muss mein mann uns durchfüttern?

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von johanna84 07.10.10 - 15:45 Uhr

Vielleicht gibts ja welche unter euch, die in der selben situation stecken.

also, hier die kurzfassung:
- bis juli 2010 gearbeitet, seitdem alg 1 ( anspruch läuft am 5.11.10 ab)
- mein freund (ab 22.10.10 dann endlich mein mann#verliebt) arbeitet vollzeit und verdient durchschnittlich gut.

war heute bei der arge, die mir sagten, dass ich ab 5.11. kein geld bekomme. weder alg 1, noch hartz 4, weil mein Freund/mann zuviel verdient. halloooooo????????

ist das normal, dass man als "mama" dann mit elterngeld und kindergeld auskommen muss (was ja fürs kind draufgeht). wovon lebt ihr?????? muss mein mann die familie durchfüttern????

das gibts doch nicht

Beitrag von cattleya05 07.10.10 - 15:47 Uhr

Wir leben auch nur dann von elterngeld, kindergeld und von dem Verdienst von meinem Mann, ich denke so macht es eigentlich "fast" jede Familie...

Gruss
Sandra

Beitrag von zigeunerlein 07.10.10 - 15:51 Uhr

öhm.. was ist denn schlimm daran das dein Mann dich "durchfüttern" muss? Schließlich ist es doch dein Mann?! ;)
Lg
Elly

Beitrag von maries-mami 07.10.10 - 15:53 Uhr

....uuuuund der Vater :-)

LG

Beitrag von nadja.1304 07.10.10 - 15:56 Uhr

Hm, also mich wird mein Freund auch mit "durchfüttern". Ich werd zwar genug Elterngeld und Kindergeld (gesplittet auf 2 Jahre) haben, um Sachen wie Lebensmittel und Windeln abzudecken, aber das wars dann schon. Und ich denk, dass ist auch ok so. Dafür ist es doch eine Partnerschaft, oder? Und ist ja nicht so, dass du keine Gegenleistung "erbringst", immerhin wirst du euer Kind großziehen. Mein Freund findet das auch total ok so.

LG Nadja 24+5

Beitrag von wuestenblume86 07.10.10 - 15:57 Uhr

Also ich finde da nix ungewöhnliches #kratz einer arbeitet für Geld und der andere kümmert sich zuhause um Kind und Haushalt.

Dein Mann müsste im Falle einer Trennung deinem Kind und dir doch auch Unterhalt zahlen ;-) kommtalso aufs selbe raus.

Wenn dir das nicht gefällt, dann geh frühzeitig wieder arbeiten #cool soll dein Mann die Elternzeit nehmen.

Beitrag von erdbeerschnittchen 07.10.10 - 15:59 Uhr

Ja,ich muss ehrlich sagen das ich auch nicht ganz versteh wieso du dich jetzt aufregst.#kratz

Sei doch froh das du nicht vom Staat leben musst.

Bei Hartz 4 Empfängern ist es z.B so,dass sie weder Elterngeld erhalten,noch das Kindergeld wirklich bekommen.
Das wird nämlich auf den Satz angerechnet und abgezogen.

Du kannst ja auch wenn deine kleine groß genug ist noch dazu verdienen.
Ich denke so ist es üblich.
Ich bräuchte gar nicht arbeiten zu gehen.
Uns geht es finanziell so gut,das man sagen könnte wir bräuchten jetzt bereits schon für den Rest unseres Lebens nicht mehr zu arbeiten.
Unsere Kinder wahrscheinlich auch nicht.

Trotzdem werde ich wieder arbeiten gehen sobald es geht.
Ich spende einen Teil,der Rest kommt für unsere Kinder auf Sparbücher oder wird angelegt etc.

Wir leben nicht in totalem Saus und Braus,sondern bleiben bescheiden um unseren Kindern ein Vorbild zu sein.

Aber ich schweife gerade ab.

Ja,ihr müsst damit auskommen.

Seit froh nicht von irgendetwas/irgendwem abhängig sein zu müssen.#liebdrueck

Liebe Grüße #winke

Beitrag von picaza 07.10.10 - 16:01 Uhr

Hi,

wenn Du damit ein Problem hast, steht es Dir frei am 22.10. einfach "Nein!" zu sagen. :-p
Dann hättest Du Anspruch auf Alg2.

LG

Beitrag von wuestenblume86 07.10.10 - 16:06 Uhr

Nö auch dann hat sie keinen bzw. nur einen verminderten Anspruch auf ALG2 :-p der Vater ist auch ihr unterhaltsverpflichtet und zwar ab 4 Monate vor der Geburt bis zum 3. Geburtstag des Kindes.

Beitrag von picaza 07.10.10 - 17:18 Uhr

Ach so... #gruebel

Beitrag von darkblue81 07.10.10 - 16:05 Uhr

Hi,

na du bist ja putzig #rofl

Du spricht von deinem Mann dass er euch "durchfüttern" muss, aber vom Staat würdest du dich durchfüttern lassen? #kratz

Was meinst du viele Familien es gibt, die ohne Geld vom Staat (und somit von der Allgemeinheit!) klar kommen müssen?

Gruß

Beitrag von emmy06 07.10.10 - 16:07 Uhr

wenn sowohl elterngeld als auch kindergeld fürs kind *draufgeht* - sorry, dann kannst du mit geld nicht umgehen... selbst nur vom sockelbetrag elterngeld ausgehend und dazu das kindergeld - das sind 484€ #aha und das JEDEN monat!

zudem sind beides nicht gelder des kindes, sondern gelder der eltern... kindergeld ist ja nur eine monatlich vorweggenommene steuersache... ergo, davon könnt ihr unter anderem auch leben!



gruß

Beitrag von josie32 07.10.10 - 16:27 Uhr

Also ich muss mich auch grade mal wundern.....

Allein durch die Hochzeit habt Ihr doch mehr Geld in der Tasche.....dazu kommt dann noch Elterngeld und Kindergeld, wie schon erwähnt sind das 484 Euro monatlich. Ich gebe für meine 5 köpfige Familie nur 450 Euro an Haushaltsgeld aus....#kratz

Ich denke, der Großteil aller Familien "krebst" dann so rum wie wir.....Also Gehalt meines Mannes, Kindergeld und Elterngeld. Ich werde direkt nach der Geburt meinen Minijob weiterführen, das sind nochmal 318 Euro, die aber meistens für Extras wie Urlaub, Ausflüge, oder Sparen draufgehen.

Weiss echt nicht, wie Du das meinst?? Welche Zahlung vom Staat erwartest Du denn???? Im Vergleich zu früher leben wir doch wie die Maden im Speck....Meine Eltern habe für mich und meine Schwester 80 DM Kindergeld bekommen - das wars dann auch schon.


Ich denke, wer Elterngeld und Kindergeld bekommt, darf sich nicht beklagen - zumal wir dafür nicht mal was tun müssen....#gruebel

Beitrag von windelpo 10.10.10 - 18:40 Uhr

naja, fürs elterngeld muss man zumindest vorher gearbeitet haben. wenn vielleicht nicht beim mindestsatz (da weiß ich es jetzt nicht) und wer kinder bekommt sollte schon auch belohnt werden. sie zahlen später die schulden und die renten anderer....

Beitrag von mausezahn05 07.10.10 - 16:54 Uhr

Wieso sollte ich, als Steuerzahler, Dich denn "durchfüttern", wenn Dein Mann dazu genug verdient?

Beitrag von haseundmaus 07.10.10 - 16:57 Uhr

Hallo!

Naja, was heißt durchfüttern, er ist dann nun mal der Ernährer der Familie, an sich ist daran nichts verwerflich.
Bei uns ist es genauso, ich bekomme auch kein Geld von irgendwoher. Hausfrau und Mutter zu sein ist anscheinend nun mal kein "Beruf", nicht vergleichbar mit "normalen" Jobs. Wirst dafür eben nicht bezahlt. Kann man drüber streiten ob das so richtig ist, hab da meine Zweifel. Aber so ist es nun mal und deshalb finde ich es nun mal die Aufgabe des Mannes die Familie zu ernähren. Dürchfüttern würde ich das nicht nennen. Ihr werdet damit schon klar kommen bis du wieder arbeitest.

Manja mit Lisa Marie, 1 Jahr und fast 3 Wochen alt #sonne

Beitrag von canadia.und.baby. 07.10.10 - 17:04 Uhr

Dann gebe dein Kind früh in die Krippe oder zur Tagesmutter und geh arbeiten wenn dir das Lieber ist.

Beitrag von silbermond65 07.10.10 - 17:07 Uhr

ist das normal, dass man als "mama" dann mit elterngeld und kindergeld auskommen muss (was ja fürs kind draufgeht). wovon lebt ihr?????? muss mein mann die familie durchfüttern????

Irgendwie hast du den Sinn einer Partnerschaft nicht verstanden oder?
Ihr habt euch ein Kind gewünscht,ihr habt es gezeugt und jetzt seid ihr beide dafür zuständig.
Und wenn dir als "mama" Elterngeld und Kindergeld nicht ausreichen ,dann trenn dich doch.Dann bekommst du zusätzlich Unterhalt für dich und fürs Kind.
Da ihr aber heiraten wollt ,seh ich es als selbstverständlich an ,daß dein Mann für euch mit einsteht....euch "durchfüttert" wie du es nennst.
Ihr seid NICHT bedürftig ,also warum sollen das dann andere Leute übernehmen.

P.S. Wenn bei dir Elterngeld und Kindergeld nur fürs Baby draufgehen ,solltest du allerschleunigst vernünftig wirtschaften lernen und deine Ansprüche zurückschrauben.

Beitrag von brilliantblue 07.10.10 - 17:21 Uhr

Hi!

Ist doch schön, wenn Dein Mann genug verdient.
Ich sehe das altmodisch: Wenn ich mich schon um die Kinder kümmere, soll mein Mann wenigstens die Familie ernähren. Wo ist das Problem dabei?

LG, Brilli

Beitrag von jurbs 07.10.10 - 17:25 Uhr

warum sollte jemand Hartz 4 bekommen, der genug Geld zu Verfügung hat? es gibt Unmengen an Familien, in denen 1 arbeitet und sich der andere um die Kinder kümmert - diese Familien werden durch die Steurklassse 3 entlastet! warum sollte da jemand noch mehr Geld vom Staat bekommen?

Beitrag von bibihexe76 07.10.10 - 17:47 Uhr

Sei bitte froh, dass du dich über deinen Mann familienversichern kannst und dich nicht selbst versichern müsstest, da gehen schnell schon mal an die 300 Euro monatlich drauf...

Natürlich ist es ein bescheidenes Gefühl, plötzlich wieder finanziell vom Mann abhängig zu sein, das kann ich schon verstehen, aber es war doch früher auch nicht anders...der Mann hat das Geld heim gebracht und die Frau sich um Kind und Haushalt gekümmert. Es ist ja kein Rückschritt für immer, sondern nur bis das Kind in den KiGa geht, nehme ich mal an...ansonsten halt Krippe und schnellstmöglich wieder arbeiten gehen.

Wenn ihr bereits zusammen lebt, ist "Nein" sagen übrigens auch keine Alternative, da gehts dir genauso, da ihr in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt ;-) und ich meine, dann musst du dich wirklich selbst versichern! Das hat aber nix mit Hartz4 zu tun, das war schon früher mit Sozialhilfe so...

Bibi + Bengt
34.SSW (ab heute UFU *jubel*)

Beitrag von kueho 07.10.10 - 17:55 Uhr

Das war echt mutig von dir , hier zu schreiben .. bei solchen Themen wird man nämlich meistens zerpflückt ;-)
Aber ich weiß schon was du meinst.
Jedoch ist es so doch völlig normal. Du bekommst Elterngeld (als Lohnfortzahlung) und das Kindergeld. Mehr gibts eben nicht.

Beitrag von carrie23 07.10.10 - 21:39 Uhr

Ja sorry aber wieso sollte dich der Steuerzahler durchfüttern?
Hat der dir das Kind gmeacht oder dein Mann?
Natürlich ist das normal ihr seid eine Familie und das Elterngeld ist deine Lohnersatzleistung.

Beitrag von lucaundhartmut 07.10.10 - 22:42 Uhr

Liebe johanna84,

nein, Dein Mann muss nicht allein für Euch aufkommen.

Es steht Dir frei, Dir Heimarbeit zu suchen oder Dein Kind nach dem MuSchu zumindest stundenweise in Obhut einer Tagesmutter oder einer Krippe zu geben, um arbeiten zu gehen.


LG
Steffi