Widerspruch schreiben - Hilfe ich steh auf dem Schlauch

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Beitrag von darkblue81 08.10.10 - 08:37 Uhr

Hallo und guten Morgen,

ich steh gerade voll auf dem Schlauch, Brett vorm Kopf, wie auch immer #klatsch

Mein Mann bekam gestern Post von der Deutschen Rentenversicherung, ein Bescheid, die bekommen das nicht gereiht, dass er nicht mehr selbstständig ist und nun ganz normaler Arbeitnehmer.

Jetzt soll ich ihm einen Widerspruch verfassen, aber mir fehlen die rechten Worte, kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

Was mich auch stutzig macht:
Der Brief trägt das Datum vom 18.08.2010, er war aber definitiv gestern erst in unserem Postkasten #kratz
Kann man da überhaupt noch was erwirken?

LG und im Vorraus #danke

Beitrag von leopoldina1971 08.10.10 - 08:55 Uhr


Guten Morgen!

Dieser Link wird dir weiterhelfen: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_10862/SharedDocs/de/Inhalt/Servicebereich2/Lexikon/W/widerspruch.html

Nach Bekanntgabe des Bescheides hast du einen Monat Zeit hiergegen Widerspruch einzulegen. Zeitpunkt der Bekanntgabe ist hier der Zugang in deinem Herrschaftsbereich, d. h. in deinem Briefkasten. Der Poststempel ist einen Orientierung + ca. drei Tage. Lass dich nicht vom Datum des Schreibens irritieren...Behörde halt!#heul

Liebe Grüße

Beitrag von darkblue81 08.10.10 - 09:01 Uhr

#danke Auf die Idee hätte ich auch kommen können #schwitz #hicks

Auf dem Kuvert war aber leider kein Poststempel #kratz

Ich finde es schon erstaunlich, dass dieser Brief so lange gebraucht hat

LG

Beitrag von maryalex 08.10.10 - 08:58 Uhr

Hallo!
Normalerweise hat man nur 4 Wochen Zeit für so nen Widerspruch. Ich würde evtl schauen, dass ich den Postboten erwische, der mir quittiert, dass der Brief erst gestern ankam.
Zum Widerspruch selbst, da reichen ein paar kurze Sätze:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihnen ist in Ihrem letzten Schreiben an mich ein Fehler unterlaufen. Ich bin seit TT.MM.JJJJ nicht mehr selbstständig, sondern arbeite seit TT.MM.JJJJ in einem Angestelltenverhältnis bei Firma XYZ. Ich bitte um Korrektur und eine kurze schriftliche Bestätigung darüber.

Mit freundlichen Grüßen

XYZ

LG Mary

Beitrag von darkblue81 08.10.10 - 09:04 Uhr

#danke

Ja ich hab eben zwei Mal schauen müssen, wegen dem Datum #kratz

Mal sehen ob ich mir den Postboten nachher greifen kann und was der mir sagt, meinst du der macht das?

LG

Beitrag von leopoldina1971 08.10.10 - 09:12 Uhr


Ist denn der Poststempel unleserlich?...

Dann waren halt gestern beim Leeren des Briefkastens dein Partner, deine Nachbarn und diverse Bekannte dabei. Einer wird den gestrigen Zugang schon bestätigen! Postboten lassen sich meines Erachtens auf so etwas nicht ein.
Falls du tatsächlich die Widerspruchsfrist verschwitzt hast #schwitz, sehe ich auch kein Problem, denn du schreibst ja, dass du auf die veränderten Zustände mehrmals hingewiesen hast (schriftlich?). Ruf doch einfach mal an; so schlimm sind doch die Sachbearbeiter bei der Dt. RV nicht.;-)

LG

Beitrag von darkblue81 08.10.10 - 09:17 Uhr

Hallo,

auf dem Kuvert war kein Poststempel drauf #kratz
Ich hab grad eben nochmal nachgeschaut

Ja wir haben bisher alles schriftlich gemacht, man weiß ja nie, wir haben auch schon drei Mal die Gewerbeabmeldung, den Bescheid über den Bezug von Leistung sowie den Arbeitsvertrag meines Mannes und eine Bestätigung des Arbeitgebers hingeschickt, aber irgendwie klappt das nicht (ist das so schwer?)

Hm, ich werd nachher auf jeden Fall mal dne Postboten fragen, fragen kostet (noch) nichts und mehr als nein kann er auch nicht sagen

LG

Beitrag von mausichen1988 08.10.10 - 09:35 Uhr

Ich kann dir nur soviel sagen, dass die Behörde im Zweifel in der Beweispflicht steht nachzuweisen, dass der Bescheid nicht zu spät zugegangen ist. Da der Behörde dieser Beweis regelmäßig nicht möglich ist, wird dein Widerspruch anerkannt werden. Meistens schicken die Behörden jedoch dann die nächsten Briefe mit Postzustellungsurkunde (k.A. wie das bei der PIN AG heißt), aber das kann dir im Prinzip egal sein.

LG mausichen 1988

Beitrag von kati543 08.10.10 - 12:11 Uhr

Darauf reagiert die DRV garantiert nicht ;-)

Wir leben in Deutschland.
Wir haben für alles Formulare.

Beitrag von kati543 08.10.10 - 12:10 Uhr

Es ist bei der DRV völlig normal, dass man die Schreiben viel später bekommt. Welchen Bescheid hat denn dein Mann nun gestern bekommen? Den jährlichen Bericht, wo die zu erwartende Rente drin steht oder die einzelnen Jahre des Rentenverlaufs, in denen für ihn eingezahlt wurde? Einen einfachen Widerspruch an die DRV zu schreiben ist sinnlos. Es gibt dafür richtige formelle Vordrucke. Die musst du ausfüllen und teilweise vom Bürgeramt bestätigen lassen mit den Originalen, die dir vorliegen.
Also:
WELCHEN BESCHEID GENAU HAT DEIN MANN BEKOMMEN?