total verunsichert... ICSI oder doch erst OP?

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von nina176 07.10.10 - 19:59 Uhr

Hallo,

waren heute zum 2. Gespräch in der KIWU Klinik. Haben nochmal SG gemacht um zu entscheiden ob nochmal 3. IUI Versuch oder gleich ICSI. Außerdem hab ich ein Myom in der Gebährmutterwand (3 cm), von dessen Entfernung mir bisher bei meinem Gyn immer eher abgeraten wurde, weil ja nicht sicher ist, ob es eine mögliche SS überhaupt beeinträchtigt bzw. die Einnistung und das Risiko einer GM Verletzung zu groß sei.

In der KIWU Klinik ist u.a. auch ein Spezialist für Myome, der wurde heute noch hinzugezogen und meinte jetzt wieder, er würde auf alle Fälle vorher zu einer Entfernung raten, da dies kein großer Akt wäre und man vor dem psychischen und finanziellen Aufwand einer ICSI alle möglichen Hindernisse beseitigen sollte. Außerdem liegt das Myom an einer ungünstigen Stelle.

Jetzt weis ich gar nicht mehr was ich machen soll...#zitter
War eine von Euch in einer ähnlichen Situation? Und was habt Ihr gemacht?

Danke
LG Nina

Beitrag von schwesters2003 07.10.10 - 20:27 Uhr

Hallo Nina,
ich hatte zwar kein Myom, doch würde ich auch zu der OP raten, denn hast du dich mal gefragt, was passieren könnte, wenn du schwanger wirst und da mal locker 5 kg Gewicht auf dem Myom lasten???
Ich hatte ein Septum in der Gebärmutter, das konnte das Einnisten verhindern, habe mich zu einer Op entschlossen und das war auch gut so und es ist wirklich keine große Sache, wird ambulant gemacht und danach hat man die Gewissheit, das alles ok ist und der Schwangerschaft nichts mehr im Wege steht.

Lg Inez

Beitrag von ivenhoe 07.10.10 - 20:50 Uhr

Hallo

Ich war auch in der Situation. in meiner VK steht mehr.

Mein Chirurg meinte auch, dass es keine große Sache wäre. Aber Hallo: meine Operation wurde per Bauchschnitt gemacht. dann 1 Woche im Spital, 4Wochen krank geschrieben und dann 3-4 Monate warten mit probieren schwanger zu werden. Ich fand den Eingriff happig und das Warten danach frustrierend.

Mein Chirurg wollte die OP nicht laparoskopisch machen, da er besser arbeiten könne, wenn mit Bauchschnitt. Es ist ja wichtig, dass das sehr gut gemacht wird!

Inzwischen habe ich 3IUI, eine Icsi hinter mir und bin in WS nach Kryo.

Es kann niemand wirklich sagen, ob das Myom schuld ist, dass es nicht klappt. Meine FA sagte immer: es sind auch schon Frauen damit schwanger geworden... Der Chirurg meinte: wenn die Gebärmutter 8cm groß ist und das Myom 3cm sei das im Verhältnis eben schon viel. Vor allem an der Lage.


Ich weiß gar nicht, was ich dir raten soll. Es ist kein leichter Entscheid. Im Nachhinein bin ich froh zu wissen, dass das Myom weg ist. Sonst weiß man nie, ob's doch daran liegt.

Liebe Grüsse
Ivenhoe

Beitrag von sternenkind-keks 07.10.10 - 20:53 Uhr

ich würds auch definitiv entfernen lassen!
die gefahr wäre mir zu groß, dass es eine schwangerschaft verhindert/behindert.

bei mir wurde das während der gebärmutterspiegelung entfernt. ist echt keine große sache.

Beitrag von nina176 08.10.10 - 08:43 Uhr

Hi,

ich danke Euch für Eure Antworten.

Ich hab jetzt mal einen Termin für 25.10. ausgemacht. Wenn dann will ich´s so bald wie möglich hinter mich bringen. Der Eingriff wird laparoskopisch gemacht. Wir können lt. Arzt dann gleich im nächsten Zyklus wiedere starten.
Falls wir uns das ganze doch noch anders überlegen sollten, kann ich ja immer noch absagen. Hab nä. Wo. noch Termin bei meinem Gyn. und frag den nochmal.

LG Nina

Beitrag von ivenhoe 08.10.10 - 09:20 Uhr

Hallo

Wenn das bei dir tatsächlich ein relativer kleiner Eingriff ist, würde ich es machen. Dann bist du das blöde Ding los und kannst es definitiv abhaken.

Alles Gute!
ivenhoe

Beitrag von chez11 08.10.10 - 10:48 Uhr

huhu

vorher OP, das ist eigentlich wirklich kein Akt das zu entfernen und ein myom kann serwohl die einnistung verhindern.

LG#winke