Obstruktive Bronchitis - wie war's bei euch?

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Beitrag von noch-ne-mama-in-spe 07.10.10 - 17:09 Uhr

Hallo zusammen,

ich komme gerade nach ein paar Tagen mit meiner Tochter aus dem Krankenhaus nach Hause, sie hatte eine obstruktive Bronchitis. Hatten eure Kinder im Baby-, Kleinkindalter die auch schon mal? Waren sie danach anfälliger, kamen die Atembeschwerden immer wieder?

Danke für eure Erfahrungsberichte!

Beitrag von tatimaus100 07.10.10 - 17:15 Uhr

Hallo
Meine Maus hat auch grade Brochitis.:-(
Bekam Cortison heute und Antibiotika. Inhalieren muß sie auch.
Sollte es morgen nicht besser sein, muß sie ins KH.#zitter#zitter
Drück die Daumen, das es morgen besser ist...

Was genau ist eine Obstruktive Bronchitis?

Was sind das für Symptome?
Wie lange warst du im KH?

Ganz lieben Gruß Tanja#herzlich

Beitrag von noch-ne-mama-in-spe 07.10.10 - 17:35 Uhr

Hallo Tanja,

bei der obstruktiven Bronchitis verengen sich die Lungenbläschen und die Kleinen bekommen sehr schwer Luft. Das erkennst du daran, dass sich der Brustkorb zusammen zieht und auch am Hals Einziehungen zu sehen sind. Außerdem pfeift's beim Atmen. Ist ziemlich krass, wenn du dein Kind so siehst, aber es ist (dank Kortison...) gut zu behandeln. Wir waren 4 Tage im Krankenhaus.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!!!

Beitrag von tatimaus100 07.10.10 - 19:18 Uhr

Danke schön:-)
Mal sehen was die Ärztin morgen früh sagt.

Einen schönen Abend noch.

Ganz lieben Gruß Tanja#herzlich

Beitrag von michaela20 07.10.10 - 21:33 Uhr

guten abend mein elias (13mon) hat das seit dem er ca zwei monate alt ist .das erste mal war es auch so schlimm ich hab gedacht der erstickt mir gleich, aber durch das antibiotikum sind wir noch gerade am kh vorbei gekommen!!!! (puuh) ich muss auch durchgehend inhalieren mit pulmikort, atrovent,kochsalz, salbutanol ,singularair(das ist pulver und muss ich ihm jeden abend auf einem löffel mit brei geben . jetzt sind noch so zwei verschiedene druckgasinhalation dazu gekommen (salbuhexal und budiair)

die warmen sommer monate sind wie davon verschont gebliben ,mal drei monate wo wir nicht inhaliert haben ,aber seit dem es wieder anfing kühler und nasser zu werden sind wir wieder fleißig dabei .und sobald er hustet weiß ich esfängt wieder an und inhaliere schon immer von alleine wenn ich alles hier habe .(gehe aber trotzdem zum arzt und lasse schauen )

ich bin auch schon stammkundin beim arzt jede woche muss ich einzwei mal kommen zur kontrolle . und im kindergarten alter hört das wohl wieder auf . ich kenne viele die das bis zum ca dritten lebens jahr hatten und dann war aufeinmal alles weg hmm das wünsche ich meinem und deinem kleinem nicht


lg michaela

Beitrag von miau2 07.10.10 - 19:10 Uhr

Hi,
unser kleiner hatte seine erste, als er zwei Monate alt war. Ursache war ein Infekt mit RSV (war es das bei Euch auch?), er hatte als Folge eine Lungenentzündung. War kein Spaziergang, aber er hat sich für alle überraschend schnell erholt und wir durften nach einer Woche KH wieder heim (bei Aufnahme wurden uns mind. 10 Tage prophezeit).

Die Unkenrufe, dass das oft die Folge hätte, dass die Kleinen sehr anfällig dafür werden wenn sie so früh diesen Erreger eingefangen hatten wollte ich erst nicht glauben.

Inzwischen ist unser Kleiner 22 Monate alt, und ich glaube es mittlerweile. Wir haben vor 4 Wochen Bronchitis Nr. 12 oder 13 hinter uns gebracht.

Mit einem ganz dicken ABER: keine war mehr so schlimm wie die erste. Kein KH, kein Antibiotikum, kein Cortison. Inhalieren mit Salbutamol, ein mal musste noch ein anderes Medikament (Atrovent) dazu - aber nichts so gefährliches mehr.

WIR haben aber auch gelernt. Wir fangen beim ersten Schnupfen an mit reiner Kochsalzlösung zu inhalieren (gerade hat unser KLeiner eine dicke ERkältung, und - toi, toi, toi - es sieht so aus, als wäre er auf dem WEge der Besserung, ohne, eine Bronchitis zu bekommen...das wäre erst die dritte Erkältung ohne Bronchitis in seinem Leben). Sobald man das typische Rasseln hört fangen wir an mit Salbutamol (haben wir inzwischen immer da, unser KiA ist da voll und ganz mit einverstanden) zu inhalieren und sitzen natürlich in der nächsten Sprechstunde vom KiA. Meine "Vor-Diagnose" war bisher zu 100% richtig. Fieber haben wir in den allermeisten Fällen nicht dabei. Vielleicht hat unser Kleiner eigentlich eine gute Konstitution, vielleicht leistet auch das schnelle Handeln seinen Beitrag - richtig krank wurde er bisher nur noch bei einer Bronchitis, und selbst da hat er sich innerhalb weniger Tage "durchgebissen" (zu schaffen hat ihm da ein bakterieller Sekundärinfekt gemacht, da sind wir knapp am AB vorbeigeschrammt - aber es ging eben auch ohne).

Also ganz klares Ja, unser Kleiner ist sehr, sehr empfindlich geblieben, was das angeht, aber ich denke, wir haben es ganz gut im Griff.

Andere Mittel als die zum Inhalieren haben wir übrigens nicht in Verwendung (zur Zeit inhalieren wir wegen der Erkältung nur mit Kochsalzlösung), außer halt bei der ersten im KH, da gabs noch Kortison und AB (und Infusionen, da er zu k.o. war zum Trinken).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von eklis1974 07.10.10 - 21:05 Uhr

Mein Sohn, heute 13 Jahre alt, hatte mit 6 Wochen seine erste Bronchitis. Wir bekamen Spasmo- Mukosolvan- Saft. Hat er gar nicht vertragen. Er war wirklich eine Woche lang nur wach und total aufgedreht.
Diese Bronchitissache zog sich immer weiter im 3-Monats-Takt. Dann kam sein Asthmaanfall.
Entlassen aus dem Krankenhaus mußte er 12x am Tag inhallieren.
Es folgten Einstellung auf Cortison und Notfallspray.

Seitdem er Sport macht geht es ihm besser. Seit 2 Jahren braucht er keine Medikamente mehr.


Beitrag von summer2611 07.10.10 - 21:33 Uhr

Ich war mit meinem kleinen als er 3 Monate alt war eine Woche wegen Obstruktiver Bronchitis im KH.
Dazu kam dass er 8 Wochen zu früh auf die Welt kam und ich mir damals natürlich auch meine Gedanken gemacht hab.
Auf jeden Fall ist er jetzt 10 Monate und hat seit 3 Tagen seinen ersten leichten Schnupfen seither.
Also ich kann es nicht bestätigen das die kleinen dann anfälliger sind.