Teenager alle frühreif.....?????

Archiv des urbia-Forums Jugendliche.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von biele1967 08.10.10 - 15:32 Uhr

Ich bin wirklich schwer erschüttert, was man in div. Kategorien zu lesen bekommt (vor allem in Kinderwunsch und ungeplant schwanger)

Sind die Teenager alle frühreif oder einfach gelangweilt und wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen???

Jede Menge Mädchen zwichen 17 und 25 kreisen mit ihren Gedanken ausschließlich um eine (mögliche oder gewollte SS). Da werden Tests im Dutzend verbraten, Symptome konstruiert und die Partner über's Ohr gehauen, wenn die Meinungen bezüglich SS auseinander gehen (und natürlich hier gejammert, wenn die Begeisterung ausbleibt)

Wir haben Jungs, denen ich eigentlich auch bezüglich Freundinnen und Verhütung ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben möchte. Was sagt man ihnen aber??
Wenn man ziemlich sicher gehen will, muss zusätzlich auch der Junge verhüten. Auf die Mädels ist da wenig Verlass. Die Pille wird nach Belieben genommen oder auch nicht und mit Wechselwirkungen von Pille und Medikamenten etc. kennt sich anscheinend auch kaum jemand aus. Vertrauen in die Partnerin, dass diese die Pille auch gewissenhaft einnimmt, scheint ein Fremdwort zu sein.

Wie kommen die Mädels darauf, mit 18 so einen unbändigen Kinderwunsch zu haben oder mit 25 schon die biologische Uhr ticken zu hören?? Ist das normal?? Müssen wir uns darauf einstellen, in wenigen Jahren Großeltern zu werden, weil irgend ein Hühnchen von den Puppen gleich zu den Babys übergeht?

Ein Kollege machte schon dumme Witze. Die Sterilisation des Mannes ist das einzig Verlässliche, da hat man es selbst in der Hand. Mit 14 gleich die Leitung kappen und bei Kinderwunsch von BEIDEN Partner später wieder rückgängig machen lassen.


Beitrag von marsupilami2010 08.10.10 - 15:46 Uhr

Findest du es nicht ein wenig problematisch eine Frau mit 25 Jahren und ein 17-jähriges Mädchen zu vergleichen? Was bitte spricht gegen einen Kinderwunsch mit 25? Natürlich bin ich auch immer wieder erstaunt, was das für Fragen zu Wechselwirkungen kommen, aber wenn man bedenkt, wie viele Frauen die Pille nehmen und wie viele sich hier erkundigen, dann ist das nur ein Bruchteil der Anwenderinnen. Kommt dir nicht in den Sinn, dass es sich hier um eine Negativselektion (ungewollt Schwanger) bzw. um eine Positivselektion (Kinderwunsch) handelt? Schließlich schaffen es die meisten Frauen, dass Erwachsenenalter ohne ungewollte Schwangerschaft zu erreichen und auch nicht jede Frau hat mit 25 einen Kinderwunsch.
Erkläre deinen Söhnen einfach, wie das mit der Verhütung funktioniert (schließlich schützt die Pille ja eh nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten). Weiterhin sollten sie auch einfach mit ihrer Freundin das Thema besprechen. Die meisten gehen nämlich einfach nur stillschweigend davon aus, dass die Freundin schon alles richtig macht und sind dann total erschüttert, wenn etwas schief läuft #aerger

Also einfach mal tief durchatmen und die Kirche im Dorf lassen

Beitrag von ippilala 08.10.10 - 16:10 Uhr

Wieso findest du das frühreif? Ich finde es eher spätreif, wenn Frauen erst mit 30 beginnen Kinder zu bekommen. Oder gar mit 35.

Schau einfach in die Vergangenheit, mit welchem Altern dort begonnen wurde Kinder zu bekommen. Die haben sich auch nicht bis 30 Zeit gelassen.

Oder sind alle Frauen frühreif bis auf die, die nach 68 geboren sind?

Beitrag von mama062006 08.10.10 - 21:15 Uhr

Ich finde es eher spätreif, wenn Frauen erst mit 30 beginnen Kinder zu bekommen. Oder gar mit 35.

#pro

Beitrag von biele1967 08.10.10 - 21:29 Uhr

Habe gerade mal bei google gesucht

Das Durchschnittalter liegt in BRD bei 31,1 Jahren #huepf

Puhhh, liegt hier wohl tatsächlich am Klientel.....

Beitrag von ippilala 09.10.10 - 17:36 Uhr

Ja schlimm. 3 jahre und 11 Monate bevor man zur Gruppe der Risikoschwangeren zählt...und das beim ersten Kind.
Stell dir vor mit 35 fällt dir dann ein, dass du doch gerne 3 hättest.

Oder stell dir vor du bekommst erst mit 35 ein Kind und dein Kind tut es dir gleich. Dann wirst du mit 70 (!!!) Oma. Das ist doch schrecklich.
Sowas dünnt Familien aus.

Mensch muss das schön gewesen sein, als das Durchschnittsalter bei der Geburt des 1. Kindes bei Frauen bei 21 Jahren lag. Keine Mütter bei denen man immer denkt es sei die Oma. Und keine Mütter die ihrem erstgeborenem 10 jährigen Sohn sagen: "Nicht so schnell ich bin doch schon 50!".

Beitrag von asimbonanga 11.10.10 - 23:55 Uhr

Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Früher waren 21jährige sehr viel reifer aufgrund der wesentlich schlechteren Lebensbedingungen----die heutigen 21Jährigen haben beruflich und überhaupt ganz andere Möglichkeiten.
Noch vor 50 Jahren konnte man nicht einfach so zusammenleben.Um von zu Hause weg zukommen, wurde eben früh geheiratet.
Ich bin jedenfalls froh, das meine Tochter erst ihr Studium beenden will und wenn sie in ihrem Beruf gearbeitet hat, mit der Familienplanung anfängt.Dies wird ihr nicht nur Lebenserfahrung ,sondern auch Unabhängigkeit bringen-sehr gute Voraussetzungen für ein selbst bestimmtes, sorgenfreies Leben .Ich weiß übrigens im Gegensatz zu dir von was ich rede.:-)

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 01:22 Uhr

>Früher waren 21jährige sehr viel reifer aufgrund der wesentlich schlechteren Lebensbedingungen

Meinst du es lang an den hervorragenden Betreuungsmöglichkiten für Kinder und der Vollbeschäftigung in der DDR, dass die Frauen dort so früh Kinder bekamen oder lag es wirklich an den ,im Vergleich zur BRD ,schlechten Lebensbedingungen?

War das Leben, als du 19 Jahre alt warst so unglaublich viel härter, als das heutige?

>Ich bin jedenfalls froh, das meine Tochter erst ihr Studium beenden will und wenn sie in ihrem Beruf gearbeitet hat, mit der Familienplanung anfängt.Dies wird ihr nicht nur Lebenserfahrung ,sondern auch Unabhängigkeit

Inwiefern macht es denn einen Unterschied, ob sie jetzt ihr Kind bekommt und einfach weiter studiert und danach arbeitet oder erst ihr Studium beendet und arbeitet und dann ein Kind bekommt? Wenn sie es jetzt bekommt, kann es auch gleich in den Kiga, wenn sie arbeitet. So ein frisch geschlüpftes Baby gibt man ja üblicherweise nicht direkt in die Krippe/zur Tagesmutte. Das heißt sie müsste ihre Arbeit unterbrechen.

Beitrag von asimbonanga 12.10.10 - 20:23 Uhr

Mit früher meinte ich die Generation meiner Eltern. ( Diese hatten härtere Lebensbedingungen-ich nicht )
Die DDR hatte ich überhaupt nicht im Visier-----eine eigene Wohnung bekam man eben nur verheiratet-da verlasse ich mich auf die Schilderungen von Bekannten aus den neuen Bundesländern und warum sie so früh Kinder bekommen haben.


Es macht einen großen Unterschied ob man sein Kind während des Studium bekommt oder nicht-gerade in heutigen Zeiten wo Auslands-Praktika fast schon vorausgesetzt werden und die lustigen Studentenzeiten wohl der Vergangenheit angehören.
Es ist wesentlich einfacher im Beruf einige Monate zu pausieren, als während des Studiums.Die finanziellen Verhältnisse lassen sich doch überhaupt nicht vergleichen.
Und mit der Kiga Unterbringung ist es nicht getan--------ich konnte mir z.B. zusätzlich eine Tagesmutter leisten, die bei Überstunden gegen einen Obolus länger betreute.

Lies doch mal bitte im Forum wie abgeschnitten sich viele junge Mütter fühlen-kein Geld für einen Babysitter-also auch keine Zeit für sich.Viele würden sich gerne aus unglücklichen Partnerschaften lösen-wenn sie denn die Möglichkeiten hätten ( ohne staatliche Hilfen )
Mit Anfang zwanzig versucht man sich etwas aufzubauen-----beruflich,persönlich.Man macht Erfahrungen, z.B. alleine zu recht zu kommen-----dann wird man später auch nicht abhängig------------weder von einem Partner noch von anderen Meinungen.
Im übrigen sehen das die jungen Frauen in meinem Umfeld genau so-------sie wollen beides: Erfolg im Beruf und irgendwann auch Familie und Partnerschaft.

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 22:14 Uhr

Wenn du nicht arbeitest und dich um die Kinder kümmerst verdienst du kein Geld. Stehst finanziell also genauso da, als wenn du Studierst. Also genausoviel Geld für eine Tagesmutti, wobei man als Student natürlich gut am Kiga sparen kann, der ist oft sogar kostenlos.

Man hat lediglich mehr Geld zu verfügung, wenn man nebenbei noch arbeiten geht. Und ja hier hat man ausstudiert mehr übrig.

>z.B. alleine zu recht zu kommen

Sorry, aber ich bin kein Tier, was nur zur Paarung Nähe zu Artgenossen sucht. Ich brauche Menschen, in jeder Lebenslage, ich möchte nicht alleine zurechtkommen. Ich bin kein Eremit. Abhängigkeit wir immer als negativ angesehen, es ist doch etwas völlig natürliches.

> Erfolg im Beruf und irgendwann auch Familie und Partnerschaft.

Schön ich auch, nur in umgekehrter Reihenfolge.

Da das Alter der erstgebärenden Frauen in den letzten 35 Jahren extrem gestiegen ist, liegt das daran, dass die Lebensbedingungen so viel schlechter geworden sind ? Das ist doch Blödsinn.

Beitrag von delfinchen 11.10.10 - 12:59 Uhr

es gibt eben frauen,
die studieren wollen und dann schon ende 20 sind und außerdem klappt es ja nicht immer sofort. daher finde ich deinen kommentar mehr als unpassend.
mein exmann und ich haben 5 jahre lang versucht, ein kind zu bekommen und es hat nicht geklappt. erst mit meinem neuen partner klappt ees, aber da war ich dann eben auch schon 34.

Beitrag von ippilala 11.10.10 - 15:49 Uhr

Ich habe doch bereits erläutert, dass man im Normalfall nicht ende 20 ist, wenn man das Studium beendet und ich habe auch erklärt, dass man genausogut während des Studiums Kinder bekommen kann.
Und wenn du eher angefangen hättest und nicht erst mit fast 30, dann wärst du beim ersten Kind auch nicht schon 34 gewesen. Desweiteren habe ich auch schon dargelegt, dass im Alter die Fruchtbarkeit abnimmt. Das heißt du hättest vielleicht nicht 5 Jahre gebraucht.
Stell dir vor du möchtest 3 Kinder haben und du brauchst wieder 5 Jahre, das könnte sehr knapp werden. Hättest du mit 20 begonnen, dann wäre sowas auch kein Problem, selbst wenn man 5 Jahre für ein Kind üben muss.

Beitrag von delfinchen 12.10.10 - 08:33 Uhr

ich hatte mit 28 mein referendariat beendet und versuchte sofort, schwanger zu werden. das ist für jemanden mit 3 staatsexamina nicht allzu spät.
ich habe auch in keinster weise getrödelt oder semster verschenkt - aber mein studium dauerte eben mit referendariat etwas über 7 jahre.
im studium ein kind wäre für mich undenkbar gewesen, weil auch mein damaliger freund noch studiert hat und ich nicht unbedingt gewillt war, neben 20 prüfungen ein kind großzuziehen - zumal weder mein freund noch ich ein einkommen hatten.

ich hab dann mit 28 meinen jetztigen exmann kennengelernt und es hat eben 5 jahre nicht geklappt - und schon ist man 33. und dann ist es ja auch nicht so, dass man sich vom mann trennt und sofort bereit für eine neue beziehung ist. man muss ja erstmal - zumindest in meinem fall - ein bisschen was verarbeiten.
mit meinem neuen partner hat es sofort geklappt. pille abgesetzt, schwanger - soviel zum thema, dass die fruchtbarkeit mit mitte 30 abnimmt.
sollten wir uns noch für ein 3. kind entscheiden, dann werd ich auch nicht 5 jahre probieren. entweder es klappt, bevor ich 38 werde, oder es gibt kein drittes kind.

warum muss man sich eigentlich rechtfertigen, wenn man nicht mit 20 schon anfängt, kinder in die welt zu setzen? nach 13 jahren schule möchte man vielleicht auch erstmal in sein neues leben starten, ohne schon verantwortung für ein so hilfsbedürftiges, kleines wesen zu übernehmen. etwas mehr toleranz könnte da nun echt nix schaden - auf beiden seiten. wenn jemand meint, er sei mit 20 in der lage, ein kind großzuziehen, bitte - genausogut aber sollte man lebensentwürfe akzeptieren, bei denen sich eine frau entscheidet, erst ihr gesichertes einkommen unter dach und fach bekommen zu wollen.
bei mir könnte jetzt kommen, was wolle - ich könnte jederzeit alleine (auch ohne einen cent unterhalt) für mich und meine kinder sorgen, dank der guten ausbildung. aber die bekam man eben nicht in einem ü-ei geschenkt, sondern man muste lange und hart dafür arbeiten.




Beitrag von ippilala 12.10.10 - 12:38 Uhr

>toleranz könnte da nun echt nix schaden - auf beiden seiten.

Genau dss möchte ich doch, aber lies doch mal als was Frauen hingestellt werden, die bene nicht erst ihr Studium beenden und arbeiten gehen:

>>gelangweilt und wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen

>>irgend ein Hühnchen von den Puppen gleich zu den Babys übergeht

>>Gesinnung viel bei urbia aufhält und es dann recht konzentriert wirkt.
Oder liegt es an RTL?

>>Mädchen mit wenig Zukunftschancen suchen sich eher eine Beschäftigung namens "Baby" als Mädchen, denen nach dem Schulabschluss die Welt offen steht oder die sich etwas aufbauen wollen.

>>Sie studieren, genießen ihr Leben
(Als Jungmutter genießt man sein Leben nicht)

>>Sehnsucht nach Liebe, nach "etwas, was nur ihnen gehört", nach heiler Familie als Mädchen, die liebe- und respektvoll erzogen wurden, Kind sein durften und ebenso langsam erwachsen werden

>>so in die Welt setzen und sich genau überlegen, was sie tun

[Spätgebärende]>>Dafür habe ich einen akademischen Bildungsabschluß, eine stabile Ehe, ein absolut kindgerechtes Umfeld und genügend Zeit und Geld
(Dank des "aber"s unterstellt sie Jungmüttern das Gegenteil)

>3 Kindern von 3 Männern rumärgern und Hartz IV beziehe


Es ist in Ordnung, wenn man spät Kinder bekommt, aber es hat nun auch eine menge Nachteile und die wollen hier viele einfach nicht sehen.

>im studium ein kind wäre für mich undenkbar gewesen, weil auch mein damaliger freund noch studiert hat und ich nicht unbedingt gewillt war, neben 20 prüfungen ein kind großzuziehen - zumal weder mein freund noch ich ein einkommen hatten.

Wenn du keine Doppel- oder Dreifachbelastung im Studium möchtest ist das ja nachvollziehbar, das heißt aber nicht, dass es unmöglich gewesen wäre, wenn du doch ein Kind bekommen hättest. Und das das auch viele Vorteile gehabt hätte.

Ich möchte nur, dass nicht immer nur die Nachteile von Frühgebärenden und die Vorteile von Spätgebärenden zu Schau gestellt werden.
Und wenn du dir die gesamte Diskussion durchliest, wirst du feststellen, dass ich die einzige bin, die konkrete Vorteile von Frühgebärenden nennt.
Aber es dagegen sehr viele Frauen gibt, die hier ausschließlich die Nachteile aufzählen.

Beitrag von sneakypie 12.10.10 - 20:16 Uhr

Meine Zitate beziehen sich auf Mädchen, nicht auf Frauen.
Und sind nicht aus der Lust gegriffen. Lies dir mal die entsprechenden Publikationen zu Teenagerschwangerschaften durch.

Beitrag von sneakypie 12.10.10 - 20:17 Uhr

..aus der Luft, soll das natürlich heißen...

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 20:33 Uhr

Mädchen und Frau sind dehnbare Begriffe, wenn Mädchen bei dir nur Teenis geht, dann denk dir diese Argumente in meinem Beitrag bitte weg. In meinen Augen ist man länger ein Mädchen.

Trotzdem bleiben nur Negativbeispiele einer Frühgebärenden übrig.

Außer natürlich meine.

Beitrag von aylin80 12.10.10 - 18:58 Uhr

Hallo Delfinchen, dein Werdegang ist normal für die heutige Zeit. Die Frage ist doch, warum haben so viele junge Frauen keine Perspektiven mehr. Anstatt eine Ausbildung zu machen, ins Ausland zu gehen und mal ein bißchen Spaß haben, binden (?) sie sich, bekommen mit mehrern Partnern Kinder. Toll!!
Außerdem ist der Vergleich heute-früher lächerlich, da dies einfach nicht miteinander verglichen werden kann.
Und Ippilala: Wenn du denkst, dass du dein Leben mit 45 nochmal starten kannst, nachdem deine Kinder aus dem Haus sind, kann ich mich bloß#rofl. Möchtest du mit 45 durch die Discos rennen (wenn ja, sorry für dich) oder sonst Dinge machen, die man mit 20 tut? Da fehlt dir halt doch die Lebenserfahrung. Manche Dinge im Leben kann man nicht mehr nachholen. Und die Tatsache, dass es gut ist, eine Ausbildung bzw. Beruf mit sicherem Einkommen zu haben, läßt sich nicht wegdiskutieren!!!!! Wenn ich während dem Studium schwanger geworden wäre, hätte ich es auch bekommen. Keine Frage. Bloß anlegen, muss frau es ja nicht.

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 19:24 Uhr

Mit 45 möchte ich weggehen können, wann ich möchte (ohne mich um Betreuung für das Kind/ die Kinder zu kommen) und auch verreisen und zwar auch in nicht so Kinderfreundliche Länder. Ich möchte einfach so Leute zu mir einladen können (ohne dass ich Angst haben muss, dass die Kinder aufwachen)und auch Zeit für ihn haben.
Und falls ich den Bedarf habe nach Musik wild rumzuzappeln, dann werde ich das vielleicht auch tun. Aber eher nicht.

>läßt sich nicht wegdiskutieren!!!!!

Naja, wo macht es denn nun einen Unterschied, ob ich während des Studiums ein Kind bekomme und das dann in die Krippe kann, wenn ich arbeiten gehe oder ob ich nach dem Studium die Arbeit unterbreche und ein Kind bekomme/aufziehe ?

Beitrag von aylin80 12.10.10 - 19:42 Uhr

Tja, liebe Ippilala, brauche ich dann ein Kind, wenn ich es gleich wieder weggeben muss?? Die Jahre zuhause mit meinen Kids waren die Schönsten meines Lebens und haben ihnen sehr gut getan. Außerdem wirst du immer eines vernachlässigen, entweder Baby oder Studium und das ist auch nicht Sinn der Sache. Und das, was du mit 45 machen willst, habe ich in meinen 20zigern gemacht und habe jetzt die Ruhe und die Muse, alles für meine Kinder zu tun. Ich habe nichts verpasst in meinem Leben, ob du das auch jemals behaupten kannst???

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 19:55 Uhr

Na dann ist es ja egal, ob ich jetzt ein Kind bekomme und mit 40 das tue, was du mit 20 gemacht hast oder ob ich mit 40, das tue, was ich ich eigentlich vorhatte mit 20 zu tun - also Kindererziehung. Das ist doch exakt das gleiche. Wo verpasse ich denn was, wenn ich das alles mit 40 machen kann ?
Wenn wir beide 60 sind, haben wir genau das gleiche gemacht...nur zu unterschiedlichen Lebenszeiten.


Wenn du jahrelang zuhause warst wegen den Kindern, was hat dir dann ein tolles Studium gebracht, währenddessen hast du doch dann eh nicht gearbeitet und Geld nach hause gebracht.

Lass es mich so sagen: Wo ist der Unterschied, wenn ich während des Studiums ein Kind bekomme (und damit ich auch nichts vernachlässige verlänger ich noch 1 Jahr) und wenn ich fertig bin auch noch ein Jährchen zuhause bin, um mich ganz um die Kinder zu kümmern ODER wenn ich mein Studium beende, arbeite und dann Kinder bekomme und einige Jahre nicht arbeiten gehe?

Beitrag von aylin80 12.10.10 - 20:15 Uhr

Der Punkt ist der, dass du best. Sachen eben nur mit 20 machen kannst, weil es da richtig ist und altersmäßig passt. Renn mal mit 40 durch eine Disco.
Mein tolles Studium bringt mir in soweit was, dass ich jeder Zeit wieder hätte einsteigen können, da Ausbildung beendet. Kannst du das auch sagen? Ich hätte mich jederzeit samt Kinder selber ernähren können.
Und die wichtigsten Jahre eines Kindes sind die ersten Lebensjahre.

Beitrag von delfinchen 12.10.10 - 20:35 Uhr

seh ich auch so.
aber ich verurteile auch niemanden, der mit 20 kidner bekommt. ich stell mir nur auch die frage, ob die nicht irgenwann meinen, was evrpasst zu haben.
auf der anderen seite sind sie dann mit 40 wieder unabhängig, etwas, das menschen mit meinem lebensentwurf eben zwischen 20 und 30 sind.

trotzdem würde ich mich wieder für meinen weg entscheiden, auch wenn es schön gewesen wäre, wenn mein kiwu früher n erfüllung gegangen wäre. allerdings würde dann ein kind mit in der scheidung "dringesteckt" haben .... wäre auch ätzend gewesen....

war gut so, wie es war :-)))))


liebe grüße

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 21:13 Uhr

Die Sachen die mir vorschweben kann ich meiner Meinung nach auch alle mit 40 machen. Discobesuche zählen da nun mal nicht dazu, ich geh auch jetzt nicht in die Disco.

Nein ich könnte mich und ein Kind/Kinder nicht selbst ernähren, das ist nunmal ein Nachteil der Frühgebärenden, der aber meiner Meinung nach nicht die Nachteile aufwiegt, die ich als Spätgebärende hätte. Desweiteren bekomme ich ja zusammen mit meinem Partner ein Kind. Mir ist durchaus bewusst, dass mich dieser auch verlassen kann, jedoch muss er dann Unterhalt zahlen, auch wenn er nicht mehr arbeiten könnte, könnte er weiter zahlen (Berufsunfähigkeitsversicherung) und selbst wenn er sterben würde, wäre noch genug Geld da, um davon zu Leben (Erbe, Versicherung), zumindest solange, bis ich fertig bin. Natürlich nicht ein Leben lang.

>Und die wichtigsten Jahre eines Kindes sind die ersten Lebensjahre.
Seh ich auch so, aber ich muss ja nicht allein immer die Kinder betreuen, wie gesagt man hat ja noch einen Partner. Und während des Studiums, kann ich mir die Zeit auch so einteilen, dann immer einer da ist.


Beitrag von delfinchen 13.10.10 - 08:05 Uhr

KOmmt aufs STudium an und darauf, wie lange man studieren möchte. ich woltle so schnell wie möglich durch, das ging aber nur, wenn ich 28 - 34 stunden an der uni war - fahrt nicht mitgerechnet.