Kind krank- wie betreuen lassen?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von runningwoman 07.10.10 - 21:17 Uhr

Hallo,

mein Mann arbeitet überwiegend im Ausland, ich befinde mich ab Januar wieder im Referendariat und wir fragen uns, was ihr macht, wenn euer Kind krank ist?
Ich kann in der Schule nicht wirklich oft fehlen und wie schon gesagt ist mein Mann nicht da. Ich habe gestern schon einen Thread eröffnet und um Erfahrungen zwecks Au-Pair oder Babysitter gefragt.
Ich bin nicht sicher, ob ein Au-pair das Richtige ist, auch wenn solch ein Mädchen sicher im Krankheitsfall die felxibelste Lösung wäre. Meine Eltern arbeiten beide und wohnen etwas weiter entfernt und meine Schwiegereltern kommen nicht in Frage, da es gesundheitlich nicht funktioniert.
Mittlerweile bin ich recht ratlos, was meine Planung allein mit Kind betrifft und wie wir es am Besten planen können für den Fall der Fälle.
Vielleicht habt ihr ein paar Anregungen für mich???Ich wäre euch sehr dankbar. Unser Sohn wird übrigens im Dezember ein Jahr alt und besucht ab Januar eine Krippe.

Vielen Dank im Voraus für eure Tipps und Anregungen....

Beitrag von schwarzesetwas 07.10.10 - 21:22 Uhr

Na wenn ihr es euch leisten könnt: Au Pair...
Gerade am Anfang wird eine Krankheit die andere jagen, da wäre eine Person, die im Prinzip komplett im Haushalt miteingebungen ist, am besten.

Ich hab allerdings keine Erfahrungen mit AuPair gemacht, nur stelle ich es mir am praktischsten vor und am besten fürs Kind, wenn ihr eine gute 'Besetzung' gefunden habt!

Lg,
SE

Beitrag von tragemama 07.10.10 - 21:24 Uhr

Wenn genug Platz vorhanden ist, würde ich auf jeden Fall ein Au-Pair bevorzugen - das kennt das Kind dann schon gut und ist für Dich eine große Entlastung im Haushalt und in der Kinderbetreuung!

Ich persönlich kann nicht mit Erfahrungen dienen, ich arbeite von zu Hause aus und habe an jeder Straßenecke Großeltern :-)

Andrea

Beitrag von tempranillo70 07.10.10 - 21:32 Uhr

Hallo,
naja, wenn der kleine sowieso größtenteils in der Krippe ist ist ein AuPair recht teuer. Vielleicht wäre eine Art Tagesmutter/Ersatzomi besser. Am besten eine, die NUR euer Kind betreut oder eben auch ins Haus kommt. Und da würde ich nicht bis Dez mit warten! Am besten wäre, mind 1/2 Tag/Woche damit sich der Kontakt aufbaut und (ge)festigt (bleibt). Und dann bei Bedarf.
Alles Gute, I.

Beitrag von hippogreif 07.10.10 - 21:36 Uhr

Ich habe das gleiche Problem: ich arbeite 30h/Woche, mein Mann ist in der Woche fast nur unterwegs und eigentlich nur am WE zu Hause und meine Eltern und Schwiegereltern wohnen 700 km weit weg...
Dazu kommt, dass der Kindergarten immer mal wieder geschlossen hat wegen pädagogischer Tage, Weiterbildung, Ferien, Feiern,...#augen
Ich kann Dir nur sagen, es ist eine Gradwanderung, viiiiiiel Organisieren und Hin- und Herschieben.
Mal nehme ich Urlaub oder mein Mann, mal lassen wir uns krankschreiben, mal hat mein Mann Home office,...
Planbare Zeiten (z.B. 2 Wochen Sommerpause) versuchen wir durch den Besuch meiner Schwiegereltern abzudecken.
Außerdem suchen wir uns gerade 2 verschiedene Babysitter, die mal stundenweise einspringen können.
Außerdem versuche ich Kontakt zu anderen Eltern in der Kita zu knüpfen, so dass man sich gegenseitig mal aushelfen kann.
Aber es ist und bleibt ein großes Problem!

Beitrag von 2001-2004-2009 07.10.10 - 21:41 Uhr

Es kommt sicher auf die Krankheit an die dein Kind haben kann/wird. Mein Kind kann ich krank gar niemanden geben. Da klebt er nur an mir und kuschelt und schmust, obwohl er sonst ein Krippenkind mit Begeisterung ist und sehr sehr an seinem Papa hängt. Er geht immer in die Krippe, weil der Papa auch nur am WE hier ist. Wenn er aber Fieber hat (also krank ist) dann muß ich einfach zu hause bleiben. Auch wenn mir das schwer fällt weil ich erst ne neue Stelle habe. Aber anders kann ich es meinem Kind gegenüber nicht verantworten.

LG Tine

Beitrag von widowwadman 07.10.10 - 22:40 Uhr

Es kommt auf die Krankheit an - bei leichtem Schnupfen, Triefnase etc gebe ich meine Tochter trotzdem in die Krippe, sofern das Kind sich so wohl fuehlt und spielen mag.

Zuhause bleiben muss sie nur bei ansteckenden Kinderkrankheiten, Bindehautentzuendung und Magen-Darm-Geschichten, bzw wenn's ihr wirklich schlecht geht.

Mein Arbeitgeber erlaubt mir meist dann von daheim aus zu arbeiten oder mein Mann oder ich nehmen Urlaub, aber wir versuchen dass natuerlich so gering wie moeglich zu machen.

Beitrag von runningwoman 08.10.10 - 10:44 Uhr

Vielen lieben Dank an alle! Mein Mann fällt für die Betreuung komplett raus, da er meist nicht mal am WE da ist. #zitter
Das es abhängig ist, wie krank mein Kind ist, kann ich gut nachvollziehen und werde sicher von Fall zu Fall entscheiden. Das Problem ist nur, dass ich als Lehrer keinen "Urlaub" nehmen kann zumindest zwischen durch und das unsere Bockwurst genau in den Ferien krank wird, ist sicher nicht absehbar. Ich weiß im Moment echt nicht, was ich tun soll, da ich es mir nicht leisten kann zu fehlen und ich gehe einfach gern arbeiten.
Wenn auf die Babysitter Verlass wäre (sind grad am Bewerbungen sichten), würde das sicher mit guter Organisation funktionieren. Das Au-pair (war selbst mal eines) wäre, wenn es gut eingearbeitet ist, eine tolle Alternative und sicher nicht ganz so nervenaufreibend. Finanziell haben wir uns das durch gerechnet und es würde funktionieren, aber wir wohnen in einer großen 3-raum-whg ...das würde bedeuten wir müssen umziehen!
Ich denke die Entscheidung kann mir keiner abnehmen...aber ist trotzdem echt zum Verzweifeln, da ich für unseren Sonnenschein die Beste Lösung finde möchte....
aber vielen Dank für eure Tipps.... ist gut zu wissen, dass man mal wieder nicht allein mit seinen Sorgen da steht ;-)

Beitrag von purzel 08.10.10 - 12:32 Uhr

Hallo,

ich bin in der gleichen Ausgangssituation: Mein Mann arbeitet und ich bin im Referendariat in der Schule. Mein Sohn ist 22 Monate alt. Er besucht eine Krippe und wird zusätzlich von der Oma betreut. Wenn er nur Husten Schnupfen et. hat, bleibt er von der Krippe daheim und kommt zur Oma (die er sehr liebt!)
Aber wir hatten gerade diese Woche leider den Extremfall: Mein Sohn musste ziemlich krank in die Kinderklinik. ALso in diesem Fall war mir die Schule schnurz und ich bin natürlich bei ihm gewesen. War ich halt eine Woche nicht da, dafür gibt es mobile Reserven. Da muss man Prioritäten setzen.
Übrigens noch als Tipp: Ich habe meinen Sohn bereits im Juli in der Krippe anfangen lassen, so dass ich bei den ersten Krankheiten noch selbst daheim war. Das Schuljahr begann dann erst MItte September.
Deinen Sohn erst dann anfangen zu lassen, wenn du auch wieder arbeiten musst, fänd ich nicht gut, denn da sind die ersten Krankheiten vorprogrammiert.
Wenn du noch Fragen hast, kannst mich auch gern anschreiben.
Gruß, Purzel