Ab wann liebt man?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von liebe?? 07.10.10 - 18:15 Uhr

Ich wollte mal fragen, ab wann man in einer Beziehung den Partner liebt?

Ich bin seit 7 Monaten in einer Beziehung.
Ich war von anfang an nicht verliebt.

Muss man das denn sein?

Und jetzt frage ich mich irgendwie.. wann sollte man jemanden lieben?
Ich kann nicht sagen, dass ich ihn liebe..
Vermissen tue ich ihn erst nach ca. einer woche.

Ich frag mich, kann meine eine Beziehung ohne liebe führen?

Ich war schon so oft total verschossen und in einigen Beziehungen dachte ich "nie wieder kann ich ohne diesen Mann leben"..
Dieses Gefühl kenne ich nicht mehr.. Ich kann mir vorstellen auch ohne meinen Partner zu leben..

Kommt die Liebe noch? Oder hat es jetzt schon keinen sinn mehr?

Beitrag von tonimoni123 07.10.10 - 18:25 Uhr

Für mich keinen Sinn mehr. ich kann mit keinem Menschen leben den ich nicht Liebe

Beitrag von 19jen82 07.10.10 - 22:26 Uhr

deiner meinung

Beitrag von howifeel 07.10.10 - 18:33 Uhr

ob die liebe noch kommt, weiß ich nicht.
aber das ist vielleicht von mensch zu mensch anders, ob man mit oder ohne liebe eine beziehung führen kann.
ich könnte es mir nicht vorstellen, glaube ich.
aber wenn es für dich klappt, dann ist das ja okay.
es wäre aber wahrscheinlich nur fair, wenn man es dem partner dann auch sagt.
sagt er denn zu dir "ich liebe dich"? und was sagst du dann in der situation?

Beitrag von seltsam 07.10.10 - 18:35 Uhr

Du warst von Anfang an nicht verliebt? Warum führst Du dann eine Beziehung mit diesem Mann?? #gruebel

Beitrag von pcp 07.10.10 - 19:29 Uhr

Ich frage mich gerade warum Du überhaupt eine Beziehung eingegangen bist, wenn Du noch nicht mal anfangs verliebt warst?

Beitrag von liebe??? 07.10.10 - 19:35 Uhr

Ich dachte es kommt noch...#gruebel

Wie gesagt, warte ich noch immer...

Beitrag von pcp 07.10.10 - 19:37 Uhr

Aha. #gruebel

Naja, dann wart mal weiter.

Beitrag von tschööö mit ö 07.10.10 - 19:45 Uhr

vergiss es! wenn du noch nicht mal etwas verknallt warst/bist, kommt da jetzt auch nichts mehr.
die chemie stimmt wohl von deiner seite nicht so wie du vielleicht gehofft hast.

Beitrag von Das gibts doch gar nicht 07.10.10 - 19:42 Uhr

Das gibt es doch gar nicht ... Du beschreibst genau meine Gefühle. Nur, daß ich schon mehrere Jahre mit meinem Freund zusammen bin.

Ich war auch nicht verliebt, bin irgendwie in diese Beziehung reingeschlittert. Ich vermisse ihn auch nicht, noch nicht mal nach einer Woche. Genieße es durchaus, auch mal längere Zeit ohne ihn zu sein.

Vorher war ich in einer langen Ehe und habe geliebt. Davor und danach war ich auch einige Male unsterblich verliebt und war totsterbenskrank vor Liebeskummer, als diese Lieben zerbrachen.

Aber obwohl ich diesmal nicht verliebt war/bin und nicht mal genau weiß, ob ich Liebe empfinde, ist dieses die beste Beziehung, die ich je hatte. Ich habe Vertrauen, kann mit meinem Freund endlos reden, lachen, fühle mich wohl, wenn wir zusammen sind und sogar der Sex ist klasse. All das hatte ich in früheren Beziehungen, in denen ich dachte, es sei die große Liebe, nicht.

Ich muß gestehen, ich bin etwas traurig, daß ich für meinen jetzigen Partner nicht die ganz großen Gefühle habe, gerade weil wir so gut zusammenpassen und alles stimmt. Für mich steht auch fest, ich will mit ihm zusammenbleiben.

Trotzdem vermisse ich die großen Gefühle. Vielleicht wird man nach vielen Enttäuschungen liebesresistent?

Beitrag von ++++ 07.10.10 - 19:47 Uhr

Vielleicht kann man irgendwann nicht mehr so lieben wie man schon mal geliebt hat? Ich glaube, dass ich jetzt - nach einer großen Liebe, die unglücklich zu Ende ging nicht mehr so hingebungsvoll lieben werde. Pah, ich wäre froh, wenn ich mich bisschen verlieben könnte. Ich fühle als ob ich schon mal alles gegeben hätte, es gibt keine Steigerung mehr. Vielleicht zum Selbstschutz. Hat aber auch was gutes find ich...


Gruß

Beitrag von Das gibts doch gar nicht 08.10.10 - 06:39 Uhr

Das Gute ist, man kann nie mehr so verletzt werden. Meine Trennung von meinem Mann war für mich die Hölle.

Auf der anderen Seite vermisse ich das Gefühl, in meinen Freund verliebt zu sein.

Wobei es dieses Verliebtsein auch nach der Trennung von meinem Mann genau 2x gab. Aber leider habe ich beide Male für Männer so stark empfunden, bei denen ich von Anfang an wusste, dass ich sie nicht haben kann.:-(

Ja, es könnte Selbstschutz sein. Oder es ist durch den ganzen Sch***, den man im Laufe der Jahre durchgemacht hat, etwas im Inneren kaputtgegangen, was so tiefe Gefühle unmöglich macht.

Ich finde das sehr traurig.:-(

Beitrag von zucchini78 08.10.10 - 08:18 Uhr

Das habe ich auch geglaubt. Ich war der Meinung, mich nie wieder richtig verlieben zu können und hatte versucht, mich damit abzufinden...

... und dann bin ich meinem Mann begegnet. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, wir kannten uns schon von früher und ich war zu dem Zeitpunkt auf keine Beziehung aus. Ich wollte eher meine Ruhe haben.

Und nach einigen Treffen habe ich mich doch in ihn verliebt. Ich weiß nicht wie und warum, aber mittleweile sind wir schon 7 Jahre zusammen und die Liebe wird immer stärker. #verliebt

Also, nicht die Hoffnung aufgeben. Die Liebe kommt dann, wenn man sie nicht erwartet.

Beitrag von mizz-montez 07.10.10 - 20:10 Uhr

also ein grundstein einer beziehung sollte liebe auf jeden fall sein und ich bekomm schon ne krise wenn ich meinen wenige tage nicht sehen könnte also mal einen oder 2 tage ja aber dann vermiss ich ihn scdhon sehr... es könnte auch sein dass du durch unbewusste traumatische erlebnisse aus angst wieder verlezt zu werden komplett dicht machst um dich selbst zu schützen... oder es is eine schwere depression meine beste freundin hatte das mal eine zeitlang nachdem ihre mutter nach jahren des wachkomas verstorben war sie konnte nicht lieben geschweigedenn andere gefühle fühlen... ihr war alles egal sie hatte beziehungen ja aber so wie du auch berichtest wenn es stress gab und er schluss gemacht hat sie konnte nicht weinen sie konnte nicht lieben sie hatte einfach null! gefühle stell ich mir schlimm vor sowas... such dir doch vielleicht psychologischen rat ich denke von alleine geht das nich weg. kommt auch drauf an wie sehr du darunter leidest... meiner besten freundin hab ich genau das selbe gesagt aber der leidensdruck ist nicht stark genug sie hat das seit jahren lebt als single macht mit grössten anstrenungen ihren tagesablauf geht früh arbeiten kommt abends gestresst schlecht gelaunt nach hause sie funktioniert nur noch... aber jedem seins...

ich kann dir nur den rat geben such dir hilfe(psychologen)

denn normal ist das nicht ... und ja... der werdegang zur liebe ist halt meist kennenlernengefolgt von faszination und anziehungskraft dann kommt verknallt sein dann verliebt sein und irgendwann wenn man denn wie du jetz 6-9 monate zusammen ist und jeden tag miteinander lebt wächst daraus irgendwann liebe... wenn da jetz nichts ist dann solltest du um ihm gegenüber fair zu sein reinen tisch machen... ich kann nur für mich sprechen und ich verliebe mich acuh schwer und selten aber endweder ich merke es innerhalb kürzester zeit also 2-3 wochen und dann hats mich auch voll erwischt oder es passiert eben nichts aber dann kommt da auch nach 7 monaten nach 2 jahren und auch nach 10 jahren nichts was mehr ist als platonische freundschaft...

oder vielleicht willst du auch einfach irgendwie nicht allein sein???

das alles kannst nur du für dich herrausfinden aber wenn du in gedanken ohne ihn leben kannst und ihn erst nach einer woche leicht vermisst das hört sich für mich nciht nach inniger liebe an sondern eher nach bester freundschaft oder sowas..

alles gute

Beitrag von liebe??? 07.10.10 - 20:42 Uhr

Da hast du recht..
Als ich ihn kennen lernte, war ich in einer tiefen depression und hab es dann auch erst in angriff genommen.
Ich habe eine Therapie angefangen.. die mich aber nich vorwärts brachte.. ich glaube die Frau war nicht so ganz für mich.
Nach 3 Monaten hab ich das abgebrochen.

Genau wegen dem nicht lieben können war ich bei ihr..gelandet sind wir ganz woanders.

Sie ist darauf nicht wirklich eingegangen..

Kann mir auch kein anderen Mann vorstellen den ich lieben könnte, allgemein das gefühl von liebe ... ist so unvorstellbar..

Beitrag von ++++ 07.10.10 - 20:50 Uhr

Ich habe es eben gelesen. Ich bin auch in Therapie und sagte zu meiner Therapeutin, dass mir die Männer irgendwie so gleichgültig sind, manchmal nerven sie mich im Allgemeinen. Sie verglich das mit einem Dornröschenschlaf. Man hat so eine dicke Mauer aus Stacheln um sich gebaut. Einige Männer versuchen diese Mauer zu durchdringen, es gelingt ihnen nicht ganz. Irgendwann aber kommt einer, der das schafft und ich wache wieder "in voller Blüte" auf:-) Fand ich gut umschrieben und muss immer wieder daran denken. Aber wann die Zeit reif ist, bestimme ich.

Erkennst du dich da wieder?

Gruß

Beitrag von liebe??? 07.10.10 - 21:27 Uhr

Nein.. umso besser der Mann mir gefällt umso eher halt ich abstand!

Vielleicht bin ich unterbewusst bewusst mit ihm zusammen, weil ich weiß, ich liebe ihn nicht, er kann mir nie weh tun?!

Ich überlege, vielleicht nochmal neu eine Therapie zu beginnen..

Liebe ist für mich so weit weg.. obwohl ich gern wieder schmetterlinge im Bauch hätte... ich glaube nicht, dass ich bestimmen kann wieder zu lieben...

Mein Partner hat alles was frau sich wünscht...

Ich würde ihn gerne lieben..aber es geht nicht.

Beitrag von mizz-montez 08.10.10 - 14:14 Uhr

1. wars dann vielleicht nicht die richtige therapeutin... man muss ja auch vertrauen aufbauen können und 3 monate ist im therapeutischen KEINE zeit... eine therapie wenn sie gut läuft dauert u.U jahre!! man sagt so 3 jahre sollte man schon bis sich auf dauer was ändert!...


weiter suchen gute therapeuten zu finden ist wie die nadel im heuhaufen kann auch nen lied davon singen... aber ich wünsche dir dass du das irgendwann überwindest vielleicht solltest du beim doc auch mal ansprechen wies aussieht mit pharmazie(antidepressiva) ohne antidepressiva gings mir auch bedeutend schlechter (nehme sie jetz seit 2007) und mir gings bei weitem besser als dir ^^

Beitrag von barbara67 07.10.10 - 21:14 Uhr

Das Liebe in einer Beziehung vergehen kann weiß ich, aber eine Beziehung gänzlich ohne Liebe kann ich mir nicht vorstellen. Zweckgemeinschaft ja, aber eine Beziehung?
Wie deffinierst du "Beziehung" Oder ist es eine Poppaffaire?
Barbara

Beitrag von Es ist keine 08.10.10 - 07:32 Uhr

Es schon eine Beziehung und keine Zweckgemeinschaft.

Es ist so etwas wie sehr tiefe Freundschaft. Man mag den Partner sehr, aber dieser "Kick" fehlt eben.

Ich lebe selber in so einer Konstellation und das seit einigen Jahren. Es ist keine Zweckgemeinschaft und auch keine "Poppaffäre".

Beitrag von seelenspiegel 08.10.10 - 08:38 Uhr

Auf die Gefahr hin die sicher schon einige Male gestellte Frage zu wiederholen: Wieso geht man mit jemand eine Beziehung ein, den man nicht liebt???

Lieber gemeinsam einsam als aus den richtigen Gründen alleine?

Beitrag von marlene2009 08.10.10 - 10:49 Uhr

Äh, warum geht man denn eine Beziehung ein, wenn man nicht verliebt ist#kratz