein Grund für nen Umzug sein sollen?

Bei uns gegenüber sind im Sommer die halbe Nacht Partys, na und, gewöhnt man sich dran. Wir zahlen unsere Miete auch selbst. Vielleicht liegts dadran?

Beitrag von elli1974 08.10.10 - 13:32 Uhr

Diese Sprüche hasse ich ohne Ende!

Lebt doch mal von H4 dann wisst ihr was ihr habt, aber bitte nicht nur eine Woche sondern mal ein ganzes Jahr wo alle Kosten auf einem zu kommen.

Beitrag von vwpassat 08.10.10 - 15:20 Uhr

Es mag großkotzig klingen, aber dank halbwegs vernünftiger Ausbildung und Familienplanung hoffe ich, niemals dieses Privileg nutzen zu müssen.

Umzug bedeutet für mich Streß und Kosten. Und das wegen paar Nachbarn, mit denen man sich viellleicht mal über die Probleme unterhalten kann??? Niemals.

Beitrag von elli1974 08.10.10 - 16:18 Uhr

ich kenne einige die Betriebswirte, Ingeneure oder auch normale Berufe haben die ReNo-Fachangestellte oder Steuerfachangestellte oder sonstiges sind, die keinen Job bekommen, noch nicht einmal über Zeitarbeit und dann kommen solche Sprüche, von wegen mit halbwegs vernünftiger Ausbildung. Übrigens die haben auch Familie ein oder zwei Kinder, die im Alter von 5 aufwärts sind. Und das find ich so traurig, dass man dann noch hört H4 und Kinder zeugen, aber dass die Kinder vor der Arbeitslosigkeit gekommen sind, wo es den Familien noch super ging, daran denkt keiner.

In dem Fall geb ich dir recht, wegen Nachbarn umziehen wäre dann nicht so dolle, das bedeutet auch stress oder sonstiges, aber wir stecken nicht in ihrer Lage, so das wir uns wirklich ein Bild machen können.

Beitrag von marion2 07.10.10 - 16:15 Uhr

Hallo,

frag deinen Sachbearbeiter bei der ARGE.

Du darfst umziehen, musst aber ein paar Sachen beachten, die von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt werden.

Gruß Marion

Beitrag von hedda.gabler 07.10.10 - 18:18 Uhr

Hallo.

Mach der TE doch keine Hoffnungen mit Deinem 3-Zeiler.

Dass sie umziehen darf, steht doch außer Frage (auch Alg II-Empfänger haben dieses Privileg) ... nur wird ihr das niemand finanzieren.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von marion2 07.10.10 - 18:37 Uhr

Hab ich irgendwo geschrieben, dass ihr der Umzug finanziert wird?

Ich schrieb lediglich, dass sie die Rahmenbedingungen für den Umzug ERFRAGEN soll.

Gruß

Beitrag von hedda.gabler 07.10.10 - 18:46 Uhr

Hallo.

Auch die Rahmenbedingungen stehen nicht zur Debatte, wenn Ihr der Umzug mit großer Wahrscheinlichkeit nicht genehmigt würde ...

... und offensichtlich ist die Finanzierung des Umzugs ihr Hauptproblem, da sie ja ansonsten sicher schon umgezogen wäre.

Sorry, aber Deine Antwort hatte m. E. überhaupt keinen Sinn im Zusammenhang mit dem Problem der TE.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von marion2 07.10.10 - 20:16 Uhr

Sie hat überhaupt nicht geschrieben, was ihr Hauptproblem ist.

Das Hauptproblem der meisten ALGII-Empfänger ist, dass sie nicht wissen, was sie dürfen und was sie nicht dürfen.

Sorry, aber deine Einwände machen keinen Sinn im Zusammenhang mit den Problemen der TE.

Beitrag von windsbraut69 08.10.10 - 08:29 Uhr

"Wollte euch fragen,bis wieviel m2 und Mitte darf ich also 3 Personen eine Wohnung suchen und ob für Arge die begründungen wegen Kinder und meine gesundheiliche situation ausreichen? "

Sie hat doch ihre Fragen deutlich formuliert!

Beitrag von marion2 08.10.10 - 10:43 Uhr

Genau daraus folgere ich, dass das Hauptproblem ist, dass sie glaubt, eine auch Genehmigung zu brauchen, wenn sie aufs Klo muss.

Beitrag von goldtaube 07.10.10 - 18:23 Uhr

Umziehen kannst du jederzeit. Du bekommst nur keine Renovierungskosten und Umzugskosten bezahlt und es wird nur die angemessene Miete maximal in Höhe der alten KdU übernommen. Ist die neue Wohnung zwar angemessen aber teurer als die alte Wohnung bekommst du nur das was du zuletzt bekommen hast. Die Differenz musst du selber tragen.