ich bin so traurig...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tabi 08.10.10 - 13:14 Uhr

Heute hatte ich Besuch von einer Laktationsberaterin, nachdem alles andere erfolglos war.
Nun hab ich endlich Gewissheit.
Ich werde nie voll stillen können, da ich kaum Drüsengewebe habe. Ich hab quasi nur im Raum der Warze Drüsen und die reichen einfach nicht um genug Milcg zu bilden. Selbst wenn ich stündlich aunlege kommen max um die 50 ml #heul
Naja ich bin etwas ratlos wie ich weiter verfahren soll. Zwiemilchernährung mit der Flasche geht nicht, sie bekommt Saugverwirrung.

Momentan fütter ich mit dem Brusternährungsset zu..
Aber soll ich das ewig machen? Und wie soll das unterwegs gehen?
Abpumpen kann ich, aber bei einer halben Stunde pumpen kommen max 5ml :-( bringt also nichts...

So gesehen bin ich echt eine Rarität, denn 95% aller Mütter können vollstillen.
Aber auch wenn ich nichts dafür kann, ich bin so traurig darüber.
Wie soll ich denn nun weiterverfahren?

P.S. ich verbitte mir ausdrücklich einen Kommentar von unseren "lieben Astrid/Steffi" etc!)

Beitrag von hase2101 08.10.10 - 13:31 Uhr

Hallo!

Dass du traurig bist, ist dein gutes Recht. Aber es gibt Schlimmeres!

Du hast ja nun alles versucht, um Stillen zu können. Wenn bei einer halben Stunde 5ml bei rumkommen, hat es einfach keinen Sinn, weiterzupumpen.

Ich hab das bei meinen ersten Sohn auch durch und habe nach 4 Wochen Pumpen (alle 2 Std. für ca. 45min (auch nachts), dazu noch Flasche geben, Sterilisieren etc etc) meine Nerven weggeschmissen.

Davon hat dein Kind / deine Kinder absolut nichts und du solltest wirklich auf Fertignahrung umsteigen.

Wenn's nicht geht, geht's eben nicht!!

Viele Grüße und Kopf hoch!!
hase2101

Beitrag von tabi 08.10.10 - 13:36 Uhr

Ja das sowieso. Das Pumpen kann ich abhacken.
Die Frage ist nur, kann ich die nächsten 6 Monate mit dem Brusternährungsset rumlaufen?
Wie kann ich das Mäuschen noch füttern ausser mit der Flasche, wenn ich zBsp unterwegs bin? Denn ich würde schon noch gerne solange es geht teilweise stillen.

LG und danke für deine tröstenden Worte

Beitrag von lucaundhartmut 08.10.10 - 13:56 Uhr

Meine liebe tabi,

sei bitte nicht so niedergeschlagen. Das nützt doch keinem etwas.#herzlich

Du hast Dich redlich bemüht und nun leider "am eigenen Leib" erfahren müssen, dass es eben Mütter gibt, welche ihr Kind nicht oder nicht vollständig per Brust ernähren können (wobei dies nicht immer an der Mutter, sondern durchaus auch mal am Kind liegt). #liebdrueck

Du musst Dir keine Vorwürfe machen (lassen).:-)

Kinder entwickeln sich i. d. R. auch dann bestens, wenn sie zwiemilchernährt oder komplett per käuflich zu erwerbender Säuglingsmilch ernährt werden.:-D

Schau': Die Liebe zu einem Kind hängt doch nicht davon ab, ob und wie lange man ihm die Brust gab.
Es gibt sooo viele verschiedene Wege, einem Kind zu zeigen, wie sehr man es liebt!#herzlich

Zwiemilchernährung per Fläschchen führt übrigens nicht zwingend zur Saugverwirrung.
Man sollte halt einige wichtige Dinge beachten (erst Brust, dann Fläschchen anbieten, kleinste Saugergröße und brustähnlich geformt verwenden, in den ersten 6 bis 8 Lebenswochen auf Fütterung per Fläschchen verzichten, am besten Medela Softcup verwenden).#aha

Dennoch: Zwiemilchernährung muss nicht zwingend übers Fläschchen laufen.
Statt des Fläschchens kann man auch Löffel, Becher, Spritze/Fingerfeeder, Medela Softcup (flaschenähnlich), Trinklernbecher etc. verwenden (besprich das doch mal mit der Laktationsberaterin). #liebdrueck

Ob und wie (lange) bzw. wo Du das BES verwenden möchtest, musst Du selbst entscheiden.
Man könnte es durchaus auch unterwegs verwenden, da viele kleine Hilfsmittel es modernen Müttern erlauben, auch unterwegs Milch für ihre Kleinen zuzubereiten, wenn diese nicht oder nicht ausschließlich per Brust ernährt werden können, wollen, dürfen oder sollen. #herzlich

Versuche, Dich frei zu machen von unschönen Gedanken.

Erfreue Dich an Eurem Baby.#liebdrueck


Ganz liebe Grüße!

Beitrag von tabi 08.10.10 - 16:07 Uhr

KANNST DU NICHT LESEN???
ICH HABE EINDEUTIG GESCHRIEBEN DASS ICH VON DIR KEINE ANTWORT ERHALTEN MÖCHTE ODER?
DANKE AUCH

1. mein Kind hat bereits eine Saugverwirrung
2. ES HEIßT STILLEN UND NICHT PER BRUST ERNÄHREN
3. Ich habe kein schlechtes Gewissen sondern es macht mich traurig.

Du nervst mich echt total.
Sogar in meinem eigene Treath werde ich nciht von deinem sch*** Fläschchenpropaganda verschont obwohl ich ausdrücklich nein dazu gesagt habe

Beitrag von brille09 08.10.10 - 14:52 Uhr

Ehrlich gesagt, klar, dass du traurig bist. Aber sei andererseits auch froh. Heute gibt es Möglichkeiten mit moderner - wirklich hochwertiger - Säuglingsnahrung. Früher hättest du dir entweder ne Amme leisten können oder dein Kind wär evtl. verhungert. Also, einfach entspannen und das ganze von der Seite sehen. Stillen so lange es geht bzw. du willst und einfach zufüttern. Wenn sie dann wirklich nicht mehr an der Brust trinken will, dann ist es das gute Recht deiner Tochter. Du hättest du auch keine Lust, dich ewig zu quälen und nichts zu erwischen, oder?

Beitrag von tabi 08.10.10 - 16:11 Uhr

Ja das tu ich ihr auch nicht an.
Ich stille sie mit dem Brusternährungset.
So hat sie immer genug Milch und nebenbei wird meine Milchbildung am Laufen gehalten und ich habe trotzdem das Gefühl sie zu stillen, wenn auch nicht pur mit meiner Milch. Aber du hast recht, Pre Nahrung ist heutzutage hochwertig und ich habe kein schlechtes Gewissen, denn ich weiß dass ich wirklich alles getan habe. ich kann ja nichts dafür dass ich anatomisch nicht in der Lage bin voll zu stillen
Danke für deine Worte
LG

Beitrag von sonnenkind1 08.10.10 - 16:20 Uhr

ich finde auch, du solltest nicht traurig sein, du hast (toll wie ich finde) auch alles versucht.

darf ich fragen wer Astrid und steffi sind? (bin neugierig) :-)

Beitrag von tabi 08.10.10 - 16:43 Uhr

Danke schön =))

Teham Astrid oder auch Steffi wie sie sich nennt hier ein passender Link

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=36&tid=2841699

LG

Beitrag von lalal 08.10.10 - 17:05 Uhr

Hallo,

schade das es bei euch mit dem Stillen nicht klappt:-(, ich kann verstehen das es dich traurig macht. Meinen Respekt das du schon verhältnismäßig lange durchgehalten hast.#liebdrueck

Einen Rat wie es bei euch weitergehen soll habe ich leider nicht.

Darf ich fragen wie das festegestellt wurde? Ich habe gelesen das es sehr schwer ist das zu Diagnostizieren.

Lg

Beitrag von tabi 08.10.10 - 22:28 Uhr

Die Laktationberaterin hat meine Brust abgetastet und auf Grund der ganzen Fakten, dass ich zum Beispiel gar keinen schmerzhaften Milcheinschuss hatte, Sara trotz vier Tage Dauerstillen nur noch weiter abgenommen hat, hat sie gemeint sie geht davon aus, dass ich nicht genug Drüsengeweben habe.
Bei mir ist nur Haut und Knochen, keine Brust, bis kurz vor dem Warzenhof obwohl ich keien Hängebrüste habe und sie auch relativ groß sind(80C)und das Drüsengeweben sollte von der Achsel über die ganze Brust gehen und auch tastbar. Ich habe quasi nur Drüsen um die Brustwarze. Wenn du mit den Händen drüberstreichst spürst du auch nur die Knochen unter der Haut.
Naja jedenfalls hatte ich jetzt zwei Stillberaterinnen und eben jetzt die Laktationsberaterin und letzten Endes wird die Milch einfach nicht mehr, egal welche Tricks sie versucht haben und eben auch nicht durch dauerstillen.
Ich muss mich damit abfinden, ich kann ja nichts daran ändern

Danke für deinen Zuspruch =))

Beitrag von lilly7686 08.10.10 - 20:14 Uhr

Hallo!

Erst mal #pro für dein "P.S." Ich kann die Frau auch nicht leiden (hab kürzlich einer Mama geschrieben, dass es besser ist, sie fragt hier mehrmals nach, als sie stillt ab weil sie keine Hilfe kriegt, und diese "steffi" meinte drauf "Aber als müdige Erwachsene darf sie abstillen" oder so; die TE hatte sich im Beitrag nämlich dafür entschuldigt "schon wieder" nachzufragen).

Aber zu deinem Problem: ich verstehe, dass du traurig bist. Und es ist dein gutes Recht!
Sieh es mal so: du hast dein Bestes versucht, aber es geht nicht. Ich finde es so toll, dass du so viel versucht hast! Es gibt genug Frauen, die schon längst aufgegeben hätten. Deshalb sei stolz auf dich, du hast viel auf dich genommen um deinem Baby das Beste zu geben, was du geben kannst.
Es ist aber physisch bedingt und da wirst du wohl nichts dran ändern können.

Das mit dem Pumpen kenn ich nur zu gut :-( Meine Große war ein Frühchen (13 Wochen zu früh) und ich musste auch pumpen. Nach 4 Wochen kam nichts mehr. Keine Milch, kein garnix. Auch jetzt kann ich nicht pumpen. Ich hab es vorige Woche versucht. Ein paar wenige Tropfen in 20 Minuten. Es gibt einfach Frauen, die nicht pumpen können, weil durchs Pumpen kein Milchspendereflex ausgelöst wird.

Aber sag, wie stellt man denn das fest, dass man zu wenig Drüsengewebe hat? Ich mach derzeit die Stillberaterausbildung, daher interessiert mich das. Je mehr ich übers Stillen und Stillprobleme weiß, desto besser kann ich anderen Mamas helfen.

Wie gesagt, du hast ein Recht traurig zu sein, und ich verstehe es gut! Aber sei gewiss, dass du alles versucht hast. Und darauf kannst du stolz sein.

Alles Liebe!

Beitrag von tabi 08.10.10 - 22:33 Uhr

Danke für deine lieben Worte =)

Ja ich weiß, obwohl sie garnicht vom abstillen geredet hat...das ist sicher ein Milchpulververtreter der hier versucht gehirnwäsche zu betreiben. Einfach nett den blauen Stidt zücken.
Zum Thema Drüsen:
Die Laktationberaterin hat meine Brust abgetastet und auf Grund der ganzen Fakten, dass ich zum Beispiel gar keinen schmerzhaften Milcheinschuss hatte, Sara trotz vier Tage Dauerstillen nur noch weiter abgenommen hat, hat sie gemeint sie geht davon aus, dass ich nicht genug Drüsengeweben habe.
Bei mir ist nur Haut und Knochen, keine Brust, bis kurz vor dem Warzenhof obwohl ich keine Hängebrüste habe und sie auch relativ groß sind(80C)und das Drüsengeweben sollte von der Achsel über die ganze Brust gehen und auch tastbar sein. Ich habe quasi nur Drüsen um die Brustwarze. Wenn du mit den Händen drüberstreichst spürst du auch nur die Knochen unter der Haut. Weiß nicht ob du verstehst wie ich das meine...

LG

Beitrag von lilly7686 09.10.10 - 12:31 Uhr

Ja, ich verstehe was du meinst.
Also zumindest, wenn ich über meine Brüste taste, dann spür ich da kaum Knochen, sondern eher nur Haut und Gewebe. Die Knochen spür ich dann erst wenn ich an der Seite taste, also wo die Brüste dann schon "aus" sind.

Danke fürs Beschreiben! Hier im Forum lerne ich wirklich sehr viel.
Ich selbst hatte nicht so wirklich viele Stillprobleme bisher. Deshalb ist es mir so wichtig, hier möglichst viel für meine künftige Arbeit als Stillberaterin zu erfahren.

Du hast Recht, ich glaub auch, dass dieser Nick einem Vertreter gehört. Oberflächlich scheint sie ja gute Tipps zu geben. Aber wenn man genau liest, dann kommt immer wieder dieses Fläschchen-Befürworten hervor.
Ich hab mich mal verunsichern lassen von einem Kinderarzt. Der meinte, ich müsse zufüttern, weil meine Kleine anfangs 300-340g pro Woche zugenommen hatte, und dann einmal mit 12 Wochen hatte sie "nur" 250g in zwei Wochen zugenommen.
JEDE Stillmama hier im Forum hat mir geschrieben, ich soll diesen Arzt vergessen und weiter stillen und nicht zufüttern. Diese "Steffi" war die einzige, die meinte, ich solle auf den Arzt hören, der hätte doch sicher genug Erfahrung.
Ich hab bis heute nicht zugefüttert und meinem Kind gehts prächtig :-)
Also ich denke du hast da völlig Recht, dieser Nick gehört nem Fläschchen-Vertreter oder zumindest einem Still-Gegner.

Beitrag von tabi 09.10.10 - 14:07 Uhr

Bitte gerne. Ich hoffe du hast viel Erfolg als Stillberaterin und es erht dich ungemein dass du das machen willst!
LG

Beitrag von cera83 08.10.10 - 21:28 Uhr

hi,
oh weh, ich kenn das Gefühl. Ich hab soooo gern stillen wollen, aber es kam und kam keine Milch. Ich weiß nicht, ob es am Drüsengewebe lag oder dass ich so arg mit den Geburtsverletzungen zu kämpfen hatte (hatte lange Zeit arge Probleme mit sitzen, stehen, gehen überhaupt bewegen). Ich hab seit der Entbindung angelegt, angelegt, angelegt und abgepumpt, abgepumt und abgepumt...zu Hause das gleiche Spiel...Ich kam am Tag max. auf 50 ml. Nach 4 Wochen hab ich dann gesagt, ich kann einfach nicht mehr...ich war davon nur noch gefrustet! Ich hab natürlich vorher schon Flaschennahrung gegeben und die Muttermilch vorgefüttert. Also angelgt, abgepumptes gefüttert, Flasche gegeben, da Luisa einfach nicht satt wurde und sie so wenig bekam, dass sie die ersten Tage nicht mal Pipi machte zu Hause :(
So gern ich auch gestillt hätte und so weh es auch tat, im Nachhinein ist es ok für mich. Ich seh mittlerweile die Vorteile und denke mir, es sollte einfach nicht sein.
Aber die abwertigen Frage/Aussagen "Wie, du stillst nicht. Ach komm, jede kann stillen!" "Du musst nur immer anlegen, in Afrika verhungern die Kinder auch nicht und die haben keine Flaschennahrung"...blablabla ziemlich unschön und es nervte, sich immer rechtfertigen zu müssen.
Ich würd an deiner Stelle gucken, wie es deinem Schatz am Besten geht. Und ich kann dir versprechen, auch Flaschenkinder gedeihen super :) Und man kann ihnen trotzdem ganz viel Liebe geben und beim Füttern kuscheln :)
Wünsch dir alles Gute
Janine

Beitrag von tabi 08.10.10 - 22:44 Uhr

Ja das weiß ich natürlich, auch mein Sohn ist ein Flaschenbaby mit 4 wochen geworden.
Mometan geht es mit dem BES ganz gut.
Ich bin halt meistens daheim, da stört es mich garnicht, im Gegenteil. ich stille die Kleine ja trotzdem, auch wenn nicht alles meine eigene Milch ist.
Ich muss mir nur unbediingt etwas für unterwegs überlegen.
Danke für deine lieben Worte
LG