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Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kallindra 08.10.10 - 09:07 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte bei meinem Sohn vor 5 Jahren grosse Probleme beim Stillen. Ich hoffe, dass es diesmal besser wird und suche Tips, gerade für den Anfang. Damals ist da bei mir im KH einiges schiefgelaufen, die Hebamme hatte mir gesagt, ich soll stilltee trinken mit dem Ergebnis, dass der Milcheinschuss sehr schlimm war.

Ich hatte also von Anfang an kapuute Brustwarzen udn Schmerzen.

Ausserdem denke ich, dass ich meinen Sohn vor dem Milcheinschuss zu lange angelegt habe, sodass einfach schon alles kaputt war.

Also sind meine konkreten Fragen: Wie oft und wie lange legt man das Baby an den ersten Tagen vor dem Milcheinschuss an?

Gibt es sonst Tips, die einen Anfang erleichtern?

Ich wäre Euch sehr dankbar für Hilfe!

Kallindra

Beitrag von kris0712 08.10.10 - 09:16 Uhr

Hallo Kallindra,

am allerwichtigsten ist erstmal: sei entspannt, danach kommt gleich: laß Dir das ordentliche Anlegen zeigen, weil wenn das nicht klappt, kommt es zu wunden Brustwarzen.

Lege das Kind so oft an wie es möchte, stillen nach bedarf. Wenn es richtig saugt, kommt es auch nicht zu blutigen zerfetzten Brustwarzen.

Natürlich ist der Milcheinschuß nicht schmerzfrei, aber mit kühlen ist es erträglich und dauert ja auch nicht so lange. Danach habe ich erst angefangen Malzbier und Stilltee zu trinken.

Ich hatte anfangs auch Probleme mit der Brustwarze. Mußte halt zwei Wochen die Zähne zusammenbeissen und habe viel Wollfett raufgeschmiert und zum Glück, weil ich stille sehr sehr gerne.

Geniese das Stillen!!!

LG Kris

Beitrag von cooky2007 08.10.10 - 09:21 Uhr

Beim 2. ist ALLES (!) anders - denn man weiß ja, was man evtl. falsch gemacht hat. Dieses Mal war ich vorbereitet - mit ÖLansnoh, Wolle/Seide Stilleinlagen, Stillhütchen.
der Milcheinschuss war lang nicht mehr so stark, da die Brüste ja schonb mal gedehnt worden waren. Die Kleine trank von Anfang an besser, intensiver, regelmäßiger. Ich wäre nie wieder mit Pumpe & Zufüttern nach Hause, sondern hätte gleich aufgehört.
Ich stille seit 16 Wo. voll - und finde es prima, obwohl ich beim 1. Kind durch die Hölle gegangen bin.
Nur Mut! Und die eigene Meinung kundtun im KH!

Beitrag von qrupa 08.10.10 - 09:32 Uhr

Hallo

anlegen sollte man imme rnach Bedarf und solange es das Baby braucht. Wichtig ist wirklich die richtige Technik, dann bekommt man auch nicht solch schlimme Brustwarzen. Nur leider nimmt sich in der Klinik kaum jemand Zeit einem das mal richtig zu zeigen. und am besten die Nummer einer augebildteen Stillberaterin mitnhemen, damit du dir im Notfall schnell professionelle Hilfe holen kannst.

LG
qrupa

Beitrag von mini-wini 08.10.10 - 10:46 Uhr

Hallo,

einfach von anfang an nach Bedarf anlegen. Auch schon vor dem Milcheinschuss.
Wichtig ist die richtige Technik. Hatte auch ganz schlimm wunde Brustwarzen. Hatte die ersten 6 Wochen höllische Schmerzen beim stillen. Habe aber durchgehalten und ingesamt 8 Monate voll gestillt. Nachts stille ich immer noch (Maus ist 9,5 Monate).
Wenn du so unsicher bist such dir doch jetzt schon vor der Geburt eine Stillgruppe oder eine Stillberaterin. Die können alle deine Fragen viel besser beantworten und dir schon vorab einiges Erklären. Dann klappts bestimmt super.
Schau mal unter www.lalecheliga.de

LG

Beitrag von lucaundhartmut 08.10.10 - 14:49 Uhr

Liebe Kallindra,


lasse Dir von Anfang an die besten Anlegetechniken zeigen und biete die Brust an, so oft Dein Kind danach verlangt bzw. in den ersten Wochen immer, wenn es wach ist.

Schaue nicht auf die Uhr.
Manche Kinder trinken sehr lang oder eben sehr kurz an der Brust bzw. aus dem Fläschchen.


LG
Steffi