...immer stärkerer Kinderwunsch...

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von amy2609 07.10.10 - 17:55 Uhr

Hallo ihr Lieben,

da ich nun schon seid einiger Zeit hier durch das Forum kreuche, wollte ich doch nun auch mal meinen Beitrag loswerden... ;)

Seit einigen Monaten verspüre ich ein extremes Gefühl bereit für den nächsten Schritt im Leben zu sein, nämlich jemanden ein neues Leben zu schenken... :)

Ich bin nun 28Jahre alt, stehe fest im Beruf, habe meine persönlichen beruflichen Ziele erreicht, habe den Mann meines Lebens kennengelernt, sind allerdings auch erst ein Jahr zusammen (soweit man das beurteilen kann, wissen kann man es ja nie so genau...) und fühle mich soweit angekommen, das ich für den nächsten Schritt gewappnet bin...

Dann widerrum habe ich diese Ängste wie z.B. "was ist wenn es finanziell nicht reicht", "wenn man für sich gar keine Luft zum atmen mehr hat", "wenn man überfordert sein könnte", "was ist wenn einen der Partner doch mal verlässt"...

Kennt oder hattet ihr dieses gewisse "Häkchen" der Gefühle auch?!

Freu mich auf Antworten,

liebe Grüße

Nina

Beitrag von katrin26 07.10.10 - 17:58 Uhr

hallo.. ich bin auch hin und her gerissen.. aber der wunsch nach nen baby ist groß.. und ich glaub den perfekten zeitpunkt gibt es nciht.. meist kommt es dann wenn man es am wenigsten braucht,.
zweifel sind immer da und die sollst auch haben..aber wenn es sein soll dann kommt es..lg

Beitrag von lucas2009 07.10.10 - 18:04 Uhr

#pro
Genau so sehe ich das auch;-)
Dir noch nen schönen Abend!
LG Julia

Beitrag von lichterglanz 07.10.10 - 18:11 Uhr

Hallo :)

Wie bei jeder sehr sehr wichtigen Entscheidung in seinem Leben hat man doch immer Zweifel, oder? Ich glaube das ist ganz normal. Ich denke man muss sich vor Augen halten, dass man niemals 100% sicher sein kann, dass alles perfekt bleibt. Selbst wenn man einen tollen Job hat und finanziell abgesichtert ist, was wenn die Firma über Nacht abbrennt und man dann arbeitslos wird? Das kann man nicht absichern. Also kann es für jeden und immer finanziell eng werden. Das könnte passieren. Deswegen würde ich meinen Kinderwunsch aber nicht von einem Lottogewinn abhängig machen ;)
Ob man noch Zeit für sich hat ist ja alles eine Frage der Organisation. Die meisten Omas oder Opas , Onkel und Tanten freuen sich doch total, wenn sie den kleinen Wurm mal 1-2 Stunden sitten dürfen. Da bleibt dann zeit für mich und meinen Partner übrig.

Wenn man wirklich überfordert sein sollte, dann gibt es so viele Anlaufstellen, die einem helfen.

Und wenn der Partner einen verlässt? Tja eine Garantie für eine lebenslange Partnerschaft bekommt man ja nie. Vielleicht wird der Partner auch vom Bus überfahren oder wird plötzlich schwer krank. Wenn man danach geht dürfte gar niemand mehr Kinder bekommen.

Du siehst schon= Für jedes Problem gibt es immer eine Lösung. Und es bringt nichts sich den Kopf über ungelegte Eier zu zerbrechen. Denn Fragen und Zweifel werden immer da sein. Leider kann man die niemals ganz ausräumen.

Ganz liebe Grüße
Lichterglanz

Beitrag von lynette28 07.10.10 - 18:14 Uhr

Hallo,

ich denke genauso... Bin auch 28 wie du und erst gut ein Jahr mit meinem Freund zusammen! Ich glaube man darf gar nicht so viel darüber nachdenken was alles passieren kann!

Lieber mit dem #herzlich denken als zu viel mit dem Kopf!

LG

Beitrag von 19karin79 07.10.10 - 18:19 Uhr

Hi,
klar denkt da bestimmt jeder drüber nach und ich denke, nur die die darüber auch nachdenken sind reif dafür.

Ich habe einen Sohn, 7. War damals 24 und mit meinem Jetztmann bereits 4 Jahre zusammen. Haben damals nicht zusammen gewohnt, waren aber täglich zusammen, sind am Wochenende die Nächte durchgetanzt. Und dann kam Pascal, er wird jetzt dann 7.

Das erste Jahr ist sehr anstrengend gewesen. Sind ja zusammengezogen und auch noch gleich Eltern geworden. Aber man "rauft" sich zusammen, wenn man zusammen passt. Vor 4 Jahren haben wir geheiratet. Haben ein Haus, das Geld wäre trotz Kind auch nicht mehr, denke ich mal. Dann gibt man hald mehr für sich selber aus und mit Kind mehr fürs Kind. Außerdem bekommt man ja Kindergeld und von der Lohnsteuer fällts auch besser aus - zumind. bei uns in Bayern. Wenn man dann unter einer bestimmten Grenze verdient, bekommt man noch irgendwie Erziehungsgeld oder so, dass weiß ich jetzt nicht so genau, weil dass uns nicht zustand, da mein Mann sehr gut verdient.

Man muss mit schlaflosen Nächten rechnen und müüüüden Tagen, aber jede Sekunde mit deinem eigenen Kind ist es wert, dass durchzustehen. Man hat viele Sorgen mehr, weil man sich ab sofort um jemanden sorgt. Aber die schönen Momente überwiegen einfach.

Wir wollen jetzt ein zweites Kind, sind im 3. ÜZ und ich hoffe, dass ich nächsten Monat dann endlich einen positiven Test in der Hand halte.

WÜnsch Dir viel GLück!

Beitrag von jwoj 07.10.10 - 18:47 Uhr

Das klingt ja nach Bilderbuch :-D. Sind doch die besten Voraussetzungen. Ich würde mir nicht soviele Gedanken machen, wenn die Randbedingungen so gut passen.
Du wirst nie wissen, wie es kommt. Warum noch lange warten?

Jetzt stell dir vor, es klappt nicht auf Anhieb? Je länger man wartet, desto schlechter eigentlicht. Ich bin froh, dass wir uns früh für das erste Kind entschieden haben (ich war 25, mein Mann 27). Und jetzt ärgere ich mich, dass ich während meines Zweitstudiums nicht schon mit dem zweiten angefangen habe. Jetzt habe ich nämlich den Salat. Vier Jahre geduldig gewartet mit dem Üben für's nächste und nun zwei Fehlgeburten hintereinander.

Bei der Entscheidung für das erste Kind, waren wir sehr spontan. Wir haben einfach, ohne groß darüber geredet zu haben, während wir "mittendrin" waren sozusagen beschlossen, es zu probieren. Die Entscheidung haben wir nie bereut und ich würde es jederzeit wieder genau so tun.

Mach' dir nicht so viele Gedanken. Das Leben ist sowieso nur bis zu einem gewissen Punkt planbar. Die meisten Dinge liegen nicht in deiner Hand. Wenn es euch gut geht, ihr keine Sorgen habt und dem Kind ein gutes zuhause bieten könnt, dann los! :-D

Wünsche alles Gute und viel Glück!#klee

Beitrag von urbine31 08.10.10 - 09:05 Uhr

Hallo liebe Nina,

das klingt doch alles ziemlich gut! Das allerwichtigste ist eine stabile Partnerschaft, denn die gerät nach der Geburt eines Kindes doch ganz schön unter "Dampf". Zumindest war es bei uns so. Man zehrt eine ganze Weile von den Gefühlen, die man sich vorher aufgebaut hat.

Aber: unsere Tochter ist jetzt 2 und so langsam finden wir wieder mehr Zeit füreinander und denken an ein 2. Kind :-)

Ich finde es sehr vernünftig, sich diese Gedanken zu machen, sie sprechen nur für Deine Reife. Ich hatte die ganz genau auch so.

Heute muss ich etwas schmunzeln über meine damaligen Gedanken, ehrlich gesagt: Denn das Leben mit Kind ist genau so nicht: Planbar, kalkuklierbar, sicher, etc.

Das Leben mit Kind ist Chaos pur, Leben pur und man weiß nie was kommt :-) Aber gerade das gefällt mir heute so gut, obwohl ich immer ein Mensch war, der alles planen wollte.

Meine Tochter hat mir gezeigt, wie das Leben wirklich ist, ich liebe sie dafür und wünsche mir noch einben Zwerg, der mein Leben durcheinander bringt mit :-)

Lass am besten alles auf Dich zukommen.

LG,
Urbine31