Wie hättet Ihr reagiert? Thema Essen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von anja478 08.10.10 - 12:15 Uhr

Hallo,

Mein Sohn wird bald 4 und hat zur Zeit die Phase ich will nur essen war mir schmeckt.
Wir haben heute früh gefrühstückt er hatte soooooo einen Hunger. Er wollte ein Brot ( es gab nicht sein Lieblingsbrot) mit Fleischwurst beißt einmal rein ißt die Fleischwurst halb runter und hat dann keinen Hunger mehr. Unterwegs wollte er ein Mürbchen hab ich abgelehnt. Jetzt zum Mittag wollte er eine Milchschnitte aber ich hab ihm sein Brot wieder vorgesetzt hat er wiederwillig 2 mal reingebissen und war dann wieder satt. #kratz
Jetzt wartet er wahrscheinlich auf heut Abend da soll es Pfannkuchen geben( die liebt er) aber er bekommt erstmal sein Brot, oder?

Ich seh es nicht ein das ich immer die Reste wegwerfe.
War das zu streng?

LG

anja

Beitrag von keep.smiling 08.10.10 - 12:19 Uhr

Ja, ich finde das zu streng. Wenn es ihm nicht schmeckt, mußt du es ihm nicht reinzwingen. Wieso bekommt er kein warmes Mittagessen, sondern sein Brot vom Frühstück?

Und wieso sprichst du von einer "Phase" "ich will nur essen was mir schmeckt" - ißt du Sachen, die dir nicht schmecken?

Vielleicht hat er ne Phase, wo er einfach weniger ißt. Auf jeden Fall jetzt abends noch mal mit dem Brot kommen, fände ich übertrieben.

LG ks

Beitrag von anja478 08.10.10 - 12:27 Uhr


Essen was ihm schmeckt damit meine ich Milchschnitte, Joghurt, Pudding und Rosinenbrötchen.
Ich hatte ein normales Brot vom Bäcker und nicht das Mehrkornbrot vom anderen Bäcker. Schmeißt Du das Brot dann weg wenn er nur einmal reinbeißt oder bekommt Dein Kind wirklich nur Sachen die es liebt?
Find das schwierig!
Warm gekocht wird immer Abends.

LG

Beitrag von sassi31 08.10.10 - 12:42 Uhr

Wenn das bei euch so schlimm ist, würde ich bis auf Weiteres weder Milchschnitten noch Pudding oder Rosinenbrötchen einkaufen.

Beitrag von ayshe 08.10.10 - 13:19 Uhr

Was nicht da ist, ist eben nicht da.
Und warum kauft man, was es nicht geben soll?

Beitrag von zahnweh 08.10.10 - 21:35 Uhr

damit überliste ich mich selbst!

wenn ich Heißhunger auf Süßes habe und das eigentlich nicht möchte, dann zwinge ich mich am Regal vorbei. Zu Hause ärgere ich mich zwar, aber Lust loszulaufen habe ich dann auch nicht ;-)

Bei mir klappt's prima.

Meine 3jährige meckert dann mal kurz, darf sich auch selbst höchstpersönlich davon überzeugen, dass nichts davon da ist, seufzt, aber nimmt es hin.
Ist was da, was sie will aber nicht soll, ist das Gebrüll groß - verständlicherweise :-p

Beitrag von sparrow1967 08.10.10 - 14:39 Uhr

>>Ich hatte ein normales Brot vom Bäcker und nicht das Mehrkornbrot vom anderen Bäcker. <<


Ey- dein Kind isst MEHRKORNBROT - dann kauf es auch.
Wo ist das Problem?
Magst DU jedes Brot? ICH nicht- meine Kinder auch nicht. Wir haben immer 2 Sorten Brot da..eines MIT Körnern und eines ohne.


Schon mal dran gedacht, dass dein Kind MITTAGS warm essen möchte?

Beitrag von kathrincat 08.10.10 - 17:06 Uhr

ja, es kommt weg oder die enten am kiga bekommen es. und ja meine bekommt sachen die es essen möchte und mag, ich esse auch nichts was ich nicht möchte

Beitrag von lady_chainsaw 08.10.10 - 12:24 Uhr

Hallo Anja,

also ich finde das auch etwas zu heftig.

Wenn meine Tochter nicht essen möchte, dann braucht sie das auch nicht (auch wenn sie es vorher wollte).

Klar, zwischendurch gibt es dann natürlich auch nichts.

Aber sobald bei uns wieder Essen angesagt ist, darf sie essen, was halt gerade gekocht wurde.

Das "alte" Brot würde ich nicht ständig wieder vorkramen. :-( Wo ist der Sinn? Er wird es nicht essen - meine Tochter würde wahrscheinlich eher 3 Tage nichts essen bevor sie das Brot essen würde.

Wenn ich etwas nicht essen möchte (weil ich keinen Apettit oder Hunger habe oder es mir gar nicht schmeckt!), dann möchte ich es auch nicht ständig vorgesetzt bekommen.

LG

Karen (die das Brot dann selbst essen würde ;-))

Beitrag von sillysilly 08.10.10 - 12:31 Uhr

Hallo

Willkommen in meinem Leben -

meine Mittlere ist eine extrem schlechte Esserin - immer schon, mag kaum was Warmes - eher der Brotzeit-Typ.
Aber leider auch nicht immer.
Weil es im Kiga nur Quälerei für Erzieher und Kind war, haben wir sie vom Mittagessen abgemeldet. Jetzt soll sie da Brotzeit machen, Betonung liegt auf "Soll" ..........

Sie ißt morgens recht gut Müsli- aber dann
Im Kindergarten hätte sie Vormittags Zeit zum Essen, Mittags statt dem Mittagessen und dann kurz vorm Abholen noch kurz.
An manchen Tagen hat sie nicht einmal in das Brot gebissen, vor allem wenn das Brot zu gesund aussah. z.B. Körner am Rand.
Da könnte ich mich soooooo ärgern - sie ist da auch sehr stur.

An manchen Tagen treffen wir uns mit Freunden, Besuchen jemanden oder es gibt Kekse am Spielplatz ........... -
da muß sie jetzt inzwischen erstmal etwas von ihrer Brotzeit essen ( meist bestehe ich auf die Hälfte ) - denn sie wartet den ganzen Tag nur auf solche Gelegenheiten.
Ist zwar etwas unangenehm vor den anderen Familien das durch ziehen zu müssen, aber ich sehe da sonst keine Chance mehr.
Sie wartet nur noch auf Nachmittags-Leckereien .......... - und da ich ja noch 2 Kinder habe kann ich das schwer lenken. So muß ich jetzt da durch.
Gibt zwar Trotzanfälle und Tränen, aber so widerlich ist ein Brot, daß sie sich morgens ausgesucht hat, ja auch nicht


Grüße Silly

Beitrag von kati543 08.10.10 - 12:32 Uhr

Bei uns lautet die Regel, dass entweder zu den Hauptmahlzeiten richtig gegessen wird (dann gibt es auch mal was Süßes zwischendurch) oder es bleibt was über, dann gibt es das dazwischen (natürlich kein kalt gewordenes Essen). Also übrig gebliebenes Brot vom Kiga bekommt er dann zu Hause.
Ich würde ihm abends den Vorschlag machen, dass er einen Teil des Brotes noch essen muß und danach gibt es die Pfannkuchen.
Ich finde das nicht streng.
Wir essen übrigens auch immer abends warm.

Beitrag von michi0512 08.10.10 - 12:47 Uhr

Würd ich auch so machen. Viel dürfte nicht übrig sein wenn er schon 2 mal abgebissen hat.

Beitrag von sassi31 08.10.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

also das Mürbchen hätte ich ihm auch nicht gekauft, wenn er zuvor das Brot nicht aufessen wollte, weil er keinen Hunger hat. Was anderes wäre es, wenn er das Brot absolut nicht mag (ich mag ja auch nicht alles) und ich ihm kein anderes hätte anbieten können.

Milchschnitte zum Mittagessen würde er bei mir grundsätzlich nicht bekommen. Wenn ihr Mittags nicht warm esst, dann hätte ich ihm wohl auch ein Brot oder so gemacht. Aber nicht das Brot wieder vorgesetzt, dass er ja eindeutig morgens schon nicht mochte. Will er nicht essen, was ich ihm anbiete, muss er halt bis zum Abendessen warten.

Und natürlich bekommt er abends Pfannkuchen. Oder würdest du ein "altes" Brot vom Frühstück essen wollen?

Ich bin auch kein Freund davon, Lebensmittel weg zu werfen. Aber noch weniger bin ich ein Freund davon, Kindern Essen aufzuzwingen. Denn das geht schnell nach hinten los. Bei mir waren es Kartoffeln, die ich nicht essen wollte (aber sollte) und jedes Mittagessen war für mich schon vor Beginn ein Albtraum.

Gruß
Sassi

Beitrag von estherb 08.10.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

kannst Du nicht eine Abmachung mit ihm treffen, dass er erst das Brot (oder wenigstens einen festgelegten Teil davon) aufessen soll, und dann etwas anderes bekommt, auch die Pfannkuchen am Abend? Das klappt bei uns immer recht gut. Also zum Beispiel, wenn meine Kleine auf den Nachtisch warten will (es gibt nicht oft welchen bei uns, aber wenn, dann will sie dafür immer Platz lassen), aber sich vorher Fleisch und Beilagen auf den Teller gepackt hat. Dann muss sie zumindest noch so und so viele Bissen Fleisch und 1 Kartoffel und so und so viel Gemüse essen, sonst gibts keinen Nachtisch.

Ich finde auch, wenn man eine Sache nicht aufisst, muss es keine andere geben. Auf der anderen Seite ist das alte Brot irgendwann sicher nicht mehr sooo lecker :-)

Mein Mann musste als Kind mal einen ganzen Tag immer wieder seinen Grünkohl essen - er hat ihn tapfer verschmaht und isst bis heute keinen. Leider auch ansonsten kaum Gemüse, was die Sache nicht besser macht. (wenn auch ich ihn beim Grünkohl verstehen kann). Meine Tochter ist aber eigentlich gar keine Essenszicke geworden, sie popelt zwar die Petersilie aus dem Essen, aber wenn ich bei anderen sehe, was die alles nicht essen, ist das glaub ich harmlos.

Mit dem Mürbehörnchen und er Milchschnitte hätte ich auch so gehandelt, hätte ich deinem Sohn auch nicht gegeben - man muss nichts Süßes bekommen, wenn man das Essen stehen lässt. Aber ich glaube, am besten klappen Deals - Du isst noch fünf Bissen, dann kriegst Du was anderes. Die Parpika wird probiert, wenn Du sie nicht magst, kannst Du sie heute stehen lassen, beim nächsten Mal wird wieder probiert. Effekt bei meiner Tochter: Von der Paprika isst sie rote und gelbe seit dem Drittversuch, Aubergine seit dem Zweitversuch, Selleriepüree seit dem ersten Versuch...

Und bei manchen Sachen gehts auch gut so: Mag das Kind ein Gemüse nicht, erwarte ich, dass es ein anderes isst. Mit Brotsorten muss man sich ein bisschen auf Kinder einstellen, es muss kein Weißbrot sein, aber feinvermahlenes Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen isst meine Tochter - körniges Vollkornbrot wäre dann vielleicht ein bisschen viel für sie. Und bei uns gibts Süß- und Mehlspeisen zum Abendessen nur, wenn das Essen an sich klappt, ansonsten koche ich eher Sachen, die ausgewogen sind, damit von allem was dabei ist. Wenn es ansonsten keinen Stress mit dem Essen gibt, kann man auch einmal in der Woche Pfannkuchen oder Milchreis essen.

Meist funktionieren doch Absprachen gut, meine Tochter ist dreieinhalb...

Und was mich auch immer sehr beruhigt: Im Kindergarten isst sie wohl fast alles, ihre Brotzeit, die mitgegebenen Karotten und das Obst sind meist am Nachmittag weg, und zum Mittagessen ist sie laut Erzieherin praktisch alles. Wie sieht es bei deinem Sohn aus, wenn andere Kinder mitessen? Das hat nämlich meistens einen sehr positiven Effekt - dann sehen sie, dass es nicht giftig ist :-)

Liebe Grüße

Beitrag von tauchmaus01 08.10.10 - 12:34 Uhr

Find ich auch zu streng.
Käme auch nie auf die Idee meine Kinder die Reste vom Frühstück vorzusetzen.
Wer seine Mahlzeit nicht isst, der braucht allerdings auch nichts zwischendurch und muß bis zur nächsten Mahlzeit warten.
Was nicht bedeutet dass sie ihren Teller leeressen müßen, aber 2 Bissen zählen auch nicht.

Und...meine Tochter lebt frei nach dem Motto: In der allegrößten Not, schmeckt die Wurst auch ohne Brot....und sie hat oft "Not" ;-)

Mona

Beitrag von cheesy80 08.10.10 - 12:35 Uhr

Hallo Anja,

ich habe bei meinem Kleinen das selbe Problem und habe das vor Kurzem bei unserer Kinderärztin angesprochen.

Sie hat mir das auch so nahegelgt, dass er dann halt nichts Anderes bekommt und auch nicht zwischendurch, zur nächsten Mahlzeit soll ich ihm dann das Selbe Gericht wieder vorsetzen und so weiter...

Ich muss ehrlich gestehen, ich kann das nicht...#schein

Ich mache das jetzt so, dass wenn er zum Beispiel kein Mittag isst, ich dann freundlich sage: "Okay, du brauchst das nicht essen, aber es gibt auch nichts zwischendurch bis zur nächsten Mahlzeit." Dann stelle ich den Teller weg, biete ihm aber davon nach 5 Minuten nochmal etwas an. Wenn er dann nicht möchte, isst es meistens mein Mann. #schein

Er bekommt dann nichts, bis zum Kaffee- da gibt´s dann Obst und mal nen Keks oder Müsliriegel. Zum Abend darf er dann aber das Essen, was wir auch Essen und wenn er das nicht möchte geht er eben ohne Essen ins Bett-es ist ja noch kein Kind vorm vollen Teller verhungert.

Beim Großen mache ich das natürlich genauso, nur ist der eh ein guter Esser und es kommt fast nie vor. :-)

LG Andrea mit Till (7 Jahre) und Lars (18 Monate)

Beitrag von juniorette 08.10.10 - 12:41 Uhr

Hallo,


ich bin zwar streng, aber ich setze meinem Kind sicher nicht abends ein inzwischen vertrocknete Brot mit der braun gewordenen Wurst vor.

Ich hätte es nach dem Frühstück so gemacht, dass er keinen Zwischensnack bekommt, bevor er sich nicht sein bestelltes Brot aufgegessen hat. Zum Mittagessen hätte ich aber entweder was gekocht oder ein frisches Brot gemacht.

Mein Sohn bringt oft genug sein Kindergartenfrühstück mittags wieder zerfleddert nach Hause, deswegen verweigere ich ihm aber nicht sein Mittagessen.

"Ich seh es nicht ein das ich immer die Reste wegwerfe."

Ich kann dich verstehen, aber in einem gewissen Rahmen ist das ja normal. Wenn das bei deinem Sohn aber Maße annimmt, die du nicht mehr tolerieren kannst, würde ich einführen, dass es Süßigkeiten immer erst nach dem Abendessen gibt, und das nur dann, wenn er jede seiner Mahlzeiten in einem vertretbaren Maße aufgegessen hat (dass ein Kind nicht immer alles bis auf den letzten Rest aufisst, finde ich normal).

LG,
J.

Beitrag von sillysilly 08.10.10 - 12:45 Uhr

Hallo

ich nochmals -

für mich ist der große Unterschied -

ist es nur Mal so - mag er mal was nicht

oder ist es

wie bei uns - ein grundsätzliches Problem.


Meine Tochter sucht sich morgens die Brotzeit aus, Brotbelag ect. -
hat dann aber doch nicht so Lust ........... und pockert eben immer darauf, daß es irgendwo was besseres gibt.

Da sie ja schon kaum was warmes ist, im Kindergarten nicht zum Essen zu bewegen war - sehe ich das schon etwas enger, wenn sie jetzt auch noch anfängt das Essen zu verweigern, was sie sonst mag.
Irgendwo hört es doch auf ...................... -


Natürlich achte ich darauf, daß das Brot nicht zu alt ist, aber wenn sie beim Kuchen dann rein hauen will, finde ich es völlig Ok, wenn sie vorher ein paar Apfelstückchen oder ein halbes Brot essen soll.

Wenn wir Abends dann kochen oder gemeinsam Brotzeit machen, kann sie jederzeit mit essen :-p
Normales Essen bekäme sie jederzeit wieder, auch Neues -
aber sie wartet auf
Kuchen
Kekse
Breze
Süßes
ect.


Grüße Silly


Beitrag von lavendula80 08.10.10 - 12:51 Uhr

also mal ganz im ernst;würdest du dein Brot vom Frühstück am Abend noch essen?dann ist es schon pappig und trocken...ich halte von diesen e
Erziehungsmethoden nichts,stattdessen hättest du ihn was anderes anbieten können...ich persönlich finde es auch wichtig das die Kleinen Mittags was Warmes kriegen und nicht trockenen Kram,und wenns nur ne Suppe ist...tu ihm das nicht an und halte ihn das Brot vom Frùhstück heut Abend nicht unter die Nase,er wird es wahrscheinlich eh verweigern oder willst du das er später ein essgestörtes Verhalten hat? mit Erziehung hat es rein garnichts zu tun
p.s und wenn es Morgens mal nur ne Banane ist,ist auch nicht schlimm

Beitrag von estherb 08.10.10 - 13:07 Uhr

Hallo,

es ist aber auch okay, mittags ein Brot zu machen, wenn abends gekocht wird. Bei uns ist auch das Abendessen die Hauptmahlzeit, dann ist das doch gleichwertig. Nur stimme ich zu, wie ich schon geschrieben habe: Das alte Brot vom Frühstück ist halt irgendwann echt eklig. Und manche Kinder haben ja auch früh kaum Hunger, aber im Verschmähen von Dingen, die sie einfach gar nicht mögen, können sie den ganzen Tag über schon sehr tapfer sein - ist die Frage, ob man da wirklich selbst den längeren Atem hat oder einfach nur sinnlose Machtkämpfe ausficht...

Liebe Grüße

Beitrag von t-rex 08.10.10 - 12:55 Uhr

hallo,

ich finde du hast es übertrieben. einerseits ist es absolut richtig, dass er nichts anderes bekommt, als das, was es für alle gibt. aber ihm nun zu jeder mahlzeit immer das verschmähte vorzusetzen ist der falsche weg.
Ich würde ihm immer das anbieten, was es generell gibt für alle udn wenn er davon nichts möchte, hat er pech. obst und rohkost sollte jedoch immer angeboten werden.
so würde ich handeln, wenn ich weiß, dass er das bestimmte essen normalerweise (gerne) isst.
wenn mein sohn also mäkelig ist, dann hat er die wahl zwischen seinem essen und eben einem obst, was es normalerweise zum nachtisch gibt. aber keinem anderen essen. zur nächsten mahlzeit gibts was neues, wie ja auch normal, und er kann sich wieder entscheiden.

lg

Beitrag von 3erclan 08.10.10 - 13:16 Uhr

Hallo

bei uns kommt das Essen weg wen es nicht mehr gegessen wird.

Milchschnitte,usw.. kaufen sich meine vom Taschengeld.

Wenn ihm das Brot nicht schmeckt ist es sein gutes Recht es zu verweigern.

Möchtest du ein belegtes Brot vom MOrgen abends noch essen???

Mach dir nicht so nen Stress denn das merkt dein Kind.

lg

Beitrag von jeannine1981 08.10.10 - 13:16 Uhr

Hi,

ich stelle mir nur die Frage, was ein Kind daraus lernen kann wenn man ihm immer wieder das alte Brot vorlegt?

"Ich MUSS aufessen bevor ich was frisches bekomme"?

Soll ja wohl nicht so sein.

Ich biete meiner Tochter von Hause aus auch nur die halbe Stulle an und wenn sie danach noch mag bekommt sie die andere geschmiert oder wahlweise Obst.

Würde sie ihr Frühstück nicht essen wollen, bekäme sie einfach bis zur nächsten Mahlzeit nichts. Und wenn sie nur 2 Happen essen möchte dann ist das auch okay. Ich kann ihr doch nicht vorschreiben wieviel sie zu Essen hat.

Nachtisch gibt es bei uns NIE. Ich denke nämlich das es sicher Kinder gibt die genau darauf warten und tatsächlich das Essen dann verschähen (wäre ich Kind würd ich es wohl genauso machen). Nach dem Essen wird Obst angeboten.

Zum Vesper gibt es erst Obst, bevor es einen Keks gibt.

Alles in Allem fahren wir sehr gut damit und haben echt selten das Problem das sie nichts essen mag.


Lg

Jeannine und Lena 30 Monate

Beitrag von ayshe 08.10.10 - 13:18 Uhr

##
Er wollte ein Brot ( es gab nicht sein Lieblingsbrot) mit Fleischwurst beißt einmal rein ißt die Fleischwurst halb runter und hat dann keinen Hunger mehr. Unterwegs wollte er ein Mürbchen hab ich abgelehnt.
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Einen Kuchen?
Hätte ich auch abgelehnt.


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Jetzt zum Mittag wollte er eine Milchschnitte aber ich hab ihm sein Brot wieder vorgesetzt hat er wiederwillig 2 mal reingebissen und war dann wieder satt.
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Milchschnitte ist kein Mittagessen, sondern Süßigkeit, hätte ich ihm auch nicht gegeben.
Aber sein Brot würde ich ihm auch nicht von morgends bis abends vor die Nase halten, da vergeht mir schon der Appetit beim Lesen.
Ich hätte ihm etwas anderes anegboten, was zum Mittag in Frage käme.


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Jetzt wartet er wahrscheinlich auf heut Abend da soll es Pfannkuchen geben( die liebt er) aber er bekommt erstmal sein Brot, oder?
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Ist das Brot nicht dann schon gammlig? ;-)
Ich würde das Brot mal vergessen.
Und wenn du Pfannkuchen versprochen hast, ist es eben so.


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Ich seh es nicht ein das ich immer die Reste wegwerfe.
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Hm, tja, finde ich auch nicht so toll.
Aber Kinder müssen auch erst lernen, damit umzugehen.
Ich habe immer nur recht kleine Portionen gemacht, halbe oder sogar Viertelscheibe z.B.

Beitrag von kruemlschen 08.10.10 - 13:20 Uhr

Hallo,

ich finde DEIN Verhalten kindisch!

Wo ist das Problem wenn Dein Sohn etwas nicht ist was er nicht mag/oder worauf er keine Lust hat solange er nichts anderes bekommt?

Wer bei uns bei einer Mahlzeit komplett verweigert muss warten bis es die nächste gibt.

Selbstverständlich gibt es dann zur nächsten Mahlzeit NICHT die Reste von der Vorherigen.

Was soll das bringen? Meinst Du das Brot schmeckt ihm Mittags besser als Morgens? So ein Unsinn!

Muss Dein Sohn auch immer aufessen?

Machst Du das auch? Isst Du auch die Reste vom vorherigen Essen erst auf bevor DU etwas neues Isst?

Wer bestimmt denn bei DIR was Du isst?

Bei uns muss NIEMAND essen was er nicht mag, es gibt allerdings auch keine Extrawürste (es sei denn ich koch mal was bei dem ich weiß, dass mein Sohn es nicht mag) und vorallem keine Süßigkeiten bis zur nächsten regluären Mahlzeit.

Gruß
K.

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