Brei oder nicht Brei, das ist hier die Frage :-)

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Beitrag von lilalaus2000 08.10.10 - 17:49 Uhr

Hallo ihr Lieben.

Also ich habe ja schon heute eine Diskussion wegen den Altersangaben auf Breien gepostet.

Aber mal werde ich geschimpft weil ich langsam mit Brei anfangen will, mal ists ok!

Mein Arzt ist da sehr gut und der meinte, ich soll anfangen. Die Kleine ist fast 4 Monate alt. Nur ganz wenig und nur ein Mal am Tag zur Eingewöhnung. Also echt nur ein Löffel.

Ist es falsch ein Kind an Brei ranzuführen? Oder ist es ratsam damit anzufangen?

Laut dem Kinderarzt: Mit 4 Monaten SOLLTE sie umbedingt langsam Brei essen, mit 6 Monaten MUSS sie umbedingt.


Hmmm.

Bitte keine schnippischen Antworten sondern fundierte Meinungen. Das hilft mir weiter.


Dankeschön und liebe Grüße

Beitrag von mutschki 08.10.10 - 17:57 Uhr

hi


ich finde,das ist alleine deine sache,jeder wie er es für richtig hält.
ich habe bei allen 3 mit ca 16-17 wochen angefangen,die ersten beiden haben gleich gut gegessen und wollten es auch.hatten keinerlei probleme.
nick dagegen wollte noch nicht wirklich.
hab es immer mal wieder versucht,mal 2-3 tage hintereinander,mal einige tage bis zu ner woche gar nicht.ausser ab und zu bisschen möhrchen wollte er nix,auch nix mit kartoffeln oder fleisch ,kein obst,kein GOB, etc.
jetzt ist er 5,5 monate alt,und ich hab vorgestern wieder versucht,mit milchbrei,und jetzt isst er #mampf der schnabel geht auf,er "kaut" richtig und schluckt es runter,und dann geht gleich das mäulchen wieder auf,wenn ich nicht schnell genug bin,reisst er mir den löffel aus der hand #rofl gemüse etc will er aber nicht.
er ist eben jetzt erst so weit.auch gut.
wie gesagt,wenn du willst ,kannst du es ja versuchen,wirst schon merken ob deine kleine es will und so weit ist oder nicht. nick hat es rausgespuckt,den mund nicht richtig aufgemacht,sich gerschüttelt und das gesicht verzogen und sich gar nicht wirklich dafür interessiert was mama da hat.


lg carolin

Beitrag von bine3002 08.10.10 - 18:01 Uhr

"Mit 4 Monaten SOLLTE sie umbedingt langsam Brei essen, mit 6 Monaten MUSS sie umbedingt."

Konnte der Arzt das denn begründen?


Richtig, falsch... das Ganze wird hierzulande irgendwie zu verkrampft gesehen, das ist der Punkt, der mich daran stört.


Wie läuft es denn bei den Affen? Da sitzt das Baby eng an Mamas Fell geklammert... 2/3 Monate lang traut es sich gar nicht runter, dann kommt es ab und zu mal auf den Boden und beginnt zu spielen. Sicher wird es sich dann auch mal das ein oder andere in den Mund stecken, daran lutschen, vielleicht auch mal was schlucken. Orang-Utan-Babys werden aber noch bis zu 4 Jahre lang gestillt, d.h. in dieser Zeit ist Milch noch eine wichtige Nahrungsquelle.


Wenn man das nun auf den Menschen überträgt, dann heißt das, dass man dem Baby dann etwas zu essen geben kann, wenn es eindeutig danach verlangt. Das ist dann echte Beikostreife und man kann sie gar nicht übersehen. Ob das nun Brei sein muss? Das ist eine Frage des Geschmacks. Es ist genauso OK, wenn man dem Baby anfangs Karottensticks oder Apfelschnitze in die Hand drückt und es dann nach und nach alles andere probieren lässt.

Beitrag von babylove05 08.10.10 - 18:02 Uhr

Hallo

Aber sorry was des den für ein KIA .... Ein Kind MUSS garnicht , und schon garnicht wenn es um essen geht .

Also mach dir kein stress . ich würde aber warten bis dein Baby 4 monate alt ist und dann langsam anfangen . Ich hab bei meiner Maus mit Karotten angefangen .. mochte sie nicht .. also bekommt sie jetz haferflocken mit Milch angerührt , und das isst sie ganz gerne , aber auch nicht merh als max. 10 löffel ... dann ist schluss ... und sie will Flasche

Lasst euch zeit , deine Maus wird die zeigen ob sie es mag oder nicht und ob sie bereit ist .

Lg martina

Beitrag von brille09 08.10.10 - 18:13 Uhr

Aber sorry, ein Muss gibts irgendwann schon, denn 1. reichen die Nährstoffe nicht mehr aus, die in der Milch sind und schon kannst du mit Nahrungsergänzungsmitteln anfangen. Wenn das gut ist, ...
2. gibts Studien, die besagen, dass wenn man zu lang mit dem Beikoststart wartet, dem Magen-Darm-System die Umstellung schwerer fällt als wenn mans früher macht (ist irgendwie auch logisch, oder?) und 3. ist zu viel Flüssigkeit (wenn das Kind nimmer satt wird und seeehr viel Milch trinkt) nicht gut für die Nieren.

Die U5 hat sogar ein Kreuzchen für "altersgemäße Ernährung", d.h. bis dahin sollte man schon mit Beikost angefangen haben.

Menschen mit Affen zu vergleichen find ich seltsam. Aber bei manchen drängt sich der Vergleich auf ;-).

So und nun noch zur Frage: Wir haben auch mit etwa 16 Wochen mit Milchbrei begonnen und es hat ihm gut geschmeckt. Mir erscheint das logischer als das Karottenzeug. Der Geschmack ist der Milch ähnlich, die Zusammensetzung auch, die Gewöhnung an das Löffeln ist somit wohl doch schonender. Es ging mir auch nur ans Löffeln, anfangs warens wirklich nur 2 Löffelchen oder mal auch gar nichts. Mittlerweile ist er 4,5 Monate alt und lässt sich ein halbes Karottengläschen schmecken. Bald gibts mal Karotten mit Kartoffeln. Zerdrückte Banane gibts hin und wieder auch, die mag er besonders.

Alles in allem ists wahrscheinlich so, dass man sein Kind halt beobachten muss, manche vertragen die Beikost gut, andere weniger. Dann wartet man eben mal wieder ein paar TAge ab.

Beitrag von zwillinge2005 08.10.10 - 18:19 Uhr

Hallo,

die U5 wird im 6.-7. Lebensmonat gemcht. D.h. die Kinder sind zwischen 5 und 6 Monate alt (bis einen Tag bevor sie 7 Monate alt werden.).

So ist auch schon seit vielen Jahren die Empfehlung zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat mit Beikost ZU BEGINNEN.

D.h. nicht, dass das Kind mit 16 Wochen dringend Brei essen MUSS.

LG, Andrea

Beitrag von mamaschneufel 08.10.10 - 19:32 Uhr

man beginnt nur langsam und eigentlich mit gemüse nicht weil der geschmack so toll ist sondern weil der darm sich umstellen soll...

Beitrag von babylove05 08.10.10 - 21:16 Uhr

Hallo

Naja in anderen Ländern werden Kinder lange lange voll gestill , und da schaut keiner drauf ... und nein ein MUSS gibt es nicht . Wenn ein Kind einfach keine Brei mag dann mag er ihn icht , was willst dann machen , stopfen????

Lg Martina

Beitrag von canadia.und.baby. 08.10.10 - 18:06 Uhr

Mach doch einfach das was du und dein Arzt für richtig halten und meide solche fragen hier bei Urbia.

Denn du kennst dein Kind und du weißt was für dein Kind richtig ist.


Wir haben mit 4 Monaten und 2 Wochen angefangen.

Die ersten 2 Wochen ging es gut. Dann wollte sie nicht mehr. Musste sie ja auch nicht.

Haben es dann 4 Wochen später Probiert und dann ging es super.

Zwischen drin hat sie immer mal Tage wo sie kein Brei sondern nur ihre Flasche will.



Wie gesagt , höre auf dein Gefühl und nicht auf das was hier die schreienden Damen schimpfen.


LG
Cana mit Jamsin 10 Monate

Beitrag von canadia.und.baby. 08.10.10 - 18:08 Uhr

Achso und müssen muss sie garnichts.

Wir haben übrings mit Pastinake und Kürbis angefangen :)

Beitrag von berry26 08.10.10 - 18:23 Uhr

Hör nie auf einen Kinderarzt wenn es um Ernährung geht!!! Zu 95% haben sie keine Ahnung!

Mit fester Kost fängt man an wenn Babies Beikostreif sind und nicht nach dem Kalender.

Beikostreif sind Kinder wenn sie gestützt sitzen können, selbst essen können und das Essen auch im Mund bleibt. Das ist in der Regel irgendwann mit 5-8 Monaten.

Babies brauchen im ersten Lebensjahr eigentlich NUR Milch, allerdings sollten sie sich langsam an feste Kost gewöhnen. Ob man das dann mit Brei macht oder mit Fingerfood ist jedem selbst überlassen. Fingerfood ist nur einfach etwas was wirklich nur beikostreife Babies essen können.

LG

Judith

Beitrag von mamaschneufel 08.10.10 - 19:29 Uhr

#pro

Beitrag von lilly7686 08.10.10 - 19:06 Uhr

Hallo!

Also die WHO empfiehlt: 6 Monate voll Stillen, danach bis zum zweiten Geburtstag und darüber hinaus neben altersgerechter Beikost, solange Mutter und Kind das wollen.
So, das ist die WHO.

Meine Persönliche Meinung: Beikost gibts dann, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: 1. das Kind kann mit Hilfe (also aufm Schoß eines Erwachsenen) halbwegs sitzen, 2. das Kind kann Dinge gezielt greifen und sich in den Mund stecken, 3. das Kind möchte Beikost.

Weißt du, es gibt Kinder, die wollen mit 7 Monaten noch nichts anderes als Milch. Ich kenne Kinder, die wurden 10 Monate lang voll gestillt, weil sie partout nichts anderes wollten. Ist okay.
Ich selbst hab mit 4 Monaten den ersten Brei bekommen und bin kerngesund, keine Allergien, keine Magenprobleme usw.

Ich persönlich würd es vom Baby abhängig machen. Will das Kind? Kann es? Dann immer rein mit dem Zeug und Mahlzeit!
Will es nicht, kann es absolut noch nicht mit Hilfe sitzen? Greift es noch nicht? Dann eher nicht.

Ich finde die Angaben von Ärzten aber immer etwas lustig. Die reden einer Mutter Dinge ein, die meines Erachtens völliger Schwachsinn sind. Mit 4 Monaten abstillen müssen, mit 6 Monaten spätestens Brei geben, unbedingt alle Impfungen ohne vorherige Infos und teilweise ohne die Mütter wirklich zu fragen, ob sie das wollen, beim kleinsten Schnupfen Antibiotika verschreiben (guck nicht so, hatte ich alles schon!).

Also achte auf dein Baby und es wird schon okay sein.

Alles Liebe!

Beitrag von axaline 08.10.10 - 19:26 Uhr

Mein Arzt hat mir die Gleichen Auskunft gegeben wie Deiner.

Daher haben wir mit 4 Monaten angefangen Brei zu geben. Mittlerweile isst Paul abend eine ganze Portion Brei ! Er hat es gut angenommen .

Laß Dir hier nicht reinquatschen, mach das so wie DU es für richtig hälst, Ihr findet schon den richtigen Weg für Euch !

LG Janine

Beitrag von lilalaus2000 08.10.10 - 19:55 Uhr

Danke für eure Meinungen, haben mir etwas weiter geholfen.

Ja sie kann schon sitzen (wenn sie angeleht ist und auf dem Arm sowieso)

Und ja, sie greift nach ihren Spielsachen, also auch Rassel und so einem Haba-Clown und Kuschelente. Sie steckt sich alles in den Mund, auch ihren Schnuller tut sie alleine aus dem Mund raus und wieder rein, nur das Loslassen kann sie nicht so, dann ist der raus-rein-raus-rein usw, zum schieflachen.


Also nochmals vielen Dank #blume

Beitrag von lachris 08.10.10 - 20:34 Uhr

Wir haben mit 5 Monaten versuchsweise angefangen.

Was soll ich sagen, sie bezugt noch heute ihr Fläschchen.

Karotte geht mittlerweile, aber Getreide-Obst-Brei ist absolut bäh.

Die Kleine ist mittlerweile 7 Monate alt.

Was soll man machen, wenn das Kind nicht mag?

Aber vielleicht mag Deine Kleine ja Brei.

Daher würde ich sagen: Probiers einfach aus. Du wirst schnell feststellen, was Sache ist. Jedes Kind ist anders.

VG lachris

Beitrag von jazzymarcus 08.10.10 - 21:02 Uhr

hallo,

mein kleiner sonnenschein hat schon mit 13,5 wochen angefangen möhrchen zu essen. vobei die ihm gar nicht geschmeckt haben. jetzt bekommt er pastinacken mit kartoffeln und die schmecken ihm ganz gut. klar, viele schimpfen mit mir weil bruno gerade einmal 15 wochen alt ist heute. aber er will nur noch auf unserem schoß sitzen, steckt sich sein ganzes spielzeug in den mund und schlucken tut er ganz gut. also hab ich einfach mal probiert und man siehe da, es ist drin geblieben.

man muss das echt von kind abhängig machen. nicht von irgendwelchen altersangaben.

lg jazzy mit bruno der gerade in seiner schaukel schläft

Beitrag von sharizah 08.10.10 - 21:03 Uhr

Unserer wird jetzt 6 Monate alt und isst keinen Brei. Laut deines Arztes ist er ja dann quasi kurz vorm Sterben. ;D
Aber er ist nicht beikostreif und er mag ihn einfach nicht. Versucht hätt ichs, aber man kanns ihm ja schlecht in den Hals runterschieben.

Beitrag von ally28 08.10.10 - 21:15 Uhr

Hallo! Unser Großer hat mit 5 Monaten sein erstes Gläschen gegessen und sich noch in der selben Woche abgestillt. Und hat ab da nur noch Gläschen und Pulvermilch gegessen/getrunken. Bei unserem Kleinen haben wir bereits mit 4 Monaten Gläschen probiert und er fand es furchtbar. Parallel haben wir weiche Banane, weiche Birne und Brot probiert und auch Joghurt, und das fand er alles toll. Er ist jetzt ein Jahr und 8 Monate, isst alles und hat nie auch nur ein Gläschen gegessen. Wir wollen noch ein drittes Kind, und auch bei diesem werde ich Gläschen komplett weglassen. Ich finde, dass direkte Essen von normalem Essen, eben entsprechend zerkleinert und nicht so stark gewürzt, ist wunderbar.
mach es, wie dein Kind es mitmacht und probier ruhig einiges aus. Deine Maus zeigt dir schon, was schmeckt. Und Richtlinien gibt es nicht. Mach so, wie du denkst und dein Kind sich wohlfühlt. Dann ist es richtig!
Liebe Grüße!
Ally :-)

Beitrag von klaerchen 08.10.10 - 21:36 Uhr

Auch hier kann ich Literaturempfehlungen geben:
http://www.amazon.de/Kinder-verstehen-Born-wild-Evolution/dp/3466308240/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1286566463&sr=8-1
und
http://www.ratgebershop-vzhessen.de/start/index.php?page=rubrik&kategorie=4&subkategorie=17&buch_id=49

Mit Hintergrundinformationen kann man sich seine eigene Meinung bilden.
Wenn man einem Kind etwas anderes als Mumi (oder Pulvermilch) gibt, dann stellt sich der Magen und die Verdauung um. Zwischen dem 4. und dem 6. Monat soll das wohl besonders effektiv sein.

Beitrag von perserkater 08.10.10 - 22:03 Uhr

Hallo

Tja, und mein Baby hat NIE Brei gegessen.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&pid=16231753

Einem Baby Brei reinzuschaufel hat was von Mastgänsen.

LG

Beitrag von jackie-33 08.10.10 - 22:28 Uhr

Hi,

mein Kleiner wollte nicht mal mit 7 Monaten was von Brei wissen, habe lange Zeit nur aussschliesslich gestillt, dann hab ich Fingerfood angeboten und erst jetzt mit 10 Monaten isst er schon etwas mehr. Dein Baby wird dir schon zeigen wenn und ob es soweit ist.

LG
Jackie