Hebamme Ja oder Nein?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von chlottchen 08.10.10 - 09:48 Uhr

Liebe Mädels, ich habe meinen Termin zur Geburt am 11.10...
da ich von vorn herein auf einen KS eingestellt war und der nun doch nicht durchgeführt wird, mir sondern eine normale Geburt blüht#schwitz bin ich sehr verängstigt und wünschte mir es wäre schon vorbei...
Fakt ist das gerade in dieser Zeit JETZT wirklich viele Babys geboren werden...und ich habe mich schon bei 4 hEBAMMEN vorstellig gemacht und keine von denen hat die Kapazität noch eine Frau mit Baby aufzunehmen...
meine Frage geht besonders an die Erfahrenen Muttis unter euch, ihr müsst es doch wissen...brauche ich mit meinen 23 JAhre, meinem ersten Baby 2 Schwestern um die 30 rum und einen festen Partner um die 30(er hat schon eine Tochter 8J) eine Hebamme für die Nachsorge oder schaffe ich das alleine???

#winke Ich bin Dankbar für jede Antwort...#winke

Beitrag von qrupa 08.10.10 - 09:58 Uhr

Hallo

die Hebamme kommt ja nicht nur um dir zu zeigen wie man ein Baby wickelt, badet oder anzieht. Dafür braucht man sicher keine Hebamme. Viel wichtiger ist der medizinische Aspekt. Denn sie kontrolliert z.B. ob sich deine gebärmutter richtig zurückbildet, ob dein Wochenfluß normal ist, ob der Nabel deines Babys richtig abheilt, ob es eine Gelbsucht entwickelt, kann falls nötig bei dir Fäden ziehen und kontrolliert falls nötig die Wundheilung,... und erkennt eben ob es auf einem dieser Gebiete Probleme gibt bevor sie so schlimm sind dass man damit zum Arzt oder gar in die Klinik muß. und das sind leider Sachen die auch der Partner, eien schwester oder Freundin schlecht beurteilen kann, wenn sie nicht medizinisch ausgebildet sind.

LG
qrupa

Beitrag von chlottchen 08.10.10 - 10:06 Uhr

danke für deine antwort, ich dachte immer wenn das baby da ist muss ich eh die erste zeit oft zu frauenarzt und kinderarzt....da wird das alles beobachtet...also sollte ich mich nocheinmal hinterklemmen???#liebdrueck

Beitrag von 81addison 08.10.10 - 10:28 Uhr

zum FA sollst du glaube ich erst 6 oder 8 Wochen nach der Entbindung

Beitrag von qrupa 08.10.10 - 10:38 Uhr

Hallo

nein, eigentlich geht man gar nicht so oft. So ca 6 Wochen nach der Geburt ist einmal eine FA Termin zur Abschlußuntersuchung, aber bis dahin kann ja viel passieren und der erste KiA Termin ist eigentlich erst bei der U3 dran und die ist auch erst mit 4-6 Wochen.
der Vorteil bei eienr hebamme ist eben dass sie ins Haus kommt und da nachsieht ob alles gesund und in Ordnung ist und man nicht wegen jedem Kleinkram der vielelicht gar nichts ist war zum Arzt läuft nur um sich da dann anzuhören dass alles in bester Ordnung ist. Sonst frag mal in deeinr Klinik nach ob die noch wen zur Nachsorge frei haben

LG
qrupa

Beitrag von golm1512 08.10.10 - 15:57 Uhr

Hallo!

Und du glaubst, das wird entspannt?? Mit einem Neugeborenem stets und ständig bei einem anderen Arzt im Wartezimmer zu sitzen?

Das Nette an den Hebammen ist doch, dass sie zu dir nach Hause kommen, dass man "rumhängen" kann und eben nicht für jeden Pups los muss. Zudem haben die von den dingen rund um wochenbett und Geburt viel mehr Ahnung als Gyns oder Kinderärzte. Ist einfach so, weil es ihr Job ist. Ärzte befassen sich hauptsächlich mit pathologischen Abläufen (und ein bisschen mit Prophylaxe). Das ist ein anderer Job.

Bei mir und meinen Kinder, von denen eins im GBH und eines zuhause geboren ist, lief alles rund nach der Geburt. Wahrscheinlich wäre ich sogar ohne Hebamme ausgekommen, wollte ich aber gar nicht. Mit ihr war einfach alles unaufgeregt und sicher.

Gruß
Susanne

Beitrag von 81addison 08.10.10 - 10:26 Uhr

Klar sonst lassen die dich doch gar nicht aus dem Krankenhaus... Ich musste auch lange suchen wegen des Babybooms dieses Jahr.... obwohl ich schon in der 18 SSW auf der Suche war..... sonst besorgen die vom KH eine für dich...

Beitrag von qrupa 08.10.10 - 10:39 Uhr

Hallo

das erzählen zar viele, aber natürlich müssen sie dich auch ohne dass du eine Hebamme hast gehen lassen. Nur ob das wirklich ratsam ist ist was anderes.

LG
qrupa

Beitrag von babe2006 08.10.10 - 11:42 Uhr

Das ist Quatsch!

Denn ich kann das KH jederzeit verlassen, wann und wie ich will! Auch mit Kind!...

Normalerweise bekommt man, wenn man keine Hebi hat (von vornherein) eine zur Geburt zugewiesen (die die gerade Dienst hat) und diese Hebamme macht dann auch die Nachsorge... zumindest ist es in größeren KH bei uns so...

Aber ratsam ist es, eine Hebi zu haben....

Beitrag von hebigabi 08.10.10 - 14:51 Uhr

Hier "besorgen" die Krh keine Nachsorgehebammen, da müssen sich die Frauen schon selbst drum kümmern.

LG

Gabi

Beitrag von ladyna79 08.10.10 - 10:44 Uhr

Hallo Charlottchen,

ich hatte auch keine Nachsorgehebamme und bin auch ueber die Zeit gekommenn. Meinem Baby und mir geht's gut ;-)

Hintergrund ist der: ich lebe in Prag und hier gibt's sowas gar nicht #sonne
Hatte am Anfang auch total Schiss deswegen und ich hab auch meine Familie nicht hier.

Aber es ging. Ich war 4 Tage im Krankenhaus und wurde dann mit vielen guten Tipps entlassen. Wenn ich Fragen hatte, riefen wir meine Mutti, meine Schwaegerin oder unseren Kinderarzt an.

Zur Not kommt man also ohne klar. Ich vermute, nur die Deutschen sind so extrem uebervorsichtig... Aber ich haette mich wohler gefuehlt, wenn ich eine Hebamme gehabt haette.

Also wenn es irgendwie geht, versuche eine zu bekommen. Aber im Grunde geht es auch ohne.

Liebe Gruesse
Ivonne

Beitrag von gussymaus 08.10.10 - 10:47 Uhr

ich versteh das problem jetzt nicht ganz... zur geburt würde ich ins KH gehen, gerade wenn du dir unsicher bist ist das sicher der beste ort... da gibt es genug hebammen, auch wenn viele kinder geboren werden...

und ne nachsorgehebamme hast doch sicher so oder so? die braucht man auch bei geplantem KS... wenn du das verpennt hast ist das wirklich ärgerlich, da würde ich dir nur raten: telefonieren und hoffen dass du noch eine findest. ganz ohne woltle ich es grad beim ersten kind gwiss nicht... wenn ich bedenke wovor die mich alles bewahrt hat... da war doch einiges was hätte schief gehen können... die habamme hat medizinisches wissen das deine familie nicht aufbringen wird, es sei denn sie arbeiten was ähnliches. also eine hebamme ist kein ersatz für die häusliche praktische unterstützung, andersrum kann ein partner oder familie kaum medizinisches fachpersonal ersetzen... ich würde noch ein bisschen suchen. im schlimmsten fall muss es dann halt so gehen, geht sicher auch, vor allem wenn nichts ist, aber wenn eben doch was nicht ganz so läuft wie es soll ist eine hebamme echt gold wert...

ich hätte wohl keins meiner kinder länger als 2wochen gestillt wenn ich nicht (vor allem beim ersten) eine tolle nachsorgehbamme als stillberaterin gehabt hätte, außerdem wäre ich pausenlos beim kinder oder frauenarzt gewesen wegen allerlei undefinierbaren problemchen, die man einfach selber schlecht einordnen kann...

Beitrag von josili0208 08.10.10 - 11:54 Uhr

Du schaffst das alleine!

Ich habe 3 Kinder, die Grosse habe ich mit 23 bekommen ;-) und hatte nie eine Hebamme. Es gibt ja auch Hebammen im Kh und danach den Kinderarzt wenn was ist.
lg jo und alles Gute!

Beitrag von lebelauter 08.10.10 - 13:04 Uhr

die hebamme

- kontrolliert den wochenfluss
- kontrolliert die rückbildung der gebärmutter
- kontrolliert die neugeborenengelbsucht
- berät dich bei stillproblemen und zeugt dir die richtige anlegetechnik
- kontrolliert gewichtszunahme beim baby
- kontrolliert evtl. nähte (dammriss/scheidenriss/labienriss oder Schnitte)

fürs wickeln und flasche geben brauchst du keine fachfrau. aber wer kümmert sich um die o.g. punkte?

www.hebammensuche.de

einfach durchtelefonieren.

Beitrag von anyca 08.10.10 - 14:27 Uhr

Ich hatte eine Woche nach der zweiten Geburt einen fiesen Milchstau mit 40 Grad Fieber und dem schlimmsten Schüttelfrost meines Lebens. Ohne Nachsorgehebi, die mich zuhause kuriert hat, hätte ich nur noch den Krankenwagen rufen und mich wieder ins KH bringen lassen können (ernsthaft, ich wäre nicht mehr fähig gewesen, die Treppe runterzulaufen).

Da nützen die nettesten Schwestern nichts!

Beitrag von sandra7.12.75 08.10.10 - 17:08 Uhr

Hallo

So ging es mir auch.Echt übel und ich hatte nichtmal Familie#schock#zitter.

lg

Beitrag von nele27 09.10.10 - 13:03 Uhr

Bei mir wars sogar noch krasser - ich bin am 3. Tag plötzlich in den Stillstreik getreten #klatsch Keine Ahnung warum. Ich hatte Schmerzen und keinen Bock mehr. Was so ziemlich sofort folgte, war eine fiese Brustentzündung mit 39 Grad Fieber.

Es war Sonntagabend und meine Hebamme kam, von meinem Mann alarmiert, sofort und brachte mich erstmal dazu weiterzustillen, da mein Kind inzwischen schrie vor Hunger.
Dann gab sie mir Creme für die wunden BW und gab mir noch mal einige Tipps. Sie blieb auch bis zum nächsten Anlegen da, damit ich die richtige Technik verwende und nicht wieder alles aufreißt.

LG, Nele
35. SSW

Beitrag von bunny2204 08.10.10 - 14:30 Uhr

puh, das bist du aber auch reichlich spät dran.

Also ich würde schon sagen, du solltest gucken das du noch eine hebi kriegst, sie kann dir viel helfen, guckt ob sich bei dir alles gut entwickelt, ob das Kind sich gut entwickelt. Also ich kriege mein vieres Kind und werde auch wieder eine Hebamme haben.

Es ist einfach gut, wenn man eine STelle hat, wo man sich mit allen Fragen hinwenden kann. Verwandet sind gut und schön...aber jede Geburt und jede Wochenbettzeit verläuft anders.

Bunny #hasi

Beitrag von sandra7.12.75 08.10.10 - 17:11 Uhr

Hallo

Familie ist schön und gut,aber ich selber habe fast 5 Kinder und würde nie im Leben meiner Schwester fragen wenn es um gesundheitliche Probleme geht.

Selber würde ich auch keine Tipps geben wenn ich gefragt werden würde.Ich kenne mich selber nicht so aus und wüßte nicht ob die Gebärmutter sich richtig zurückbildet oder der Wochenfluss ok ist.

Selbst beim stillen können probleme auftreten.

Du brauchst keine aber besser ist eine.

lg

Beitrag von plaume81 09.10.10 - 12:43 Uhr

Hallo,

ich hatte keine und habe auch nix vermisst.

lg

Beitrag von olivia2008 13.10.10 - 12:38 Uhr

Ob du eine Hebamme vor der geburt haben möchtest, liegt ganz allein bei dir. der Vorteil: Du kannst sie jederzeit anrufen und bist nicht wie beim Arzt an Termine gebunden. Für Fragen und Probleme kannst du dich jederzeit anrufen. Sie kommt zu dir nach Hause, du musst also nicht in überfüllten Wartezimmern warten. Auch zur Nachsorge kann sie vieles abnehmen, was du sonst in der Praxis machen müsstest.

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Ich selbst hatte eine Hebamme, würde aber in der zweiten SS keine mehr haben wollen. Liegt aber wohl daran, dass irgendwie nicht "die richtige" dabei war. Erst hatte ich eine, die relativ jung war. Fand ich toll, endlich eine in meinem Alter. Jedoch war mir im Laufe der SS eine erfahrene Hebamme wichtiger und außerdem konnte die begleitende nicht bei der geburt dabei sein.
Im Krankenhaus (zur Anmeldung) lernte ich dann die dortige Hebamme kennen. Sie war mir sehr sypmatisch und ich freute mich auf die Geburt. Als die geburt begann, war die hebamme im Urlaub. Also lernte ich die dritte Hebamme kennen. Auch sie war mir sypatisch, aber der ständige Wechsel zeigte mir, dass es auch ohne geht. Irgendwie hat mir keine von ihnen (außer zur Entbindung) wirklich geholfen. Schade.

lg